|
Matthias Currat |
ALS |
Cpt. Matthew Bluefox |
|
Andreas Kägi |
ALS |
Cmdr. Andrew Ceagy |
|
Brent Spiner |
ALS |
Lt. Cmdr. Lore |
|
Nicole Streich |
ALS |
Dr. Nicole Strike |
|
Daniel Chollet |
ALS |
Lt. Danny Chollet |
|
Stephanie Knecht |
ALS |
Cnslr. Steevy Knight |
|
Ramon Baur |
ALS |
Lt. Ramon Boer |
|
Thierry Weidmann |
ALS |
Chief Thierry Whiteman |
|
Fabian Blatter |
ALS |
Lt. Fabius Blater |
|
Nadine Humbel |
ALS |
Lt. Nadine Humble |
|
Isabel Schneider |
ALS |
Dr. Izy Snyder |
|
Judith Baumann |
ALS |
Lt. Judy Boeman |
|
Deborah Grossniklaus |
ALS |
Dr. Debbie Crossnicholls |
|
Monika Heusser |
ALS |
Lt. Monique Hewsser |
|
Denise Werffeli |
ALS |
Lt. Denise Werwealy |
|
Jasmin Grossniklaus |
ALS |
F. Jazzy Crossnicholls |
|
Sarah Bärtschi |
ALS |
F. Sarah Bearchy |
|
Andrea Berger |
ALS |
F. Andrea Berger |
|
Patrick Streich |
ALS |
Botschafter Taro Val |
| Werner Andreas Petraschke |
ALS |
Cpt. Jack Archer |
Computerlogbuch der Bluefox, Captain Bluefox, Sternzeit 77384.2
««Wir befinden uns im Orbit von Hydra 4 und haben den Auftrag den hydranischen Botschafter Taro Val nach Argus 3 zu bringen. Jedoch ist dieser Botschafter nicht so, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Er ist viel jünger als erwartet. Wäre er ein Mensch, würde ich ihn für einen zehnjährigen Jungen halten, aber nicht für einen Botschafter. Ich denke jedoch, das ist das Interessante an der Forschung. Wir werden immer wieder Zeugen von merkwürdigen Dingen, die wir uns nicht vorstellen würden.»»
Cpt. Bluefox hatte den merkwürdigen Botschafter bereits im Transporterraum erwartet, als ihn Chief Whiteman an Bord beamte. Bluefox ging auf Val zu und begrüßte ihn: «Herzlich willkommen an Bord der Bluefox, Botschafter Val. Es ist mir eine Ehre und ein Privileg Sie als Repräsentant der Föderation der Vereinten Planeten zu Ihrem Ziel zu bringen. Sie haben sicher eine wichtige Mission, nicht wahr?» – «In der Tat, Captain, das habe ich. Ich bin auch Ihnen zu großem Dank verpflichtet. Die Föderation ist wirklich eine gute Organisation. Ich kenne außer den Menschen keine Spezies, die derart stark zusammenarbeitet.» erwiderte Val. Auch die Stimme ließ nicht auf eine erwachsene Person schließen, sondern eindeutig auf ein ungefähr zehnjähriges Kind. Bluefox erklärte: «Teamgeist ist eine unserer Stärken, da haben Sie Recht, Botschafter. Doch leider gibt es auch bei uns immer wieder Ausschreitungen und Kriege, in denen wir uns selbst bekämpfen. Diese Zusammenstöße gehen aber je länger, je mehr zurück. Die Föderation ist aber nicht die große Gruppe, für die Sie sie eventuell halten. Es gibt einige unabhängige Fraktionen, die nicht mit uns zusammenarbeiten. Wir sind auch eine Fraktion, jedoch werden wir von der Sternenflotte unterstützt, weil wir deren Protokolle achten und deren Befehle befolgen.» – Währenddem der Unterhaltung schlenderten sie durch das Deck, bis sie schließlich den Turbolift erreichten. Bluefox gab den Fahrtbefehl: «Brücke.» Val wunderte sich und meinte: «Beeindruckend, Captain. Sie haben sogar einen Computer, der auf orale Befehle reagiert und sie ausführt. Wir haben dies natürlich ebenfalls, aber wir treffen nicht jedes Mal auf Kulturen, die derart weit entwickelt sind. Verfügen Sie über Quantenslipstream?» fragte Val. Bluefox gab leicht enttäuscht zur Antwort: «Nein, dieser Antrieb ist noch zu gefährlich. Wir kennen zwar den Ausdruck und wir können die Theorie des Quantenslipstreams erklären, aber wir bringen es einfach nicht fertig einen stabilen Kanal zu schaffen. Wir würden zu 99-prozentiger Sicherheit aus dem Kanal geschleudert und trieben ohne aktive Kontrolle mit einer horrenden Geschwindigkeit durch den Raum. Das Projekt „Quantenslipstream“ wurde vorerst auf Eis gelegt.» – Die Turbolifttür öffnete sich. Die beiden Personen verließen den Lift und begaben sich auf die Brücke. – Cmdr. Ceagy erhob sich aus dem Kommandosessel und drückte dem Captain ein Pad mit Berichten aus den wichtigsten Sektionen der Bluefox in die Hand. Bluefox bedankte sich und setzte sich in den Kommandosessel, Ceagy rechts daneben in den Sessel des