Schachstrategen des SC ziehen auch in der Niederbayernliga
auf und davon
Neuling trumpft bei
Deggendorf II mit 6,5:1,5 auf - Team II chancenlos
Regen (ps). Die Schachspieler des SC
Bayerwald sorgen als Aufsteiger weiterhin für Furore. Sie gewannen das vierte
Spiel in der Niederbayernliga mit 6,5:1,5 beim SV Deggendorf II und behaupteten
die Tabellenspitze. Die
"Zweite" hingegen musste sich in der Bezirksliga Ost beim SC Grafenau
erwartungsgemäß mit 2:6 geschlagen geben und steckt mitten im Abstiegskampf.
Beim nächsten Spieltag am 25. Januar empfängt die II. Mannschaft Castra Batava
Passau, während die "Erste" am 26. Januar den SK Landshut II zu Gast
hat.
Die Regener "Erste" hatte bei den vorher ebenfalls noch
ungeschlagenen Deggendorfern überraschend wenig Mühe. Für das 1:0 sorgte
Andreas Dick, der auf Position 7 eine glänzende Angriffspartie aufs Brett
legte. IM Jan Michalek erhöhte am Spitzenbrett nach einem feinen Bauerngewinn
auf 2:0. Dagegen fand Michael Müller an Brett 3 diesmal nicht zu seinem
gewohnten Spiel und musste sich nach längerer Zeit wieder einmal geschlagen
geben.
Für das 3:1 sorgte wenig später IM Petr Spacek an Brett 2. Wie bei Michalek
genügte auch ihm ein Bauernvorteil zum sicheren Erfolg. Herbert Palmi musste
sich an Brett 4 trotz leichter Vorteile mit einem Remis begnügen, da der
Deggendorfer exakt verteidigte. Armin Zepke (Brett 5), Bernd Benicke (Brett 6)
und Reiner Bergmann (Brett 8) erspielten nach und nach Vorteile, die sie
schließlich in Siege ummünzten.
Mit 8:0 Punkten hat der SC Bayerwald als Aufsteiger gezeigt, dass er auch in
der Niederbayernliga zu den Meisterschaftsfavoriten gerechnet werden muss.
Die II. Mannschaft bangt nach dem 2:6 in Grafenau um den Klassenerhalt. Den
einzigen Sieg holte Corinna Hamberger an Brett 6, die ihren Kontrahenten
ständig unter Druck setzte, bis dieser entnervt die Segel strich. Remispartien
gelangen mit bravourösen Kämpfen Werner Orzol (Brett 4) und Karl Golbik (Brett
8). Die anderen Regener Max Hannes, Thomas Pletl, Stefan Bauer, Stanislav
Lesiak und Werner Schäfer mussten spätestens im Endspiel die Überlegenheit der
Grafenauer - die hatten aber auch eine bis zu 400 Punkte bessere Wertungszahl
aufzuweisen - anerkennen. Mit 2:6 Punkten befindet sich der SC Bayerwald II weiterhin
im Tabellenkeller der Bezirksliga Ost und wird es schwer haben, diese Klasse zu
halten.