| Ideenlos Die größte Schmach für den Dichter
ist,
wenn er seine Idee vergisst.
Dann sitzt er da
und denkt sich: "Toll,
jetzt weiß ich
nicht mehr, was ich schreiben soll."
Er sitzt nun da
und überlegt,
bis sich sein Gehirn umdreht.
Jetzt grübelt er was er könnt verfassen,
das würd er aber besser lassen.
Denn ist
vorhanden kein Idee,
er dann weint und schluchzt: "Och je!"
Ans aufhören
tut er denken schon,
wenn er spürt die Schmach und den Hohn.
Doch dann! Der Einfall trifft ihn wie ein Blitz,
und er kann
wieder schreiben ganz gewitzt.
Ein Lächeln
sich macht breit auf dem Gesicht,
wo er ab den
Schweiß sich wischt.
Denn nun ist er bereit,
und schreibt und schreibt und schreibt.
Geschrieben wird
nun in die Nacht hinein,
bis seine Äuglein werden klein.
Dann er schlägt
sein Büchlein zu,
und geht zufrieden nun zur Ruh.
Am nächsten
Tag, wenn er hat zu werden wieder wach,
der Wecker macht
dann richtig Krach.
Verschlafen er den Knopf kaum find,
denn er weiß, dass alles nun von vorn beginnt.
(C) by Zivistus
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