30 Regeln zum Erfolg - kommentiert

Sachverstand2 @ Geocities.com, 02.11.1997

  1. Optimist sein.
    Probleme gibt es nicht, nur Herausforderungen, an denen man wachsen kann.
    Andere, g�ngige Formulierungen:
    Glaub an dich - Glaub an deinen Erfolg - Du schaffst das schon - Wer nicht wagt, der nicht gewinnt - Wer nicht anf�ngt, hat schon verloren.
    Alerdings ist der Glaube daran, da� man erreichen kann, was man sich da vorgenommen hat, eine der Grundvoraussetzungen, das auch zu erreichen.
  2. Mental bereit sein.
    Fest an den Erfolg glauben. Dann werden Sie sich im festen Willen zum Erfolg auch nicht beirren lassen.
    Dasselbe in gr�n.
  3. Nutzen Sie Autosuggestion.
    Zweifel? Sagen Sie zu sich selbst: "Ich kann es schaffen." So stoppen Sie die l�hmenden negativen Gedanken.
    Und ein drittes Mal.
    Allerdings geh�ren Zweifel dazu. Wir wollen aber nicht in das bin�re Denken Klappt - KlapptNicht verfallen. Ein KlapptNicht ist immer drin (mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, die wir nach bestem Wissen minimieren wollen), und ein Klappt sieht in den meisten F�llen auch anders aus, als wir uns das vorgestellt haben.
    Von daher m�ssen wir mit dem Risiko, d.h. der Wahrscheinlichkeit, auf den Bauch zu fallen, rechnen. Und wenn wir fett auf der sicheren Seite sind - d�rfen wir weitergehen.
  4. Vertrag mit sich selbst machen.
    Etwa: "Ich verzichte ein Jahr lang auf folgende Dinge. Das ist mein Einsatz."
    Das Verzicht-Thema klingt immer wieder an. Na logisch ist die vorderste Linie auch die, auf die zuerst geschossen wird.
    Erfolg haben, f�r etwas k�mpfen, vorne stehen ist nat�rlich ein Gesch�ft mit sich selbst: Man gibt einen mehr oder weniger sicheren Hafen auf und erh�lt daf�r mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit das, wof�r es sich gelohnt hat zu k�mpfen; mit geringerer Wahrscheinlichkeit etwas anderes; und mit ebenfalls geringer Wahrscheinlichkeit gar nichts, d.h. nichts Wertvolles.
    Hierbei sch�tze ich den Verzicht auf die Geborgenheit des Hafens am gr��ten ein (und gleichzeitig als Ansporn und Motivationsschub). Diesen Verzicht leistet nur jemand mit einer gro�en Vision (oder ein Dummkopf); jemand, der etwas aufgibt, um sich etwas Gr��eres zu erarbeiten. F�r den wird aber nicht das, was er zur�ckl��t, interessant sein, sein, sondern das, worauf er zusteuert. Also ist f�r ihn der Verzicht weniger wichtig als das Neue, Schockierende zu haben.
    Gelegentlich, gerade wenn es nicht so gut l�uft, mag einem der Verzicht wieder einfallen. Doch auch hier hilft es nichts mehr, trauernd zur�ckzublicken. Wie in jedem Fall hilft es hier dem Erfolgshungrigen nur, wenn er sich gerade hinstellt, den weiteren Weg zu �berblicken versucht, und anschlie�end weitergeht. Auch wenns schwerf�llt.
  5. Auch mit der Familie verhandeln.
    Karriere hei�t Verzicht auf Privatleben. Das m�ssen Ihre Angeh�rigen mittragen.
    Und erfolgreich verhandeln hei�t, da� nachher alle Beteiligten sich als Sieger f�hlen. - Ein Gesch�ftskonzept, das Ihre Angeh�rigen ablehnen, pa�t mit diesen Angeh�rigen nicht zusammen. Am besten feilen Sie an beiden Seiten, bis es zusammenpa�t. Und wenn es auch nach dem Feilen nicht zusammenpa�t, vergessen Sie es.
  6. Gezielt lernen.
    L�cken f�llen, auch in der Allgemeinbildung: Wer Rechtschreibfehler macht, wird sich schwer tun mit der Karriere.
