Warnungen:Diese Fan Fiction enthält Yaoi/Shônen Ai Merkmale, also
Liebe
zwischen zwei Jungs. Wer das nicht lesen möchte, sollte dies auch
vermeiden, so schade es auch ist. ^^
Ich bin für eventuelle seelische Schäden in keiner Weise verantwortlich
also schickt keine Arztrechnungen an: [email protected] Ferreo Küsschen sind
aber immer willkommen! ^^v
Disclaimer:Digimon gehört Toei Animation und Bandai, die Figuren leih
ich
aus und mal wieder hat mein Bewährungshelfer (SCHWEIN!) etwas dagegen dass
ich sie behalte. Er erlaubt mir auch nicht mit dieser Geschichte Profit zu
machen. Tja... (Heutzutage gibt es einfach keine guten Juristen mehr auf
der Welt... tz, tz, tz...)
Kommentar: Ja, ich nerv euch schon wieder! Ist eines meiner Hobbys! Und
schon wieder eine Daiken! (Was erwartet man auch anderes von Yusu?) Ich
liebe die beiden einfach, tut mir leid aber dagegen ist nicht anzukämpfen!
Tja und die Tatsache dass ich ein überzeugter Kenyako Gegner bin auch
nicht! *nyhahahaha* Und ihr werdet jetzt drunter leiden! ^^
Also diese kleine Fan Fiction hab ich einfach mal zwischendurch
geschrieben, ein kleiner Leckerbissen sozusagen. Ist wohl eher nur etwas
für die Leute die mal eine schöne, entspannte Situation zwischen den
beiden lesen möchten. ^^
Jetzt aber viel Spaß mit: Atsusa (Übersetzung: Hitze)
~*~*~
A Daiken Lovestory
Atsusa
Sanfte Kälte legte sich auf seine Wange, strich flüchtig über
seine
glühende Haut. Endlich einmal eine wohltuende Kälte, kein Gefühl
von Reue,
keine dunkle Erinnerung schwang in dieser kühlen Berührung. Einfach
nur
angenehm war sie. Und glücklich war er seit langem, auch wenn die
derzeitige Situation vielleicht einen etwas anderen Eindruck vermittelte.
Zaghaft öffnete er die Augen und blinzelte sich den Schweiß von den
Wimpern, immer noch umgab eine Wolke von Hitze ihn, sein Körper fühlte
sich schwer an, ausgelaugt. So wie seit Tagen. Ken mein Schatz? Bist du
wach? Die kühle Hand strich nun mehr auch über seine Stirn,
prüfte seine
heiße Haut. Erschöpft stöhnte er auf, versuchte die Augen zu
öffnen die
ihm so schwer vorkamen, ohne diese Kühle der Hand zu verlieren die so
unglaublich gut tat. Als der Nebel vor seinem Blickfeld sich lüftete,
erblickte er besorgte Augen die aber auch unheimlich beruhigend wirkten.
Okasan? Seine Mutter lächelte glücklich als die hellen,
klaren Augen
ihres Sohnes sie anblickten, strich ihm wieder über das glühende Gesicht.
Daisuke ist hier. Er nickte kaum merklich und versuchte ein Lächeln,
kaum registrierte er wie seine Mutter vom dem Sofa aufstand auf dem er lag
und zur Wohnungstür ging. Sich ergebend in diese Schwere die ihn immer
noch umgab, merkte er gar nicht wie er wieder einschlief. Die Stille, die
Tatsache dass die Gardinen im Wohnzimmer zugezogen waren, gaben ihm den
Hinweis dass es bereits Abends sein musste. Genug Dunkelheit um wieder in
einen süßen Traum zu sinken. Sich dieser Hitze und den Druck in der
Brust
zu entledigen. Verführerische Müdigkeit. So angenehm... Halt! Dieser
Name!
Hatte sie ihn eben nicht genannt? Daisuke ist hier... Hatte sie
das
gesagt? Er versuchte dem Flüstern im Flur zu lauschen, wollte sich wach
halten um Gewissheit zu erlangen, doch das Gewicht seiner eigenen
Müdigkeit ließ ihn wieder die Augen schließen, ließ ihn
wieder kurz
einschlafen.
Wie geht es ihm denn? Daisukes Stimme klang ehrlich besorgt während
er
sich die Jacke auszog und aus seinen Schuhen schlüpfte. Kens Mutter
allerdings kleidete sich grade an, schnappte sich ihre Handtasche von der
Gardarobe und war bereit einkaufen zu gehen. Gewappnet wie eine richtige
Mutter mit Kreditkarte und einer ellenlangen Einkaufsliste. Freundlich sah
sie den rotbraunhaarigen Jungen an der doch immerzu diese ungewöhnliche
Fliegerbrille auf dem Kopf trug. Ken hat noch hohes Fieber, allerdings
hat sich sein Husten ein wenig beruhigt. Daisuke wusste nicht ob er das
in die Kategorie der guten oder schlechten Nachrichten einzuordnen hatte,
hoffte aber ersteres. Seufzend ließ er sich von Kens Mutter die Jacke
abnehmen. Ach, hätten wir doch bloß nicht so lange im Schnee
herumgetollt, dann hätte Ken jetzt nicht diese fürchterliche Grippe.
