Kapitel VI. Arbeiteraufstand oder Konterrevolution - Zur Bewertung der Ereignisse des Juni 1953

VI. 1 Der 17. Juni aus Sicht der "Partei der Arbeiterklasse" - "Feindliche Agenten sind in die DDR eingedrungen!"

"Die Menschen waren in der Politik stets die einf�ltigen Opfer von Betrug und Selbstbetrug, und sie werden es immer sein, solange sie nicht lernen, hinter allen m�glichen moralischen, religi�sen, politischen und sozialen Phrasen, Erkl�rungen und Versprechungen die Interessen dieser oder jener Klassen zu suchen." Lenin (61)

"Der 17. Juni 1953 war der Tag der gro�angelegten, seit langem von den imperialistischen Kriegshetzern vorbereiteten faschistischen Provokation gegen die Deutsche Demokratische Republik und ihre demokratischen Errungenschaften. Ziel und Zweck des faschistischen Putschversuches war es, den Staat der Arbeiter und Bauern und die demokratischen und sozialistischen Grundlagen unserer gesamten Gesellschaftsordnung zu liquidieren, um die kapitalistisch-imperialistische Ausbeuterordnung mit ihren Privilegien f�r die Monopolisten, Gro�grundbesitzer und Militaristen wieder auf unserem Gebiete zu errichten und einen dritten grauenvollen Weltkrieg zu entfachen. Dank der tapferen standhaften Haltung der Volkspolizei, der entschiedenen Absage der bewu�ten demokratischen Staatsb�rger an die Provokateure und der br�derlichen Hilfe der Sowjetsoldaten ist dieses verbrecherische Unternehmen zusammengebrochen. Es f�hrte im Ergebnis zur Entlarvung der von den imperialistischen Agenten- und Spionagezentralen geleiteten illegalen Untergrundbewegung und zur Entlarvung vieler politisch krimineller Elemente und zeigte auch den ideologisch zur�ckgebliebenen und zeitweise irregeleiteten Menschen die verbrecherischen Ziele und Absichten der Kriegshetzer klar auf."

Dieses Urteil des Bezirksgerichts Leipzig vom 14. Juli 1953 gegen sechs Beteiligte am Aufstand in Delitzsch fa�t recht gut die Deutung des 17. Juni durch die SED zusammen (von welchen "demokratischen und sozialistischen Grundlagen" und "demokratischen Errungenschaften" die Rede ist, bleibt im Dunkeln). Diese Interpretation klingt sehr abenteuerlich und entbehrt sowohl beweiskr�ftiger Fakten (so sind keine konkreten Tatbest�nde, Taten und Namen genannt) als auch jeglicher Besch�ftigung mit den Forderungen der Streikenden und Demonstrierenden, die laut anderer Erkl�rungen "provokatorische und faschistische Losungen" gebrauchten, dieser aber nicht erw�hnt werden. Anhand der Forderungen der Streikenden und demonstrierenden Arbeiter werden eben diese nicht als "faschistisch" entlarvt, obwohl doch gerade sie zusammen mit den Taten am meisten Aufschlu� �ber den Charakter der Ereignisse und ihrer Tr�ger geben k�nnten. Die obige Deutung durch die Staatsb�rokraten blendet vollkommen die gesellschaftlichen Verh�ltnisse aus, auf deren Grundlage eine solche Bewegung entstehen konnte. Es kommt ihr allein darauf an, jeglichen Widerstand zu diskreditieren, das Handeln der oppositionellen Arbeiter zu delegitimieren und ihr eigenes Handeln und das Eingreifen der russischen Truppen zu legitimieren.

"Eingeschleusten Agenten gelang es am 17. Juni in Berlin und anderen St�dten der DDR, Werkt�tige einiger Betriebe zu Arbeitsniederlegungen und Demonstrationen zu verleiten. (...) Mit aussichtsloser konterrevolution�rer Zielsetzung begonnen, endete der Putschversuch mit einer Niederlage", so hie� es im DKP-Organ "Unsere Zeit". (62) Und diese Meldung von den "eingeschleusten Agenten" diente nur dazu eine Erkl�rung f�r das zu finden bzw. vorweisen zu k�nnen, was nicht sein durfte: da� die Arbeiter n�mlich selbst�ndig handelten und noch dazu ihren eigenen Willen gegen den der Partei vertraten. Da die Arbeiterklasse nach SED-Logik in der DDR die Macht in H�nden hielt und die SED diese Macht verk�rperte, mu�te nat�rlich eine "Erkl�rung" f�r das "antisozialistische" Verhalten gefunden werden, die noch dazu Ma�nahmen zur Sicherung der eigenen Macht mit sozialistischer Phraseologie rechtfertigen lie�. Es hatte keiner "Provokateure" bedurft, um die Bev�lkerung und die Arbeiterklasse mit Unmut zu erf�llen und zum Aufstand zu treiben: dazu hatte es nur die Politik der SED gebraucht.