    Das finde ich cool, da� man so eine schwierige Geschichte mit so wenigen S�tzen abhandelt.
    Nun, in den meisten F�llen ist es (mit etwas pers�nlichem Einsatz, der sich aber sofort rentiert) m�glich, herauszufinden, auf welche F�higkeiten die Auftraggeber besonders Wert legen. Das mag bei einer Sekret�rin oder einem Berichteschreiber u.a. auch intakte Orthografie sein. Und solange Sie sich noch keine Angestellten leisten k�nnen, gilt das alte Lied: Selbst�ndig hei�t selbst, und das st�ndig.
    Nichtsdestotrotz ist es meistens schwierig, sich in neue Zusammenh�nge einzuarbeiten und die dann auch richtig anzuwenden. Dabei hilft eigentlich auch nur die Gro�e Vision.
  7. Von anderen Menschen lernen.
    Erfolgreiche Menschen genau studieren: "Was machen sie anders als ich?" Auch von Strebern und Spie�ern l��t sich lernen. Viele trifft man ganz oben wieder.
    Das hei�t wahrscheinlich: Oben sind auch ein paar Streber und Spie�er. ich vermute aber, deutlich weniger als unten. Strebern und Spie�ern geht nach meiner Definition n�mlich unternehmerischer Weitblick ab. Nat�rlich k�nnen sie sich in Sparten, wo unglaublicher Flei� verlangt wird, hocharbeiten; oder (unwissentlich) fantastische Vorschl�ge zur Pflege der Akten absondern. F�r uns aber sollte Bienenflei� ausreichen.
  8. Den eigenen Rhythmus finden.
    Sind Sie Tag- oder Nachtmensch? Fordern Sie sich gro�e Leistungen zur richtigen Zeit ab.
    Dieser Spruch hat eine kleine Berechtigung, wenn es f�r die betrachtete Aufgabe wirklich egal ist, wann Sie sie erledigen. Ansonsten aber lehrt die Erfahrung, da� gerade wichtige Entscheidungen und Gespr�che sich zur Unzeit ergeben...
    ...und das st�ndig.
  9. Stre� erkennen.
    H�ren Sie auf Warnungen anderer. Stre� ist eine Droge. Man selbst erkennt die sch�digende Wirkung leider meist nicht.
    Diese Droge ist mir fremd. Ich kann mit zwar vorstellen, da� jemand nach 10 Jahren HansdampfInAllenGassen ausgebrannt ist; aber nicht f�r mich.
  10. Einen guten Eindruck machen.
    Orientieren Sie sich nach oben! Treten Sie so auf (Kleidung, Sprache), wie man es dort tut, wo Sie hinwollen.
    Andere Formulierung: Kleider machen Leute. Das ist so eine Art Gesetz unter den Menschen. Schlau ist, wer diese ungeschriebenen Gesetze zu seinem Vorteil ausnutzt; wer jedoch gegen Naturgesetze k�mpft, verschwendet nur seine Zeit.
  11. Viel Spa� haben.
    Falls Sie auf etwas keine Lust haben: �ben Sie es! Was wir aus dem Effeff beherrschen, macht uns meist auch Spa�.
    Das ist einfach richtig. Zum Lernen braucht man dann wohl wieder die Gro�e Vision.
  12. Anderen helfen
    Das zahlt sich immer aus. Vorsicht nur vor denen, die Sie ausnutzen wollen. Augen aufhalten!
    Das ist kein Widerspruch zu "Seien Sie ein Egoist". Vielfach gibt es Aufgaben, die andere schneller und besser k�nnen als Sie; und es w�re unklug, hier nicht zu delegieren. Nat�rlich brauchen Sie dazu bei sich selber auch F�higkeiten, die von jenen anderen nachgefragt werden, sowie die kommunikative Infrastruktur.
  13. Teil des Teams sein.
    Einzelk�mpfer machen es sich schwer. Fragen Sie sich �fter: "Wenn ich vorausgehe, wer w�rde mir folgen?"
    Erfolg ist eigentlich nur m�glich auf neuen Gebieten, die bekannten Gebiete sind n�mlich meistens schon besetzt. Die Frage lautet aber niemals: "Was ist jetzt besser, Einzel oder Team?", sondern immer: "In welcher Form kann ich die anstehende Aufgabe besser bew�ltigen?"