Fast
schon machte er sich Vorwürfe dass sie vor einigen Tagen mit Takeru, Iori,
Miyako und Hikari den dritten Schneefall dieses Jahres ausgenutzt hatten.
Sie hatten wirklich viel Spaß gehabt und lange herumgetollt, bis sie am
Abend schließlich pitschenass heimgekehrt waren. Den armen Ken hatte es
dann bereits zwei Tage danach mit einer schrecklichen Erkältung
niedergerafft die sich blitzschnell in eine schwere Grippe umwandelte.
Daisuke und die anderen hatten Glück gehabt, nur Iori klagte über
einen
nervigen Schnupfen.
Kann ich euch alleine lassen? Daisuke nickte stumm ehe Kens Mutter
die
Wohnung verließ. Eine seltsame Ruhe herrschte nun die er zuerst nicht
zu
brechen wagte. Erst nach ein paar Sekunden gelang es ihm ins Wohnzimmer
einzutreten in dem sein Freund lag. Unwillkürlich musste er lächeln.
Er
hatte Ken nun schon öfters schlafen gesehen und doch konnte er von diesem
Anblick nicht genug kriegen. Auch wenn man dem Jungen seine angeschlagene
Gesundheit ansah, so schien er doch sehr friedlich, machte einen sehr
beruhigenden Eindruck. Leise setzte sich Daisuke zu ihm, war ihm jetzt
ganz nah. Das violett-schwarze Haar war dem Jungen strähnig ins Gesicht
gefallen, klatschnass klebte es an seinen geröteten Wangen die sich sehr
von der sonst so blassen Haut abhoben. Verträumt legte Daisuke den Kopf
schief, zum ungefähr eintausendsten Mal sagte er sich, dass er den wohl
schönsten Freund auf Erden besaß. Prüfend legte er seine Hand
auf Kens
Stirn, fühlte erschrocken die Hitze von glühender Haut. Mit einer
liebevollen Bewegung griff er in die mit Wasser gefüllte Schüssel
hinter
sich und tauchte das Tuch hinein, wrang es aus und legte es dem
dunkelhaarigen Jungen schließlich wieder auf die Stirn. Unter dieser
Berührung schlug Ken schließlich die Augen wieder auf.
Sanfte, braune Augen die eigentlich immer wild dreinschauten, sahen ihn
mit Sorge und einem liebevollen Glanz an. Er liebte diese Augen, liebte
die Wärme die er auch jetzt spüren wollte obwohl ihm so unglaublich
heiß
war. Immer noch verzog ein grauer Schleier seinen Blick, ließ ihn
weiterhin alles verschwommen sehen. Daisuke? Eine warme Hand begann
ihn
augenblicklich zu streicheln, eine Wärme die ihm so vertraut schien, so
wunderschön. Wie gehts dir, hm? Schien den braunen Augen
Sorge
innezuwohnen? Ken vertiefte seinen Blick, sah Daisuke weiterhin an. Sorge
wollte er darin nicht erkennen, sie schien ihm immer noch unwillkommen.
Diesmal gelang ihm das Lächeln und er nickte. Gut, hauchte
er heiser und
seine Stimme klang kränklich angeschlagen. Was machst du auch für
Sachen,
also ehrlich. Daisuke strich seinem Freund ein paar verschwitzte Strähnen
aus dem Gesicht. Irgendwie war Kens Haar der Glanz entwichen, sie wirkten
matt, ebenfalls vom Fieber gekennzeichnet. Hab doch gar nichts getan,
hauchte Ken und wollte lachen, es verklang jedoch nur in einem schwachen
Husten. Hey, langsam... Behutsam strich Daisuke dem Jungen abermals
durchs Haar und grinste dann schelmisch. ... ich brauch dich schließlich
noch. Ehe sich Ken versah kniete der Junge mit den Goggles auf dem Kopf
schon am Boden und beugte sich zu seinem kranken Freund hinüber. Kann
ICH
dich nicht irgendwie gesund machen? Weiche Lippen legten sich plötzlich
auf Kens Wange, verweilten eine ganze Zeit dort, fast so als können sie
etwas von dem Fieber aufsaugen. Doch Ken drehte sich weg, legte sich auf
die Seite und sah Daisuke ernst an. Hör auf, ich steck dich sonst
noch
an.
Ken schien wie immer der vernünftigere des Duos während Daisuke sich
am
liebsten sofort ins Abenteuer gestürzt hätte. Und dieses Abenteuer
hatte
einen Namen: Ken. Tatsache war dass es ihm schlichtweg egal war ob er sich
ansteckte, daran dachte er gar nicht als er den zierlichen Jungen
plötzlich an sich zog. Ken wollte sich wehren doch es gelang ihm nicht,
weniger als zwei Sekunden vergingen nur und schon spürte er die warmen
Lippen schon auf den seinen.
Ken war heiß, der mutige Junge mit der Fliegerbrille, merkte es sofort.
