| HowTo Erfolg
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Was ist Erfolg eigentlich?
- Welche Aufgaben habe ich dabei?
- Ich habe keine Ahnung von einem der vier Gebiete.
- Wie funktioniert Vertrieb?
- Wie plane ich sinnvolles Vorgehen?
- Wie f�lle ich Entscheidungen?
- Wie stelle ich es an, mich nicht zu verzetteln?
- Welche Mittel kann ich f�r meinen Erfolg einsetzen?
- Aif welchem Gebiet w�chst mein Erfolg?
Was ist Erfolg eigentlich?
Erfolg ist der Grad des Erreichens pers�nlicher Ziele.
In den meisten F�llen tr�gt man seine Arbeitskraft zu Markte und versucht, daf�r Geld zu kassieren.
Falls Sie noch 20 sind, werden Sie sich wundern, wie sich Ihre Ziele in den n�chsten 10 Jahren
verschieben werden. Z. Zt. mag Ihnen das Wohlergehen fremder V�lker ernsthaft am Herzen liegen;
in 10 Jahren dr�cken Sie vielleicht die Rechnungen f�r den Zahnersatz Ihrer Kinder.
Welche Aufgaben habe ich dabei?
F�r Ihren Erfolg m�ssen Sie selber ran. Im wesentlichen fallen mir vier Aufgabenbereiche ein:
- Management:
- �berblick bewahren;
- Entscheidungen f�llen;
- Ablauf organisieren;
- Produktion:
- arbeiten im eigentlichen Sinn;
- Vertrieb
- erfahren, was die Kunden wollen;
- den Kunden sagen, da� Sie verstanden haben;
- den Kunden sagen, da� Sie sind, was die haben wollen;
- Verwaltung und Buchhaltung.
Ich habe keine Ahnung von einem der vier Gebiete.
Niemand ist in allen 4 Gebieten (Management, Produktion, Vertrieb, Verwaltung) spitze, selbst wenn
Sie in Ihrem Fachgebiet der ungeschlagene Spezialist sein sollten. Sie m�ssen also Berater
hinzuziehen.
Denen m�ssen Sie schildern, was Sie im Schilde f�hren, Ihre Vorteile
und Nachteile vorf�hren und sagen, warum Sie das, von ganzem Herzen und mit aller
Kraft, wollen.
So polieren Sie Ihre positiven Seiten auf, und die negativen erscheinen weniger gewichtig.
Wie funktioniert Vertrieb?
- Finden Sie das vom Kunden Verlangte heraus.
- Preisen Sie Ihre Vorteile in gef�lliger Form lautstark an.
- Schweigen Sie �ber Ihre Mucken, bis Sie danach gefragt werden.
Wie plane ich sinnvolles Vorgehen?
Wenn Sie in jedem Fall den Eindruck vermeiden wollen, andere bestimmten Ihr Leben, brauchen
Sie zun�chst ein Konzept.
Da steht drin, wohin Sie wollen, in welchem zeitlichen Rahmen, mit welchen Zwischenzielen, unter
Einsatz welcher Mittel. (Das macht der Buchhalter in Ihnen). Die finanzielle Seite kl�rt der Vertriebsmensch in Ihnen. Die Unterteilung in weitere, kleinere Etappen erledigt der Organisator.
Beim Auftauchen gr��erer Probleme m�ssen Sie das Ganze erneut analysieren und ggf. modifizieren, wobei Sie ganz Ihr Manager sind.
- Sammeln Sie Informationen. Auch die Dinge, die keiner h�ren will.
- Planen Sie Luft ein. Ein Plan, der nicht h�lt, was er verspricht, ist nutzlos.
- Planen Sie Risiko-Management. Wo Menschen arbeiten, geht immer etwas schief. Ihre Aufgabe
ist es u.a., das rechtzeitig zu merken und Gegenma�nahmen einzuleiten.
- Halten Sie Ihre Pl�ne aktuell.
- Betreiben Sie angemessenen Aufwand. Planen Sie nicht zu wenig, sonst entgleitet Ihnen das
Projekt. Planen Sie nicht zuviel, sonst k�nnen Sie nicht mehr arbeiten.
Wie f�lle ich Entscheidungen?