  14. Viele Komplimente machen.
    Alle Menschen sind eitel. Sie selbst auch. Also: "Sei wie das Wasser. Es streitet mit niemandem und ist allen n�tzlich."
    Kontaktfreudigkeit hat keine bekannten Nachteile, sondern nur Vorteile.
  15. Netzwerke aufbauen.
    Jemanden anrufen k�nnen und eine zuverl�ssige Auskunft zu bekommen, ist entscheidend f�r Erfolg.
    Wobei eine Hand die andere w�scht, und Sie am Aufbau und Bestehen der kommunikativen Infrastruktur mitarbeiten m�ssen. Und sei es, Sie stellen nur das Bier.
  16. Einen Mentor finden.
    Einer, der schon was geworden ist, kann am ehesten daf�r sorgen, da� Sie etwas werden.
    Den m�ssen Sie zwar erstmal finden und von Ihrer Idee �berzeugen, aber jemand, der in den Sachen schon tiefer drinsteckt als Sie, kann Ihnen Einblicke in die Praxis und Kontakte vermitteln. Die Sie dann selber umsetzen bzw. pflegen m�ssen.
  17. Experte werden.
    Bauen Sie die eigenen St�rken aus. Auf einem Gebiet unschlagbar top sein - das ist besser als auf vielen, vielen "drei plus".
    Nach meiner Meinung braucht man f�r Erfolg drei Dinge: Fachwissen, Idee, kommunikative F�higkeiten. ich werde mich allerdings nicht um die Reihenfolge k�mmern; fehlt eines, ist das ein K.O.-Kriterium bzw. Nachholbedarf. Mit jeder Menge �u�erst lehrreicher Fehlerm�glichkeiten.
  18. Feinde gut behandeln.
    Kontakt schafft Sympathie, Distanz dagegen meist noch mehr Feindschaft.
    Siehe auch "Netzwerke" und "Experte".
  19. Keine halben Sachen machen.
    Was man angefangen, aber nicht fertiggestellt hat, l�hmt die eigene Energie.
    Sachen, die man nicht zu Ende f�hrt, sind in der Tat Zeitverschwendung. Sie k�nnen immerhin noch als schlechtes Beispiel dienen, Sie k�nnen Ihre Fehler-Charts und Ihre zu verbessernden F�higkeiten daraus ablesen, und Sie sollten die gewonnen Informationen wenigstens akzeptieren und schauen, ob andersrum ein Schuh draus wird.
  20. Sich selbst trauen.
    Lernen Sie, auf Ihre innere Stimme zu h�ren. Sie ist meist ein viel besserer Ratgeber als "coole" Berechnung.
    Wenn ich mir ein Auto kaufe oder �berlege, ob ich den gestern aufgezeichneten Film aufheben will, klappt das tats�chlich. Wenn die Stimme laut und deutlich sagt: "Ja das isses, kauf das Ding" bzw. "Behalt das Ding", ist es entschieden. Falls ich die Stimme nicht oder anders h�re, ist es auch entschieden.
    Man darf die innere Stimme allerdings nicht benutzen, um sich vor notwendigen Arbeiten zu dr�cken.
  21. Unlogisch denken lernen.
    Erfolg ist Zukunft. Sie l��t sich nicht im voraus berechnen.
    Der zweite Satz ist so banal, wie der erste nichtssagend ist. Wo kommen wir den hin, wenn 2+2 pl�tzlich 5 w�re?
    Dummerweise gibt es Gebiete, wo 2+2=5 ist. Wer sich hier nicht anpa�t, geht entweder unter oder in die Geschichte ein oder beides. F�r mich hat das Akzeptieren von (ungeschriebenen) Gesetzen und Regeln aber �berhaupt nichts mit Unlogik zu tun. (Auch wenn ich es h�ufig genug schwachsinnig finde und gegen den Besserwisser in mir lange k�mpfen mu�.)
  22. Sich selbst nicht anl�gen.
    Geben Sie sich alle halbe Jahre Rechenschaft, ob Sie den steilen Weg nach oben wirklich weitergehen wollen.
    Har! Har! Wir haben in der Bundesrepublik Gewaltenteilung. und das ist gut so! Niemand kann sich selbst effektiv kontrollieren. Wir Menschen sind doch alle eitel, drum brauchen wir auch alle gute Freunde, die die Dinge mit anderen Augen sehen und deren Urteil wir uns wenigstens anh�ren. Und logischerweise m�ssen wir ihnen denselben Gefallen tun.
