Die Spitzenposition mit zwei starken internationalen Meistern
verteidigt
Schachspieler bezwingen
Simbach mit 4,5:3,5 - Debakel für „Zweite“
Regen
(ps). In der
Niederbayernliga sorgt die I. Mannschaft des SC Bayerwald als Aufsteiger
weiterhin für Furore. Gegen den SC Simbach gab es an eigenen Brettern mit
4,5:3,5 einen knappen Sieg, wobei aber die Innstädter mit nur sieben Spielern
antraten. Damit
behaupteten die Schachstrategen die Tabellenführung. Dagegen gab es für die II.
Mannschaft ein Debakel, die Partie gegen die DJK Schaibing ging mit 0,5:7,5 in
die Binsen.
Gegen Simbach führte der SC Bayerwald sofort mit 1:0, da Michael Müller an
Brett 3 kampflos punktete. An den meisten anderen Brettern verbuchten die
Denksportler aus dem Bayerwald anfangs Vorteile. Lediglich Andreas Dick (7)
fand kein Mittel gegen den starken Angriff seines Gegners und musste frühzeitig
die Segel streichen.
Mit zunehmender Spieldauer wurden die Partien ausgeglichener. Bernd Benicke
musste an Brett 6 trotz eines Mehrbauern in ein Remis einwilligen, da sein
Gegenüber Dank seines Läuferpaares über hinreichende Kompensation verfügte.
Auch Rainer Bergmann (Brett 8) kam trotz eines Freibauern über ein
Unentschieden nicht hinaus. Gleiches galt für Armin Zepke an Brett 5, der trotz
seiner Stellungsvorteile an der exakten Verteidigung scheiterte.
Für die Entscheidung sorgten schließlich die beiden tschechischen
internationalen Meister auf Seiten des SC Bayerwald. Jan Michalek an Brett 1
schnürte den Simbacher Spitzenmann ein und jagte ihm die Qualität ab. An Brett
2 machte es ihm Peter Spacek nach und der Rest war für beide nur noch
Formsache. So bedeutete die Niederlage von Herbert Palmi an Brett 4 keinen
Beinbruch mehr. Nach dem knappen Heimsieg führt der SC Bayerwald mit 6:0
Punkten die Niederbayernliga nach wie vor an.
Dagegen bekam die "Zweite" im Heimspiel von der DJK Schaibing
eindrucksvoll die Grenzen aufgezeigt und kam mit 0,5:7,5 unter die Räder.
Lediglich Corinna Hamberger schaffte - obwohl grippegeschwächt - ein Remis und
verhinderte die "Höchststrafe". Alle anderen mussten früher oder
später nach teilweise katastrophalen Patzern ihre Partien verloren geben. Im
Einsatz waren Max Hannes, Thomas Pledl, Peter Spranger, Werner Orzol, Stanislaw
Lesiak, Werner Schäfer und Erich Wurm. Der nächste Spieltag für beide Teams ist
am 11./12. Januar.