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Dies ist eine
Fanseite. Die hier
beschriebenen Rollen, Begriffe, Techniken und so weiter sind selber erarbeitet
und zusammengestellt unter Zuhilfenahme einiger B�cher wie "Grundlagen des
klassischen Tanzes" von A.J. Waganowa, "Ballettsaal" von A. Woolliams, "Erste
Schritte im klassischen Ballett", "Ballett-Faszination" von M. Niehaus,
"Methodik des klassischen Pas de deux" von Gy�rgy L�rinc, "Modern Jazz Ballett"
von G. Rebel, PC
Lexikon Microsoft� Encarta� Enzyklop�die 2002. � 1993-2001 Microsoft
Corporation. Ich kann keine Gew�hr f�r die Richtigkeit geben und keine
Verantwortung �bernehmen f�r falsche oder fehlende Informationen. Ich bitte euch
diese Inhalte selbst zu �berpr�fen. Sie ersetzen auch keinen Unterricht. Bei
einer Verwendung der Texte und Bilder, auch in Ausz�gen, m�chte ich euch bitten,
einen Verweis auf meine Seite zu geben. �brigens gebietet es die H�flichkeit
vorher
Bescheid zu geben!
Warum �berhaupt tanzen?
Wir haben alle die Sehnsucht, die Seele
fliegen oder baumeln zu lassen und der tanzende K�rper erz�hlt davon. Tanz erm�glicht eine bewusste Lebensgestaltung,
bereichert unsere Ausdrucksf�higkeit, st�rkt das Selbstbewusstsein; er ist ein
Ausbruch aus der K�rperfeindlichkeit unserer Zeit in der wir zum Stillsitzen
erzogen werden. Tanzen ist eine Herausforderung, jeden Tag wieder. Man ist
niemals am Ziel, es ist wie eine Barrikade, die man durchbrechen muss um sich
lebendig zu f�hlen. Man muss etwas von seinen inneren Gef�hlen zeigen, wie ein
Licht, das zum scheinen gebracht werden soll. Im Tanz steckt ein gro�er Ausdruck
von Gef�hlen. Es ist manchmal unreal, mystisch - eine Welt nicht von dieser
Erde; eine Welt der Magie. F�r mich ist es wie eine Art von Droge, denn man
k�mpft mit sich selber und �berwindet den Schmerz. Es gibt einem die Gelegenheit
zur Entfaltung, zur Verwirklichung!
Hobby:
Ballett/Tanz
Man ist mit Sicherheit noch nicht zu alt
f�r das Ballett, wenn man es "nur" als Hobby machen will. Auch, wenn man vorher
�berhaupt noch nicht getanzt hast. Sehr schnell kann man sich ein Leben ohne den
Tanz nicht mehr vorstellen. Zu Anfang sind die franz�sischen Begriffe vielleicht
etwas einsch�chternd. Aber wenn man eine(n) gute(n) LehrerIn hat, der die
�bungen vormacht, und au�erdem die Terminologie verwendet, dann wird man sicher
schnell damit klar kommen. Wichtig ist, dass man die richtige Ballettschule f�r
sich findet. Man sollte sich mehrere Schulen ansehen, und den Unterricht und
Lehrer vergleichen, damit man sich ein Urteil bilden kann.
Beruf: Ballerina
Jede bedeutende T�nzerin muss neben der Technik
etwas Eigenes mitbringen. Es reicht nicht, wenn eine T�nzerin "nur" �ber
brillante Technik verf�gt. Man muss sich mit dem klassischen
Ballett auf seine eigene Weise auseinandersetzen. Dazu geh�rt ein
Hochleistungstraining. Man muss dazu geboren sein, �ber
einen besonders begabten K�rper verf�gen. Dann muss die Technik trainiert und
besonders eine innere Haltung entwickelt werden. Man sollte rundherum begabt sein.
Wenn es dem K�rper eines T�nzers nicht gelingt Bewegung mit Gef�hl oder
Bedeutung zu erf�llen und im Zuschauer eine entsprechende Stimmung, einen
lebendigen Inhalt zu vermitteln, dann geh�rt ein solcher K�rper nicht ins
Ballett. Eine Ballerina ist eine K�nstlerin, die den Raum, indem sie sich
bewegt, mit ihrer Pers�nlichkeit ausf�llt. Die Ballerina muss die Zuschauer mit
ihrer Technik in den Bann ziehen, sie soll aber auch eine Geschichte erz�hlen,
Gef�hle und Stimmungen vermitteln. Man kann jede menschliche Regung in Tanz
ausdr�cken.
Es hat etwas aristokratisches an sich. Man wird w�hrend der Ausbildung mit
verschiedenen Stilen vertraut gemacht. Dazu geh�rt ein ausf�hrlicher Unterricht
in National- und historischen T�nzen. Es ist f�r eine Ballerina von gro�em
Vorteil, wenn sie vielseitig ist und besonders in zeitgen�ssischen St�cken ganz
verschiedene dramatische Stimmungen zum Ausdruck bringen kann. T�nzer m�ssen
neben Begabung, k�rperlicher Eignung, Musikalit�t, Kraft, Energie und Z�higkeit
auch Masochismus und die Bereitschaft, ihren K�rper vollst�ndig in den Dienst
des Tanzes zu stellen mitbringen. Es ist beim Ballett nicht anders als bei
Eiskunstl�uferinnen, Turnerinnen oder Gymnastinnen: Von sehr jungen Menschen,
die engagiert, ehrgeizig und begeisterungsf�hig sind, wird alles verlangt - ohne
R�cksicht auf Verluste. Oft ist es ein Einsatz f�r die Kunst bis hin an die
Grenze der k�rperlichen und psychischen Belastbarkeit.
Die romantische
Ballerina
Im fr�hen 19. Jahrhundert erhob die italienische Ballerina Marie Tallioni den Tanz auf der Spitze zu einem Ausdrucksmittel und schuf damit das
schwerelose Bild der romantischen Ballerina. Auch die
italienische Ballerina Carla Fracci ist ber�hmt f�r ihren romantischen Stil. La
Sylphide gilt als Schl�sselwerk der Ballettromantik. Die Sylphide verk�rpert die
romantische Vorstellung einer Liebe die gleichzeitig verf�hrerisch und unfassbar
ist. Im romantischen Ballett standen oft nur Frauen auf
der B�hne. Die M�nner hatten weiter nichts als Hilfestellung zu leisten.
Die klassische Ballerina
Der reine klassische Tanz ist am
schwierigsten. Im Grand pas klassique wird das Wesentliche des Klassischen
Stils deutlich: Makellosigkeit. Das klassische Ballett hat das Ideal der Ballerina geschaffen, w�hrend der
Tanz der M�nner weit weniger entwickelt war. Sie haben die M�dchen nur zu heben,
zu unterst�tzen und ihnen Kavalier zu sein.
Heute
Dann trat ein Geschmackswandel ein und seitdem hat
man den Mann mehr in den Vordergrund geholt, stellt gr��ere Anforderung an seine
Technik, Kraft und Virtuosit�t. Und er ist damit zu einer Herausforderung f�r
seine Partnerin geworden.
Grundlage
Wenn man nun diese inneren Vorz�ge in sich vereint, was fehlt dann noch zur
Ballerina? Ein idealer K�rper ist eine sehr gute Grundlage, aber das findet man
sehr selten. Grundvoraussetzung ist ein kleiner Kopf auf einem langen Hals. Die
Beine sollten m�glichst lang sein, genau wie die Arme damit der K�rper jene
elegante Linie gewinnt die das klassische Ballett verlangt. Idealerweise sollen
die F��e gebogen sein (guter Spann) und das gibt es selten.
Das klassische Ballett beruht auf einer Grundlage die wir ausw�rts nennen und
die in der F�higkeit besteht die Beine von der H�fte heraus nach au�en zu
drehen. Manche T�nzer sind von Natur ausw�rts, andere m�ssen es sich durch
Training aneignen. Aber selbst ein perfekter K�rper und der beste Unterricht
reichen nicht aus. Jeden Morgen wird der K�rper f�r die
Arbeit des Tages vorbereitet. Wenn man zwei Tage keine Exercise
macht, merkst man es selber, wenn man vier Tage an keiner Klasse teilnimmt
merken es andere. Jedes mal, wenn man an die Stange geht, beginnt der
Kampf mit dem K�rper, der sich wehrt. In
diesem Aufb�umen des K�rpers liegt ein seltsamer Genuss. Man muss den K�rper
unter Kontrolle bringen.
Die Klasse beginnt mit
einfachen �bungen um die K�rper langsam anzuw�rmen. Das dauert t�glich 90
Minuten, jeden Tag des Berufslebens. Zus�tzlich zu der Klasse und den Proben
brauchen T�nzer manchmal weitere �bungen um Verspannungen zu vermeiden.
Im R�cken zum Beispiel durch Strechting der Wirbels�ule. Gleichzeitig werden die
Verh�rtungen gel�st, die sich im Verlauf von Proben und Auff�hrungen aufgebaut
haben. Diese �bungen dienen nicht nur zur St�rkung der Muskulatur sondern auch
zur Dehnung und zur Verbesserung der Geschmeidigkeit. Die gleichzeitige St�rkung
und Entspannung f�rdert auch die Kondition.
Wenn man f�r eine bestimmte Rolle zus�tzlich Kraft braucht ist ein zus�tzliches
Training mit Gewichten, n�tig nat�rlich unter Aufsicht um optimales Training zu
gew�hrleisten.
Eine Ballerina muss sich um ihren K�rper und jede Einzelheit ihrer Erscheinung
k�mmern, sie muss sich selbst richtig einsch�tzen k�nnen. Wenn ihr z.B. ein Kost�m nicht gef�llt oder es nicht
wie eine zweite Haut sitzt, dann beeintr�chtigt es die Leistung. Auch das
Schminken muss sie beherrschen; Das Haar im
Knoten, der aber nicht zu tief sitzen darf um die Nackenlinie nicht zu
ruinieren. Augen und Mund m�ssen deutlich betont sein. Gleichzeitig soll der
Akzent auf das Thema des Balletts gesetzt sein. Beispielsweise bei Don Quichote
einen Spanischen Akzent mit einer Blume im Haar, starkem Rouge und vollen
roten Lippen.
Spitzenschuhe
Spitzenschuhe vervollst�ndigen das
Bild und unterst�tzen die Erscheinung. Urspr�nglich waren die Ballettschuhe
weich und hatten nur die Aufgabe den Fu� zu sch�tzen. Daraus haben sich dann
Schuhe mit ganz schmalen Leisten entwickelt und seit Anna Pawlowa zw�ngte man die Zehenknochen in eine Form die �hnlichkeit
mit einer R�hre hat und auf der das ganze Gewicht liegt. Inzwischen haben sich
die T�nzerinnen ein bisschen dagegen aufgelehnt, sie verlangen etwas
Erleichterung und mehr St�tze vom Schuh. Die Schuhe sind ihr Werkzeug, darauf
muss sie sich bei der Aus�bung ihrer Kunst verlassen k�nnen. Die kleinste
Abweichung an einem Schuh kann die Leistung beeinflussen.
Technik
Die Techniken im Ballett bestehen aus Bewegungen und Positionen, die im Laufe der Jahrhunderte
ausgearbeitet wurden und bilden ein festgelegtes
System, das als akademisches Ballett (danse d��cole) bezeichnet wird. Dazu
geh�ren Musik und Kost�m genauso wie B�hnenbild, Beleuchtung und so weiter. Die
Schritte wurden erstmals in Frankreich benannt und systematisiert. Der
�bersichtlichkeit halber wurde dieses Benennungssystem international �bernommen.
Es gibt aber auch kleine Unterschiede in verschiedenen Trainingssysteme, z.B. die Waganowa-Technik, R.A.D. (Royal
Academy of Dance), ... .
Ballerinen kommen aus Deutschland, Russland, Frankreich, Italien und Amerika, aber der Begriff
ist international. Alle bedienen sich der universalen Sprache des Balletts. Die
Grundschritte die ein T�nzer beherrschen soll muss man lernen. Man muss den
K�rper, die F��e die Knie den Oberk�rper jeden Tag nach besonderen Vorschriften
trainieren. Das gilt f�r den russischen Stil genauso wie f�r den italienischen,
franz�sischen und d�nischen. Aber es gibt auch Unterschiede. Diese beginnen beim
Unterricht.
Das American Ballet Theatre wurde von George Balanchine gegr�ndet. Er brachte
seine russische Technik mit nach Amerika und gab ihr das Tempo und die Energie
die so typisch ist f�r NY.
Die Royal Ballet Shool ist in London. Der Choreograph Frederick Ashton hat die
Anforderung die man an englische T�nzerinnen stellt wesentlich mitgepr�gt. Ihre
klassische Technik wird erg�nzt durch Sanftheit, Zur�ckhaltung und
Wohlerzogenheit. Sie sollen eher Bescheidenheit zeigen als Temperament.
Die Russische Schule betont
Harmonie, Gef�hl f�r Bewegung und die Ausnutzung des Raumes.
Das k�niglich d�nische Ballett in Kopenhagen ist
traditionsbewusst und eine der �ltesten Kompanien der Welt. Der bedeutendste
Ballettmeister der D�nen war August Bounonville der seine Ausbildung in Paris
erhielt. Er brachte den klassischen franz�sischen Stil nach D�nemark.
Der Bournonville Stil besticht durch seine Einfachheit, verlangt aber �u�erst
virtuose Beinarbeit. Die Grundschritte sind die gleichen aber die D�nen f�hren
sie manchmal ganz anders aus. Die Bournonville-Tradition wird in Kompanie
und Schule gepflegt. Ein Unterschied zum russischen Stil ist zum Beispiel die
Bewegungsf�hrung der Arme. Die Bewegungen sind ganz
einfach. Das gibt dem Stil etwas weiches. Es wirkt vielleicht nicht so brillant
aber die Beinarbeit ist bei Bournonville umso virtuoser.
In Paris erhielt Bournonville seine Ausbildung.
