33: Was meinen wir, wenn wir von Spiritualit.t im wirklichen Leben sprechen?
Die Entdeckung eines Individuums auf dem Planeten ist die Entdeckung der gesamten Menschheit.

Pir-o-Murshid

Es gibt keinen Zweifel da wir, wenn wir das Wort Spiritualit.t benutzen, eine vllig andere Dimension meinen als die gewhnliche. Aber sprechen wir da wirklich von etwas anderem als von einer Denkweise? Wenn dem so ist, dann mu es durch eine Erfahrungsebene bewiesen werden, die jenseits der gewhnlichen ist - beweisbar und wiederholbar, sagt der Wissenschaftler. Die Nachweisbarkeit besteht zweifellos darin, ob es eine Person mit Licht erfllt, freudig, wachsam und edel macht - wenn etwas real ist, dann mu es auch sichtbare Wirkungen aufzeigen. Die Wiederholbarkeit wird in der Tatsache beobachtet, da die meisten authentischen Mystiker die uns aus unserer menschlichen Erbschaft bekannt sind, von identischen Erfahrungen sprechen. Wenn es wirklich so ist, dann mu die Spiritualit.t Einwirkungen haben in die Art, wie wir mit Problemen umgehen. Sie mu unser ganzes Wertsystem regieren, das heit unsere Priorit.ten bestimmen: wonach wir streben, was wir meiden.

Diejenigen, die im "Hier und Jetzt" gefangen sind, fhlen sich bald ausgebrannt, unzufrieden, gar zynisch, oder wenn sie unter einem glcklichen Stern stehen: egoistisch, arrogant, aufgeblasen - w.hrend diejenigen, die sich nach dem "	berall und Immer jenseits des Jenseits" sehnen, die Tendenz haben, die Berhrung mit dem Alltagskram zu verlieren, Verantwortung zu vermeiden, und sich in Phantasien zu entfremden.

Wir sind auf der Suche nach einer gesunden, kr.ftigenden Spiritualit.t in einer Dimension von Realisierung, die die Menschheit als Ganzes heutzutage erreicht hat, und die in die Fhrungsspitze, in die bahnbrechende Denker sich hineinfhlen, geht.

Einige derjenigen, die tief erfllt waren von Spiritualit.t, wurden von den Beschimpfungen einiger Gurus davon abgebracht, und fanden nebenbei auch, da sie weniger Freizeit und Interesse fr solche Hhenflge haben, wegen ihrer Verpflichtungen ihren Familien und ihrer Arbeit gegenber, und sie fhlen, da jede Verbindung zur Spiritualit.t sie von ihren Kollegen entfremdet oder gar ihre Glaubwrdigkeit aufs Spiel setzt. Doch wenn die Spiritualit.t weitreichende Folgerungen in unserem Verst.ndnis und unseren Entscheidungen gegenber unseren Zielen und Leistungen hat, und wir sie vernachl.ssigen, dann wrden wir daran fehlen, uns mit magebenden Angelegenheiten zu befassen, die letztlich sowohl unsere Persnlichkeit, wie auch die Familie und den Job betrifft.

Nehmen wir durch eine Folgerung an, da ein Wesen, das blo f.hig ist zwei Dimensionen wahrzunehmen, gelegentlich unheimliche Ahnungen hat, Teil einer dreidimensionalen Welt zu sein. Es wrde unbeholfen danach streben, aus der Erscheinungsweise der zweidimensionalen Welt zu schlieen, wie eine dreidimensionale Welt sein knnte. Das ist der Grund, warum unsere Schlsse ber die hheren Sph.ren und die Seele so voller Mutmaungen sind, die den praktisch veranlagten Menschen aus der Fassung bringen. Andererseits wrde unser zweidimensionales Wesen, wenn es seinen Ahnungen ber andere Dimensionen des Seins folgen wrde, sich in unvergleichbar andere Ebenen von Selbstverwirklichung und Vollendung hinaufziehen.

Wie ist dieser Vergleich anwendbar auf die weltliche Notwendigkeit, sich mit menschlichen Problemen zu befassen? Es wrde bedeuten, sich mit dem, was das Problem besagt zu befassen, statt mit den Symptomen. Hier sprechen wir nicht von einer weiteren Dimension des Raumes oder der Zeit, sondern des Verstandes. Diejenigen Faktoren, die ein Ereignis verursachten zu erfassen, ist eine erste weitere Dimension des Verstandes, aber da ist eine weitere Dimension des Verstandes, die nicht durch eine lineare Zeitsequenz begrenzt ist - zugegeben, es ist schwieriger diese aufzusuchen. Welche Qualit.ten in mir oder den Menschen, die mit im Problem verwickelt sind, stehen im Spiel? Wie betrifft meine Entscheidung oder meine Art mit den Dingen umzugehen ber das Resonanzgesetz das hhere Gegenstck meines Wesens, das wiederum durch Resonanz das hhere Gegenstck derjenigen, die mit mir in Kontakt sind, betrifft,und gelegentlich herausspriet und notwendigerweise durch Osmose auch andere beeinflut. Was bedeutet unsere gegenseitige Interaktion in einem breiteren Entwurf der Dinge? Die Herausforderung mag sich als unberwindbar erweisen: z.B. die Vershnung von Kraft und Freundlichkeit, das Bedrfnis nach persnlicher Erfllung und dasjenige, zu helfen, oder die Vershnung von Freiheit mit Verwicklung, oder Freude mit Solidarit.t fr das Leiden, das Gttliche mit dem Menschlichen - Caesar das zu geben was Caesar zusteht - und nicht die Seele fr die Bonbons der Welt hergeben.

Was ist ihre wirkliche Motivation? Je allumfassender unsere Perspektiven, desto sozial altruistischer und weniger persnlich wird das Ziel sein - den Weg des Meisters mit demjenigen des Heiligen vereinbarend. Es geht darum, den gttlichen Wunsch in den menschlichen Willen hineinzubringen - das "	berall und Immer" ins "Hier und Jetzt".

Dies ist, wo die Spiritualit.t, das heit das Erwachen in den hheren Dimensionen unseres Wesens, den Alltagskram unseres Lebens betrifft; und wenn wir ihr nicht die Beachtung geben, die ihr zukommt, bedeutet dies ein Versagen zu werden "was wir sein knnten, wenn wir w.ren, was uns zu sein mglich ist."
