Jonathan Trotz (Hauke Dietkamp) ist bereits von 8 Internaten geflogen, nun kommt er nach Leipzig ans Internat des berühmten Thomanerchors und auch hier befürchtet er, wird er nicht lange bleiben. Doch findet er schnell neue Freunde die im den Einstieg erleichtern. Und auch im Internatsleiter Justus (Ulrich Noethen) findet er endlich einen Pädagogen der ihn versteht. So müssen Jonathan und seine Freunde als Strafe für verlorene Konzertnoten eine exzellente Weihnachtsvorführung hinlegen. Als sie in einem alten Eisenbahnwaggon einen Theatertext mit dem Namen „das fliegende Klassenzimmer“ finden, haben sie das perfekte Stück, doch ahnen sie nicht, dass sie damit in alten Wunden bohren, und dadurch einige Turbulenzen auslösen.
Der 1933 von Erich Kästner geschriebene Roman „Das Fliegende Klassenzimmer“ ist eine Geschichte über Freundschaft, sowohl zwischen Kindern als auch zwischen Erwachsenen und in seiner Thematik zeitlos aktuell. Regisseur Tomy Wigand gelang es die Handlung stimmig in die heutige Zeit zu transferieren. Einziger Wermutstropfen ist, dass das technische Niveau des Filmes weit unter dem schauspielerischen geblieben ist. Das Fliegende Klassenzimmer ist aber auf jeden Fall ein sehenswerter Film für jung und alt.
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