Die franz�sischen Ballerinen
sind ein Produkt des Stils den Bournonville damals vorfand. Gleichzeitig stehen
sie unter dem virtuosen Einfluss der italienischen Schule, die gegen Ende des
letzten Jahrhunderts an Bedeutung gewann. Heute ist der franz�sische Stil
eigentlich ein franz�sisch-italienischer Stil. Er verlangt eine brilliante
Technik, Klarheit und Virtuosit�t.
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Das Ballett ist eine klassische Form des B�hnentanzes
und hat sich seit dem
15. Jahrhundert an den italienischen Renaissanceh�fen entwickelt. Es waren
Schauspiele, die Malerei, Poesie, Musik und Tanz beinhalteten und in gro�en
Balls�len stattfanden. In Frankreich wurde Le Ballet Comique de la Reine (Das Komische Ballett der
K�nigin), das erste Ballett, von dem noch die gesamte Partitur existiert, 1581 in Paris aufgef�hrt. Es wurde von Balthazar de Beaujoyeux inszeniert, einem
Geiger und Tanzmeister am Hofe der K�nigin Katharina von Medici. Tanz war
Unterhaltung des Adels, darum galt es sehr prachtvolle Kost�me, B�hnenbilder und
B�hneneffekte zu zeigen.
Unter Ludwig XIV. (1643-1715), dem
"Sonnenk�nig" (von einer Rolle, die er in einem Ballett tanzte), wurde eine
gro�e Zahl von Balletten an seinem Hof aufgef�hrt. Viele davon haben Jean-Baptiste Lully und der Choreograph Pierre Beauchamp komponiert, der
auch die f�nf Fu�positionen definiert haben soll. Ebenfalls in dieser Zeit entwickelte der
Dramatiker Moli�re das com�die-ballet, ein Lustspiel mit
Tanzeinlagen.
1661 gr�ndete Ludwig XIV. die k�nigliche Tanzakademie, den ersten
professionellen Zusammenschluss von Tanzmeistern. Ludwig trat bis 1670 selbst auf,
bis das Hofballett dem professionellen Tanz Platz machte. Erst 1681 traten Berufst�nzerinnen, in der
Inszenierung des Balletts Le Triomphe de l�Amour (Der Sieg der Liebe), erstmals
auf. Vorher waren nur M�nner zum Ballett zugelassen, w�hrend Frauenrollen
mit Masken dargestellt wurden.
Der franz�sische Ballettmeister Raoul Feuillet hielt in seinem Buch
Chor�graphie (1700) die Tanztechniken seiner Zeit fest, darunter viele Schritte
und Positionen, die auch heute noch verwendet werden. Mit der op�ra-ballet
(Ballettoper) wurde zu dieser Zeit eine neue B�hnenform entwickelt. Der Franzose Jean Philippe Rameau komponierte
mit Les Indes galantes (1735) eine der ber�hmtesten Ballettopern, in der
exotische L�nder und V�lker dargestellt wurden.
Im 18. Jahrhundert waren die T�nzer mit Masken, Per�cken und gewaltigem
Kopfschmuck beladen, und sie trugen hochhackige Schuhe. Frauen trugen panniers,
Reifr�cke, die an den Seiten noch zus�tzlich drapiert waren; M�nner einen tonnelet, einem knielangen Reifrock. Die franz�sische
T�nzerin Marie Camargo k�rzte ihre R�cke und zog Schuhe ohne Absatz an, um ihre
gl�nzenden Spr�nge zu zeigen. Marie Sall� entledigte sich des Korsetts und trug statt dessen in ihrer
Ballettkreation Pygmalion (1734) eine griechische Tunika.
Ein bekannter Vertreter des
dramatischen Balletts des 18. Jahrhunderts war
der Franzose Jean Georges Noverre, der Briefe �ber Tanzkunst und �ber die
Ballette (1760) schrieb und damit viele Choreographen beeinflusste. Er schlug
nat�rliche, harmonische und einfach nachzuvollziehende Bewegungsabl�ufe vor. Er konnte seine Ideen u. a. in seinem bekanntesten Werk Medea
und Jason (1763) realisieren.
Einer seiner zahlreichen Sch�ler war Jean Dauberval, der in seinem Ballett La
fille mal gard�e (1789, Die schlecht beh�tete Tochter) Noverres Ideen mit einem
komischen Thema verkn�pfte. Daubervals italienischer Sch�ler Salvatore Vigan�
war an der Mail�nder Scala t�tig und erarbeitete eine Vielzahl von
ausdruckskr�ftigen Pantomimen, die genau mit der Musik abgestimmt waren. Charles
Didelot, ein franz�sischer Sch�ler von Noverre und Dauberval, wirkte
haupts�chlich in London und Sankt Petersburg. In seinem Werk Flore et Z�phire
(1796) lie� er die T�nzer an unsichtbaren Dr�hten �ber die B�hne schweben.
In dieser Zeit entstand auch der Spitzentanz; da damals die geblockten
Spitzenschuhe noch nicht erfunden waren, konnten sich die T�nzer anfangs nur f�r
einen kurzen Moment auf den Spitzen halten.
Der italienische Choreograph Carlo Blasis, ein Sch�ler von Dauberval und
Vigan�, schrieb die Tanztechnik des fr�hen 19. Jahrhunderts in Code of
Terpsichore (1830) nieder. Ihm wird die Erfindung der Attit�de zugeschrieben, zu
der er von einer bekannten Arbeit des fl�mischen Bildhauers Giambologna
inspiriert wurde, einer Statue des Gottes Merkur, der leichtf��ig auf den
Zehenspitzen des linken Beines verharrt.
Romantisches Ballett
Die Geschichte des romantischen Balletts beginnt mit der Urauff�hrung des
St�ckes La Sylphide 1832 in Paris. Marie Taglioni tanzte die Rolle der Sylphide,
einem �bernat�rlichen Wesen, das von einem Sterblichen geliebt und zerst�rt
wird. Die Choreographie machte ihr Vater Filippo Taglioni; er lie� seine Tochter
�berwiegend auf den Spitzen tanzen, um ihre �berirdische Leichtigkeit und
K�rperlosigkeit darzustellen. La Sylphide brachte viele �nderungen ins Ballett
sowohl in der Thematik als auch im Stil, in der Technik und in den Kost�men.
Wenige Jahre sp�ter wurde in Giselle (1841) ebenfalls der Gegensatz zwischen
menschlicher und �bernat�rlicher Sph�re thematisiert.
Das romantische Ballett beschr�nkte seine Thematik jedoch nicht auf
�bernat�rliche Wesen. Die �sterreichische T�nzerin Fanny El�ler verhalf
bodenst�ndigeren und sinnlichen Charakteren zu Bekanntheit. Ihr ber�hmtester
Tanz war die Cachucha in Le Diable Boiteux (1836, Der hinkende Teufel), ein
andalusischer Solotanz mit Kastagnetten.
Frauen dominierten im romantischen Ballett. Obwohl auch eine Reihe guter
T�nzer wie Jules Perrot und Arthur Saint - L�on auftraten, wurden sie von den
Ballerinen Marie Taglioni, Fanny El�ler, Carlotta Grisi, Fanny Cerrito und
vielen anderen in den Schatten gestellt.
Taglioni und El�ler tanzten in Ru�land, Perrot und Saint - L�on kreierten
dort Ballette. El�ler tanzte auch in den USA, in Paris jedoch war die gro�e Zeit
des Balletts f�rs erste vorbei. In der zweiten H�lfte des 19. Jahrhunderts
entstanden hier nur wenige bedeutende Ballette. Eine der Ausnahmen war Copp�lia,
1870 von Saint - L�on choreographiert; hier wurde im Gegensatz zur alten
Tradition sogar die m�nnliche Hauptrolle von einer Frau getanzt.
In Ru�land hingegen erlebte das Ballett am Ende des 19. Jahrhunderts einen
H�hepunkt. Marius Petipa wurde Choreograph des Kaiserlichen Russischen Balletts.
Er vervollkommnete das abendf�llende Handlungsballett, das Tanzszenen und
pantomimische Szenen aneinanderf�gte. Seine bekanntesten Werke sind Dornr�schen
(1890) und Schwanensee (gemeinsam mit dem Russen Lew Iwanow choreographiert),
beide zu Musik von Peter Iljitsch Tschaikowsky.
20. Jahrhundert
Die gro�e Zeit des russischen Balletts h�ngt zu Beginn des 20. Jahrhunderts
eng mit zwei Namen zusammen: Marius Petipa und Michail Fokin. Auf der Basis von
Petipas Choreographiemethoden ver�nderte Fokin das Ballett hinsichtlich
Choreographie, B�hnenbild und Kost�me. Er verwirklichte seine Ideen mit den
Ballets Russes, einem neuen Ensemble, das der russische Impresario Serge
Diaghilew zusammengestellt hatte.
1909 deb�tierten die Ballets Russes in Paris und hatten sensationellen
Erfolg. Die T�nzer, allen voran Waslaw Nijinski, wurden st�rmisch gefeiert. Das
Ensemble hatte ein breitgef�chertes Repertoire, unter anderem Fokins Der
Feuervogel (1910), Scheherazade (1910) und Petruschka (1911). Die Ballets Russes
wurden zum Synonym f�r Innovation und Unterhaltung, ein Ruf, den sie in den
zwanzig Jahren ihres Bestehens aufrechterhalten konnten.
Diaghilew arbeitete von Anfang an mit bedeutenden K�nstlern im In- und
Ausland zusammen, z. B. mit den russischen B�hnenbildnern L�on Bakst und
Alexandre Benois und dem Komponisten Igor Strawinsky, aber auch mit Pablo
Picasso und Maurice Ravel. Diaghilews Choreographen Michail Fokin, Branislava
Nijinska, Waslaw Nijinski, L�onide Massine, George Balanchine und Serge Lifar
experimentierten mit neuen Themen und Bewegungsstilen.
Die Erfolge der Ballets Russes belebten das Ballett weltweit. Die russische
Ballerina Anna Pawlowa verlie� das Ensemble und gr�ndete eine eigene Ballett -
Truppe und gab internationale Gastspiele. Fokin arbeitete mit vielen
Tanzkompanien, u. a. dem sp�teren American Ballet Theatre. Massine half bei der
Gr�ndung des Ballet Russe de Monte Carlo mit, das nach Diaghilews Tod entstand.
Zwei ehemalige Mitglieder der Ballets Russes, die T�nzerinnen Dame Marie Rambert
und Dame Ninette de Valois, waren die Begr�nder des britischen Balletts.
Ramberts Sch�ler waren u. a. Sir Frederick Ashton, Antony Tudor und John Cranko.
In den zwanziger und drei�iger Jahren des 20. Jahrhunderts entstand in den
USA und in Deutschland der Modern Dance. Martha Graham, Doris Humphrey, Mary
Wigman und andere kehrten dem traditionellen Ballett den R�cken und schufen
eigene, weniger k�nstliche, expressive Bewegungsarten und Choreographien, die
sich mehr auf das tats�chliche menschliche Leben bezogen. Auch thematisch
spiegelte sich diese Hinwendung zum Realismus wider. 1932 kreierte der deutsche
Choreograph Kurt Jooss das Antikriegsballett Der Gr�ne Tisch. Antony Tudor
entwickelte das psychologische Ballett, das das Innenleben der Charaktere in den
Mittelpunkt stellte. Auch Gesellschaftst�nze und Jazz Dance fanden jetzt Eingang
in das Ballett. 1944 schuf der amerikanische Choreograph Jerome Robbins mit
Fancy Free ein Werk, das Modern Dance, Jazz Dance, Show und Gesellschaftst�nze
miteinander verband.
In den vierziger Jahren entstanden in New York zwei gro�e amerikanische
Ballettensembles, das American Ballet Theatre und das New York City Ballet.
1956 traten zum ersten Mal nach dem 2. Weltkrieg russische Ensembles (wie das
Bolschoi- und das Kirow - Ballett) im Westen auf. Mit diesen Ensembles wurden
auch T�nzer wie Rudolf Nurejew, Natalia Makarowa und Michail Barischnikow
weltber�hmt.
Das Repertoire des heutigen Balletts bietet eine gro�e stilistische Vielfalt.
Choreographen experimentieren mit neuen und mit traditionellen Formen und
Stilrichtungen, und die T�nzer versuchen st�ndig, ihr technisches und
dramatisches K�nnen zu erweitern. Neben dem Modern Dance entwickelte sich Mitte
der siebziger Jahre der Free Dance, ausgehend von dem amerikanischen T�nzer und
Choreographen Merce Cunningham. Diese Richtung fand in Europa gro�es Interesse.
Hier sind die wichtigsten Vertreter das Nederlands Dans Theater und das
Tanztheater Wuppertal mit Pina Bausch.
Quelle: Microsoft� Encarta�
Enzyklop�die 2002. � 1993-2001 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
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Die Anforderungen an die Ballerina wachsen st�ndig. Die Choreographen suchen
in jeder Generation nach neuen Ausdrucksm�glichkeiten indem sie immer mehr
verlangen und die Sprache des Tanzes erweitern. Aber jede Ballerina wird immer noch nach ihrer Interpretation der klassischen
Rollen beurteilt. Sie muss ihr klassisches Repertoire perfekt beherrschen.
Schwanensee
Odette ist eine verwunschene Prinzessin die in eine
Schwanenk�nigin verwandelt wurde. Sie kann nur erl�st werden, wenn ihr ein Mann
Liebe verspricht und die Treue h�lt. Im zweiten Akt lernt sie Prinz Siegfried
kennen.
F�r Schwanensee muss eine Ballerina eine Reihe k�rperlicher Voraussetzungen
mitbringen: eine sanfte, flie�ende K�rperlinie, lange Beine und einen langen
Hals. Schmiegsame, ausdrucksvolle Arme und deutlich gew�lbte F��e.
Schwanensee ist ein lyrisches Drama das nicht nur eine makellose Technik
verlangt sondern auch eine besondere Begabung f�r dramatischen Ausdruck. Man muss den goldenen Mittelweg finden zwischen der Darstellung eines
verschreckten jungen Vogels (Vogelartige Manieren) und ihrem menschlichem Wesen.
