Im Vorfeld der neuen Saison konnte der SK Landau fast keine Neuzugänge verzeichnen - muss aber gleichzeitig auf einige Stammkräfte aus der letzten Saison verzichten. Die fehlende Spielermasse wirkte sich vor allem auf die dritte, vierte und fünfte Mannschaft aus. In diesen drei Teams können in dieser Saison nicht genug Stammspieler aufgeboten werden. Man entschied sich deshalb, die dritte Mannschaft eine Klasse tiefer zu melden („Abstieg“ von der 2.Pfalzliga in die Bezirksliga) und für die vierte Mannschaft den Verzicht auf den Aufstieg in die Bezirksklasse zu erklären. Doch auch nach diesen Maßnahmen werden die Mannschaftsführer dieser beiden und der fünften Mannschaft vor keiner leichten Aufgabe stehen – es stehen einfach zu wenig Spieler zur Verfügung, die regelmäßig spielen können. So wird im Laufe der Saison wohl der eine oder andere Punkt kampflos an die Gegner gehen.
Die erste Mannschaft kann jedoch fast unverändert
zur Vizemeister-Saison in das Rennen um die Punkte an den schwarz-weißen
Brettern gehen. Neu hinzu kommt der Jugendspieler Jan Seger (ehemals zweite
Mannschaft), der sich in den letzten beiden Jahren stark verbessert hat
und nun seine Chance in der Oberliga bekommt. Mannschaftsführer ist
und bleibt der stets bewährte Dieter Schatz. Er und der Rest des Teams
hoffen darauf, wieder im Kampf um den Aufstieg in die 2.Bundesliga mitmischen
zu können. Wie im Fußball ist die zweite Saison nach dem Aufstieg
aber auch im Schach oft die schwerere, so dass erst einmal frühzeitig
der Klassenerhalt gesichert werden soll.
Zum ersten Mal auf Rheinland-Pfalz-Ebene tritt die zweite
Mannschaft mit Mannschaftsführer Lars Balzer an. In der 2.Rheinland-Pfalz-Liga
Süd ist das Feld sehr ausgeglichen, eine Prognose ist schwer zu treffen.
Durch zwei gute Spieler aus der dritten Mannschaft (Rainer Hornberger und
Markus Morawietz) verstärkt, sollte das Minimalziel Klassenerhalt
für Landau’s „Zweite“ aber erreichbar sein.
Die dritte Mannschaft kann nicht mehr die Qualität
und Quantität von Spielkräften wie in der letzten Saison aufbieten,
deshalb fiel die Entscheidung zum freiwilligen Abstieg in die Bezirksliga.
Um überhaupt eine Mannschaft aufstellen zu können, musste man
die „Vierte“ ihrer stärksten Kräfte, Björn Kopp und Axel
Pfalzer, berauben. Auch mit diesen beiden ist jedoch im Saisonverlauf mit
einigen kampflos abgegebenen Brettpunkten zu rechnen. Trotzdem sollte der
Klassenerhalt für das Team des Mannschaftsführer-Duos Rainer
Hornberger / Alexander Kern kein Problem darstellen.
Die vierte Mannschaft hätte nach dem eigentlich
erzielten Aufstieg in die Bezirksklasse zwei Bretter mehr besetzen müssen
– ein Ding der Unmöglichkeit nach den vielen Ausfällen von Stammkräften
bei den oberen Mannschaften. Volker Jauernig wird ein junges Team mit vielen
Ersatzkräften in die neue Saison der Kreisklasse A führen, auch
hier ist der Klassenerhalt aber ein realistisches Ziel.
Die fünfte Mannschaft musste ebenfalls Spieler an
die höherklassigen Teams abgeben. Das Saisonziel für die hauptsächlich
aus Schülern bestehende Truppe um Mannschaftsführer Fabian Schröder
kann in der Kreisklasse B deshalb ebenfalls nur Klassenerhalt heißen.