Der SK Landau konnte das sehr gut besetzte 4er-Blitzturnier
in Ketsch gewinnen. In der Aufstellung Torsten Lang - Matthias Lang - Yannick
Leuranguer - Pierre Dübon war man angetreten, um die Badener das Fürchten
zu lehren. Dass allerdings gar der Turniersieg herausspringen würde,
wollten selbst kühnste Optimisten nicht prognostizieren.
Schon in der Vorrunde hatte es den SK Landau böse
getroffen: Mit Ladenburg, Lorsch, Hockenheim und Schifferstadt bekam man
starke Konkurrenten zugelost. Trotzdem setzte die Mannschaft sich souverän
mit 9 Siegen bei nur einer Niederlage gegen Ettlingen durch und zog in
das A-Final ein, wo nun viele höherklassige Mannschaften, wie Karlsruhe
oder Untergrombach warteten.
In der Vorrunde spielten:
Torsten Lang 9,5/10
Matthias Lang 8/10
Yannick Leuranguer 9/10
Pierre Dübon 7,5/10
Die Finalrunde war nun an Spannung nicht mehr zu überbieten.
Nach zwei Siegen folgte gegen Hockenheim (mit dem Bundesligaspieler Rainer
Buhmann an Brett 1) die erste Niederlage. Unbeeindruckt dessen siegte die
Mannschaft des SK Landau weiter und konnte eine sehr gute Basis für
die direkten Duelle gegen die Spitzenmannschaften legen. Vier Runden vor
Ende stand man punktgleich mit Untergrombach und Karlsruhe an der Tabellenspitze,
nur ein Punkt vor Vimbuch und Hockenheim. Als Karlsruhe im direkten Vergleich
2,5-1,5 geschlagen werden konnte und Untergrombach gegen Hockenheim verlor,
hatte der SK Landau den Turniersieg schon vor Augen, doch es folgte eine
bittere 1-3-Niederlage gegen Untergrombach. Da gleichzeitig aber auch Hockenheim
und Vimbuch patzten und Untergrombach in der Vorschlussrunde gegen Chaos
Mannheim nicht über ein 2-2 hinaus kam, nutzte Landau die Schwächephasen
der Konkurrenz, siegte die letzte Runde und gewann das Turnier mit einem
Punkt Vorsprung vor Hockenheim und Karlsruhe.
In der Finalrunde spielten:
Torsten Lang 8/10
Matthias Lang 5/10
Yannick Leuranguer 8/10
Pierre Dübon 7,5/10