Landau III verbucht zweiten Sieg


In der zweiten Runde der Bezirksliga Süd-Ost besiegte Landau III die erste Mannschaft von Kandel mit 5-3. Damit kann das Team von Mannschaftsführer Alexander Hornberger bereits jetzt fast sicher sein, das Minimalziel Klassenerhalt zu erreichen.
Die klar favorisierten Landauer hatten es jedoch nicht leicht mit dem jungen Team aus Kandel. Trotz des frühen 1-0 durch einen kampflosen Sieges an Brett 8 durch Björn Kopp, tat sich die Heimmannschaft vor allem an den vorderen Brettern sehr schwer. An Brett 3 hatte Alexander Kern einen etwas ungünstigen Übergang vom Mittelspiel in ein Turmendspiel gewählt, in dem sein Gegenüber um einiges aktiver stand. Doch der Kandeler Spieler sah keinen Gewinnplan und bot Remis an. Der Landauer nahm an und es stand 1,5-0,5. Der Gegner von Matthias Leidner am fünften Brett verlor früh einen Bauern, hatte jedoch leichten Entwicklungsvorsprung. Ungerührt kassierte Leidner aber noch einen Bauern ein und brachte dann den Materialvorteil zum 2,5-0,5 nach Hause. Volkhard Dittler hatte an Brett 4 für einen Bauern starken Druck auf der c-Linie und gewann dort auch seinen Bauern zurück. Doch dann überzog er die Stellung und musste den ersten vollen Punkt für Kandel zulassen.
Paul Weitzel wurde in der Eröffnung überrascht und sah sich einem starken Figurenangriff seines Kandeler Kontrahenten ausgesetzt. Dieser griff jedoch einmal fehl und mit einem Konter konnte Weitzel eine Figur gewinnen. Die weiteren Angriffsversuche des Spielers aus Kandel schlugen fehl und so stand es bald 3,5-1,5 für Landau. Den Siegtreffer erzielte dann Axel Pfalzer am siebten Brett. Er stand bereits sehr gut, als sein Gegner eine Kombination ansetzte, die mit einem Figurengewinn für den Landauer endete. Als klar war, dass der geplante Königsangriff wirkungslos blieb, gab der Kandeler Spieler auf und das 4,5-1,5 für Landau war perfekt. Nun spielten noch die ersten beiden Bretter: Matthias Schubert (Brett 2) kam beim Übergang von der Eröffnung ins Mittelspiel in Schwierigkeiten und hatte Glück, dass sein Kontrahent einen Bauerngewinn übersah. Kurze Zeit später vergab er selbst eine Chance auf materiellen Vorteil. Im resultierenden Endspiel mit 2 Läufern + Turm gegen Springer, Läufer und Turm fand der Landauer keinen Gewinnweg und die Partie endete Unentschieden. Frank Koch hatte seinen Gegner am ersten Brett gut im Griff und dieser konnte nur auf den Königsangriff des Landauers warten. In beginnender Zeitnot fand Koch aber nicht den Gewinnweg und nach Damentausch drangen auf einmal die Springer des Kandelers gewinnbringend ins feindliche Lager ein. Mit Minusqualität kämpfte Koch noch eine Weile, musste aber schließlich aufgeben. Am Mannschaftssieg für Landau III änderte dies jedoch nichts – Endstand 5-3 für Landau III.
 
 
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