Zur�ck

Engel der Nacht


Sherrys Augen sahen oft in das Dunkle der Nacht. Ihre Gedanken flohen. Seit sie das erste Mal die Geschichte geh�rt hatte, gab es nichts anderes mehr was sie sich w�nschte. Sie wollte bei ihm sein. Er war ihr Engel, ihr einziger Sinn des Lebens. Sie w�nschte sich nichts sehnlicher, als ihm einmal nah zusein. Ferry, ein Mann, welchem die Liebe entsagt geblieben war. Sie wollte ihm die Liebe geben, die er solange missen musste. Doch gab es ein Hindernis, welches schwerlich zu �berwinden war...die Zeit. Er lebte vor ihr, war l�ngst tot. Sie gab die Hoffnung nicht auf, ihr Herz hang an seinem und sie sp�rte, dass er bei ihr war. Doch sie wollte ihn ber�hren. In seiner N�he sein, seine W�rme f�hlen, ihre Nase in seinem Geruch baden, wollte seine Stimme vernehmen. Mit jedem neuen Tag wuchs ihre Sehnsucht und jede neue Nacht, lie� sie hoffen. Eines Tages, sollte ihr Warten belohnt werden. Es war ein sch�ner Abend im Winter. Sherry sa� drau�en, wie jeden Abend und sah zum Firmament. Sie sah nach den Sterne, als ob sie etwas suche. Pl�tzlich stand er vor ihr. Ein junger Mann und sah sie an. Sie fragte ihn was er wolle, er schwieg. Sie fragte erneut, wieder schwieg er und blickte sie an. Sie stand auf und sah ihm in die Augen. Sie hatten so etwas Vertrautes, Warmes. Sherry n�herte sich ihm. Ein merkw�rdiger Geruch stieg ihr in die Nase. Pl�tzlich nahm er sie in seine Arme. Diese Geborgenheit, Sicherheit, die er ihr gab. Es machte ihr Angst, sie floh. Blieb stehen, sah sich um. Pl�tzlich sagte er etwas. Seine Stimme hatte einen solch vertrauten Klang. Einen Klang, so kam es ihr vor, den sie lange zumissen geschien hatte. Sie schloss die Augen, wollte es nicht wahr haben. Weinte, wollte es nicht glauben, konnte es nicht begreifen. Er war es, er auf den sie solange gewartet hatte. Und jetzt verlies sie ihr Mut... Sie sank nieder und sah ihn hilflos an. Ihr Herz krampfte sich zusammen. Ferry, ihr geliebter Ferry, ihr Wunsch erf�llte sich, doch wagte sie es nicht, ihm n�her zu kommen. Sie sp�rte wie ihr Herz zerbrach, abermals schloss sie die Augen. Ein grausamer Schmerz zog sich durch ihren K�rper. Als sie es wagte die Augen wieder zu �ffnen, war er fort. Sie weinte und bat um Verzeihung, doch Sherry sah ihn nie wieder. Noch immer sitzt Sherry in der Nacht, doch diesmal bereut sie. Sie bereut, dass sie ihm nicht das geben konnte, was sie ihm geben wollte...Liebe

Liebe ist ein Spiel,
ein Spiel der Gef�hle,
wenn man verliert,
kann man nicht von vorn anfangen.

(e 2001)
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