The Importance Of Being Earnest (Ernst sein ist alles)
Diese Komödie, basierend auf einen Stück Oscar Wildes, dreht sich um
zwei Gentlemen, die allerlei Ausreden und Scheinexistenzen erfinden um
einerseits ihrer Verantwortung gerecht zu werden und andererseits dennoch
Spass
zu haben.
Algernon Moncrieff (Rupert Everett) lebt in London und
flieht jeweils vor seinen Gläubigern und vor lästigen gesellschaftlichen
Verpflichtungen in dem er vorgibt einen kranken Freund auf dem Lande besuchen
zu müssen. Jack Worthing (Colin Firth) sollte sich eigentlich um die Erziehung
seiner Nichte Cecily (Reese Witherspoon) kümmern, stattdessen reist er des
öfteren nach London unter dem Vorwand er müsse seinem (erfundenen)
verschwendungssüchtigen Bruder Earnest helfen, nur um sich dann selbst in der
Stadt als Earnest zu amüsieren. Als dann Jack Algy’s Cousine Gwendolen (Frances
O’Connor) heiraten will und ihre resolute Mutter Lady Bracknell (Judi Dench)
von seiner Identität und noblen Abstammung überzeugen muss, währenddem sich
Algy in Jacks Hause als Earnest ausgibt um Cecily zu verführen, scheint das
Chaos vorprogrammiert.
Dieses letzte Komödie Wildes (und eines seiner Meisterwerke) wurde
originalgetreu umgesetzt, und obwohl vor mehr als hundert Jahren geschrieben,
wirkt es auch heute noch modern und die Sprache hat nichts von ihrem funkelndem
Witz eingebüsst. Eine verworrene und temporeiche Komödie, die trotz aller
Leichtigkeit keineswegs oberflächlich ist.
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