Der erste Flop in der Fachklinik am Hardberg
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Irgentwann kam in der Therapie mit Christa der Zeitpunkt, wo sie meine ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik wäre angesagt. Da sie mir Sicherheit bot un auch die Klinik aussuchte, sowie den ersten Kontakt mit der Klinik herstellte. Dort wurde ihr auch Versichert, daß die Klinik keine Probleme mit mir habe.
Das Vorgespräch lief halt naiv, natürlich nicht bei meiner zukünftigen Therapeutin Mausberg. In der Klinik ein "Berg", in der Fortbildung bei Fr. Huber eine "Maus". Also fuhr ich dann im Oktober 1998 voller Hoffnung in die Klinik.
Gleich zu anfangs viel mir das Cello um und der Hals brach ab. Ein toller Begin. Ich trug es mit Fassung. Dann erfuhr ich, daß ich einen Therapeut bekommen solle, statt wie vorher abgesprochen eine Therapeutin. Nach heutiger sicht hätte ich am ersten Tag gleich wieder abreisen sollen. Der Aufnahmearzt erklärte mir, daß sie noch einen Fuß in die Tür legen wollten. Dh. die Entscheidung als Frau zu leben nochmal zu überdenken. Dafür hätte ich mir eine andere Klinik gesucht. Diese naive Idee, vielleicht sich auch zu profilieren und zu zeigen wie toll sie sind, hatte auch Fr. Mausberg. Es ist doch Wahnsinn, daß die eine Entscheidung nach weit über 100 Therapiestunden überdenken wollen, die bereits damals durch eine einjährige Hormonbehandlung irreversible Folgen hat.
Natürlich hatte diese Klinik ein Gruppentherapeutisches Konzept. Bevor ich Fr. Mausberg einzeln zu gesicht bekam, wurde ich von ihr in der mir femden gemischtgeschlechtlichen Gruppe geoutet. Zur Könung der Fehler wurde das Thema TS nach 10 Minuten abgewürgt. Ich war in einer Gruppe, wo Menschen es gerade schaften unter Tränen mal was zu sagen ... Ich fühlte mich total falsch.
In die Klinik bin ich mit den Diagnosen Borderline und TS gekommen. Leider war die Klinik, bzw. das Behandlungsteam nicht in der Lage diese zwei Diagnosen zu trennen. Wobei die Diagnose Borderline eine Lieblingsdiagnose bei TS ist, damit macht mann (!) nichts falsch. Hier sah mann/frau die Diagnose TS als ein Symptom von Borderline an, was sich im Arztbrief zeigt. Damit haben sie ihre Inkompetenz gezeigt.
Das Frau Mausberg keine Ahnung von TS hatte, war ja schon nach den ersten Minuten klar in der Gruppe. Als ich ihr dann Informationsadressen anbot, explodierte sie. Nur weil sie inkompetent war, konnte ich sie damit treffen. Meinen OP-Gutachter Dr. Paul konnte ich nach seiner Kompetenz fragen und es war eine selbstverständlichkeit solche eine Frage zu beantworten.
Es war ein enormer Druck dort spürbar. Denn ich hatte eine Chance bekommen und monate gewahrtet und nun hatte ich insgesamt 9 Tage gebraucht zu gehen. Selbst Anrufe von Christa in der Klinik brachten keine Besserung. Frau Mausberg bot mir an mit ihr Therapie zu machen, wenn ich TS als Entscheidungsfrage in der Therapie akzeptiere. Da ich dazu nicht bereit war, wurde ich mit ärztlichem Einverständnis entlassen.
Durch einen Zufall fuhr mich der leitende Therapeut zum Bahnhof in Weinheim, denn die Klinik lag im nichts, zwischen 2 Orten. DAs erste was ich hörte, er sei gegen meine Aufnahme in die Klinik gewesen. Ich bräuchte intensive Einzeltherapie, was hier nicht möglich sei. Da hatte ich auch noch den Therapeutischen segen vom Vorgesetzten von Fr. Mausberg, daß die Entscheidung zu gehen richtig sei. Das was mir nicht geboten werden konnte, hätte mir Tiefenbrunn bieten können, aber da waren die Therapeutinnen genauso bescheuert, halt auf eine andere Art.