Die erste Mannschaft hat sich als Rheinland-Pfalz-Meister für die
Oberliga Südwest qualifiziert und wird dort einen schweren Stand gegen
die mit Internationalen und FIDE-Meistern gespickte Konkurrenz haben. Gegen
Mitabstiegs-Kandidaten wie Turm Winterbach oder SK Frankenthal muss das
Team von Mannschaftsführer Dieter Schatz unbedingt die direkten Vergleiche
gewinnen, um eine Chance auf den Verbleib in der dritthöchsten deutschen
Spielklasse zu haben.
In der 1. Pfalzliga hat auch die gerade aufgestiegene zweite Mannschaft
starke Konkurrenz. Das Mannschaftsführer-Duo Jan Seger und Uwe Hünerfauth
kann aber auf erfahrene Spieler zurückgreifen, so dass ein Mittelplatz
mit Blick nach oben durchaus möglich ist. Das erste Spiel gegen Pirmasens
II wird bereits eine Standortbestimmung sein.
Landau III hat mit dem Schritt von der Bezirksliga in die 2.Pfalzliga
Ost den größten Sprung in punkto Gegner-DWZ zu verkraften. Der
DWZ-Abstand zwischen den beiden Ligen beträgt im Durchschnitt weit
über 200 Punkte! Einige Mannschaften leisten sich sogar Internationale
Meister. Somit werden für das Team von Mannschaftsführer Matthias
Schubert die Spiele gegen die Mitabstiegs-Kandidaten Neustadt II, Maxau-Wörth
und Rülzheim über den Klassenerhalt entscheiden.
Der Schachklub kann aber auch einen Titelaspiranten ins Rennen um die
Punkte an den schwarz-weißen Brettern schicken: Landau IV ist ein
heißer Favorit für den Titel in der Kreisklasse A. Die Mannschaft
von Volker Jauernig muss in dieser Klasse wohl nur Bad Bergzabern IV und
Schwegenheim III fürchten.
Mit der fünften Mannschaft spielt in der Kreisklasse B ein Team,
das hauptsächlich aus Jugendlichen besteht. Mannschaftsführer
Sebastian Hund und seine Spieler können sich ebenfalls nach oben orientieren,
haben mit Jockgrim III aber einen schweren Gegner im Kampf um den Aufstieg.