Die Anh�ngerInnen der zweiten Methode, zu denen wir uns z�hlen, kritisieren die Demokratie, die Rechte und Freiheiten als solche und lehnen ihre gesellschaftliche Grundlage � die kapitalistische Warengesellschaft - grunds�tzlich ab. Aus ihrer Analyse und Kritik ergibt sich die Forderung nach v�lliger Zerst�rung jeglichen (auch des demokratischen) Staates, zusammen mit der Totalit�t der b�rgerlich-kapitalistischen Gleichheiten, Rechte und Freiheiten.
Um es gleich vorweg klar zu sagen: Wir kritisieren hier Demokratie als politische Herrschaftsform des Kapitals, wir wollen nicht eine �wirkliche Demokratie� anstatt dieser �verlogenen Demokratie�. Wir kritisieren hier nicht nur die �b�rgerliche Demokratie�, sondern Demokratie als solche, wobei Demokratie in der kapitalistischen Gesellschaft nur b�rgerlich sein kann. Wir sind keine Anh�ngerInnen einer wie auch immer gearteten �Arbeiterdemokratie�, einer �direkten�, �radikalen� oder �sozial(istisch)en� Demokratie. Wir kritisieren hier nicht die barbarische b�rgerliche Demokratie zugunsten der zivilisierten �Arbeiter�demokratie. Wir sind an der Zerst�rung der �positiven� Pole des jetzigen politischen und wirtschaftlichen System � des Kapitalismus � interessiert � Demokratie, Fortschritt, Freiheit, Frieden, Gleichheit, Vernunft, Wissenschaft, Wohlstand, Zivilisation, ... , von denen wir wissen, da� sie nur die andere Seite der kapitalistischen Medaille, die �negativen� Pole des Kapitalismus sind: Armut, Hungertod, Krieg, Umweltverschmutzung, wei�er Terror, ... Es sind Momente ein und desselben Widerspruchs.
Wir bek�mpfen diese sehr konkrete Demokratie, in der wir leben, mit ihren sehr konkreten Lebens- und Arbeitsbedingungen f�r uns. Dies tun wir mit der Perspektive einer weltweiten sozialen Revolution und wie die folgenden Seiten zeigen werden, unterscheidet sich unsere Demokratiekritik von der �Kritik� anderer Demokratie�kritiker� (d.h. von der �Kritik� der AnarchistInnen, der Partei�kommunistInnen�, FaschistInnen und anderer DemokratiefreundInnen) gewaltig. Alles andere hei�t sich f�r� s Kapital zu schlagen. Aber: Sich f�r� s Kapital zu schlagen, hei�t sich selbst schlagen!