Odette ist ein verzaubertes Schwanenm�dchen die ihr Schicksal kennt. Sie wei�,
dass ihre Sehnsucht nach menschlicher Liebe in ihr Ungl�ck f�hrt. Auch die geistige Reife einer Ballerina ist f�r ihre Interpretation der
Rollen ausschlaggebend. Sie selber muss die letzte Entscheidung treffen. Die
einzelnen Schritte sind vom akademischen Kanon vorgegeben. Alles andere ist ihr
Sache. Im dritten Akt verwandelt sich die Ballerina in Odilie, den schwarzen
Schwan. Bei dieser Rolle kann eine Ballerina wunderbar ihre Verwandlungskraft
zur Schau stellen. Aus der reinen unschuldigen Odette wird die selbstsichere
unwiderstehliche b�se Verf�hrerin. Odilie muss resolut sein, aufregend und sexy.
Dornr�schen
Die zweite gro�e klassische Rolle, nach der die Ballerina beurteilt wird, ist
die Aurora in Dornr�schen. Und man vergleicht sie immer mit legend�ren
Auff�hrungen der Vergangenheit. Diese Rolle verlangt einen reinen Stil und den
strahlenden Glanz ewiger Jugend. Von allen klassischen Choreografien des 19.
Jahrhunderts stellt die Rolle der Aurora die h�chsten Anforderungen. Sie
verlangt nicht nur technisches Verm�gen und Kondition sondern, noch wichtiger,
die Beherrschung des reinen klassischen Stils. Zu bewundern z.B. an den
vierfachen Pirouetten zu Ende des Solos.
Giselle
Die dritte gro�e Rolle ist Giselle. Es ist die tragische Geschichte eines
Bauernm�dchens das verr�ckt wird und an gebrochenem Herzen stirbt, nachdem sie
von Graf Albrecht sitzen gelassen wurde. Aber nach ihrem Tode kommt sie wieder
auf die Erde und rettet Albrecht das Leben. Im ersten Akt verwandelt sich
Giselles unschuldiges Gl�ck und ihre Liebe zu Albrecht in Wahnsinn. Sie stirbt
an gebrochenem Herzen w�hrend der Vorhang f�llt.
Es handelt sich nicht um ein einfaches Drama sondern um einen
Konflikt zwischen K�rper und Geist. Giselle handelt von der Tragik in der Liebe.
Im ersten Akt sind die Liebenden gl�cklich aber es kommt nicht zur Vereinigung.
Im zweiten Akt finden beide zusammen, aber es ist eine geistige Vereinigung. Sie
vollzieht sich jenseits des Grabes in einer anderen Welt. Die beiden Akte des
Balletts zeigen Giselle in verschiedenen Situationen ihres inneren Dramas, wobei
sie ihrer Seele selbst treu bleibt. Im ersten Akt lasten allt�gliche Pflichten
auf ihr, die vor den Gef�hlen einer ersten Liebe ihre Bedeutung verlieren. Im
zweiten Akte erhebt sich ihre Seele losgel�st von aller �u�erlichkeit der Welt
zu einer k�niglichen Gelassenheit und Weisheit. Hier zeigt sie die weibliche
Seele in ihrer reinsten Ausformung, in ihrem tiefsten Wesen. Giselle ist ein
Symbol des ewig weiblichen.
Man muss den Anschein vermeiden, man sei der Erde verhaftet. Die Ballerina
muss deshalb versuchen sich so leicht und schwerelos wie m�glich zu machen. Ganz
besonders bei der Giselle muss sie das Physische im Ballettsaal zur�ck lassen
und das spirituelle der Rolle zum Ausdruck bringen.
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� deux bras |
mit zwei Armen |
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Adeline Gen�e |
(1878-1970) Eine T�nzerin, die 1920
die "Association of Operatic Dancing" mitbegr�ndete, sp�ter umbenannt in
"Royal Academy of Dance". Heute erinnert das Studio im Academy Headquarter
und der j�hrliche Adeline Gen�e Wettkampf an ihren Namen.
Ihr wirklicher
Name war Anita Jensen aus �rhus in D�nemark. |
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� la
Barre |
an der Stange |
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� la seconde |
zur Seite |
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� terre |
auf dem Boden |
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adage |
[Italian: "adagio"; Englisch: "at ease"]
Der zweite Teil einer Ballettstunde: langsame Arbeit mit Betonung auf
anhaltenden Positionen und Balance. Langsame sch�ne Bewegungen die
miteinander zu einer Etude verbunden sind. Meisten sind die Beine dabei viel
in der Luft und werden lange oben gehalten.
Als Teil des Pas de deux meint man das
Zusammenwirken von T�nzer und T�nzerin, wenn der T�nzer die Ballerina hebt,
h�lt oder st�tzt. |
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air, en l'air |
["in the air"] in der Luft. Das Spielbein
befindet sich in der Luft. |
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allegro |
[Italian: "happy"] Der dritte
Teil der Ballettstunde: Spr�nge und Drehungen. Schnelle Arbeit, alle
gesprungenen Schritte, meistens schnell und "leicht". Gew�hnlich unterteilt
in petit ["little"] allegro und grand ["big"] allegro. |
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allong� |
["elongated"] Die Arme sind so
weit wie m�glich gestreckt oder verl�ngert |
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aplomb
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Standfestigkeit,
K�rperbeherrschung, korrekte K�rperhaltung: Der Fu� darf nicht auf der
gro�en Zehe stehen, sondern das K�rpergewicht muss gleichm��ig auf die ganze
Fl�che des Fu�es verteilt werden. Der K�rper muss gerade auf den Beinen und
nicht zur Stange geneigt stehen. Der Oberarm darf nicht h�ngen. |
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arabesque |
["Arabic"] Eine Pose, bei der man auf einem Bein steht
und das andere Bein gerade nach hinten ausstreckt und ein oder beide Arme so
nach vorne gestreckt werden, dass von den Fingerspitzen bis zu den Zehen
eine Linie denkbar ist. Das hintere Bein kann dabei auf dem Boden oder auf
45, 90, oder 135 Grad sein
(vertikal gesehen; 90 Grad bedeutet parallel zum
Boden). |
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Arme, Positionen |
Diese sind nummeriert sowie die
der F��e, aber die Nummerierungen unterscheiden sich von einer Schule zur
n�chsten. Die vier Basis Positionen sind:
(a) Arme unten und ein bisschen vor dem Oberschenkel (genannt bras bas
["low arms"]),
(b) Arme an der Seite,
(c) Arme vorne (in etwa auf H�he
der Unterseite des Brustbeins),
(d) Arme �ber dem Kopf.
In allen Positionen sind die Arme
leicht gebogen.

Hier ein grober �berblick, wobei die Ausf�hrung
nicht ganz korrekt ist (was auch in den verschiedenen Schulen anders
gehandhabt wird) |
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assembl� |
["assembled"] bedeutet in der
Luft �sammeln`. Ein Sprung aus der f�nften Position: Demi- pli�, mit einer
gleitenden Bewegung das linke Bein (wenn der rechte Fu� vorne ist) in eine
zweite Position bringen bei welcher die Fu�spitze am Boden ist; mit dem
rechten Fu�, der noch im pli� ist, vom Boden absto�en, hochspringen und
beide Beine in der Luft gestreckt zusammen bringen (sammeln) und auf beiden
F�ssen landen. Variationen sind mit dem Fu� von vorne, der Seite oder hinten
m�glich. |
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attitude |
["attitude"] Pose mit einem
Bein angewinkelt in der Luft. �hnlich wie bei der arabesque ist das Bein
gehoben aber im Gegensatz zur arabesque ist es geneigt, nicht gerade, und,
ebenfalls im Gegensatz zur arabesque, kann es nach vorne, zur Seite oder
nach hinten gehoben werden. Bei einer attitude nach vorne oder hinten
sollte, falls das Bein auf 90 Grad gehoben wird, die Wade m�glichst
horizontal gehalten werden. |
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au milieu |
�bung, die in der Mitte des
Ballettsaales ohne den Halt an der Stange (barre) durchgef�hrt wird. |
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Audition |
Offizielles Vortanzen |
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ausw�rts |
vom K�rper
weg. Die Grundlage der Ballett-Technik ist die ausw�rts gedrehte
Position der Beine und F��e. |
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balanc� |
["rocking"] Ein Walzer Schritt. Beim balanc� nach rechts startet man in der
f�nften. Auf 1-2-3 gehen die F��e zur Seite und das Gewicht verlagert sich. Sofort bringt man den linken
Fu� hinter den rechten und verlagert das
Gewicht auf den Ballen des linken Fu�es w�hrend er sich erhebt. Das
Gewicht wird zur�ck verlagert auf den rechten Fu�ballen flach auf dem Boden
(nicht erhoben). Ein balanc� zu einer Seite ist meistens gefolgt von
einem zur anderen Seite. Sie k�nnen auch vor und zur�ck gemacht
werden. |
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balan�oire |
auch Battements
en balan�oire ["battements like a seesaw" = gewippte Battements].
Das Spielbein wird energisch zur�ck und vor geschwungen, zwischen der
vierten vor und vierten zur�ck durch die erste Position. Im Gegensatz zu
grand battements en cloche erfordern
balan�oires nicht, dass der K�rper gerade
gehalten wird.
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Ballerina |
Solistin im klassischen Ballett |
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Ballerina Assoluta |
Bezeichnung der ersten Ballerina bei mehreren Ballerinen in der Compagnie |
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Balletomane |
Ballett-Fan oder -Enthusiast.
Dieses Wort wurde am Anfang des 19. Jh. in Russland erfunden. |
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Ballett |
[Englisch: "ballet";
Italienisch: "balletto"; Lateinisch: "ballare"] Das Wort stammt vom
lateinischen ballare = tanzen ab. Gemeint ist der B�hnen- und Theatertanz,
das B�hnenensemble, das die T�nze auff�hrt, und auch die zum Tanz
komponierte Musik; im engeren Sinne der klassisch-akademische Tanzstil ("danse
d'�cole"). Ballett ist ein Zusammenspiel mehrer
Kunstformen wie Tanz, Musik, Kost�men, Theater und Beleuchtung. |
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ballon |
["balloon"]
Das Erscheinen von Schwerelosigkeit. Man
sagt, ein T�nzer habe ballon, wenn es so scheint, als ob sie/er konstant in
der Luft ist und nur einen Augenblick Bodenkontakt hat. |
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ballonn� |
["ball-like"] Sprung
auf einem Bein w�hrend das andere sich streckt, beugt und gegen das
Sprungbein "schl�gt". Man steht in der f�nften. Demi-pli�, mit
einer gleitenden Bewegung wird der rechte Fu� (wenn man mit rechts vorne
beginnt) zur zweiten Position in H�he
von 45� gef�hrt. Dann springt man mit links vom Platz weg, so als ob man auf
die Spitze des rechten Fu�es springen wollte. Landung wieder auf dem linken
Fu� im demi-pli� und der rechte wird sur le cou-de-pied vorgef�hrt. Diese
�bung kann in vielen verschiedenen Richtungen variiert werden. |
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ballott� |
["tossed"]
Linker Fu� r�ck crois�, rechtes Bein demi-pli�.
Hochspringen und die Beine in der f�nften Position schlie�en, nach vorne an
dem urspr�nglichen Standpunkt vorbei f�hren und den K�rper dabei zur�ck
neigen. R�ckfall auf den linken Fu�, demi-pli�, rechtes Bein vor nach effac�.
Ohne das rechte Bein einzubiegen hochspringen, die F��e in der Luft zur
f�nften f�hren, nach r�ck f�hren an dem urspr�nglichen Standpunkt vorbei,
den K�rper dabei nach vorn.
Dies ist f�r Frauen eine sehr
schwierige Bewegung, weshalb sie den Schritt oft vereinfachen indem sie zum
Beispiel daraus ein Springen mit herauswerfen des Beines
jeweils nach vor und zur�ck machen und dabei das Bein so stark beugen, dass das
ballott� seine Form verliert.
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barre |
["bar"] 1.
Die Stange auf etwa Taillenh�he entlang der
Studiowand. Wird von den T�nzern zur Stabilisierung im ersten Teil der
Stunde benutzt.
2. Der erste Teil einer Ballett Stunde, bestehend aus �bungen unterst�tzt
von der Stange. |
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battement
|
["beating"]
schlagen. Man f�hrt
"Schl�ge" mit gestrecktem oder gebeugtem Bein aus. Ein Oberbegriff f�r
verschiedene Bewegungen bei denen eine schlagende Aufw�rtsbewegung des
Spielbeines mit anschlie�ender R�ckkehr in die Ausgangsposition erfolgt. Es
gibt gro�e und kleine battements.
Es ist eins der Worte die oft ausgelassen werden (wie pas oder temps)
aber trotzdem verstanden werden, z.B. frapp� ist
das K�rzel f�r battement frapp�, etc.
|
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battement fondu |
["melted"]
schmelzen, schmelzend.
Eine langsame, �schmelzende`
Bewegung, bei der beide Beine gleichzeitig langsam gebeugt und gestreckt
werden, wobei das Spielbein in der Luft ist und mit der Streckung des
Standbeins gleichzeitig �schmilzt` (nach vorne, hinten oder zur Seite). Auch
eine Drehung auf dem Standbein w�hrend der �Schmelze` ist m�glich. |
|
battement frapp� double |
["struck"] streiken oder schlagen.
Der Spielfu� (kann geflext oder
gestreckt sein) liegt tief am Fu�gelenk/Kn�chel
des Standbeines, das Knie ist nur leicht gebeugt. Durch das Strecken des Knies
wird der Unterschenkel entweder nach vorne, zur Seite oder nach hinten rausgeschlagen.