  23. F�r sich werben.
    Zeigen Sie Leistung und sorgen Sie daf�r, da� dar�ber geredet wird.
    Das ist, glaube ich, der Kern der "Leistungsgesellschaft". Als angewandter Naturwissenschaftler mu� ich mich zwingen, wenn ich nur die Vorteile einer Sache erz�hlen soll und mit meinem Wissen �ber m�gliche Makel hinter dem Berg halten mu�.
    Der Knackpunkt bei der Sache ist: Wer wirklich den ganzen Tag herumrennt und allen Leuten erz�hlt, was er f�r'n toller Hecht ist, glaubt das eines Tages auch selbst. Er wird dann etwas verr�ckt und betriebsblind und entwickelt eine fatale Neigung zu C�sarenwahn, aber wenn er kraft der unglaublichen Energie, die er aus seinem Selbstbild bezieht, es tats�chlich zu was bringt, ist das vermutlich allen reichlich egal. Falls nicht, liegt ein Spinner oder Berufspolitiker vor.
  24. Nichts "klauen".
    Auch kein geistiges Eigentum. Wer das macht, gesteht: "Was ich kann, taugt nichts.Ich mu� mich mit fremden Federn schm�cken." Und: Es kommt eben doch meist heraus...
    Klauen ist in der Wirtschaft �blich, glaube ich; es geht dort zu wie im Krieg oder im Tierreich (Fressen und Gefressen werden). Wobei aus Gr�nden des Urheberrechtsschutzes die geklaute Sache mehr oder weniger kaschiert wird. Wenn Sie eine Gesch�ftsidee in einen anderen Landstrich tragen oder sonstwie qualitativ oder quantitativ ver�ndern, haben Sie unbestreitbar etwas dazugetan und so etwas Eigenes geschaffen. Wenns klappt, haben Sie Ihrerseits Neider und Nachahmer am Hals - damit m�ssen Sie als Erfolgsmensch aber nunmal leben. Wenns nicht klappt, wenn also bei Ihnen nichts zu holen ist, d�rfte auch kein Hahn danach kr�hen.
  25. Risiken kalkulieren.
    Entscheiden hei�t Risiken eingehen. Spielen Sie durch, was passiert, wenn "alles schiefgeht, was schiefgehen kann".
    Das sagt sich so leicht. "Ich k�nnte sterben" ist schlie�lich immer richtig (in diesem Fall ist Ihnen dann der Rest aber egal, au�er Sie haben Familie.)
    Allerdings ist es sehr unklug, va banque zu spielen oder, anders gesagt, vor dem Spiel die Risiken nicht zu minimieren.
  26. Niederlagen wegstecken.
    Keiner siegt immer. Sehen Sie Ihre Niederlagen als Lern-Chancen.
    "Wegstecken", denke ich, ist falsch. Schlie�lich war es Ihre Idee, die da den Bach runtergegangen ist. Selbst wenn der Schaden nicht so gro� war, tragen Sie eine gewisse Verantwortung.
    Dieser Verantwortung werden Sie nur gerecht, wenn Sie die Niederlage korrekt aufarbeiten. Zun�chst sammeln Sie Informationen, und zwar unter dem Aspekt "Was habe ICH falsch gemacht? Wie h�tte ICH daf�r sorgen k�nnen, da� dieses Ding nicht in die Hosen ging? Wo war ICH zu faul? Wo war ICH zu dumm?"
    Als n�chstes bewerten Sie diese Informationen. Machen Sie das nicht alleine. Wir Menschen leben in einer komplizierten Welt und k�nnen uns nur unerfreulich wenig Sachen zur gleichen Zeit merken. Fragen Sie Ihre Freunde, ob Sie wirklich zu dumm zum Kopfrechnen sind, ob Sie Willy X. wirklich feuern sollen (und wen Sie dann neu suchen und einarbeiten m�ssen), und ob der Bescheid von Beh�rde Y wirklich so falsch und unabsehbar war, wie Sie dachten.
    Fragen Sie Ihren Kunden. Nicht: "Was h�tte ich besser machen m�ssen?", sondern "Wir machen wir es das n�chste Mal?" (das ist ein Marketing-Trick).
