Zur�ck

Erinnerung

Dein Blut war warm und leuchtend rot.
Deine Haut war blass und v�llig farblos.
Deine Augen waren leer, hart und lieblos,
Tr�nen fl�chteten nie, du warst wie tot.

Dein Haar war schwarz, wie das Gefieder der Raben.
Deine Stimme schwieg, nie hattest du etwas zusagen.
Die Seele war schwer, eine Last hattest du zutragen.
Der K�rper zart, an Brot und Wein konntest du dich selten laben.

Die Lippen waren d�nn und vollkomm' blutleer.
Du sahst in die Welt und wollest mehr,
Jeder Mensch war dein Feind, du hasstest sie sehr.
Dein L�cheln war verloren in einem gro�en Meer.

Wenn ich dich vor mir sehe, deine Gestalt,
Wein ich um dich und hoffe das bald
Recht den Ungerechten widerf�hrt, wie es fr�her galt.
Erst dann finde ich wieder zur�ck zu meinem Halt.


(e 2001)
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