Beim double schl�gt der Fu� einmal vor r�ck oder r�ck vor an den Kn�chel
bevor er rausgeschlagen wird. |
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battement gliss� |
Bein nach au�en schnell �ber
den Boden gleiten und schlie�en. |
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battement jet� |
Eine Bewegung, bei der das Spielbein in niedriger
H�he nach au�en in die Luft geworfen und wieder geschlossen wird. |
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battement tendu |
["stretched beat"] Eine
Bewegung, bei der das Spielbein direkt �ber den Boden gef�hrt
wird. Streckung des
Spielbeines mit Heben bis 45 Grad vorw�rts, seitw�rts oder r�ckw�rts, wobei
sich das Standbein im Demi-Pli� befinden kann. Balanchine nannte dies die
wichtigste �bung im gesamten Ballett. |
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batterie |
geschlagene Spr�nge (die Beine
kreuzen sich mehrfach in der Luft) |
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Beneshnotation |
Tanznotation (siehe Tanzschrift)
der britischen
Tanznotatoren Rudolf und Joan Benesh, erfunden 1955. Neben der Labannotation die bekannteste Tanznotation. |
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Benesh-Institut |
Zentrum der Benesh Movement
Notation. Seit seiner Gr�ndung 1962 widmet sich das Institut
der Ausbildung von Choreologen, beherbergt eine Tanzschriften-Bibliothek und
sch�tzt die Urheberrechte choreografischer Werke. Seit 1997 ist das
Benesh-Institut in die Royal Academy of Dance integriert und residiert im
RAD-Hauptquartier in London. Es stellt eine wichtige Verbindung zwischen der
Academy und professionellen Tanzkompanien dar.
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bras |
Arme |
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bras bas |
Arme unten
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bris� |
Kleiner Sprung bei dem beide Beine in der Luft zusammen schlagen. |
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bris� vol� |
["flying bris�"]
Nach dem Sprung endet man auf einem Fu�, das andere Bein kreuzt entweder
vorne oder hinten. |
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cabriole |
Luftsprung. Es gibt viele
M�glichkeiten: vor, r�ck, crois�, effac�, �cart�, en arabesque, aus der
f�nften oder einer anderen Preparation, en ferme�, wie ein kleines tomb�e
oder coup�, in H�he von 45 oder 90 Grad. Beispiel:
Cabriole en effac�: linker Fu� vor,
rechter crois� r�ck mit gestreckter Fu�spitze auf dem Boden, mit dem linken
Bein demi-pli�. Das rechte Bein wird nach vorne raus ins effac� geworfen,
sofort springt man hoch, f�hrt die Arme aus einer vorbereitenden Position
heraus durch die erste Position, den linken zur dritten und den rechten zur
zweiten. Dann wird w�hrend des Sprunges das linke Bein an das rechte
herangef�hrt, so dass die Waden aneinander schlagen, dabei wird der K�rper
leicht zur�ck geneigt. Knie und Fu�spitzen sind nat�rlich v�llig gestreckt.
R�ckfall auf den linken Fu� in demi-pli�, rechtes Bein effac� vor in der
Luft gehalten (also der Schwerpunkt leicht zur�ck auf dem Standbein). |
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Camargo, Marie |
(1710-1770 aus Br�ssel in Belgien) An
der 1671 in Paris gegr�ndeten Academie royale de musique, der sp�teren Op�ra,
entwickelte sich das Ballett weiter: Die Technik verfeinerte sich, Frauen
drangen allm�hlich auf die bis dahin den M�nnern vorbehaltene Tanzb�hne vor.
1726 wurde die Camargo erste Solot�nzerin der Op�ra. Sie entlehnte dem
M�nnertanz zahlreiche technische Schwierigkeiten (z.B. entrechats), schaffte
den Blockabsatz des Tanzschuhes ab und verk�rzte den Rock so weit, dass ihre
Beinarbeit sichtbar wurde. |
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cambr� |
["bent"] Eine Neigung oder Biegung des Oberk�rpers
begonnen an den oberen Halswirbeln. Wirbel f�r Wirbel den R�cken nach hinten
beugen, dabei die H�fte nicht bewegen. Besonders vor oder
r�ck aber auch seitlich m�glich. |
|
Cancan |
(franz�sisch: L�rm, Geschw�tz,
Skandal) oder Chahut, franz�sischer Tanz im schnellen Zweivierteltakt, der
auf den spanischen Fandango zur�ckgeht. Ab 1840 war er unter der Bezeichnung
Quadrille parisienne als Gesellschaftstanz in den Pariser Balls�len gro� in
Mode und entwickelte sich sp�ter zu dem bekannten Ausdrucks- und Schautanz
mit hohen Beinw�rfen und spektakul�ren Spagatspr�ngen, der von weiblichen
Tanzgruppen mit gesch�rzten R�cken auf der B�hne dargeboten wurde. In der
Operette wurde er von Herv� und Jacques Offenbach verwendet, der eine
bekannte Cancanmelodie f�r seine Operette Orpheus in der Unterwelt (1858)
schrieb. Ber�hmt sind auch die Plakate des franz�sischen Malers Henri de
Toulouse-Lautrec mit Cancant�nzerinnen, die er f�r das von ihm h�ufig
besuchte Nachtlokal �Moulin-Rouge� schuf, in dem Cancant�nze noch heute eine
der Attraktionen darstellen.
Microsoft� Encarta� Enzyklop�die
2002. � 1993-2001 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
|
cha�ne
cha�ne-tours
cha�ne
turns |
["chained, rolling turns"] bedeutet Kette. Kurz f�r
tours cha�n�es d�boul�s. Schnelle Drehungen auf halber oder ganzer Spitze mit den Beinen in
einer festen ersten Position, jeweils eine halbe Drehung auf dem einen Fu�
und die andere halbe Drehung auf dem anderen Fu�.
Eine nach der anderen, so dass sie aneinander gekettet sind. Es sind beliebig viele Drehungen
die hintereinander schr�g durch den Raum oder die B�hne gemacht werden. |
|
changement |
["change of the
feet"] kurz
f�r changement de pieds. Ein kleiner oder gro�er Sprung
gerade nach oben aus der 5. Position mit einem Fu�
vorne, gelandet mit dem anderen Fu� vorne. Die Fu�stellung wird in der Luft
gewechselt. |
|
chass� |
["chased"] jagen: ein Bein verfolgt das
andere. Ein gleitender Schrittsprung. Das Spielbein schleift vor,
das Gewicht wird auf das Spielbein verlagert und zieht das andere Bein �ber
den Boden zu ihm. Es kommt dabei zu einem kleinen
Sprung bei dem beide F��e in der f�nften
Position zusammen kommen.
|
|
Choreograph/ -ie |
(griechisch choreia: Tanz; graphia:
Schrift) bedeutet w�rtlich die schriftliche Fixierung der T�nze und
Ballette. Auf der B�hne die Kunst, T�nze zu komponieren und auch die
Bewegungen und Figuren einer Tanzkomposition.
Die Aufgabe des Choreographen ist es,
sein Tanzkonzept oder seine Inszenierungsidee den T�nzern zu vermitteln. Er
muss den Anforderungen der Musik, der Kost�me, der Dekoration und der
Beleuchtung Rechnung tragen und die Auswahl der T�nzer seinem Konzept
anpassen. Er kann bereits vorhandene Musik verwenden oder neue Musik in
Auftrag geben, wobei Choreographen oft sehr eng mit den Komponisten
zusammenarbeiten.*
Er kann aber auch einen Tanz speziell auf einen T�nzer zuschneiden, auf
seine/ihre besonderen F�higkeiten.
Microsoft� Encarta� Enzyklop�die
2002. � 1993-2001 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
|
ciseaux
|
["scissors"]
Die Beine �ffnen wie Scherenklingen zu einer gro�en zweiten Position;
kann auch gesprungen werden.
Nicht zu verwechseln mit
sissonne.
|
|
class |
in Frankreich auch
le�on:
Stunde. Eine Ballett Klasse ist eine
sorgf�ltig eingestufte Folge von �bungen die meist eineinhalb Stunde dauert.
Die Arbeit wird in drei Parts unterteilt. Der erste Teil beinhaltet
Dehnungs- (oder besser: Streckungs-) und Aufw�rm�bungen die mit Hilfe der
barre (Stange) gemacht werden. Man
verbringt etwa 40 Minuten bis eine Stunde an der barre.
Dann geht man in die Mitte des Saals oder Studios um ohne Hilfe zu
arbeiten. Der zweite Teil
einer Klasse, das
adage, beinhaltet langsame Arbeit bei der die Betonung auf der
St�rkung der
balance und der Ausarbeitung von Positionen liegt.
Der letzte Teil der Klasse, das
allegro, beinhaltet schnelle Arbeit,
meistens Kombinationen
(Folge von Schritten, Spr�ngen, ...) mit den gro�en Spr�ngen und
Drehungen die das Ballett ausmachen. |
|
cloche |
Das Bein schwingen wie eine
Glocke. |
|
combination |
Eine Folge von Schritten die zusammen
gemacht werden wie eine �bung in einer Ballett Klasse. |
|
Companie |
Bezahlte Gruppe von
Berufst�nzern |
|
Contemporary |
Tanz der ein strukturiertes technisches
K�rpertraining und das Erlernen t�nzerischer Bewegungskombinationen bietet.
F�llt in die Kategorie modern oder zeitgen�ssisch. Die Richtung
des zeitgen�ssischen Tanzes
durchlebt eine ungeheure Entwicklung, bei der gro�en Zahl der
nachgewachsenen Choreografen. Die gr��te Unterscheidung zum klassischen
Ballett ist, das meist nicht ausw�rts gearbeitet wird. Manche z�hlen Limon,
Graham, Horton, und Jazz dazu. |
|
Copp�lia |
Ein Ballett aus St L�on um 1870 mit
der Musik von Delibes (1836 - 1891). Dr. Coppelius baut die Puppe Copp�lia.
Swanilda�s Verlobter Franz verliebt sich in Copp�lia und Dr. Coppelius
versucht, sie mit einer Maschine zum Leben zu erwecken. Swanilda t�uscht vor Copp�lia zu sein, aber Franz bemerkt
es. Am Ende sind sie wieder vereinigt. |
|
Corps de ballet |
Eine Ballettgruppe, Gruppent�nzer und
alle T�nzer in einer Companie die keine Solisten ["soloists"] oder Hauptdarsteller
["principals"] sind. |
|
cou de pied,
sur le |
["neck of
the foot"] 1. Die d�nnste Stelle der Wade, direkt �ber dem Kn�chel,
auch Hals
des Fu�es genannt.
2. Eine Position. Ein Fu� ist
sur le cou-de-pied, wenn ein Bein am Fu�gelenk des anderen anwinkelt
ist. In der
Russischen Schule umwickelt der Fu� den
Kn�chel, wobei die Ferse vorne und die Zehen hinten sind.
Der Fu� kann vor, seitlich oder hinter der Wade plaziert werden. Die R�ckposition
wird in manchen Schulen als falsch angesehen. |
|
coup� |
["cut"] ein Schritt bei dem der Spielfu� den Standfu�
verdr�ngt
(wegschneidet). Der eine Fu� "schneidet"
den Boden unter dem anderen Fu� weg, dabei wechselt man das Standbein.
Manchmal wird das coup�, f�lschlicherweise, f�r die Position
sur le cou-de-pied r�ck oder vor benutzt. |
|
crois� |
["crossed"]
Eine Position auf der B�hne bei welcher der T�nzer in eine vordere
Ecke schaut mit gekreuzten Beinen (aus Sicht der Zuschauer).
Im crois� devant ist das
downstage Bein in der vierten Position
vor dem K�rper; im
crois� derri�re ist das
upstage Bein in der vierten Position nach hinten. Man steht so, dass
die Beine, vom Publikum aus gesehen,
sich �berkreuzen. |
|
croix, en |
["in (the form of) a cross"] im Kreuz, gekreuzt. Meist angewandt bei
Stangen�bungen: Die �bung wird zuerst mit dem
Spielbein nach vorne ausgef�hrt, dann zur Seite,
dann nach hinten und zur selben Seite noch einmal. |
|
|
|
de cot� |
seitw�rts tanzen |
|
dedans, en |
["inward"] einw�rts, nach
innen bewegen. Eine Bewegung, ein Schritt oder eine Drehung wird von der
Mitte nach innen bzw. vorne zum Standbein hin gemacht, also die Bewegung in
Richtung K�rper. Bei einer Pirouette en dedans dreht der T�nzer das
hochgezogene Bein nach vorne. In einem rond de jambe en dedans wird das
Spielbein in einem Halbkreis von vorne nach hinten gef�hrt. |
|
degag� |
["disengaged"] bedeutet frei,
getrennt, ungezwungen. Ein Wechsel aus einer geschlossenen zu einer offenen
Position auf dem Boden. |
|
dehors, en |
["outward"] ausw�rts, nach
au�en bewegen. Eine Bewegung, ein Schritt oder eine Drehung wird von der
Mitte nach au�en bzw. hinten vom Standbein weg gemacht, also die Bewegung
weg vom K�rper. Bei einer Pirouette en dehors, dreht der T�nzer das gehobene
Bein von vorne weg. Beim rond de jambe en dehors wird das Spielbein in einem
Halbkreis von vorne nach hinten gef�hrt. |
|
demi |
halb |
|
demi-pli� |
halb gebeugt. Position in einer halben
Kniebeuge. Beide Fersen bleiben dabei auf dem Boden. |
|
derri�re |
["behind"] direkt hinter dem K�rper
(im Gegensatz zu devant).
Es kann eine Platzierung des Fu�es oder Armes hinter den K�rper gemeint
sein. � la quatri�me derri�re ist eine Position mit dem Bein gerade hinter
dem K�rper. |
|
dessous |
["under"] beschreibt eine Bewegung mit
dem Spielbein unter (genauer: hinter) dem Standfu�. Englisch sprechende
T�nzer haben schon mal Schwierigkeiten mit den franz�sischen Endungen -ou
und -u, weshalb sie eher dazu tendieren "under" und "over" statt "dessous"
und "dessus" zu unterscheiden. |
|
dessus |
["over"] beschreibt eine Bewegung mit
dem Spielbein �ber (genauer: vor) dem Standfu�. |
|
d�tourn� |
["turned aside"] eine ruhige Drehung
bei der die Achse auf den Zehen im relev� liegt. |
|
devant |
["ahead"] direkt vor dem K�rper (im
Gegensatz zu derri�re).