Ersten Offiziers. Der Captain las einen Bericht nach dem anderen sorgfältig durch. Beim letzten Report mußte er lachen und schaute sich um. Er fragte in die Runde: «Was ist denn das? Nicole meldet, daß sie Ende des letzten Monats zu wenige Visiten bei sich registrierte. Drücken sich wohl wieder alle vor dem monatlichen Check?» Da stieß Lt. Chollet erschrocken hervor: «Kruzifix, den habe ich glatt verschwitzt!» Ceagy schaltete sich mit ein: «Na ja, Danny, mit Ihnen habe ich gerechnet, aber es scheint so, als wären mehrere Leute nicht regelmäßig beim Doktor gewesen. Ich werde dies beim nächsten Briefing erwähnen.» – Chollet warnte plötzlich: «Captain, ich kann Ihnen nun bei voller Gesundheit mitteilen, daß ich ein Schiff auf dem Radar habe. Es ist von der Bauart her ähnlich wie ein Föderationsschiff, aber es ist mit überschüssigen Phaserbänken und größtenteils verbotenen Upgrades versehen.» Ceagy verkündete: «Gelber Alarm auf allen Decks!» Bluefox befahl: «Lieutenant Boer, öffnen Sie einen Kanal.» – «Kanal ist offen.» bestätigte der Wissenschafts- und Kommunikationsoffizier Ramon Boer. Bluefox stellte sich vor: ««Hier spricht Captain Matthew Bluefox vom Raumschiff Bluefox NCC 1701-E. Wir haben an Ihrem Schiff diverse Aufrüstungen entdeckt, die von der Sternenflotte nicht erlaubt sind. Könnten Sie dies uns erklären?»» fragte er. – ««Ich bin Captain Jack Archer vom Raumschiff Gettysburg. Mein Schiff gehört Fraktion Sieben an. Sie haben Recht, Captain. Auf meinem Schiff sind einige Aufrüstungen montiert worden und ich sage Ihnen geradeaus ins Gesicht, daß diese Sachen alle willkürlich installiert worden sind! Wir wollen uns mit diesen Modifikationen besser durch die cardassianische Streitmacht schlagen. Für uns ist der Krieg noch nicht vorbei. Wir haben Verwandte und Angehörige, die in diesem Krieg starben. Jetzt wollen wir im Namen von Fraktion Sieben zurückschlagen. Die Rache ist das Einzige, was uns geblieben ist!»» erklärte Cpt. Archer. Bluefox erwiderte erregt: ««Und so ein Mensch nennt sich Captain! Sie sollten eigentlich sehr gut wissen, daß Rache kein Mittel mehr ist um sich zu wehren und Sie sollten ebenso wissen, Mr. Archer, daß ich alles in meiner Macht stehende tun werde um Sie an weiteren Angriffen auf die Cardassianer oder sonstige Spezies zu hindern!»» – ««Und Sie sollten wissen, Mr. Bluefox, daß die Cardassianer bei uns ein Dorn im Auge sind, denn sie haben uns schon mehrere Male angegriffen. Wir haben schon drei Schiffe verloren! Aber diesmal bin ich schlauer! Diesmal sind wir die Ersten!»» verkündete Archer und beendete den Funkkontakt. Die Gettysburg transferierte Energie auf ihre Phaser und feuerte damit auf die Bluefox! Zum Glück hatte die Bluefox ihre Schilde bereits durch das Auslösen von Alarmstufe Gelb aktiviert und daher prallten die feindlichen Strahlen zu einem sehr großen Teil am Bugschild der Bluefox ab. Ein Phaserstrahl konnte die linken Schilde der Untertassensektion dennoch durchdringen! Die Bluefox schüttelte es für einen Augenblick durch. Der Captain verlangte einen Schadensbericht. Chollet zählte auf: «Wir haben die Schilde auf den Decks 23 bis 29 verloren. Mittlere Schäden. Es besteht die Gefahr eines Hüllenbruchs. Ich versiegle die Decks mit Notkraftfeldern und schließe den Zugang von innen her ab.» Bluefox befahl sofort: «Mr. Chollet, feuern Sie zurück und zielen Sie auf deren Waffensysteme, insbesondere auf diese starken Phaser.» – Der Captain drehte sich zu seinem Ersten Offizier hin und meinte: «Es ist einfach so ungerecht! Die Föderation hat jetzt zwar schon wieder eine Flotte von mehreren Großklasseraumschiffen, aber die unabhängigen Fraktionen durften deren Schiffe behalten! Hätten wir niemals das Gründen von feindlichen Splittergruppen zugelassen, dann wäre unsere Flotte schon fast wieder auf normalem Niveau! Das ist eben einer der Nachteile in der menschlichen Ethik. Jeder Mensch darf heute tun, was er will, es obliegt seiner eigenen Verantwortung. In vielen Hinsichten ist das schon eine gute Philosophie, aber in diesem Bezug könnte ich sie verfluchen!» Tja, was sollte Ceagy auf