Wer nat�rlich mit dem Alleinvertretungsanspruch der Arbeiterklasse herrscht, mu� - will er nicht die eigene Schmach zugeben - sich zwangsl�ufig in irgendwelche Verschw�rungstheorien, die Erkl�rungsmuster der Ereignisse liefern sollen, fl�chten.

Alle Aufmerksamkeit wurde den vermeintlichen oder wirklichen "Agenten" und "Provokateuren" gewidmet, die Aktionen der Hunderttausenden von Arbeitern und Demonstranten dagegen wurden ausgeblendet, so da� ein v�llig verqueres Bild der Ereignisse entstand, was einzig und allein den F�hrungsanspruch der SED rechtfertigen sollte. Noch viel abenteuerlicher h�ren sich die Geschichten an, die das ZK der SED am 21. Juni 1953 in Umlauf brachte, als es von "ausl�ndischen Flugzeugen" berichtete, die "�ber Th�ringen, Sachsen-Anhalt usw. durch Fallschirme Gruppen von Banditen mit Waffen und Geheimsendern ab(gesetzt)" h�tten und da� "Lastwagen mit Waffen f�r noch nicht entdeckte Gruppen an der Autobahn Leipzig-Berlin abgefangen" worden w�ren. �berhaupt h�tten sich viele "Faschisten" und "Provokateure" in "die Partei der Arbeiterklasse eingeschlichen" und h�tten "jahrelang" ihre Mitb�rger "belogen und betrogen" und ihre "wirkliche Einstellung verheimlicht".

Total ignoriert wurde von der SED, da� der Aufstand bzw. die Gr�nde und Ursachen, die zu ihm f�hrten, nicht vom Himmel gefallen waren, wie uns die Theorie von den "westlichen Agenten" weismachen will. Denn bereits Wochen und Monate zuvor hatte es - wie wir bereits oben erw�hnt haben - Aktionen der Arbeiterklasse gegeben. Mit Wonne konzentrierte sich die Partei auf reaktion�re Randerscheinungen der niedergeschlagenen Protestbewegung wie die Freilassung der Erna Dorn, wie sich sonst nur eine Hy�ne in den �berresten eines toten Tieres w�lzt, um ihren eigenen Gestank zu �bert�nchen.

Es ist in der Deutung des 17. Juni durch die SED st�ndig die Rede von den "sozialistischen Errungenschaften", von "Arbeiterfunktion�ren", von "Konterrevolution�ren", von "faschistischen Provokateuren" und von "westlichen Agenten" - lauter Stereotypen, inhaltsleer und beliebig strapazierbar.

Als Grund daf�r, da� sich Arbeiter von "westlichen Agenten" hatten mitrei�en lassen, f�hrte die SED die M�r von den Arbeitern ohne Klassenbewu�tsein an. In dem bereits oben zitierten Leipziger Urteil hei�t es weiter unten: "Bei allen Angeklagten handelt es sich um Arbeiter, die kein Klassenbewu�tsein besitzen und die in den letzten Jahren v�llig teilnahmslos und desinteressiert dem demokratischen Neuaufbau gegen�berstanden". Da� diese gesellschaftliche und politische Apathie wohl eher an der erlebten Einflu�losigkeit lag (worin eine weitere Parallele zum Westen bestand) und da� gerade in ihrem Handeln sich das Bewu�twerden �ber ihre Lage ausdr�ckte, kam den B�rokraten und Richtern nat�rlich nicht in den Sinn. Klassenbewu�tsein existiert schlie�lich nicht in einem luftleeren Raum, sondern entsteht in einer bestimmten sozialen Situation und beweist sich in Form von dementsprechenden Taten. Marschall Sokolowski dr�ckte sein Unverst�ndnis angesichts der Arbeitererhebung mit folgenden Worten aus: "Wie konnte diese Sache passieren, das verstehe ich nicht. Solche Dinge stellt man doch nicht von einem Tag auf den anderen auf die Beine. Dazu ist doch eine Organisation erforderlich." Wer unseren Gedanken folgen und unseren Ideen und Methoden einige Sympathie entgegenbringt, der d�rfte sich ein L�cheln oder gar lautes Auflachen �ber soviel Realit�tsferne und geistige Begrenztheit nicht verkneifen k�nnen.

