Paycheck

 

Michael Jennings (Ben Affleck) ist ein sogenannter Reverse-engineer, ein Rückwärts­ingenieur der die Hightech-Produkte der Konkurrenz zerlegt, so ihren Geheimnissen auf die Spur kommt und dann das Produkt für den eigenen Arbeitgeber verbessert. Nach einem abgeschlossenen Projekt wird ihm jeweils die Erinnerung gelöscht, damit er die Geheimnisse nicht weiterverraten kann, dafür kriegt er einen umso höheren Lohnscheck. Nach einem dreijährigen Job will er auf der Bank sein Geld holen, doch stattdessen bekommt er nur einen Umschlag mit lauter wertlosen Gegenständen, den er sich selbst zugeschickt haben soll. Gejagt vom FBI und einer Gruppe von Killern dämmert ihm langsam, dass er etwas gebaut haben muss, mit dem man in die Zukunft sieht, und er sich diese Gegenstände zugeschickt hat als Schlüssel zu diesem Rätsel. Zusammen mit Rachel (Uma Thurman), seiner Freundin der letzten drei Jahre, nimmt er den Kampf gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber auf.

 

Die Frage: „was passiert wenn man die Vergangenheit vergisst, in der man die eigene Zukunft gesehen hat“, klingt ja recht interessant, werden sich die Filmemacher gedacht haben, daraus liesse sich sicher ein netter Film drehen. Packen wir noch einige philosophische Aspekte rein (ist es sinnvoll wenn die Menschheit ihre Zukunft kennt) engagieren einige Hollywoodgrössen und reichern die Geschichte mit spektakulären Actionszenen an – schon haben wir wieder einen Blockbuster.

Nun ja das Ganze ist wirklich ziemlich zusammengebastelt, die Story ist flau, die Hinter­grundsgeschichte lächerlich. Einzig die Actionsequenzen vermögen einigermassen zu überzeugen und machen Paycheck halbwegs erträglich. Ein John Woo‑Film mehr, den die Welt nicht braucht.

 

 

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