� la quatri�me devant ist eine Position mit dem Bein gerade vor dem K�rper.
|
|
develop� |
["developed"] entfaltet, entwickelt.
Eine Bewegung in welcher das Spielbein zum Knie des Standbeins hochgezogen
wird (pass�) und sich von dort langsam in eine Position in der Luft,
normalerweise auf 90 Grad (also parallel zum Boden), entwickelt. Bei
der �bung kann das Spielbein aus dem Pass� nach vorn (en avant), seitw�rts (� la seconde)
oder zur�ck (derri�re)
ausgestreckt werden - mit gebogenem oder gestrecktem Knie. |
|
doubl� |
doppelt |
|
|
|
ecart� derri�re |
ecart� bedeutet abgelegen (auch:
auseinander). Wenn man diagonal zum Publikum steht wird das Bein, das am
weitesten weg vom Publikum ist, seitlich gestreckt. |
|
ecart� devant |
Wenn man diagonal zum Publikum steht
wird das Bein, das am dichtesten am Publikum ist seitlich gestreckt. |
|
echapp� |
["escaped"]
fliehen oder entkommen. Eine Bewegung bei der die
Beine aus einer geschlossenen Position (erste, dritte oder f�nfte) in eine
offene Postion (zweite oder vierte) �fliehen` um dann wieder gesammelt, also
zur�ck in die Ausgangsposition geschlossen, zu werden. |
|
echapp�, grand |
beide Beine strecken sich nach einem
tieferen demi-pli� w�hrend des Sprunges in einer geschlossenen f�nften. Der
Sprung soll dabei so hoch wie m�glich sein und erst w�hrend des R�ckfalls
werden die Beine zur zweiten ge�ffnet. Beim R�ckfall kann man auf einen Fu�
enden und ein Bein in attitude, arabesque oder d�velopp� vor in H�he von 90
Grad halten, also in einer gro�en (grand) Pose. |
|
echapp� relev� |
�fliehen` auf der halben Spitze |
|
echapp� relev� doubl� |
echapp� "unterbrochen" durch
ein extra relev� (erheben auf die halbe oder ganze Spitze) |
|
echapp� saut� |
�fliehen` mittels eines Sprunges. Die
Landung ist auf dem flachen Fu�, nicht auf der halben Spitze |
|
echapp� saut� battu |
die Beine schlagen vor / zur�ck bevor
man landet |
|
effac� |
["effaced"]
Eine Position auf der B�hne in der der T�nzer so steht, dass beide Beine,
vom Publikum aus gesehen, ganz zu sehen sind (ge�ffnet). |
|
�lancer |
["to dart"] Eine von
Noverre's sieben Bewegungen (siehe
movements). |
|
elevation |
Die F�higkeit hoch in die Luft zu
springen. Ein step of elevation
is a jump. |
|
Elsser, Fanny |
(1810 � 1884) Eine T�nzerin die zu den
ber�hmtesten Ballerinas der Romantik z�hlt. Ihr bekanntester Tanz war um 1836 der Cachucha
im spanischen Stil mit Kastagnetten im Diable boiteux (ca. 1707 von dem
franz�sischen Schriftsteller Alain Ren� Lesage (1668-1747). |
|
emboit� |
["boxed"] Ein Sprung aus der
f�nften rechts vorne. Hochspringen mit Kr�mmung
des rechten Beins auf 45 Grad.
Landung auf dem rechten Fu�, das linke Bein leicht gebogen und dem linken
Fu� vor dem rechten Kn�chel. Dann zur anderen Seite: Sprung vom rechten Fu�
auf den linken, Landung mit dem rechten Fu� vor dem linken Kn�chel.
Diese Bewegung wird oft w�hrend Drehungen This movement
is often done while turning and travelling. |
|
en arri�re |
r�ckw�rts. Ein Schritt wird vom
Publikum weg nach hinten getanzt. |
|
en avant |
vorw�rts. Ein Schritt wird zum Publikum
hin nach vorne getanzt. |
|
en bas |
unten |
|
en couronne |
wie eine Krone. Gemeint ist eine 5.
Position der Arme mit leicht �berkreuzten H�nden |
|
en dedans |
["inward"] einw�rts, nach
innen bewegen. Eine Bewegung, ein Schritt oder eine Drehung wird von der
Mitte nach innen bzw. vorne zum Standbein hin gemacht, also die Bewegung in
Richtung K�rper. Bei einer Pirouette en dedans dreht der T�nzer das
hochgezogene Bein nach vorne. In einem rond de jambe en dedans wird das
Spielbein in einem Halbkreis von vorne nach hinten gef�hrt. |
|
en dehors |
["outward"] ausw�rts, nach
au�en bewegen. Eine Bewegung, ein Schritt oder eine Drehung wird von der
Mitte nach au�en bzw. hinten vom Standbein weg gemacht, also die Bewegung
weg vom K�rper. Bei einer Pirouette en dehors, dreht der T�nzer das gehobene
Bein von vorne weg. Beim rond de jambe en dehors wird das Spielbein in einem
Halbkreis von vorne nach hinten gef�hrt. |
|
en face |
["facing"]
Eine Position auf der B�hne bei der man geradeaus mit Gesicht und Bauch zum Publikum tanzt. |
|
en haut |
oben |
|
en l'air |
["in the air"] in der Luft. Das Spielbein
befindet sich in der Luft. |
|
en opposition |
Der entgegengesetzte Arm ist oben. |
|
en tournant |
Drehend. Ein Schritt wird drehend
ausgef�hrt. |
|
encha�nement |
["chaining"] Eine Schrittfolge |
|
entrechat |
["braided,
interwoven"] Ein Sprung bei dem die Beine leicht ge�ffnet werden und
die Waden aneinander schlagen, dann die Beine sofort wieder zur Seite �ffnen
und wieder landen. Auch mehrere Wadenschl�ge sind
m�glich. Es gibt verschieden, leicht abgewandelte, entrechats: royal,
quatre, six, huit, trois, cinq, sept, de vol�e, six de vol�e.
Bei allen entrechats landet der T�nzer auf beiden
F��en in der f�nften. Bei ungeraden landet man mit
einem Fu� sur le cou-de-pied. Zum Beispiel im
entrechat quatre startet der T�nzer in der f�nften Position: Wenn
der rechte Fu� vorne ist springt man, wechselt
dabei die F��e zweimal und landet wieder mit dem rechten Fu� vorne. Man
k�nnte ein einfaches changement auch
entrechat deux nenne, aber das habe ich noch nicht geh�rt. |
|
entrelac� |
Ein jet� Sprung bei dem die Beine
ineinander verflochten zu sein scheinen. Man springt ab, wirft ein Bein nach
vorne zur H�he von 90 Grad heraus und w�hrend des Sprunges macht der K�rper
eine Drehung. R�ckfall auf das vorherige Standbein in arabesque oder
attitude. |
|
envelop� |
develop� r�ckw�rts. Das Bein wird
gehoben, dann
pass� gef�hrt (das Knie f�hrt), dann am Bein entlang schlie�en, zuletzt Spitze,
Ballen, ganzen Fu� aufsetzen. |
|
�paulement |
["shouldering"]
Die dritte und f�nfte Position werden mit einer Wendung der Schulter
verbunden: ist der rechte Fu� vorne, wird die rechte Schulter leicht nach
vorne und der Kopf nach rechts gewendet. In der vierten Position sind zwei
Wendungen m�glich: im crois� geht die rechte Schulter vor und der Kopf nach
rechts; im effac�, rechter Fu� vorne, geht die linke Schulter vor und der
Kopf nach links. |
|
�tendre |
["to stretch"] Eine von Noverre's
sieben Bewegungen (siehe
movements). |
|
etude |
ein�ben eines kleinen Tanzes |
|
exercice |
�bung, die an der barre (Stange)
durchgef�hrt wird. |
|
extension |
Verl�ngerung. Hohe Beine bei der T�nzerin, also die F�higkeit das Spielbein
hoch zu heben und zu halten.
Das wird erreicht durch eine Kombination von angeborener Beweglichkeit und
viel Training. |
|
|
|
failli |
["giving
way"] Ein sissone ouvert gefolgt von einem chass�
pass� nach vorne. Man springt aus der f�nften mit beiden F��en vertikal nach
oben. Das linke Bein wird nach hinten auf 45 Grad ge�ffnet und ohne
Verz�gerung gleitet das linke Bein durch die erste Position und man endet
crois� im demi-pli�. |
|
F��e, Positionen |
Es gibt f�nf Basispositionen
der F��e im Ballett.
1:
Die F��e stehen Ferse an Ferse und in einer Linie;
2.
Die F��e stehen in einer Linie nebeneinander aber um etwa
eine Fu�l�nge auseinander;
3.
Die F��e stehen voreinander, ein Fu� vor dem anderen und der
vordere �berschneidet den hinteren um etwa eine halbe Fu�l�nge;
4.
Die F��e stehen getrennt durch eine Fu�l�nge voreinander.
Die vierte wird manchmal unterschieden in eine
offene vierte (wie die erste Position abgesehen
von der Trennung der F��e) und eine geschlossene
vierte (wie die f�nfte Position abgesehen von der
Trennung der F��e).
5.
Die F��e stehen voreinander wie in der dritten aber sie
ber�hren sich �ber die ganze L�nge: Ferse an Zehen und Zehen an Ferse (Russische
Schule). In einer Cecchetti
f�nften gibt es keine komplette Fu��berlappung.
|
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ferm� |
geschlossen. Die F��e sind in einer
geschlossenen Position. |
|
ferm�, jet� |
Ein Jet� zur Seite gesprungen. Ein
Bein wird in die zweite Position geworfen, Sprung auf dieses Spielbein,
dabei wird das vorherige Standbein hochgeworfen, Landung in die f�nfte. |
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Fish dive |
Ein Schritt bei dem der T�nzer seine
Partnerin in einer Fisch-Bewegung �ber den Boden schwingt. |
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fondu |
["melted"] schmelzen,
schmelzend.
Eine langsame, �schmelzende`
Bewegung, bei der beide Beine gleichzeitig langsam gebeugt und gestreckt
werden, wobei das Spielbein in der Luft ist und mit der Streckung des
Standbeins gleichzeitig �schmilzt` (nach vorne, hinten oder zur Seite). Auch
eine Drehung auf dem Standbein w�hrend der �Schmelze` ist m�glich. |
|
fouett� |
["whipped"] Eine Bewegung bei
der das Spielbein energisch vor- oder r�ckgef�hrt wird. Dabei nutzt man die
Tr�gheit des Beines um den K�rper herumzudrehen, so
dass das Bein um 180 Grad um den K�rper gedreht hat und in der
Ausgangsposition landet. |
|
fouett� en tournant |
["turning fouett�"] Eine Drehung
des Standbeines, wobei das Spielbein als "Propeller" dient. Ein fouett� en
tournant en dehors beginnt man mit dem linken Bein im pli�, gleichzeitig
geht das rechte zur zweiten Position in H�he von 45 Grad. Man macht eine
Tour en dehors auf dem linken Bein, w�hrenddessen schwingt das rechte Bein
hinter die Wade und wird sofort vor die Wade gebracht. Gelandet wird wieder
im demi-pli�, die Arme �ffnen zur Pr�paration in die zweite Position zur
Wiederholung der �bung (in Schwanensee gibt es an einer Stelle
32 fouett�s) |
|
fouett�, grand |
nicht gedrehtes fouett�: aus dem
crois�, linker Fu� vor, coup� mit dem linken Fu�, auf das linke Bein ins
demi-pli� senken und das halb eingebogene Bein nach vorne in H�he von 90
Grad f�hren. Links auf halbe Spitze erheben und mit rechts ein
schnelles rond de jambs r�ck ausf�hren. Endung ist auf dem linken Fu� in
demi-pli� in der dritten arabesque en face. |
|
fouett�, grand (en tournant) |
aus dem crois�, linker Fu� vor, coup�
mit dem linken Fu�, auf das linke Bein ins demi-pli� senken aber jetzt das
Bein mit einem grand battement jet� in die zweite Position in H�he von 90
Grad werfen. Demi-pli� mit dem linken Bein; w�hrend der Drehung wird das
rechte Bein mit einem battement nach vorne geworfen. Der K�rper wird zur�ck
geneigt und die Drehung en dedans beendet, das rechte Bein beh�lt die H�he.
Am Ende steht man in der dritten arabeque. |
|
fouett�, grand (en tournant saut�) |
die gleiche Bewegung wird mit einem
Sprung ausgef�hrt. Nach dem demi-pli� auf dem linken Fu� wird das
rechte Bein zur zweiten Position geworfen, das linke Bein l�st sich
w�hrenddessen im Sprung vom Boden. Die Drehung ist w�hrend des Sprunges. |
|
Franz�sische Ballettschule |
K�nig Ludwig XIV gr�ndete 1661 in
Paris die Akademie des Tanzes, "Acad�mie Royale de
Musique et de Danse". 1713 umbenannt in "�cole de
Danse de l'Op�ra", die heutige "�cole de Danse du Th��tre National de
l'Op�ra". Die Betonung liegt auf Eleganz und weichen,
grazi�sen Bewegungen (weniger auf technischer Virtuosit�t). |
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frapp� (double) |
["struck"] streiken oder
"schlagen". Abk�rzung f�r battement frapp�.
Der Spielfu� (kann geflext oder
gestreckt sein) liegt tief am Fu�gelenk/Kn�chel
des Standbeines, das Knie ist nur leicht gebeugt. Durch das Strecken des Knies
wird der Unterschenkel entweder nach vorne, zur Seite oder nach hinten rausgeschlagen.
