- Harry Potter -

 
 
Der Stein der Weisen
Die Kammer des Schreckens
Der Gefangene von Askaban
Der Feuerkelch

 

Harry Potter ist ein ganz normaler Junge... Jedenfalls glaubt er das, bis er eines Tages einen Brief bekommt, die mit einer Eule überliefert wird. Darin wird er aufgefordert, sich am 1. September auf Gleis Neundreiviertel am Bahnhof in London einzufinden, damit er nach Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberkraft, gebracht werden kann, wo er als Zauberer ausgebildet werden soll.
Das ist aber noch nicht alles. Harry ist nämlich auch kein normaler Zauberer - Junge. Er, der bis zu seinem 11. Geburtstag noch nie etwas von der Zauberwelt oder etwas ähnlichem gehört hat, soll der einzige Mensch sein, der einen Angriff von Du-weisst-schon-wer, dem dunklen Lord, Lord Voldemort überlebt hat. Der Name dieses mächtigsten Zauberers überhaupt ist für einige Zauberer schon Grund genug, eine Gänsehaut zu kriegen, darum wird ihm Du-weisst-schon-wer gesagt. Harrys Eltern, die von Voldemort ermordet wurden, waren grosse Zauberer. Doch alles, was Harry geblieben ist, ist eine Narbe auf der Stirn, die einem Blitz ähnelt.

Das erste Jahr in der Schule wird für Harry das spannendste, aufregendste und lustigste in seinem Leben. Zum ersten Mal hat er ein Hobby: Quidditch, ein dreidimensionales Spiel mit vier Bällen, das hoch in den Lüften auf fliegenden Besen ausgetragen wird. Und auch zum ersten Mal hat er Freunde: Ron und Hermine. Mit ihnen stürzt er von einem Abenteuer in die nächste ungeheuerliche Geschichte, muss gegen Bestien, Fabelwesen und Mitschüler kämpfen und muss sich demjenigen stellen, der seine Eltern ermordet hat, Lord Voldemort.

Auch im zweiten Jahr geht nicht alles so, wie es gehen sollte. Beim ersten Quidditch-Spiel läuft alles schief, während unheimliche Dinge in Hogwarts vorgehen, für die sogar Dumbledore, der Schulleiter, keine Erklärung finden kann. Schliesslich wird sogar Harry verdächtigt, der Urheber von allem Übel zu sein.

Als Harry in sein drittes Jahr kommt, entflieht ein Gefangener aus Askaban, dem Gefängnis der Zauberer, der schrecklichste und sicherste Gefängnis überhaupt. Bisher ist es noch niemandem gelungen, von dort zu entkommen. Es wird vermutet, der Gefangene sei auf der Suche nach Harry, denn er war ein Verbündeter von Du-weisst-schon-wer und will nun zu Ende bringen, was sein Meister aus noch immer ungeklärten Gründen nicht geschafft hat.

Im Vierten Jahr wird alles anders. Das Trizauberer Turnier findet in Hogwarts statt. Dabei werden drei Schüler von drei verschiedenen Schulen zu Champions gewählt, um ihre Schule zu vertreten. Doch bei der Auswahl scheint etwas schiefzulaufen. Erst 17-jährige Schüler können teilnehmen, doch plötzlich spuckt der Feuerkelch, der die Auswahl trifft, Harrys Namen aus.
So muss Harry nun gegen ältere Schüler kämpfen, wobei die drei Aufgaben von Mal zu Mal schwerer werden. Und bei all dem scheint auch Harrys alter Feind, der Dunkle Lord, seine Hände im Spiel zu haben.
 
 


Einige Zitate aus "Harry Potter":

"'Zauberer haben Banken?'
'Nur die eine. Gringotts. Wird von Kobolden geführt.'
Harry liess sein Würstchen fallen.
'Kobolde?'"
 

"Professor McGonagall legte schweigend einen oft geflickten und schmutzigen Spitzhut auf den Stuhl.
Ein paar Herzschläge lang herrschte vollkommenes Schweigen.
Dann begann der Hut zu wackeln.
Ein Riss nahe der krempe tat sich auf, so weit wie ein Mund, und der Spitzhut begann zu singen."
 

"'Fast kopflos? Wie kann man fast kopflos sein?'
'Eben so' sagte der Fast Kopflose Nick.
Er packte sein linkes Ohr und zog daran. Sein ganzer Kopf kippte vom Hals weg, als ob er an einem Scharnier hinge.
Offensichtlich hatte jemand versucht, ihn zu köpfen, aber das Geschäft nicht richtig erledigt."
 

"Es gab einhundertundzweiundvierzig Treppen in Hogwarts:
breite, weit ausschwingende; enge, kurze, wacklige; manche führten freitags woandershin;
manche hatten auf halber Höhe eine Stufe, die ganz plötzlich verschwand.
Dann wiederum gab es Türen, die nicht aufgingen, ausser wenn man sie höflich bat oder sie an genau der richtigen Stelle kitzelte,
und Türen, die gar keine waren, sondern wände, die nur so taten, als ob.
Die Leute in den Porträts an den Wänden gingen sich ständig besuchen
und Harry war sich sicher, dass die Rüstungen laufen konnten."
 








Kritik:
Ein Kinderbuch, hab ich zuerst gedacht, das ist nichts für mich. Doch überall, wo man schaute, waren die drei Bücher auf den höchsten Rängen der Charts. Da musste also etwas Gutes daran sein, habe ich mir gedacht und das erste der unterdessen vier Bücher gekauft. Innerhalb von zwei Tagen war ich fertig und bereute, nicht auch gleich das zweite, das dritte und das vierte Buch bestellt zu haben.
Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen. Selten habe ich ein so spannend und lustig geschriebenes Buch gesehen, das sowohl von Kindern als auch Erwachsenen gelesen werden kann!
 
 
 
 

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