Zur�ck
Meine Sehnsucht nach dir


Es war in der Nacht und ich war allein.
Drau�en spielte der Wind, es st�rmte und wurde kalt.
Ich sah aus dem Fenster, fragte mich: Wo kannst du sein?
Mein Herz zerbrach, ich fand keinen Halt.
Ich ging aus der Stadt, Regen fiel schwer auf mich nieder,
wanderte allein auf den Stra�en der Nacht.
Ich fragte mich: Wann kommst du wieder?
Die Lichter waren aus, alles schlief, nur ich war wach.

Nun stehe ich auf der Br�cke und blicke still hinunter
Seit du fort bist, ist die Welt so trist und grau.
Wann wird die Welt f�r mich wieder bunter?
Ich vermisse das Gelb, das Rot, das Gr�n und Blau.
Warum bist du gegangen? Weshalb gingst du fort?

Ich sagte doch: Ich liebe dich! Bleib bei mir.
Du sahst mich an als beginge ich Mord!
Du nahmst meinen Kopf, zogst ihn zu dir.
Die Lippen waren warm und zitterten leicht.
Das rote Haar gl�nzte im Sonnenschein.
Die Augen gr�n, das Gesicht so bleich;
Der K�rper so zart, die Gestalt so fein.
Was hab' ich getan, dass du gegangen bist?

Nun stehe ich auf der Br�cke und blicke stumm hinunter
Seit du fort bist, ist die Welt so grau und trist.
Wann wird die Welt f�r mich wieder bunter?
Ich vermisse das Gelb, das Rot, das Gr�n und Blau.
Warum bist du gegangen? Weshalb gingst du fort?

Der Wind wird st�rker, das Wetter wird rau.
Still, wie tot, ist unser geheimer Ort.
Nebel steigt auf und umh�llt die Nacht.
Die Blumen verwelkt, die B�ume kahl.
Alles ist stumm, nur der Uhu gibt acht!
Der Himmel ist grau und der Mond so fahl,
kein Stern leuchtet f�r mich zart nach unten.
Ich steh' auf dem Gel�nder, mein Magen ist flau.

Nun stehe ich auf der Br�cke und blicke still hinunter
Seit du fort bist, ist die Welt so trist und grau.
Wann wird die Welt f�r mich wieder bunter?
Ich vermisse das Gelb, das Rot, das Gr�n und Blau.
Warum bist du gegangen? Weshalb gingst du fort?


Ich lasse mich fallen, in Sehnsucht zu dir... begehe ich Selbstmord...


(e 2001)

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