Beim double schl�gt der Fu� einmal den Kn�chel vor r�ck oder r�ck vor bevor
er rausgeschlagen wird. |
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Giselle |
Ballett von 1841: Ein Herzog, der sich
nicht zu erkennen gibt, kommt in ein Dorf indem Giselle mit ihrer Mutter
wohnt. Sie verliebt sich in ihn. Sp�ter befindet sich eine Gr�fin bei einer
durchreisenden Jagdgesellschaft, die zuk�nftige Ehefrau des Herzogs. Ein
eifers�chtiger Junge aus dem Dorf bringt das ans Licht und Giselle wird
wahnsinnig und stirbt an gebrochenem Herzen.
Im zweiten Akt erscheinen nacheinander beide M�nner an Giselles Grab um zu
trauern. Die "Wilis", Geister jungfr�ulich verstorbener Frauen, beherrschen
diese Stunden. Sie wollen Giselle in ihren Kreis aufnehmen und bringen jeden
Mann ums Leben, der sich dazwischendr�ngt. Der Junge aus dem Dorf f�llt den
Elfen zum Opfer aber Giselle rettet mit einem letzten Einsatz den geliebten
Herzog vor dem Tod, bevor in der Morgend�mmerung die Wilis wieder
verschwinden und sie zur�ck ins Grab steigen muss. |
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glissade |
["glide"]
gleiten (von einem Bein auf das andere) Man beginnt mit einem pointe tendu.
Dann verlagert man das Gewicht auf das Spielbein, schlie�t mit dem linken
Fu� und landet im pli�. Dieser Gleitschritt kann entweder gesprungen
werden, oder der Fu� wird auf die Spitze gef�hrt. Er wird auch als Vorbereitung oder Verbindung f�r andere Schritte oder
Spr�nge gebraucht. |
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gliss�, battement |
Bein nach au�en schnell �ber
den Boden gleiten und schlie�en. |
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glisser |
Eine
von Noverre's sieben Bewegungen
(siehe movements). |
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Grade-Lehrplan |
Der
Grade-Lehrplan der Royal Academy of Dance (RAD) besteht aus drei verschiedenen Bereichen oder Kategorien:
Klassisch, Free Movement und Charakter. Die klassische Arbeit ist das Fundament
und der wichtigste Teil des Grade-Lehrplans. Der Free Movement Bereich
beinhaltet Bewegungen anderer Tanzstile wie nat�rlicher Bewegung, Contemporary
und griechischem Tanz. Charaktertanz ist die B�hnendarstellung von
Nationalt�nzen, wobei die originalen ethnischen T�nze und deren Musik frei f�r
das Theater adaptiert wurden. Die drei verschiedenen Stile - Ungarisch, Russisch
und Polnisch - wurden wegen ihrer historischen Bedeutung f�r die Entwicklung der
traditionellen abendf�llenden Ballette ausgew�hlt.
Der Major Grade-Lehrplan der
RAD stellt sehr viel h�here Anforderungen an Leistung und K�rpertyp der
Sch�lerinnen und Sch�ler und ist nur zu empfehlen, wenn man definitiv
Berufst�nzer mit einer sehr guten Ausbildung werden will. Der Major oder auch Vocational (berufsbezogene) Grade-Lehrplan wurde f�r Jungen und M�dchen ab 11
entwickelt, die den klassischen Tanz ernsthafter betreiben, und den Wunsch
haben Tanz zu studieren und sp�ter einen Beruf im Tanzbereich zu ergreifen. |
|
Grade-Pr�fungen |
Es gibt 9
verschiedene Grade-Pr�fungen der Royal Academy of Dance (RAD), angefangen von Primary bis hin zum Grade 8 Award
f�r M�dchen (derzeit noch
nicht f�r Jungen m�glich). Der Grade 8 Award ist so konzipiert, dass eine
solistische Darstellung besonders gef�rdert wird. F�r einen erfolgreichen
Abschluss m�ssen alle Soli bestanden werden. Die Pr�fungen sind nicht
verpflichtend.
M�nnliche Kandidaten k�nnen Pr�fungen
bis Grade 5 Award ablegen.
Dann gibt es 6 verschiedene Major Grade-Pr�fungen. Diese
sind: Intermediate Foundation (ab 11 Jahren), Intermediate (ab 12 Jahren);
Advanced Foundation (ab 13 Jahren), Advanced 1 (ab 14 Jahren), Advanced 2 (ab 15
Jahren), Solo Seal Award. Der Solo Seal Award ist der
H�hepunkt des RAD-Pr�fungssystems. Er findet in Form einer Vorstellung vor zwei
Pr�ferinnen bzw. Pr�fern und einem geladenen Publikum von Lehrern, Eltern und
G�sten statt. Die Kandidatinnen und Kandidaten pr�sentieren ihre
Solovariationen. Ihr Erfolg ist gleichzeitig ein Test f�r ihre potentielle
Eignung als professionelle T�nzer in einer klassisch ausgerichteten
Ballettkompanie.
Die Grade-Assessement-Pr�fungen sind f�r die Teilnehmer im
Ballettunterricht, die aus verschiedenen Gr�nden und / oder zu einem bestimmten
Zeitpunkt, nicht in der Lage sind, die Anforderungen einer Pr�fung zu erf�llen.
F�r diese Sch�lerinnen und Sch�ler bietet die RAD das Assessement-Programm an.
Es gibt sieben Assessement-Stufen, von Pre-Primary bis Grade 5. |
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grand |
gro� oder ganz |
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grand allegro |
alle gro�en Spr�nge |
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grand battement |
["big beat"] gro�e Schl�ge. Ein kontrollierter
"kick" bei dem das gestreckte Spielbein
sich kraftvoll auf volle H�he in die Luft hebt ohne den K�rper mitzurei�en,
und wieder schlie�t. Das schlie�en des Beins muss ebenso kontrolliert sein
wie das heben.
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grand battement en cloche |
["grand battement like a bell"] Grand
battements in denen das Bein gleichm��ig zwischen der vierten
Position vor und vierten Position r�ck schwingt. Auch hier kommt die
Bewegung aus der H�fte, der K�rper bleibt gerade. |
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Grand fouett� |
siehe "fouett�, grand" |
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grand jet� |
["big thrown (step)"]
Spagat-Sprung. Ein langer horizontaler Sprung, oft vorw�rts, der auf
einem Bein startet und auf dem anderen Bein endet.
In
der
Mitte
des Sprungs ist der T�nzer kurzfristig in einer Spagatpose in der Luft. |
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grand jet� en tournant |
Doppelter grand jet� in
der Luft gedreht. |
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Grand pli� |
Eine ganze Kniebeuge |
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Green Room |
der Ort an dem die T�nzer sich w�hrend
Pr�fungen, Proben oder Auff�hrungen ausruhen und relaxen. Es wird gr�ner
Raum genannt, weil die W�nde in diesem Raum traditioneller Weise gr�n
angestrichen sind, weil man annimmt, das die Farbe eine beruhigende Wirkung
hat. |
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Haare |
Das Haar muss, egal welche Frisur man tr�gt, fest sitzen.
Spangen und Nadeln d�rfen nicht herausfallen und Haarstr�hnen nicht ins
Gesicht h�ngen Bei Auftritten wird es in der Regel im Knoten tragen werden,
der aber nicht zu tief sitzen darf um die Nackenlinie nicht zu ruinieren. |
|
Harzpuder |
(Kolophonium) Ein Puder, das aus dem Saft von
Nadelb�umen gewonnen wird. T�nzer best�uben damit ihre Schuhsohlen, um nicht
auszurutschen.
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Indianische T�nze |
In rituellen Tanzfesten, den Pow Wows, werden G�tter milde
gestimmt, angebetet oder dargestellt, aber auch �ber Jagd, Sieg oder
verfeindete St�mme erz�hlt. Die Frauen nehmen meist eine passive Rolle ein,
sie tanzen fast stillstehend am Rand, und dr�cken Respekt, Stolz und Demut
aus. Es werden Tanzkategorien unterschieden nach traditionell (die �lteste
Form), Grass Dance, Jingel Dress Tanz f�r Frauen (urspr�nglich ein
Gebetstanz, der sich von den Gro�en Seen �berall in USA und Kanada
ausbreitete. Die Kleider der T�nzerinnen sind mit vielen gedrehten
Dosendeckeln, Jingels, geschm�ckt.), Fancy Dance f�r M�nner und Frauen
(schnell und kraftvoll), Women Fancy Show (auch Schmetterlingstanz genannt,
weil die Frauen wie Schmetterlinge �ber die Tanzfl�che wirbeln und mit
T�chern die Fl�gelbewegungen nachahmen), sowie Tiny Tots (die Kategorie f�r
Kinder bis 6 Jahre). Ein Pow Wow beginnt mit dem hereintragen der
Landesfahnen. Nach den Fahnentr�gern betreten die T�nzer die Tanzfl�che.
Wenn alle anwesend sind wird ein Fahnenlied gesungen, gefolgt von einem
Veteranenlied und einem Gebet. |
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Indische
T�nze |
Der klassische indische Tanz handelt von G�ttern und D�monen,
Helden und Schurken, Prinzen und Prinzessinnen. Es gibt viele verschiedene Formen von
indischen T�nzen, die auch heute noch aufgef�hrt und gelehrt werden, dabei
werden sieben Formen unterschieden: Bharata Natyam, Kathakali,
Kuchipudi, Odissi, Manipuri,
Mohini Attam und Kathak (abgeleitet von "Katha": Geschichte und "Kathaka":
Geschichtenerz�hler). |
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Italienische Ballettschule |
1812 wurde in Mailand die "Kaiserliche
Tanz Akademie" gegr�ndet. Die Betonung liegt auf St�rke, brillanter Technik
und Virtuosit�t. |
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jambe |
Bein |
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jet� |
["thrown"]
Ein Spagatsprung von einem Fu� auf den anderen |
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jet�, battement |
Eine Bewegung, bei der das Spielbein in niedriger
H�he nach au�en in die Luft geworfen und wieder geschlossen wird. |
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jumps |
Spr�nge. Sie werden untergeteilt in
Spr�nge
(1) von beiden F��en auf beide F��e (z.B.
changements);
(2) von
beiden F��en auf einen Fu� (z.B.
sissonnes);
(3) von
einem Fu� auf beide F��e (z.B.,
assembl�s);
(4) von
einem Fu� auf denselben Fu� (z.B.,
temps lev�s);
(5) von
einem Fu� auf den anderen Fu� (z.B.,
jet�s). |
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Karsavina, Tamara Platonovna |
(1885-1978) hatte eine lange
Karriere hinter sich, bevor sie 1920 mit anderen Pers�nlichkeiten des Tanzes die
"Association of Operatic Dancing" gr�ndete, die sp�ter zur Royal Academy of
Dance wurde. Karsavina war Vize-Pr�sidentin der Academy bis 1955 und eine der
gr��ten Ballerinas ihrer Zeit. |
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Kirov Companie |
Das Kirov Ballett ist im Mariinsky Theater in St. Petersburg
in Russland. Von dort kommen z.B. Natalia Makarova, Altynai Asylmuratova und Mikhail
Baryshnikov. |
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Libretto oder Szenario |
Die Handlung
des Balletts wird Libretto oder Szenario genannt. Sie kann entweder f�r ein
Ballett geschrieben oder aus literarischen Werken, Dramen oder Opern
�bernommen werden. Neben dem Handlungsballett gibt es auch Ballette ohne
Handlung, die eine Stimmung schaffen, ein musikalisches Werk interpretieren
oder auch nur den Tanz als �sthetisches Ereignis in den Vordergrund stellen. |
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Lighting |
Beleuchtung. Die B�hnenbeleuchtung
kann
spezielle Effekte erzeugen oder Objekte oder Darsteller mit dem Spotlight beleuchten. |
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Medici, Catharina di |
Das Ballett entstand in Italien.
Catharina di Medici brachte 1533 das Ballett nach der Heirat mit K�nig
Heinrich II. nach Frankreich und gr�ndete 1581 die Gruppe "Le ballet comique de la Reine". |
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Methoden |
(Ausbildungsmethoden/ Ballettschulen)
Akademisches, klassisches Ballett, wie wir es heute kennen, beginnt 1661 unter
K�nig Ludwig XIV in Frankreich, bzw. in Paris. Er gr�ndet die erste "K�nigliche
Akademie des Tanzes". 1738 errichtete ein Franzose in St. Petersburg die "St.
Petersburg Kaiserliche Ballettschule" und begr�ndete damit die russische
Methode, nach der sich dann auch das Ballett des Kaisers in Moskau richtete,
dass sogenannte "Zarenballett". Das "Zarenballett" gilt bis heute als das beste
Ballett, dass es je auf der Welt gegeben hat. 1812 wurde dann in Italien, bzw.
in Mailand die "Kaiserliche Tanz Akademie" ins Leben gerufen. In der Mitte des
19. Jh. (um 1850) verschoben sich die Ballettzentren der Welt, von Paris und
Mailand, nach St. Petersburg und Moskau. Noch heute gilt das Kirov Ballett aus
St. Petersburg, als das beste, bzw. als mit das beste Ballett jetzigen der Welt.
1920 wurde dann in London die "Royale Academy of Dance" gegr�ndet und damit
hatte nun auch England endlich eine "K�nigliche Akademie des Tanzes", die sich
aus den 5 wichtigsten Ausbildungsmethoden der damaligen Zeit zusammensetzte: aus
der franz�sischen, der italienischen, der russischen, der d�nischen und aus der
englischen. Die Royale Academy of Dance (RAD) ist die letzte wirklich
"k�nigliche" Tanz Akademie, weil es in Europa ansonsten halt keine "richtigen"
K�nigsh�user mehr gibt. |
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movements |
["Noverre's
seven"] Noverre (1727-1810) analysierte die
Ballett Bewegungen und unterschied sieben Basis Kategorien:
plier, to bend: Biegen;
�tendre, to stretch: Dehnung;
relever, to rise: Erhebung;
sauter, to leap: Springen;
�lancer, to dart: Schnellen,
Schwingen;
glisser, to glide: Gleiten;
and tourner, to turn: Drehung.
Seine
Nummerierung:
(a) (Arme unten)
ist das bras au repos
der Franz�sischen Schule, die preparatory position der
Russischen Schule und die
erste Position Cecchettis.
