Zurück

Schöpfer an seinen Zögling

Du stehst vor mir mit diesem fragenden Blick,
du siehst mich an und ich sehe zurück.
Immer wieder stellst du die selben Fragen,
ich kann sie schon lange nicht mehr ertragen!

Du fragst "Warum?, immer wieder.
Deine Trauer fährt durch meine Glieder.
Ich habe dich begehrt, wollte das du bist mein,
wollte mit dir vereint auf Ewig sein.

Doch immer wieder dieser traurige Blick,
immer wieder schaust du zurück.
Zurück an das was du verloren hast.
Das du nach meine unsterblichen Hand gefasst.

Du fragst mich warum ich dir schenkte dies' Leben,
ich soll dir endlich ewige Ruhe und Frieden geben.
Doch liebe ich dich, denn du bist auf ewig mein.
Ich lass' dich nicht gehen, du wirst bald für ewig glücklich sein.

Meine unreine Seele schenk' ich dir in dieser Nacht.
Mein glühendes Herz mit meiner unsterblichen Macht.
Meinen immer jungen Körper, der dich begehrt.
Meinen erfahrenen Geist, der dich auf ewig verehrt.

Und wieder werden deine blassen fahlen Wangen,
so lebendig, so rot, dass sie zu glühen anfangen.
Deine leeren großen Augen, glitzern unter Tränen.
In dieser Nacht schwörst du die Frage nie mehr zu erwähnen.

(e 2002)

Hosted by www.Geocities.ws

1