Zatoichi
Zatoichi (Takeshi Kitano) zieht als blinder Wanderer durch das Land und verdient seinen Lebensunterhalt als Masseur und Berufsspieler. Doch ist mehr an ihm dran als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Denn sein dunkelroter Stock ist in Wahrheit ein Samurai-Schwert und mit einem solchen ist kaum einer schneller und gewandter als Zatoichi. Eines Tages erreicht er eine kleine Stadt, die sich im Würgegriff einer Gangsterbande unter der Führung des berüchtigten Ginzo befindet.
Zum selben Zeitpunkt kommt auch der Schwertkämpfer Hattori in die Stadt um sich Ginzo als Leibwächter anzubieten.
Ausserdem treffen auch noch zwei mysteriöse Geishas ein, die mordend durchs Land ziehen, auf der Suche nach den Mördern ihrer Eltern, (und die sie in dieser Bande zu finden glauben).
Natürlich ist es nur eine Frage der Zeit bis all diese Personen aufeinander treffen und sich Zatoichi der Bande in die Quere stellt. Doch kann er es auch mit Hattori aufnehmen, der ebenfalls ein Meister mit dem Samurai-Schwert ist?
Zatoichi ist einer der populärsten Romanhelden in Japan, seine Abenteuer wurden bereits zwischen 1962 und 1989 unzählige Male für Kino und Fernsehen verfilmt. Regisseur Takeshi Kitano hat nun die Figur des blinden Samurai in einer Neuadaption zurück auf die Leinwand gebracht. Zatoichi ist ein gut inszenierter Historienfilm, der in erster Linie unterhalten soll. Die Story ist eher flau, aber der Humor und die Actionszenen garantieren einen kurzweiligen Kinoabend.
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