Die Erschaffung der GS 400

Sachverstand2 @ Geocities.com, 02.11.1997

Index

1. Kapitel. Authentisch - und wahrscheinlich wahr

2. Kapitel. Authentisch - und trotzdem falsch

Letztes Kapitel. Nicht authentisch - und trotzdem wahr.


1. Kapitel

Authentisch - und wahrscheinlich wahr

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war w�st und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, da� das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser �ber der Feste. Und es geschah so. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der zweite Tag.

Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Orte, da� man das Trockene sehe. Und es geschah so. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, da� es gut war.

Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare B�ume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Fr�chte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so.

Und die Erde lie� aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und B�ume, die da Fr�chte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art. Und Gott sah, da� es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, da� sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so. Und Gott machte zwei gro�e Lichter: ein gro�es Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne. Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, da� sie schienen auf die Erde und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, da� es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und V�gel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels. Und Gott schuf gro�e Walfische und alles Getier, das da lebt und webt, davon das Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art, und alle gefiederten V�gel, einen jeden nach seiner Art. Und Gott sah, da� es gut war.

Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erf�llet das Wasser im Meer, und die V�gel sollen sich mehren auf Erden. Da ward aus Abend und Morgen der f�nfte Tag.

Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedes nach seiner Art: Vieh, Gew�rm und Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art. Und es geschah so. Und Gott machte die Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gew�rm des Erdbodens nach seiner Art.

Und Gott sah, da� es gut war. Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen �ber die Fische im Meer und �ber die V�gel unter dem Himmel und �ber das Vieh und �ber alle Tiere des Feldes und �ber alles Gew�rm, das auf Erden kriecht.

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und f�llet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet �ber die Fische im Meer und �ber die V�gel unter dem Himmel und �ber das Vieh und �ber alles Getier, das auf Erden kriecht.

Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle B�ume mit Fr�chten, die Samen bringen, zu eurer Speise. Aber allen Tieren auf Erden und allen V�geln unter dem Himmel und allem Gew�rm, das auf Erden lebt, habe ich alles gr�ne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so. Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.


2. Kapitel

Authentisch - und trotzdem falsch

So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.

So sind Himmel und Erde geworden, als sie geschaffen wurden.


Letztes Kapitel

Nicht authentisch - und trotzdem wahr.
Ich mu� das n�mlich wissen, schlie�lich habe ich den HErrn gefragt.

So waren fast vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, indem er ins sp�te 20. Jahrhundert zappte und dort eine gut erhaltene, gebrauchte GS 400 erwarb. Mit dieser fuhr er daraufhin in SEiner Sch�pfung spazieren und guckte, ob seine Ebenbilder sie gut verwalteten.

Und siehe da, die dachten gar nicht daran. Sie kippten Gift in die Fl�sse, verpesteten die Luft, verstrahlten die Erde und erfanden 1001 Techniken, sich gegenseitig umzubringen.

Und Gott dachte: Gut, ich wollte ja auch wissen, was dabei herauskommt, wenn man das D�mpfungsglied in der Evolution so gering ansetzt. Immerhin, dachte er, kam dabei dieser fahrbare Untersatz heraus - ist das vielleicht nix?

Und Gott wies dem Proze� Sch�pfung einen winzigen Teil der Systemressourcen in seinem Hauptprozessor zu - und knatterte in den Sonnenuntergang.

So haben Himmel und Erde hervorgebracht, zu was sie eigentlich geschaffen wurden.


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