- In dem Augenblick, in dem man alle relevanten Informationen zusammen hat, soll man sich
entscheiden.
- Es gibt nur einen Grund, sich (noch) nicht zu entscheiden: Wenn noch nicht gen�gend Informationen vorliegen.
- Eine Entscheidung, die zum Zeitpunkt der F�llung alle relevanten Informationen
ber�cksichtigte, ist richtig. Daran kann auch nachher niemand drehen. Achten Sie darauf, da� Sie
das jederzeit belegen k�nnen.
- Ihre Entscheidungen sind endg�ltig. Debattiert und vorgeschlagen wird vorher.
- Lassen Sie sich Entscheidungen, die auf Sie zukommen, niemals abnehmen! Auch nicht durch
Aussitzen.
- Manche Entscheidungen, die von au�en an Sie herangetragen werden, sind als Entweder-Oder-
Fragen maskiert, um Sie hereinzulegen. Es steht Ihnen immer frei,
- sich auf anderen M�rkten umzusehen, ob Sie die gebotene Leistung dort mit weniger
Nachteilen bekommen;
- sich bei sich umzusehen, ob Sie den gebotenen Leistungsumfang wirklich brauchen;
- eine L�sung zu finden, mit der alle Parteien leben k�nnen.
Wie stelle ich es an, mich nicht zu verzetteln?
Mittlerweile sitzen wir da mit einem gro�en Fernziel, mehreren Etappenzielen und einer mehr oder
minder genauen Planung, wie es weitergeht.
Was Sie davon im Kopf haben, ist augenscheinlich das, woran Sie glauben. Den Rest m�ssen Sie
aufschreiben und wiederauffindbar ablegen. Leitz-ordner sind zwar nicht sch�n, aber unglaublich
�bersichtlich. Und handgeschriebene DIN-A-4-Zettel verf�gen �ber eine unglaubliche
�bersichtlichkeit und Verf�gbarkeit.
Meine Kraftfahrzeug-Papiere begannen mit einer
Moped-Betriebserlaubnis, die oben im Ordner Verschiedenes lag. Sp�ter bekamen sie
einen Reiter Kraftfahrzeuge. Noch sp�ter gab es Unter-Reiter: Kreidler, AWO, Suzuki
1,... - Inzwischen f�llen sie 2 Ordner: Suzuki GS400/2 und Alles au�er Suzuki.
Welche Mittel kann ich f�r meinen Erfolg einsetzen?
- Ihr Auftreten.
Hochbezahlte Personalberater sichten den ganzen Tag Bewerbungsunterlagen. Sie sortieren dabei
die Leute aus, die fachlich nicht zu der Position passen, und die pers�nlich nicht zu der Positon
passen - anhand Ihrer Unterlagen.
Den besten Eindruck machen Sie, wenn Sie pers�nlich auftreten.
- Ihre Praxis.
Jeder ist geneigt, Ihnen eine gewisse Fertigkeit zuzuerkennen, wenn Sie belegen k�nnen, da� sie
diese Fertigkeit schon einmal f�r jemand ausge�bt haben.
- Diplome, Scheine, Zeugnisse.
Damit k�nnen Sie einen erzeugten, guten Eindruck verst�rken.
Zudem gibt es positive und negative Additionals, die auch noch nach der Art der angestrebten
T�tigkeit verschieden bewertet werden. Als Auftragnehmer/Arbeitnehmer wird derjenige genommen,
der die meisten Vorteile mit den wenigsten Nachteilen verbindet.
Auf welchem Gebiet w�chst mein Erfolg?
Zun�chst einmal: Er w�chst nicht von alleine, sondern Sie m�ssen ihn gro�ziehen.
Die Geschichte der Wirtschaft ist voll von Menschen, die Nischen besetzt haben und damit gro� rausgekommen sind. Es gab sicherlich auch viele F�lle, wo das nicht geklappt hat, aber �ber
diese Leute spricht man nicht.
Wenn Sie eine wachsende Nische besetzen, ist es zum durchschlagenden Erfolg nicht mehr weit.
Nischen m�ssen nicht technologischer Natur sein: Sie k�nnen auch in unerschlossene
Landstriche gehen oder den marktbesten Service anbieten.
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