(b) (Arme an der Seite)
ist allgemein bekannt als zweite Position.
(c) (Arme vorne)
ist die erste Position
der Franz�sischen
und Russischen Schule und die f�nfte Position
en avant Cecchettis.
(d) (Arme �ber dem Kopf)
ist die f�nfte Position f�r die
Franzosen, dritte Position
f�r die Russen, und f�nfte Position
en haut f�r Cecchetti.
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|
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Nu�knacker |
Ballett von
1892
nach der
Musik
von
Tchaikovsky (1840 - 1893)
und der
Choreography
von
Ivanov.
Das junge M�dchen
Clara bekommt zu Weihnachten
einen Nu�knacker
in Form eines Spielzeugsoldaten geschenkt.
Die tr�umt daraufhin in dieser Nacht, dass alles auf Riesengr��e herangew�chst.
Sie wird von ein paar
Riesenm�usen gejagt, die sie und den Spielzeugsoldaten
bek�mpfen. Clara rettet den Nu�knacker, indem sie den Rattenk�nig besiegt. Der Nu�knacker verwandelt sich daraufhin in einen h�bschen Prinz,
der sie mitnimmt ins K�nigreich der S��igkeiten, wo sie von feenhaften Wesen
unterhalten wird. |
|
opposition |
entgegen. Bewegung oder Position bei
der die Arme in entgegengesetzter Richtung zum Spielbein sind. |
|
ordinaire |
normal. Gleicher Arm wie das Bein. |
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ouvert |
Offen. Die F��e sind in einer offenen Position zum
Publikum gerichtet.
|
|
|
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par terre |
Auf dem Boden. |
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pas |
Schritt.
Viele der
Schrittnamen im Ballett sind Adjektive oder Partizipien statt Substantiven;
diese haben das Wort
"pas"
vorangestellt:
z.B.
"coup�" (das
jeder sagt)
ist
normalerweise kurz f�r
"pas coup�" (was
aber keiner sagt).
Pas assembl�,
Pas balanc�, Pas ballonn�, Pas battus, Pas chass�,
Pas coup�, Pas
ciseaux, Pas couru, Pas �chapp�, Pas embo�t�, Pas failli, Pas
glissade, Pas glissarde, Pas jet�. Wird auch f�r T�nze
gebraucht, wie pas de deux,
einem Tanz f�r zwei, oder pas de quatre, einem
Tanz f�r vier. |
|
pas de basque |
["Basque
step"] Basquen-Schritt. Man springt von einem Bein
auf das andere und macht dann einen Schritt nach vorne. Start in
der f�nften Position,
rechts vorne. Aus dem
demi-pli� gleitet der rechte Fu� vor ins crois�
und f�hrt mit einem demi-rond
de jambe en dehors fort zur Seite, whw�hrend
der linke Fu� im pli� bleibt.
Der linke Fu� gleitet durch die erste Position
ins crois� vor.
Zuletzt wird das Gewicht auf den linken Fu� verlagert und mit einem kleinen
Sprung bringt man die F��e in der f�nften Position zusammen.
Man endet in der f�nften crois�. |
|
pas de bour�e |
["bourr�e step," the bourr�e being an old folk dance]
Ein Schrittwechselschritt mit kleinen "hitzigen" Schritten auf der halben
oder ganzen Spitze der T�nzerin oder des Fu�ballens des T�nzers. Dieser
Ausdruck hat zwei Varianten: Die bekannteste Form ist
pas de bourr�e dessous. Und die zweite ist
pas de bourr�e couru
["running pas de bourr�e"].
Wenn ein T�nzer bourr�e als
Verb benutzt, meint man
i.d.R. pas de bourr�e couru. |
|
pas de bour�e courru |
Winzige Trippelschritte in die 5.,
dabei bewegt sich der hintere Fu� immer etwas �berkreuzt |
|
pas de bour�e piqu� |
Pas de bour�e mit angewinkelten
Beinen. |
|
pas de chat |
["step of the
cat"] Katzen-Sprung. Mit dem rechten seitlich hochgezogenen Knie
nach rechts springen und in der Luft das andere Bein ebenfalls seitlich gebeugt
hochziehen. In der Schwanensee Szene der vier kleinen
Schw�ne mit den verschlungenen Armen werden sechzehn pas
de chat gemacht. |
|
pas de cheval |
["step of the horse"]
Begonnen wird mit dem Spielbein im
pointe tendu und
zieht es �ber den Boden zur�ck zum Standbein;
dann, ohne Pause, bringt
man es
cou-de-pied und zur�ck ins
pointe tendu mit einem kleinen
developp�. Der Schritt �hnelt dem
scharren
eines Pferdes. |
|
Pas de deux |
Ein Tanz zu zweit |
|
Pas de Quatre |
Ein Tanz f�r vier Leute. Es gibt einen sehr ber�hmten pas de quatre, der 1845
von den Ballerinas Marie Taglioni, Carlotta Grisi, Fanny Cerrito und Lucile
Grahn getanzt wurde. |
|
pas de petit |
Zwei kleine Schritte in die 5. auf der
halben Spitze |
|
pass� |
["passed"] Ein Bein wird am Knie des
anderen anwinkeln. Dieser Begriff wird oft f�lschlicherweise als Synonym f�r retir�
benutzt. |
|
pass� jet� |
|
|
Pench� |
["leaning"]
kippen. Eine Arabesque auf 90 Grad, wobei man den K�rper leicht nach vorne
neigt.
Das Spielbein wird hochgeworfen,
so dass sich der K�rper dem Standbein n�hert und ein gr��erer Winkel
zwischen den Beinen erreicht wird,
oft resultiert daraus ein
180
Grad Spagat. |
|
petit |
Klein oder winzig |
|
petit allegro |
alle kleinen Spr�nge |
|
petit battement |
["little beat"] winzige Schl�ge.
Das angewinkelte Spielbein tippt gegen das Standbein. Dies ist eine �bung
f�r Schnelligkeit und Wendigkeit im Unterschenkel.
Das Spielbein beginnt
sur le cou-de-pied. Es �ffnet zu einer halben zweiten Position bei
der das Bein nicht ganz im Knie gestreckt wird.
Das Spielbein schlisst dann
sur le cou-de-pied entgegengesetzt zum Startpunkt
(also r�ck, wenn man vor beginnt und
vice versa). Knie und Oberschenkel bleiben am selben Platz und
bewegen sich w�hrend der �bung nicht. |
|
petit jet� |
["little jump"] Von einem Bein
auf das Andere springen, das eine Bein ist dabei angewinkelt |
|
petit pas de basque
en tournant |
Zwei
kleine schnelle Schritte in die f�nfte auf der halben Spitze, gefolgt von
einer Drehung, wobei man die F��e wechselt. |
|
pied |
Fu� |
|
piqu� |
pfl�cken. Ein gestreckter Fu� pickst
in den Boden. |
|
pique-tours |
Gestochene, fortlaufende Drehung
(Pirouette) auf einer Fu�spitze mit anschlie�endem Aufsetzen des ganzen
Fu�es usw. |
|
pirouette |
["spin"]
Eine Drehung auf einem Bein um die eigene Achse. Die T�nzerin dreht meist
mehr als eine Runde. Das Spielbein wird meist im
r�tir� gehalten, aber
auch andere Beinpositionen
sind m�glich. Die T�nzerin hat einen Bezugspunkt im Raum um nicht die
Orientierung zu verlieren (siehe "Spot"). Pirouetten
werden sehr schnell ausgef�hrt, es gibt aber
auch gef�hrte Pirouetten, in denen der Partner die Solistin st�tzt, die sehr
langsam sein k�nnen.
Man unterscheidet pirouette en
dehors und pirouette en
dedans, je nachdem ob das Spielbein zum K�rper oder weg vom K�rper
dreht.
|
|
pirouette en dehors |
Drehung
r�ckw�rts |
|
pirouetten en dedans |
Drehung
vorw�rts |
|
placement |
Ausrichtung des K�rpers.
Die richtige Ausrichtung zu haben/lernen, bedeutet gerade zu stehen,
H�fte ausw�rts gedreht und Schulterhaltung
offen aber entspannt und mittig �ber der H�fte. Das Becken gerade
(weder vor- noch zur�ckstehend),
gerader R�cken,
Kopf gerade und das Gewicht mittig zwischen den F��en.
Der K�rper ist zwar angespannt, aber nicht verkrampft;
man steht nicht wie ein Soldat in Achtung-Stellung. Du solltest Dir
vorstellen, Du bist an einem Faden �ber dem Kopf aufgehangen. Wenn man tanzt,
muss man diese K�rperhaltung beibehalten, ausgenommen die Schritte erfordern etwas anderes,
wie �paulement, oder
wie der leichte Bogen
der Wirbels�ule der die arabesque
begleitet.
|
|
pli� |
["bent"] Kniebeuge, mit
den F��en in einer der f�nf Positionen, mit den Beinen ausw�rts gedreht.
Normalerweise die erste �bung in der Ballett Klasse.
Demi-pli� ["half-bent"] ist
eine leichte Beugung, so tief gebeugt wie es geht
ohne die Fersen vom Boden zu heben. (in allen
Positionen au�er der
zweiten)
Grand pli� ["big pli�"] ist
eine tiefe Beugung, bei der die Oberschenkel horizontal
zum Boden und die Knie bis zum �u�ersten gebeugt sind. (in
allen Positionen
au�er der zweiten)
|
|
plier |
["to bend"]
Eine von Noverre's sieben
movements (siehe movements). |
|
pointe |
["point"]
Die Spitze des Fu�es. Man unterscheidet
demi ["half"], quarter, three-quarter, sur les pointes ["on the
points"]
und unterscheidet so wie hoch die Ferse vom Boden ins
relev�
erhoben wird.
Quarter
point
bedeutet mit der Ferse auf dem Boden,
three-quarter point
meint eine gerade Linie vom Knie zum Fu�ballen, demi
pointe ist
die halbe Strecke dazwischen.
Bei der Position sur
les points
steht man auf der Spitze der Zehen (nur in speziellen
Spitzenschuhen). |
|
pointe tendu |
["stretched point (of the foot)"]
Eine Position bei der das Spielbein so in eine beliebige Richtung
ausgestreckt wird, dass nur die gestreckte Fu�spitze den Boden ber�hrt.
|
|
port de bras |
["carriage of the arms"] 1.
Wie eine T�nzerin die Arme benutzt.
2. Arme tragen; Spezielle Bewegung der Arme, als
first port de bras, second port de bras, etc.
3. Manchmal auch statt eines cambr� benutzt.
Ein gro�es port de bras ist
eine kreisf�rmige Kr�mmung, jeweils in Richtung
barre, dann �ber unten, weg von der
barre, und dann r�ck und zur�ck zur
barre: oder das Ganze in der anderen
Richtung
|
|
pose |
Ein Schritt,
der in eine Position mit einem Bein in der Luft endet |
|
Positionen |
Stellung und
Bewegung der F��e und Arme. Im klassischen Ballett gibt es f�nf Positionen
(siehe
Arme,
Positionen)
|
|
Positionen
on stage |
Crois�, effac�,
en face, �cart�. |
|
promenade |
["walk"]
Ein Drehpunkt auf dem die T�nzerin langsam herumdreht durch Bewegung der
Ferse des Standbeins.
Der K�rper ist meist in einer
arabesque oder
attitude.
Bei einer (durch den Pas de deux Partner) unterst�tzen
Promenade
dreht der Partner die Solistin. |
|
|
|
quatri�me |
["fourth"]
Vierte Position (siehe F��e und Arme)
|
|
quatri�me, � la |
["in the fourth"]
� la
quatri�me devant ist mit dem
dem Spielbein ausgestreckt nach vorne;
� la quatri�me derri�re
bedeutet das Spielbein nach hinten
ausgestreckt. |
|
|
|
r�f�rence |
Die Klasse endet mit der R�f�rence. Eine H�flichkeitsformel,
die gleichzeitig auch auf die Verbeugung vor dem Vorhang vorbereitet und
Respekt gegen�ber dem Beruf/Hobby bezeugen soll.
|
|
relev� |
["raised"] erheben; auf die halbe oder ganze Spitze gehen. Das
Erheben kann ruhig sein oder durch einen leichten
Sprung unterst�tzt werden, je nach Schule.
|
|
relever |
["to rise"]
Eine von Noverre's sieben
movements (siehe
movements) |
|
retir� |
["withdrawn"]
Eine Position, bei der der Spielfu�
am Knie des Standbeins angelegt wird.
Auch
h�ufig, aber f�lschlicherweise,
pass�
genannt. |
|
renvers� jet� |
Aus der f�nften
Position demi-pli� wird ein Bein in H�he von 90� geworfen, das Standbein in
attitude crois�e demi-pli�. Dann folgt ein renverse en dehors und man endet
wieder in der f�nften Position. |
|
rond de jambe |
["circular movement of the leg"]
Beinkreise.
Eine Bewegung bei der das Spielbein ein
D
um das Standbein macht. Sie kann auch mit dem Spielfu� in der
Luft gemacht werden.
Bei einem
rond de jambe en dehors
auf dem Boden beginnt das Spielbein aus der ersten oder
f�nften Position �ber ein tendu
vorw�rts,
macht
einen Halbkreis zum
pointe tendu
r�ck,
und
geht dann durch die erste in die Ausgangsposition, wenn das
rond de jambe
wiederholt wird, ansonsten wird es in der ersten oder f�nften
Position geschlossen.
Das rond de jambe ist eine gute �bung f�r die
Ausw�rtsdrehung.
Bei einem
rond de jambe en dedans
wird die Bewegung andersrum gedreht.
Bei einem
demi rond de jambe
macht das Spielbein eine halbe Drehung und endet in der zweiten
Position.
Das
grand rond de jambe
wird mit dem Standbein im
pli�
ausgef�hrt.
Beim
rond de jambe en l'air
ist
das Spielbein vom Boden erhoben,
normalerweise auf
90�
(parallel
zum Boden).
