Regen. Nach dem 3. Spieltag haben beide Schach- Mannschaften des SC Bayerwald mit je 5:0 Punkten vor der Weihnachtspause die Tabellenführung in ihren Ligen übernommen.
Während dies im Falle der "Ersten" in der Bezirksliga Ost erwartet werden durfte, hat sich die zweite Vertretung überraschend auf Rang 1 der Kreisliga gesetzt.
Der SC Bayerwald I hat das Heimspiel gegen Castra Batava Passau mit 7,5:0,5 souverän gewonnen, dabei allerdings das erste Remis in der laufenden Saison zugelassen. Thomas Pledl hatte sich an Brett 8 zwar gegen Johann Selfert die bessere Stellung erobert, doch sein Gegner verteidigte sich geschickt und rettete die Partie in den Remishafen.
Alle anderen Spiele wurden von den Denksportlern des SC Bayerwald gewonnen. IM Milos Mozny an Brett 2 sorgte gegen Werner Wiese für das 1:0. Andreas Dick an Brett 7 wurde zwar von Julian Stecher massiv am Damenflügel angegriffen, doch er konterte am Königsflügel. Auch Armin Zepke an Brett 5 beherrschte seinen Gegner Wilfried Schmitz. Herbert Palmi geriet zwar an Brett 4 gegen Alfred Kodale in Eröffnungsprobleme, konnte diese jedoch nach und nach lösen.
Für das zwischenzeitliche 5:0 und damit die Entscheidung sorgte IM Petr Spacek am Spitzenbrett, der gegen Ralf Kleinschmidt die Qualität gewann und sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen ließ. Michael Müller an Brett 3 gegen Norbert Geier verhinderte mit feinen taktischen Manövern die Rochade seines Gegners, dessen König schließlich eine leichte Beute wurde. Einen Sieg landete auch Bernd Benicke an Brett 6 gegen Joachim Breitfuß durch entscheidende Bauernvorteile.
Die "Zweite" des SC Bayerwald hatte in der Kreisliga gegen den bisherigen Tabellenführer DJK-Schachfreunde Haselbach anzutreten und dabei gelang zum dritten Mal ein knapper Erfolg mit dem Standard-Ergebnis von 3,5:2,5. Max Hannes erreichte am Spitzenbrett ein sicheres Remis gegen Mirjana Ederer. Werner Schäfer an Brett 4 hingegen spielte gegen Rudolf Müller schon in der Eröffnung zu passiv und geriet auf die Verliererstraße.
An Brett 2 schaffte Corinna Hamberger einen fein herausgespielten Angriffssieg gegen Rupert Eder. Erich Wurm an Brett 6 gegen Michael Meinrichs spielte eine absolut sichere Partie, die zu Recht remis endete. Peter Spranger an Brett 3 hatte zwar gegen Wolfgang Neukirchinger im Mittelspiel die Qualität verloren, doch seine übrigen Figuren waren aktiver postiert und er konnte die Partie mit vehementen Angriffszügen noch umbiegen. Bernd Kagerbauer, der nach einer langen Pause an Brett 5 gegen Martin Schwarzbauer anzutreten hatte, brachte den Gesamtsieg unter Dach und Fach. Er wickelte seine gute Stellung zum fehlenden Remis ab.