Gelungener Oberligaauftakt für Landau


Die erste Mannschaft des SK Landau startete mit einem hohen Sieg über die SVG Saarbrücken in die neue Oberligasaison. Die Saarländer wurden mit 6,5-1,5 überraschend deutlich geschlagen, in der letzten Spielzeit trennte man sich noch 4-4 Unentschieden.
Die Landauer können mit den Brüdern Torsten und Matthias Lang zwei starke Neuzugänge verzeichnen und die neuen Asse stachen gleich: Fide-Meister Torsten Lang (Brett 2) stand lange Zeit ausgeglichen, hatte im Endspiel jedoch den besseren Überblick und konnte in dieser Partiephase das Spiel noch für sich entscheiden. Sein Bruder Matthias - der auch der neue Mannschaftsfühhrer ist - übersah am sechsten Brett zwar einen Doppelangriff des feindlichen Springers, konnte aber einen starken Königsangriff aufziehen, gewann zwei Bauern und setzte im Endspiel mit Turm, Springer und König auf studienhafte Weise matt. Zuvor hatte Henning Silber (Br.1) eine schwierige Stellung in Zeitnot nicht halten können und verloren, während der Gegner von Senior FM Rolf Bernhardt (Br.3) in eine vorbereitete Variante lief und vom Landauer souverän besiegt wurde. Zwischenstand war somit 3-1 für die gastgebenden Landauer.
Yannick Leuranguer (Br.5) nahm relativ früh in ausgeglichener Stellung ein Remisangebot an, so dass sich am Rückstand der Gäste nichts änderte. An Brett 4 konnte Tobias Rheinwalt in einer spannenden Zeitnot-Schlacht einen Bauern gewinnen und nutzte diesen kleinen Vorteil im Turmendspiel zum Sieg. Dieter Schatz (Br.7) landete in einem auf den ersten Blick kaum zu gewinnenden Endspiel. Mit Ausdauer und Erfindungsgabe konnte er seine Stellung aber immer weiter verbessern, bis sein Kontrahent unter dem wachsenden Druck zwei Bauern verlor und schließlich aufgeben musste. Den Endstand von 6,5-1,5 stellte Helmut Bärner an Brett 8 her: Er konnte in der Zeitnotphase zunächst einen Turm erobern, musste diesen jedoch wieder hergeben. Es entstand ein Damenendspiel, in dem der Landauer 4 Mehrbauern hatte, jedoch ständig Gefahr lief, durch ein Dauerschach des Gegners doch nur zum Unentschieden zu kommen. Letztlich konnte er nach einem Fehler seines Gegenübers aber die Damen tauschen und holte den vollen Punkt.
 
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