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rond de jambe en l�air |
Kreisbewegung
des Spielbeines in der Luft (90�). |
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rond de jambe par terre |
Kreisbewegung
des Spielbeines mit der Fu�spitze am Boden. |
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Rosin |
(Geigenharz/ Kolophonium) Das ist eine klebrige,
goldene Substanz, die von Kiefern oder Lerchen kommt. T�nzer schmieren und
reiben ihre Schuhe damit ein, damit sie nicht ausrutschen. Wenn die
Tanzschule jedoch einen Linoleumboden hat, dann solltest du niemals Rosin
verwenden.
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Russische Ballettschule |
(Waganova-Methode)
Die russische Ballettschule entwickelte sich aus der franz�sischen und der
italienischen Schule, wurde 1738 von einem Franzosen in St. Petersburg
gegr�ndet und nannte sich "St. Petersburg Kaiserliche Ballettschule". 1920
entwickelte die Ballerina und Ballettlehrerin Agrippina Waganova, die heute
in der ganzen Welt bekannte Waganova-Methode. Deshalb wurde sp�ter die "St.
Petersburg Kaiserliche Ballettschule" in "Vaganova Institut" umbenannt. |
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Salle, Marie |
Eine
Ballerina die im
Ballett "Pygmalion" nur mit einem d�nnen Kost�m bekleidet tanzte, was in der
Pariser Oberschicht verp�nt war und sie zwang, nach London zu ziehen, wo sie
tanzen konnte, wie sie wollte.
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saut
de basque |
Aus der f�nften Position, rechter Fu� vorne wird mit dem
rechten Fu� ein ungesprungenes coup� ausgef�hrt, den Fu� bis zum Knie heben.
Der linke Fu� demi-pli�, die Ferse ist dabei fest am Boden. Der rechte Fu�
wird mit einer �berleitenden Bewegung in die zweite Position gef�hrt.
Standbeinwechsel. Das linke Bein in die Luft 90� nach vorne werfen und
springen (Sprung und Drehung rechts herum) und wieder auf den linken Fu�
demi-pli� fallen, das rechte Bein zum Knie einbiegen (�hnlich pass�). Die
Biegung des rechten Beines ist schnell und �bergangslos, wenn der Schritt
sauber ausgef�hrt wird. Beide Beine m�ssen v�llig ausw�rts gedreht werden um
w�hrend der Drehung sauber zu arbeiten. Man bleibt dabei nicht auf der
Stelle sondern bewegt sich zu der Seite des herausgeworfenen Beins. |
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saut� |
springen.
Eine Bewegung wird gesprungen, wie zum Beispiel beim echapp�e saut� |
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sauter |
["to leap"]
Eine
von
Noverre's sieben
Bewegungen
(siehe
movements). |
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Schrittfolge |
Eine Aneinanderreihung von Schritten |
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Schwanensee |
Choreography:
Reisinger 1877 - Music: Tchaikovsky (1840 - 1893) - Der b�se Zauberer
Rothbart verwandelt Prinzessin Odette in einen Schwan. Sie kann nur dann
wieder eine Prinzessin werden, wenn ihr ein Mann seine Liebe schw�rt. Prinz
Siegfried verliebt sich in sie und verspricht ihr sie zu retten. Rothbart
spielt einen fiesen Streich, indem er seine eigene Tochter (Odile)als
schwarzen Schwan verkleidet und zu einem Ball in den Palast schickt.
Tragischerweise verwechselt Siegfried Odile mit Odette und heiratet den
falschen Schwan. Von dem Ende gibt es zwei Versionen: Entweder Siegfried und
Odette st�rzen sich mit gebrochenem Herzen in einen See, oder sie schaffen
es Rothbart's Fluch zu brechen und leben gl�cklich bis an ihr Lebensende.
Traditionell, wird Odette und Odile (wei�er Schwan und schwarzer Schwan) von
der gleichen Ballerina gespielt. |
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seconde, � la |
["in second"] In
der zweiten Position. Siehe
Arme, Positionen
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Sissonne |
Nach seinem
Erfinder benannt. Ein Typ von Sprung, der verschiedene Formen hat:
sissonne simple, sissonne ouverte, sissonne ferm�, sissonne fondue,
und
andere. Nicht zu
verwechseln mit ciseaux. |
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sissone doubl� |
Sissone ouvert
gefolgt von einem coupe und einem assemble |
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sissone ferm� |
Springe von der 5. , wirf die Beine in der Luft
auseinander und schlie�e dann gleich wieder in die 5. |
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sissone ordin�ire |
Springe von
der 5. und lande mit einem Bein angewinkelt |
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sissone ouvert |
Springe von der 5. und lande mit einem Bein in der Luft
ausgestreckt, schlie�e es dann "hinterher" |
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sissonnes simples |
Kleine Spr�nge
von beiden F��en auf einen Fu� |
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soubresaut |
["sudden leap"]
Ein Sprung von beiden F�ssen auf beide F��e.
Begonnen
in der f�nften crois�, die F��e sto�en �ber
den Boden so dass der K�rper nach vorne f�llt. Dabei sind die Beine zusammen
und die F��e gestreckt. Vor dem Sprung neigt sich der K�rper nach vorne und
f�llt dann w�hrend des Sprungs zur�ck, so dass die Beine zur�ck bleiben.
Die Bewegung endet in der f�nften
crois�.
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sous-sus;
sus-sous |
[sous-sus
=
"under-over"
/
sus-sous
=
"over-under"]
Ein
relev� in
einer festen f�nften Position, ein Fu� immer vor dem anderen |
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soutenu |
["sustained"]
Langsame Drehung in der 5., mit einem Schritt oder einem rond de
jambe � terre vorweg (en dehors oder en dedans);
auch f�r eine ruhiges
d�tourn�.
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Spielbein |
Das Bein, das
die Bewegung ausf�hrt. |
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Spielfu� |
liegt am
Fu�gelenk des Standbeines, das Knie ist leicht gebeugt. Durch das Strecken
des Knies wird der Unterschenkel entweder nach vorne, zur Seite oder nach
hinten rausgeschlagen. |
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Spitzentanz |
siehe Pointe |
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spotting;
spot |
Eine Technik zur
Orientierung und Vermeidung von Schwindel bei Drehungen. Einen Spot nehmen
heisst ein deutliches Objekt als Anhaltspunkt zu nehmen und so lange es geht
bei der Drehung hinzusehen, dann schnell den Kopf drehen so dass man es
wieder sehen kann. |
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Sprung |
Es gibt viele
verschiedene Spr�nge beim Tanzen, wie z.B. saut�, jet�, grand jet�,
Bournonville grand jet�, soubresaut und sissonne. |
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sur le cou-de-pied |
See
cou-de-pied, sur le. |
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sur place |
auf der Stelle |
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Taglioni, Marie |
(1804-1884)
Sie war die erste, die auf voller Spitze tanzte und das in "Die Waldfee" (La
Sylphide) vorf�hrte. Sie ging als eine der gr��ten Primaballerinen in die
Geschichte ein. |
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Tanzschrift |
schriftliche Fixierung von T�nzen und Balletten durch
Zeichen f�r die Schrittfolgen. Einige Forscher glauben zwar, dass bereits im
alten �gypten oder Rom T�nze aufgezeichnet wurden, die ersten eindeutig
�berlieferten Tanznotationen stammen aber aus dem Europa des 15.
Jahrhunderts. Die bekanntesten stammen von der britischen Lehrerin Margret
Morris, den britischen Tanznotatoren Rudolf und Joan Benesh (Beneshnotation)
und dem bedeutenden ungarischen T�nzer, Ballettmeister und Choreographen
Rudolf von Laban (Labannotation). Das letztgenannte System, 1928 eingef�hrt
und von seinem Erfinder als Kinetographie bezeichnet, besteht aus abstrakten
Symbolen f�r Richtung, Rhythmus und Bewegungsebene verschiedener K�rperteile
und ist heute neben der Videoaufzeichnung das verbreitetste System zur
Tanznotation. |
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temps lev� |
["raised movement"]
Springen auf einem Bein (z.B. en cou de pied, oder en arabesque)
Der einfachste Sprung von einem Fu� auf den selben
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temps li� |
["joined movement"]
Ein Ausdruck f�r eine Serie von
verbundenen Bewegungen in der Mitte
des Raumes,
oft
w�hrend des
adagio.
Es ist auch ein Begriff f�r eine Schrittform bei der das
Gewicht von einem Bein auf das andere langsam verlagert wird.
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temps
relev� |
petit: aus dem
demi-pli� wird ein Fu� sur le cou-de-pied vorgebracht. Der Unterschenkel des
gleichen Beins wird 45� in die zweite Position gestreckt w�hrend der andere
Fu� ein relev� macht. Der Oberschenkel wird nicht bewegt.
grand: oft mit mehreren Drehungen verbunden |
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temps |
W�rtlich "Zeit" aber "Moment" passt etwas besser.
Eine Bewegung die zu einem Schritt geh�rt. Grand sagte, dass
in diesem Abschnitt kein Gewicht �bertragen wird,
was
einige Fragen aufwirft �ber den Zusammenhang des Bewegung und des Wortes "temps
li�". |
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tendu |
["stretched"] Siehe
battement tendu
und
pointe tendu |
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terre-�-terre |
["ground to ground"]
Schritte bei denen die F��e am Boden bleiben |
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tomb� |
["fallen"] Das
Spielbein wird gestreckt und dann f�llt man auf dieses ins pli�
|
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tour |
Drehung |
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tour en l'air |
Drehung in der
Luft / Gesprungene Drehung, F��e meist in die 5. |
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tour jet� |
["thrown turn"]
Kurz f�r grand jet� dessus
en tournant ["big turning jete over"].
Ein Sprung bei dem man aus einem grande battement
in die Luft springt und, wie beim Beginn eines grand jet�
in der Luft, um 180� dreht (durch
"Scheren" der Beine) so dass man auf dem anderen
Fu� landet als man abgesprungen ist. |
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tournant, en |
["turning"] Man
sagt, ein Schritt wird en tournant gemacht, wenn
er w�hrend einer Drehung ausgef�hrt wird.
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tournant jet� / par terre |
Jet� tournant
kann in die H�he und in die Weite (par terre) gerichtet sein. Im Jet�
tournant par terre wird aus der f�nften Position, rechts vorne, der rechte
Fu� mit einer gleitenden bewegung am Boden effac� vor gef�hrt. Das Gewicht
wird auf diesen Fu� ins demi-pli� verlagert. Das linke Bein wird zu 45�
gehoben. Dann springt man vom rechten Fu� ab, schlie�t im Sprung die F��e in
der f�nften Position und dreht dabei einmal rechts herum. Dann f�llt man ins
demi-pli� auf den linken FU� und der echte Fu� endet sur le coud de pied
vor. |
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tourner |
["to turn"]
Eine von Noverre's sieben Bewegungen
(siehe "movements"). |
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Travestie |
["in disguise",
verkleiden] Eine T�nzerin tanzt eine M�nnerrolle
in einem M�nnerkost�m oder ein T�nzer tanzt eine Frauenrolle in einem
Frauenkost�m. |
|
turnout |
Das klassische Ballett beruht auf einer
Grundhaltung die wir ausw�rts nennen und die in der F�higkeit besteht die
Beine von der H�fte heraus nach au�en zu drehen. Manche T�nzer sind von
Natur ausw�rts, andere m�ssen es sich durch Training aneignen.
Das Ideal ist, wenn beide F��e
in einer geraden Linie 90� ausw�rts gedreht werden k�nnen. Ein forcieren der
F��e ohne aus der H�fte zu arbeiten kann Verletzungen, vor allem in den
Knien sowie Zerrungen nach sich ziehen. |
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Tutu |
T�llkost�m, kurz Tutu genannt, T�t�
ausgesprochen. "Anfangs wurde auf der B�hne nur die klassisch einfache
Kleidung getragen. Das Tutu, ein glockenf�rmiger Rock aus durchscheinendem
Stoff, kam durch Marie Taglionis Auftritt in La Sylphide (1832) in Mode. Im
Lauf des Jahrhunderts wurde es immer k�rzer und entwickelte sich zum
Standardkost�m der Ballerina. Unter dem Einfluss des russischen
Choreographen Michail Fokin wurden die Ballettkost�me im 20. Jahrhundert
wieder vielf�ltiger. Heutzutage treten die T�nzer in den verschiedensten
Kost�men auf, auch in dem einfachen �bungsdress, das im Unterricht getragen
wird. Erstmals wurde es von dem russisch-amerikanischen Choreographen George
Balanchine verwendet."
(Microsoft� Encarta� Enzyklop�die 2002.
� 1993-2001 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.) |
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Waganowa-Methode |
Eine der 5 wichtigsten europ�ischen
Ausbildungsmethoden. Sie wurde 1922 von Agrippina Jakowlewna Waganowa (1879
- 1951) entwickelt. 1957 wurde die "St. Petersburg Kaiserliche
Ballettschule" in "Waganowa Institut" umbenannt.
Die Waganowa
Technik wird nicht nur in Russland, sondern
in der ganzen Welt angewendet. |
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Yoshida, Miyako |
Hauptdarstellerin (principal dancer)
im Royal Ballet Covent Garden in London, England. Sie wurde in Tokio geboren
und studierte an der Royal Ballet School in London. Sie gewann viele Preise
und war ber�hmt f�r Auff�hrungen als Odette/Odile im Schwanensee. Sie
leitete z.B. die Royal Ballet Produktion von "La Fille mal gard�e". |
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Zamora, Monica |
Hauptdarstellerin im Birmingham Royal
Ballet. Sie wurde in Spanien geboren und trainierte in der "Ion Beitia
School". Im Alter von 16 Jahren trat sie der Royal Ballet School bei und
1991 dem Birmingham Royal Ballet. Ihre Hauptrollen waren z.B. Julia in Romeo
und Julia und Odette in Swan Lake. Monica Zamora leitete die Sugar Rum
Cherry Variation der Birmingham Royal Ballet Produktion von The Nutcracker
Sweeties. |
LAST UPDATE:
18.07.2003
09.07.2003
08.06.2003
Online seit 30.05.2003 � by Sabsi 2003 |