Telekolleg Fr�nkisch I
Aussprache & Konjunktion
besondere Vokabeln & Redewendungen
1.1 Der Franke spricht weich. Aus p wird b, das t wird zu d; ck wird zu gg; k zu g.
Beispiel: Pappteller --> Babbdeller.
Das einzige Wort �berhaupt, das im Fr�nkischen ein
t beinhaltet, ist der Senf ; er wird zu Senft.

1.1.2 Ausnahme vom "Weichsprechen": das
g wird zu ch, das aus der Kehle kommt (wie im hochdt. "auch").
Beispiel: Laubsauger --> Laubsaucher
1.2 Kleine Dinge, die im Hochdeutschen mit
-chen und im Schw�bischen mit -le enden, schlie�en fr�nkisch -la.
Beispiel: Br�tchen --> Br�dla; P�ckchen --> B�ggla (beachte auch 1.1.1!).

1.3 Bei Vokabeln, die im Schriftdeutsch auf
e enden, wird dieses durch ein n ersetzt.
Beispiel: Nase --> Nasn ; Br�cke --> Br�ggn (auch hier gilt 1.1.1 parallel!).
Damit f�llt die M�glichkeit, den Plural auszudr�cken, weg; dieser mu� durch andere Weise (Satzbau oder Sinnhaftigkeit) erschlossen werden.

1.4 Das
r ist zu rollen, sofern es nicht am Wortende steht; in letzterem Fall mu� es offen, fast stumm ausgesprochen werden.
F�r alle, die als Neigschmeggde nach Franken kommen (oder einfach nur mal verstehen m�chten, was Lothar Matth�us da eigentlich gerade gesagt hat) und sich f�r diesen ganz besonderen Dialekt interessieren - mein Wissenschatz zum Thema.
Wird laufend erweitert.
Wem das noch nicht reicht, der werfe einen Blick in Klaus Karl-Kraus' fr�nkisches W�rterbuch.
"...Allm�chd!" = Ausruf des Erstaunens, etwa: "Gro�er Gott!"
zulln = saugen
etz(edla) = jetzt (aber)
Marmaladnamala = Konfit�renbecher
Kleines Quiz: welches Wort wird hier gesucht?
F�r Brit.
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