Landau III rückt ins Mittelfeld vor


Nach einem etwas glücklichen 5-3 Sieg gegen Rheingönheim rückt Landau III in der 2.Pfalzliga Ost auf den sechsten Tabellenplatz vor. Eine Runde vor Schluss steht damit auch fest, dass der Absteiger Neustadt II oder Rheingönheim heißen wird. Eventuell werden sogar beide den Weg in die Bezirksliga antreten müssen.

Die Gäste aus Rheingönheim traten ersatzgeschwächt an, Landau III konnte zum ersten Mal in dieser Saison auf einen Ersatzspieler aus der vierten Mannschaft zurückgreifen: Der Jugendspieler Björn Kopp konnte die Erwartungen erfüllen und machte seine Sache gut.
Matthias Leidner hatte am siebten Brett zunächst mehr mit der Unruhe zu kämpfen, die entstand als klar wurde dass sein Gegner das Mitschreiben erst noch lernen musste, als mit seinem Gegner selbst. Dann hatte er aber keine Probleme mehr, drang am Damenflügel des Rheingönheimers ein und brachte Landau sicher mit 1-0 in Führung. Am sechsten Brett bekam Heinz „Eddie“ Uhrig zwar ein ihm unbekanntes Gambit vorgesetzt, er fand aber die richtigen Züge und konnte seinem Kontrahenten im Mittelspiel zwei Bauern abknöpfen. Diesen Materialvorteil brachte er zum 2-0 souverän nach Hause. Björn Kopp hatte am achten Brett eine ausgeglichene Stellung mit leichtem Raumvorteil - dafür aber kaum noch Bedenkzeit. Er bot deshalb Remis an, was sein Gegner auch annahm. Frank Koch (Brett 5) stand nach der Eröffnung ziemlich passiv, konnte seine Stellung aber im Mittelspiel verbessern und einigte sich mit seinem Kontahenten schließlich in einem Leichtfiguren-Endspiel auf Remis. Zwischenstand war damit 3-1 für Landau.
An Brett 2 und 4 hatten die Gäste jedoch gewonnene Stellungen, auch an Brett 3 standen sie besser und Brett 1 war unklar - es war also noch alles offen. Am ersten Brett opferte der Gegner von Rainer Hornberger zunächst einen Bauern für gute Angriffschancen und später noch eine Figur, um drei Freibauern bilden zu können. Der Landauer konnte jedoch alle Drohungen abwehren und als er im Endspiel ebenfalls zwei Freibauern bilden konnte, einigte man sich in unklarer Stellung auf Remis. Matthias Schubert (Brett 2) hatte früh zwei Bauern eingestellt und stand auf Verlust. Sein Gegenüber wurde dann jedoch unaufmerksam und verlor zunächst eine Qualität für einen Bauern und ließ dann noch die Türme des Landauers eindringen. Schließlich unterschätzte er noch ein Damenschach und der Landauer Mannschaftsführer konnte den entscheidenden Treffer zum 4,5-1,5 erzielen. An Brett 4 gewannen die Gäste - Paul Weitzel hatte nach der Eröffnung einen Bauern verloren und konnte im Endspiel zwei verbundene Freibauern des Rheingönheimers nicht aufhalten. Markus Morawietz hatte in einem schwierigen Endspiel zwei Türme, einen Läufer und einen Bauern gegen zwei Türme und fünf Bauern des Gegners. Wahrscheinlich stand er schlechter, aber da der Mannschaftskampf entschieden war, wurde ein Remis vereinbart und das Endergebnis von 5-3 für Landau III stand fest.
 
 

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