    Auch jetzt brauchen Sie eine funktionierende Kummunikations-Infrastruktur.
  27. Mit Menschen richtig verhandeln.
    Nur wenn alle sich als Sieger f�hlen, haben Sie wirklich gewonnen.
    Dem habe ich nichts hinzuzuf�gen.
    Da� Sie dabei zuh�ren k�nnen, da� Sie erfassen, was die verschiedenen Seiten wirklich wollen und wo sie kompromi�bereit sind, und da� Sie ihnen Ihre L�sung schmackhaft machen m�ssen, ist wohl selbstverst�ndlich. Dummerweise passieren auf diesem Gebiet t�glich haarst�ubende Fehler.
  28. Menschen richtig behandeln.
    Gutes Benehmen ist erfolgreicher als die meisten Erfolgs-Tips.
    Korrektes Verhalten (gemessen an: Wie w�rde ich an seiner Stelle behandelt werden wollen?) ist zwar genauso selbstverst�ndlich, aber (vermutlich aus denselben Gr�nden) genauso selten.
  29. Sich an Erfolg gew�hnen.
    Die meisten Menschen wollen nur Mi�erfolge vermeiden. Deshalb lernen sie nie, "in gro�en Schuhen zu laufen."
    Die meisten Erfolgreichen begeben sich aufrecht und zun�chst alleine in Neuland. Es treibt sie ein Hunger, eine Art Gier, das endlich zu tun, was sie schon immer wollten.
    Den meisten Bundesdeutschen, insbesondere denen, die wenig haben, geht diese Gier ab. Klar haben sie viel zu verlieren. Aber die meisten haben eine Schere im Kopf, die bestimmt, da� sie sich ihre Gewinnm�glichkeiten (und die meine ich nicht prim�r pekuni�r!) ausmalen. In anderen L�ndern, wo man schnell alles verlieren kann, funktioniert das besser. - Welches System letztlich besser ist, das d�rfte eine politische Frage sein; wir dagegen wollen uns mal an die (Natur-)Gesetze halten und daraus das Beste machen.
  30. Egoist werden
    Wenn Sie alle Stufen genommen haben, fragen Sie: "Was n�tzt mir?" Keiner kann das so gut erkennen, wie Sie selbst.
    Na so ein Bl�dsinn.
    Ohne eine gewisse Zielausrichtung kommen Sie nirgends hin. Wenn Sie wirklich wollen, dann m�ssen Sie sich aus einem Teil Ihrer bisherigen Zusammenh�nge l�sen und dahin laufen, wo's besser ist. Vorher m�ssen Sie nat�rlich die Richtung herausfinden. - Mit anderen Worten: Sie finden heraus, was Ihnen n�tzt, und dann begeben Sie sich dorthin. Punkt.
    "Alle Stufen genommen" - Quark. Wo immer Sie hingehen, werden Ihnen im Wust der neuen Details M�glichkeiten auffallen, die es sich m�glicherweise aufzugreifen lohnt. - Ich bin kein Volkswirtschaftler, aber ich vermute, da� ein Unternehmen nur gesund ist, wenn es w�chst. T�glich lesen Sie in der Zeitung, da� viele Unternehmen M�he haben, weiterzubestehen. Da ist nirgends die Rede von "alle Stufen genommen" oder so. Es bleibt schwierig! Sie haben die Wahl: Ganz oder gar nicht - Selbst, und das st�ndig.
    Egoist. Ist komischerweise negativ besetzt und dabei schlecht definiert. "Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt" - und steht nachher mit leeren Taschen da.
    Der kluge Mann machts anders: der vertickert seine Leistung auf einem halbwegs freien Markt zum fairen Preis. Letztlich mit der Idee im Kopf: "A bezieht seine Leistung X bisher von B zum Preis Y1. Ich kann sie ihm aber f�r Y2<<Y1 besorgen; so h�tte er Geld gespart, und ich hab' ein Auskommen."
    Das ist kaufm�nnisches Denken, und es ist korrektes Denken. Die meisten Leute freuen sich, da� ihr Gem�seladen nicht so weit weg ist, und hassen den Kaufmann nicht, weil er die Sachen f�r mehr verkauft, als er sie eingekauft hat.

