Nur Bayern München II und Pang ziehen an den Bayerwald-Schachstrategen vorbei


Platz drei in der Landesliga mit 4,5:3,5 gegen Ingolstadt behauptet - II. Mannschaft siegt ebenfalls

Regen (ps). Beide Mannschaften des Schachklubs Bayerwald haben die Saison auf Rang drei in ihren jeweiligen Ligen beendet. Die „Erste“ bewies, dass sie als Aufsteiger in der Landesliga sehr gut mitzuhalten vermochte.
Mit 11:7 Zählern und 40 Brettpunkten sprang hinter dem überlegenen Meister Bayern München II und dem SC Pang-Rosenheim der dritte Platz heraus. Die „Zweite“ konnte die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga Ost nicht verteidigen, musste mit 10:6 Zählern und 35,5 Punkten schließlich Haselbach und Freyung den Vortritt lassen.

Bayerwald I hatte zum Saisonfinale den SK Ingolstadt zu Gast und siegte mit 4,5:3,5, wobei die Partie bis zuletzt umkämpft blieb und sich beide Teams nichts schenkten.

FM-Meister Roland Knechtel und Sailer trennten sich an Brett 3 in einer ausgeglichenen Partie recht schnell mit Remis. Als Armin Zepke (Brett 6) gegen Spieß einen Doppelangriff auf Turm und Läufer übersehen hatte, geriet
Bayerwald in Rückstand. Doch den machte IM Jan Michalek (Brett 2) bald wieder wett, als er gegen Eitel seine Freibauern mit Turmunterstützung nach vorne schob. Michael Müller (Brett 5) musste sich zwar einem vehementen Angriff erwehren, doch er tat es umsichtig und präzise, so dass für den Ingolstädter nicht mehr als Dauerschach heraus sprang - Remis.
IM Petr Spacek und Straub gerieten am Spitzenbrett in die Zeitnotphase. Dabei gewann Spacek, der im Saisonverlauf der erfolgreichste Punktesammler für Bayerwald war, durch ein vorübergehendes Turmopfer einen Läufer, worauf sein Kontrahent die Segel strich. Reiner Bergmann (Brett 8) hatte ebenfalls einen Mehrbauern erreicht, doch sein jugendlicher Gegner Hesse rettete sich im entstandenen Damenendspiel ins Remis.
Somit reichten in den verbliebenen Partien dem SC Bayerwald Punkteteilungen zum Gesamterfolg. Sowohl Ludwig Bielmeier (Brett 4) als auch Bernd Benicke (Brett 7) verteidigten geschickt, dass ihren Gegnern am Ende nichts übrig blieb, als in Unentschieden einzuwilligen.

Leichter wurde der II. Mannschaft in der Bezirksliga Ost der Sieg bei Waldkirchen II gemacht. Da der Gastgeber nur fünf Spieler aufbot, durften sich Thomas Pledl, Thomas Petraschka und Stanislaw Lesiak über kampflose Siege „freuen“. Nach nur einer Stunde sorgte Peter Spranger an Brett 5 bereits für das 4:0. Sein Gegner hatte in der Eröffnung durch eine Unachtsamkeit einen Turm verloren und wurde danach überrollt. Den Sieg stellte nach etwa zwei Stunden Stefan Bauer (Brett 3) sicher. Auch er hatte frühzeitig die Qualität und einen Bauern gewonnen; als dann sein Angriff anrollte, gab der Waldkirchener frühzeitig auf. Es folgten zwei Remispartien an Brett 2 durch Herbert Palmi und an Brett 4 durch Werner Orzol. Die einzige Niederlage für den SC II musste Andreas Dick am Spitzenbrett einstecken. Der Waldkirchener Ott hatte einen klaren Materialvorteil erspielt, doch es dauerte rund 80 Züge und viereinhalb Stunden, ehe Dick matt gesetzt war.

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