Hallo Freunde und Gönner des Vereins,
heute trat die 2.Mannschaft bei der zweiten Garnitur des
SK Lu 1912 an.
Nach einer gelungenen Hinfahrt (das Spiellokal wurde
sofort und ohne Navi
gefunden) traten wir in folgender Besetzung an:
1) Martin Heider - Weiss gegen den "Schachtherapeuten"
M.Herbold
2) Dieter Schatz - Schwarz gegen Altveteranen Kelchner
3) Björn Kopp - Weiss gegen Altveteranen Krieger
4) Ralph Wasem - Schwarz gegen A.Scheske
5) Dr.(die Zeit muss sein) Peter Fischer gegen W.Köcher
6) Uwe Hünerfauth - Schwarz gegen D.Sattel
7) Matthias Schubert - Weiss gegen A.Zeilfelder
8) Marküs Morawietz - Schwarz gegen Kunle
Der Berichterstatter beschloss nach der letzten Runde,
die Damen sofort
zu tauschen (1.e4 d6 2.d4 Sf6 3.Sc3 e5 usw...), damit
man jene nicht einstellen kann. Martin hatte es mit Nimzowitsch zu tun,
Dieter mit Englisch, Björn (1.e4 c5 2.Sa3) ohne Worte (!), Ralph spielte
seinen Sizilianer mit e6 und a6, Doktore gegen modernes Robatsch, Matthias
zappte
mal wieder, Marküs wählte glaube ich so eine
Art Königsindisch.
Zum Spielverlauf: Unser Doktore spielte die Eröffnung
sehr gut, zwang seinen Gegner zu Sg8 - f6 - g8 - h6 - g8 und konnte die
Partie nicht gewinnen, eigentlich unglaublich, aber wahr - 0,5:0,5.
Matthias sein Zapp war auch nicht gerade sonderlich "anregend",
Matthias fasste einen falschen Plan, tauschte seinen Zapp-Läufer gegen
einen Springer auf e5 und geriet in eine passive Stellung, welche er allerdings
gut verteidigte - 1:1. Nun hatten wir schon zwei Weisspartien hinter uns,
schade....doch danach folgte ein Doppelschlag an den beiden ersten Brettern.
Martin überrollte regelrecht den "Schachtherapeuten", welchem ich
anbot, zu mir auf die Couch zu kommen. Eine wirklich Klasse-Partie - 2:1
für die Landauer Farben. Danach "köpfte" Dieter Schachfreund
Kelchner, welcher im Englisch zu folgender Aufstellung gezwungen wurde:
Sg2, Lf1 - da wird sogar der Frank in der Pfanne verrückt - 3:1 für
Landau. Bis hier sah es sehr gut für uns aus. Marküs "verkürzte"
zum 3:2 seine Stellung war nicht zu halten...von dieser Partie habe ich
wenig mitbekommen. Die restlichen Partien sahen alle sehr schlecht für
uns aus: 3 Turmendspiele und alle drei verloren(!).
Ich tauschte meine aktiven Figuren ab, um mit einem passiven
Läufer gegen
ein munteres Springhuhn zu kämpfen. Björn hatte
taktisch einen Bauern im Mittelspiel verloren, Sfr.Krieger immer noch sehr
agil in seinem hohen Alter,drückte Björn jenen Mehrbauern "ins
Gesicht" und unser Ralph kämpfte
verzweifelt wie Don Quichotte gegen die Windmühlen
von Andreas Scheske.
Endstand: 3:5 verloren, etwas unglücklich, denn die Partien von Ralph und mir waren zu halten.
Am 26.11. spielen wir zu Hause gegen Gau-Algesheim, eine
starke Truppe.
Da müssen wir mehr auf die Beine stellen, um mithalten
zu können.
Es grüsst - der Pressewart der 2.Mannschaft
Uwe Hünerfauth