Zusammenfassung

Sie k�nnen zwar nicht alle Punkte im Kopf behalten, aber Sie k�nnen erkennen, woran Sie noch arbeiten m�ssen.

Unternehmerisches

Sie haben eine Idee?
  1. Bewerten Sie, ob der Nutzen, den Sie wittern, wirklich drin ist.
    Und zwar f�r Sie, Ihre Kunden, Ihre Lieferanten, Ihre Familie und alle Leute sonst, mit denen Sie so zu tun haben.
  2. Bewerten Sie, ob Sie das wirklich k�nnen.
    Die Kunden verlangen heutzutage Service aus einer Hand. Sie m�ssen alles organisieren.
  3. Bewerten Sie, ob Ihre kommunikativen F�higkeiten ausreichen (s.u.).
Falls alles Ja ist, haben Sie eine Gro�e Vision. Der Glaube an den eigenen Erfolg stellt sich anschlie�end von selbst ein.

Falls nicht, haben Sie jedenfalls wertvolle Hinweise erhalten, woran Sie als n�chstes arbeiten m�ssen, um Ihren Marktwert zu erh�hen. Setzen Sie Ihre Handicaps und R�ckschl�ge in Handlung um!


Kommunizieren umfa�t folgende Elemente:

  1. zuh�ren;
  2. erfassen, was der andere will;
  3. allen (auch sich selber) n�tzen;
  4. sich verkaufen (wirkt autosuggestiv);
  5. vertrauen, Hilfe annehmen.

Operatives

  1. Sie brauchen einen Freundeskreis. Sie m�ssen ihn erstellen, ihn pflegen, ihn nutzen und ihm n�tzen.
  2. Erfolgreiche haben Feinde. Behandeln Sie sie fair, so wie Sie behandelt werden wollen.
  3. Besser klauen als das Rad neu erfinden.
  4. Gesetze und Regeln beachten. Nicht gegen Windm�hlen k�mpfen!
  5. Nat�rlich gehen Sie mit Ihrer offensiven Art Risiken ein.
    Risiken sind nur solange gef�hrlich, wie man sie nicht genug kennt. Bauen Sie vor: identifizieren Sie sie, kalkulieren Sie sie, und minimieren Sie sie soweit wie m�glich.

Letztlich m�ssen Sie die Erkenntnisse hier leben. Tja, Erfolg haben ist anstrengend - aber sch�n!
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