Der Kuss schien ihm alles zu verraten. Die von Hitze getränkten Lippen
auf
den seinen, den feuchten Geschmack der wohlbekannten Süße, die glühende
Haut an seinen Wangen. Sachte nahm der stürmische Junge seinen Freund in
die Arme, trotz Kens Protest, spürte er wie der kranke Junge sich an ihn
klammerte, versuchte ein bisschen Halt unter der Schwere des Fiebers zu
finden. Er fühlte sich noch zerbrechlicher an als sonst. Und sein Körper
war unglaublich heiß. Die scheue Erwiderung auf seinen langen Kuss,
erfolgte innerhalb von Sekunden. Es wurde der längste Kuss den sie sich
je
gegeben hatten. Die Stille des Zimmers wurde durch das Geräusch von Lippen
unterbrochen die sich schmatzend voneinander lösten, sich wiederfanden.
Ein unglaubliches Gefühl, selbst dem tapferen Goggleboy wurden die Knie
weich. Der Geschmack von Hustensaft machte sich in seinem Mund breit...
und er grinste. So gut es halt ging.
Und auch wenn die warmen Hände heiß waren, die Wolke an Hitze und
seine
Müdigkeit noch nicht verflogen, so war doch dieses Gefühl stärker.
Dieser
kleine Fleck am Herzen der ihn zu führen begann, ihn gradewegs in starke
Arme schob die ihn festhielten. Er fühlte sich so beschützt. Wann
hatte er
sich das letzte Mal so gefühlt? Vor dieser Sache mit Daisuke und ihm?
Schon lange her. Die stille Bitte nach mehr, mehr sanfte, liebevolle
Berührungen deutete er ihm nun an. Sie hatten etwas beschützendes
diese
Berührungen der braunen Hände, schienen ihm etwas geben zu wollen,
ohne
wirklich etwas zu fordern. Wohlige Schauer durchströmten seinen Körper,
als die Lippen die auf seinen lagen, zu einem neuen Kuss ansetzten,
glänzende Feuchtigkeit sich auf ihnen ausbreitete. Ja, ein wirklich
angenehmes Gefühl, behütet. Und er wollte beschützt werden.
Komm zu mir. Ein Junge mit geröteten Wangen der die Decke ein
Stück
anhob, ihm deutete sich zu ihm zu legen. Ein verwunderter Junge der bis
eben noch mit küssen beschäftig war. Jetzt folgte er der Einladung
und
krabbelte zu Ken unter die Decke, seitlich lagen sie sich gegenüber. Durch
die beschränkte Größe des Sofas blieb den beiden Jungs ohnehin
nur wenig
Platz und so lagen sie sich nun eng aneinander gekuschelt in den Armen.
Daisuke vernahm Kens Atem, der sehr schwer klang, an seiner Wange, schien
ihm selbst den Hauch einer Hitze nahe zu bringen. Verträumt strich er
seinem besten Freund, seinem Liebsten über die Wange. Fühlte auch
dort
bekannte Hitze, besorgniserregend war sie. Die braunen Augen die sonst
immer wild funkelten, wurden trüb, wurden sehr ernst. Weißt
du dass ich
furchtbare Angst um dich hatte als du vorgestern zusammengebrochen bist?
Das Abbild eines Engels in seinen Armen, blickte ihn liebevoll an.
Flüsterte mit angeschlagener Stimme: Das tut mir leid, Daisuke.
Mit dem
Finger versiegelte er seine Lippen, wollte kein Wort mehr von ihnen hören,
in dem wieder der Ton von Schuld mitschwang. Er wollte nicht dass Ken sich
wieder schuldig fühlte. Nur die Wahrheit hatte er ihm sagen wollen um ihn
deutlich zu machen dass er ihn liebte. Und weil es wirklich so gewesen
war. Er hatte fürchterliche Angst um ihn gehabt.
Vielleicht war es einfach nur die Ruhe die so schön war zwischen den
beiden, dieses kleine Gefühl dass immer größer werden kann.
Was einem die
Kunst verlieh ruhig in den Armen des anderen zu liegen, davon abzusehen,
dass kleine Details zwischen ihnen lagen die Tatsachen waren. Unter diesem
beschützenden Gefühl und dem kleinen wohlbekannten, war das alles
unglaublich unwichtig. Zu wissen dass sein Gegenüber sein bester Freund
war, ein Junge wie er war. Verdammt, das war alles so nebensächlich.
Welche Macht auf Erden bestimmte denn wen er lieben durfte und wen nicht?
Keine. Ja, zur Hölle damit. Nur diese Lippen... und diesen Körper...,
dieser ganzer Mensch.
Und auch wenn keiner uns verstehen wird, so fühle doch meine Liebe. Dir
zu
sagen dass du mein Licht bist, mich dir hinzugeben. Dieses kleine Gefühl,
Vertrauen heißt es.
Komm zu mir, wir beide ganz allein, geben wir uns diesem Gefühl hin.
Grenzenloses Vertrauen...
Ich kann deinen Herzschlag spüren...
ENDE
~*~*~