Einer der Erkl�rungsversuche der B�rokraten f�r die Erhebung erinnerte sehr an die Erkl�rung, warum der ehemalige "Stolz und Ruhm der russischen Revolution", die Kronst�dter Arbeiter, Matrosen und Soldaten, einen "konterrevolution�ren" Putsch gegen die Bolschewiki unternommen h�tten. Grotewohl erkl�rte n�mlich, da� nach 1945 "eine Ver�nderung in der Struktur, in der Zusammensetzung der Arbeiterklasse vor sich gegangen" sei. "Im Zuge der Demokratisierung des Staatsapparates wurden die besten, aktivsten, treuesten und klassenbewu�testen Teile der Arbeiterklasse aus den Betrieben genommen, um den demokratischen Staatsapparat aufzubauen, sie �bernahmen viele Funktionen in den Organen des Staates, der Wirtschaft und Kultur." "Allein im Staatsapparat betr�gt die Zahl der in die Verwaltung abgewanderten Arbeiter 160.000 ... Zur gleichen Zeit aber gingen viele Tausende faschistische und b�rgerliche Elemente, ehemalige Angestellte des faschistischen Staatsapparates, Unternehmer und Kaufleute, die der neuen Ordnung fremd oder feindlich gegen�berstanden, als Arbeiter in die Betriebe." Doch: Was soll dies beweisen? Es widerlegt nicht, da� die Arbeiterklasse keinen Einflu� auf die Produktion und die Verteilung des Reichtums, auf die Festlegung des Plans hatte. Es best�tigt auch nicht, da� die Partei gem�� dem Lied "Die Partei, die Partei hat immer recht" unfehlbar war.

Eine Erkl�rung f�r das Auftreten der "faschistischen Provokateure" gerade an diesem Tag gab die SED auch: "Die faschistischen Organisatoren der Unruhen vom 17. Juni wollten verhindern, da� der neue Kurs verwirklicht wird." (63)

Der Klassencharakter der Ereignisse wurde von Ost und West in bezeichnender Einigkeit - und aus gleichem Interesse - ignoriert. Alles was die reaktion�ren Randerscheinungen beweisen ist, da� die Bewegung nicht einheitlich war und da� einige der Beteiligten keine genaue Idee davon hatten, warum sie taten, was sie taten. Zu gro� war sicherlich die politische Verwirrung vieler angesichts vieler Jahre politischer Unm�ndigkeit in der Weimarer Republik, unterm Terror des Hakenkreuz und unter der Knute der SED und der russischen Besatzer.

Der westdeutsche Ableger der SED �bernahm selbstverst�ndlich - getreu dem marxistischen Credo "An allem ist zu zweifeln" - unkritisch diese Interpretation und Sichtweise. So schrieb das Organ der DKP-ergebenen VVN, "Die Tat", 1983: "Die Taten der Provokateure am 17. Juni 1953 standen nicht in der Tradition der Arbeiterbewegung, sondern in der des Jahres 1933, als SA-Banditen Gewerkschaftsh�user st�rmten, Kommunisten ermordet und marxistische B�cher verbrannt wurden." Im Unterschied, da� diese "Gewerkschaften" staatskonform waren und nicht mehr die Interessen der Arbeiterklasse vertraten, diese "Kommunisten" die neuen Herren und die "marxistischen B�cher" Parteirechtfertigung- und beweihr�ucherungslekt�re waren.

Wenn die SED in ihrer Parteichronik "Geschichte der SED" davon spricht, da� die Provokateure Fahnen zerfetzten und Fahnen und andere Symbole der Arbeiterbewegung verbrannten, wird �bergangen, da� f�r viele Arbeiter diese Symbole l�ngst zu Symbolen der Unterdr�ckung und Ausbeutung durch den Staat in ihrem eigenen Namen geworden war. Die "brutal mi�handelten und ermordeten" "klassenbewu�ten Arbeiter", die den "Provokateuren" "mutig entgegentraten", waren meist Staatsdiener der Vopo oder verha�te Angestellte der Stasi (dar�ber gibt es mehrere Berichte; au�erdem m�chten wir anmerken, da� zahlreiche Mitglieder der SED und anderer von der SED kontrollierter Massenorganisationen (darunter auch Vopos und Soldaten der Roten Armee) klar auf der Seite der Aufst�ndischen standen). Mit dem Hinweis auf Agenten oder gepl�nderte HO-Gesch�fte versucht man den ganzen 17. Juni als verbrecherisch zu brandmarken. Die SED betitelte die streikenden und demonstrierenden Arbeiter, also die "R�delsf�hrer der faschistischen Putschversuchs", als "Abschaum der Menschheit" und als "Berufsverbrecher, Kuppler und Strolche", womit wohl von vornherein als moralisch "anr�chig" dargestellt werden sollten, so da� es keiner Besch�ftigung mit ihnen und ihren Forderungen bedurfte.. Da viel �ber die "Provokationen" gesprochen wurde, traten die Forderungen der Arbeiter in den Hintergrund. �berdies sprach auch die SED davon, da� am 17. Juni die gleichen am Werk gewesen seien wie schon dreiunddrei�ig (64).

