Yannick Leuranguer, 27, Lehrer, war zwei Mal Vereinsmeister und nahm mehrfach am Pfälzischen Meisterturnier teil, im Jahr 2001 konnte er hier den dritten Platz erreichen. Ein großer Erfolg gelang ihm in seinem zweiten Hobby, bei dem es ebenfalls auf hohe Konzentrationsfähigkeit ankommt: im Tischfußball errang er im Jahr 1996 den Titel eines Europameister der Amateure. Früher hauptsächlich als Angriffsspieler bekannt, kann er heute auch im Positions- und Endspiel mit den Spitzenspielern der Oberliga mithalten.
Henning Silber, 18, Abiturient, ist eines der größten Talente
in Rheinland-Pfalz. Er war Rheinland-Pfalz-Meister in den Jugendklassen
U15 und U13. Bei den deutschen Meisterschaften der U15 belegte er den vierten
Platz. 2001 konnte er den Titel des deutschen Jugend-Meisters im Schnellschach
erobern. Klubintern konnte er sich bei zwei Vereinsmeisterschaften durchsetzen.
Nach einem Jahr beim Zweitligisten Bann zog es ihn zurück zu seinem
Heimatverein nach Landau. Mit einem sehr guten Positionsverständnis
ausgestattet, spielt er strategisch solides Schach und ist auch von nominell
stärkeren Gegnern kaum zu besiegen.
Jürgen Möldner, 35, Bankkaufmann, war drei Mal Vereinsmeister.
1997 und 1999 war er Zweiter der Pfalzmeisterschaften, 1998 4ter im Meisterturnier
von Rheinland-Pfalz. Neben Dieter Schatz ist er das „dienstälteste“
Mitglied der ersten Mannschaft. Er versucht aus sicheren Positionen heraus
gefährliche Angriffe aufzubauen und ist nach einer Saison, in der
das Schachspiel wegen einem Hausbau etwas im Hintergrund stand, nun wieder
ein zuverlässiger Punktelieferant für die erste Mannschaft des
SK Landau.
Fide-Meister Rolf Bernhardt, pensionierter Lehrer, mit 60 der Senior der Mannschaft, kann auf einige große Erfolge zurückblicken: Er war Deutscher Jugend-Meister 1959, drei Mal Deutscher Pokal-Sieger, dazu mehrfach Pfalz-Meister und Vereinsmeister. Als Fide-Meister ist er der einzige Titelträger des SK Landau. Nach seiner Pensionierung ist er in der vorletzten Saison wieder voll ins Schachgeschehen eingestiegen. Er pflegt immer noch einen scharfen, von Taktik geprägten Stil und ist für manchen vollen Punkt gut.
Patrick Köhler, 20, Abiturient, wechselte in der letzten Saison von Maxau-Wörth nach Landau. Ihm gelang bei den diesjährigen pfälzischen Meisterschaften sein bisher größter Erfolg - er konnte sich im Meisterturnier B gegenn starke Konkurrenz durchsetzen und qualifizierte sich damit für das Meisterturnier A. U.a. auch aufgrund dieser Leistung war er dann auch für die diesjährige rheinland-pfälzische Einzel-Meisterschaft qualifiziert. Er hat seine Stärken im Mittel- und Endspiel und konnte sich dank seines großen Kampfgeistes schon oft aus schwierigen Positionen noch retten.
Mannschaftsführer Dieter Schatz, 48, technischer Bundesbahnamtsrat,
bildet gemeinsam mit Jürgen Möldner das „Urgestein“ der ersten
Mannschaft und ist über die Jahre einer der zuverlässigsten Punktelieferanten
gewesen. Er nahm fünfzehn Mal an Pfalzmeisterschaften teil, errang
1990 den Titel des Pfalzmeisters und konnte auch zwei Mal den Pfälzischen
Dähne-Pokal gewinnen. Den Vereinsmeistertitel des SK Landau eroberte
er bereits vier Mal.
Sein Spielstil ist durch Originalität und Kreativität gekennzeichnet
und er hat so schon manchem nominell stärkeren Gegner ein Bein gestellt.
Tobias Rheinwalt, 28, Diplom-Ingenieur, zog es nach zwei Jahren beim SC Fehrbach im Jahr 2000 wieder zu seinem Heimatverein nach Landau. Schon immer ein gefürchteter Kombinationsspieler, hat er in den letzten Jahren seinen Stil komplettiert und so seine Wertungszahl um über 150 Punkte steigern können. Zusätzlich noch mit guten Nerven ausgestattet, ist er für jeden Spieler ein gefährlicher Gegner.
Pierre Dübon, 25, Chemie-Student, kam vor zwei Spielzeiten aus Hagenbach nach Landau. Er pflegt einen ruhigen und soliden Stil, peilt aber bei Gelegenheit auch gerne den gegnerischen König an. Er ist ein zuverlässiger Punktelieferant und durch ihn konnten früher vorhandene Schwächen an den hinteren Brettern beseitigt werden.
Für einen Hauch Internationalität sorgt der erste Ersatzmann,
Helmut Bärner, 32, Dipl.-Psychologe aus Österreich. Er spielte
mit seinem österreichischen Heimatverein Absam bereits in der zweithöchsten
österreichischen Spielklasse, der Staatsliga B. Er pflegt einen soliden,
risikolosen Spielstil und verliert sehr selten einmal eine Partie. Damit
ist er ein zuverlässiger Einwechselspieler, der regelmäßig
zum Einsatz kommt.