diese Meinungsäußerung hin sagen? Bluefox hatte seiner Meinung nach in jeder Hinsicht Recht, also nickte er ihm lediglich zu und sagte nichts mehr zu diesem Thema. Während Bluefox’ Monolog landete Chollet mit der manuellen Zielerfassung einige schöne Treffer und konnte die Photonentorpedos der Gettysburg außer Gefecht setzen, aber deren Phaser feuerten immer noch und das nicht gerade zimperlich. Wieder rumpelte und schaukelte es auf der Bluefox, aber diesmal noch viel intensiver! Auf der Brücke fiel die komplette Beleuchtung aus! Chollet berichtete: «Unser Schildsystem ist ausgefallen! Sie haben uns mit ihren Phaserschüssen wie einen Braten tranchiert! Dazu wurden wir auch noch an einem heiklen Punkt getroffen. Die gesamte Energiezufuhr für die Antriebssysteme ist weg! Mit anderen Worten: Wir werden weitere Treffer nicht mehr verkraften! Wir sind wehrlos!» – Nach diesem Satz des Sicherheitschefs lief es allen kalt den Rücken hinunter. Bluefox bekam Angst. Primär bangte er um seine Crew, aber auch um sich und sein Schiff. – Da meldete sich plötzlich Botschafter Val: «Captain, ich wende jetzt ein Geheimnis an, das ich eigentlich nicht gebrauchen dürfte!» – Eine Sekunde später schoß aus dem Deflektor der Bluefox ein dicker, blauer Strahl und zerstörte das gegnerische Schiff mit einem Schlag! – Bluefox fiel buchstäblich der Kinnladen herunter, als die „Show“ vorbei war. Ceagy fragte: «Was haben Sie denn da mit unserem Deflektor geschaffen?» Botschafter Val gab zur Antwort: «Ich brauchte eine geeignete Energiequelle und Ihr Deflektor schien mir da geeignet. Jedoch darf ich nichts über dieses Phänomen verraten, denn es ist unsere Gottesenergie.» Der Captain entgegnete: «Ich verstehe, Botschafter, wir wollen Ihnen dieses Geheimnis nicht wegnehmen. Dennoch hätte ich gerne gewußt, ob alle Hydraner diese Fähigkeit besitzen.» Val antwortete: «Es ist unsere eigene Überlebensversicherung, wenn ich es menschlich ausdrücken will. Jeder Hydranerin und jedem Hydraner ist es erlaubt die Gottesenergie in Notfällen zu benutzen.»
Chollet fragte Val: «Warum haben Sie mit diesem Zug so lange zugewartet? Ich denke, jede Art feindlichen Beschusses ist ein Notfall!» – «Ich dachte zuerst, wir würden die Schlacht auch ohne mein Eingreifen gewinnen, aber da erkannte ich, daß wir ohne Schilde und Waffen nichts mehr ausrichten können.» gab der Botschafter zur Antwort. Bluefox sagte zu Chollet: «Nun, Danny, für den Botschafter war es halt noch kein Notfall, bis es dann wirklich sehr heiß wurde. Ich bin froh, daß er ein Hydraner ist, denn sonst wären wir jetzt nur noch Asche!» Der Sicherheitschef nickte bedächtig und schaute wieder auf den Taktikbildschirm.
Computerlogbuch der Bluefox, Captain Bluefox, Sternzeit 77385.5
««Auch nach diesem Zwischenfall schaffte die Technikercrew unser Schiff wieder vollständig zu reparieren und auch die Antriebe wieder mit Energie zu versorgen. Zwar werden wir Botschafter Val erst fünf Stunden später auf Argus 3 absetzen können, aber zum Glück hat er seinen Gesprächstermin erst morgen früh. Falls er überhaupt Schlaf benötigt, wird er sich nicht mehr allzu lange aufs Ohr hauen können. Die Hydraner lassen sich mit dem Wort „Genie“ ideal beschreiben. Alle Hydraner, dieser kindliche Botschafter allen voran, sind echte Genies. Sie haben sicher eine ungeheure Vorstellung von Raum und Zeit sowie anderen hochstehenden Wissenschaften, von denen wir Menschen im Vergleich zu den Hydranern sicher nur wenig wissen oder verstehen. Mal so ein Hirn oder solche Kräfte haben, das ist wohl der Traum der Träume. Ich denke, daß die Menschheit auch tausend Jahre später nicht in der Lage sein wird aus ihren Körpern Energie oder Antimaterie freizusetzen und das aus einem simplen Grund: Es liegt eben nicht in der Physiologie des Menschen und das wird es auch nie. Falls es unserer Medizin jemals doch gelingen sollte so etwas zu schaffen, dann wären wir keine Menschen mehr. Unsere Physiologie sowie auch unsere Träume machen uns als Spezies einmalig und das ist ein Privileg, das ich als Mensch sehr schätze und genieße!»»
ENDE
Zurück zur Hauptseite