Dieses ganze Repertoire der Verleumdungen f�hrte die SED in bew�hrt leninistisch-stalinistischer Art an, um die Bewegung der Arbeiter zu verunglimpfen und von ihren Forderungen abzulenken. Aber f�r die Funktion�re drehte sich alles um den Erhalt ihrer Privilegien und ihrer Macht, die f�r sie gleichbedeutend mit der Macht der Partei war.

Diese idealistische und verf�lschende Geschichtsbetrachtung (d.h. Arbeiter handeln, weil sie "aufgewiegelt" und agitiert worden sind, d.h. nicht aufgrund eigener Lebenserfahrungen) und Erkl�rung der Ursachen des Juni 1953, die sich nicht um die geschichtlichen Fakten schert, mag dazu taugen , die Existenz der einen oder anderen Sekte oder Partei zu legitimieren, sie verhindert aber die f�r die Zukunft so bitter n�tigen Lernprozesse.

Aber es blieb nicht nur bei Verleumdungen, die Partei widersprach sich auch oder log ganz offensichtlich. So hie� es im ND - diktiert vom b�rokratischen Erkl�rungsnotstand - wider besseres Wissen: "Der von Putschisten geplante und proklamierte Generalstreik war nicht zustande gekommen, weil die �berw�ltigende Mehrheit der Arbeiter nicht mitmachte. Nur etwa f�nf Prozent der Arbeiterschaft der Republik hat an Streiks teilgenommen." (65) und "95 % der Demonstranten in Ostberlin waren aus den Westsektoren gekommen." Warum mu�ten dann russische Panzer kommen und suchten B�rgermeister Schutz vor den Aufst�ndischen, wenn diese nur eine Minderheit waren? Und warum lag die Arbeit in vielen Berliner Betrieben (gerade den gr��ten) nieder, wenn doch 95 % der Demonstranten in Ostberlin Westberliner waren? Fragen �ber Fragen, auf welche die Partei nur mit immer neuen Ausfl�chten antwortete, weil nicht sein konnte, was es nach Parteiideologie nicht geben durfte: eine selbst�ndig und gegen den F�hrungsanspruch der Partei handelnde Klasse. Einige Tage zuvor hatte die Partei in bestem B�rokraten-Deutsch in der "T�glichen Rundschau" vom 19. Juni 1953 noch geschrieben: "Tausende von Agenten provozierten die Bev�lkerung zu offenen Zusammenst��en, auch viele andere Ma�nahmen wurden angewandt. Aber trotz aller dieser b�swilligen provokatorischen Ma�nahmen lie�en sich 99 Prozent der Bev�lkerung Ostberlins nicht von den Provokateuren beeinflussen und unterst�tzten nicht diesen gemeinen Anschlag." Die Zusammenst��e der Provokateure mit der Bev�lkerung meinten die Zusammenst��e mit Funktion�ren der Partei, der Vopo und der russischen Besatzer. Wenn es sich nicht um einen "nennenswerten Teile der Berliner Arbeiterschaft" handelte, warum lag dann die Arbeit in so vielen Betrieben danieder? Wenn es sich nur um einige Tausend "Provokateure" handelte, warum wurden dann der Ausnahmezustand ausgerufen und russische Panzer zur Hilfe geholt? Warum mu�ten wegen einiger "Provokateure" Betriebe von russischen Soldaten besetzt werden, welche die Arbeiter mit vorgehaltenen MPs zum arbeiten bewegen sollten? - Otto Grotewohl gab im Juli 1953 zu, da� sich in "nur" 272 St�dten Unruhen ereignet und sich "nur" 300.000 Arbeiter an Streiks beteiligt h�tten!

Im Widerspruch zu den Verlautbarungen der SED mu�te selbst das MfS am 19. Juni in einem Bericht zugeben, da� die Mehrheit der Belegschaften in den Betrieben die SED nicht mehr respektieren w�rde. Wenn die "Provokateure" in der Minderheit gewesen waren und von "au�en" eindgerungen waren, warum hatten dann die russischen Panzer der Regierung helfen m�ssen? Wenn die "Provokateure" nur eine Minderheit geswesen waren - warum hatten dann die Belegschaften der Gro�betriebe AEG, Kabelwerk Oberspree, Bergmann-Borsig, Transformatorenwerk Treptow, Kraftwerk Klingenberg im Ausstand gestanden. H�tten die "Provokateure" der DDR schaden wollen, sie h�tten die Maschinen zerst�rt, aber sie waren verankert in den Betrieben. Viele der angeblichen "Provokateure" haben sich z.B. in der DDR als normale Arbeiter entpuppt, die halt nicht in das Bild vom vorbildhaften SED-Werkt�tigen passten. Wenn es nur "faschistische Provokateure" oder gar "westliche Agenten" gab, warum wurden dann Tausende Arbeiter erschossen, verurteilt, eingesperrt, etc. ?

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