EPILOG
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Matthias Currat |
ALS |
Matthew Bluefox |
Andreas Kägi
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ALS
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Andrew
Ceagy
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Brent Spiner |
ALS |
Lore |
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Dina Meyer |
ALS |
Donatra |
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Jeri Lynn Ryan |
ALS |
Seven of Nine |
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Stephanie Knecht |
ALS |
Steevy Knight |
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Nicole Streich |
ALS |
Nicole Strike |
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Daniel Chollet |
ALS |
Danny Chollet |
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Julia Haldemann |
ALS |
Gillian Haldman |
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Judith Baumann |
ALS |
Judy Boeman |
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Jasmin Grossniklaus |
ALS |
Jazzy Crossnicholls |
Michael Weilenmann
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ALS
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Adm. Mike Henning
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Reinhard Winter
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ALS
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Föderationsrichter Rijnhard Winter
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Dirk Küchmeister
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ALS
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Föderationsanwalt Derek Cookmaster
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Susanne Grossniklaus
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ALS
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Suzie Crossnicholls
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Andrea Weilenmann
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ALS
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Shuttlepilotin
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20. Dezember 2401 – Nach der Schwelle zum 25.
Jahrhundert
Matthew Bluefox und seinen Freunden kam dieser Raum sehr bekannt vor, in den sie gerade hineinspazierten. Es war der gleiche Gerichtssaal wie vor einem knappen Jahr, als die frohe Nachricht verkündet wurde, daß die Crew der Bluefox nicht vergrößert werde. Ebenso ließ Richter Rijnhard Winter damals verlauten, daß Fraktion Sieben wieder in die Föderation aufgenommen werde. Ironie des Schicksals, dachte sich der Noch-Captain des Flaggschiffes. Und als ob das noch nicht reichen würde: Nicht nur die Räumlichkeiten waren die gleichen. Die Verhandlung sollte wieder von Rijnhard Winter geführt werden, dem Mann, der bei Matthew Bluefox bisher nur positive Gefühle ausgelöst hatte. Es weckte im Captain ein Funken Zuversicht, daß Winter der Richter dieses Prozesses war. Er dachte, es sollte wenigstens eine faire Verhandlung geben. – Mitten in dieser ganzen Melancholie und dem Zweckoptimismus wurden die sechs übriggebliebenen Crewmitglieder plötzlich äußerst angenehm überrascht. Eine markante Männerstimme mit steirischem Dialekt sprach Bluefox von hinten an: «Kommt mir irgendwie bekannt vor, dieses Szenario hier.» Bluefox drehte sich blitzschnell um, weil er genau wußte, daß dies nur einer sein konnte: Danny Chollet! Und hinter ihm kam der ganze Rest der Kernmannschaft zum Vorschein, der vor der letzten inoffiziellen Mission die Bluefox verlassen hatte: Nicole Strike, Gillian Haldman, Judy Boeman, Aline River, Matthew Webber, Monique Hewsser ... einfach alle! Bluefox war für einen Moment sichtlich überwältigt und begrüßte die Menge erst einmal: «Ich faß’ es nicht! Hallo, alle zusammen! Laßt euch ansehen! Es kommt besonders mir vor, als hätten wir uns jahrelang nicht mehr gesehen!» Es dauerte nicht mal eine Minute, da hatte sich ein Ballen aus Menschen gebildet, der den Eingang zum Gerichtssaal komplett versperrte. Alle wollten voneinander wissen, was sie nun machten. Niemandem fiel auf, daß vor der Tür niemand Geringeres in den Saal hereinwollte als Richter Winter und Anwalt Cookmaster, der die Föderation vertreten sollte. Erst als Cookmaster ausrief: «Was ist denn das für ein Aufmarsch hier? Das ist das Föderationsgericht und nicht das Winterthurer Albanifest!», bemerkte die Bluefox-Crew, daß es offenbar zu laut und der Eingang total blockiert war. Winter besänftigte Cookmaster: «Etwas weniger blumig hätte es auch getan, Herr Föderationsanwalt.» Der von seinen wenigen Freunden liebevoll genannte „Cookie“ zog die Augenbrauen so stark nach oben, daß sich ärgste Stirnfalten bildeten und die Augen denen eines Fisches glichen. Er versuchte dadurch selbst größer und auch dominanter zu wirken. Mit diesem Gesichtsausdruck alleine hätte er am liebsten alle Personen vor ihm zehn Meter in alle Richtungen verstieben lassen, damit er ungehindert hätte durchlaufen können. Es konnte ihm nicht schnell genug gehen, bis er genügend Raum hatte um zu seinem Platz zu marschieren und sich dort anwaltlich einzurichten. Der Föderationsrichter folgte dem Anwalt und setzte sich hinter die Richtertheke, die zusätzlich zwei weiteren Personen pro Seite Platz bot, falls im Schwur- oder Schöffengericht verhandelt wurde. Dieser Fall jedoch war ein klassischer Strafgerichtsfall und brauchte nur eine weitere Person neben dem Richter, die das Protokoll führte. Richtiggehend auseinandergepflügt von Föderationsanwalt Cookmaster brauchte es einen Moment für die Crew um sich wieder richtig zu finden. Gerade bevor Bluefox etwas loswerden wollte, betrat ein weitere Mann den Gerichtssaal. Der Captain kommentierte: «Jetzt kommt mal ein freundlicher Offizieller. Hallo, Rowlin! Schicke Anwaltsrobe haste[1] an! Ich dachte nicht, daß dir solche Gewänder stehen, aber ich habe mich geirrt!» Rowland Peter grinste und erwiderte: «Danke schön! Auf geht’s, junger Wandersmann!» Lore schaute Bluefox mit großen Augen an und fragte ihn: «Wir gehen schon wieder?» – «Nein, das war nur ein Liedtextzitat und das bedeutet, wir sollten unsere Plätze jetzt einnehmen.» klärte Bluefox Lore auf. Er richtete sich nun an alle und sprach: «Ihr alle müßt im Zuschauerbereich Platz nehmen. Nur ich, Rowlin, der Cookie dort hinten und Richter Winter mit dem Protokollführer dürfen nach vorne. Andrew, du wirst vielleicht noch als Zeuge vernommen.» Ceagy nickte verständnisvoll. Die letzten drei Betroffenen der Gerichtsverhandlung nahmen ihre Plätze ein, namentlich Bluefox, Peter und der Protokollführer. Nach einem Moment der absoluten Stille eröffnete Rijnhard Winter die Verhandlung: «Geehrte Anwesende, wertes Publikum, wir verhandeln heute die Strafsache wegen Flaggschiffdiebstahls. Dies ist ein besonderer Fall, denn es ist allen bekannt, daß nicht der effektiv Angeklagte, sondern sein Erster Offizier Commander Andrew Ceagy die Tat begangen hat. Der Captain eines Föderationsraumschiffes hat jedoch das Recht Straftaten der Crew nachwirkend gemäß Föderationsgesetz-paragraph 68, Absatz 2 stellvertretend zu verantworten. Alles weitere steht in der Anklageschrift, die sogleich verlesen wird. Bitte, Herr Föderationsanwalt.» Alles richtete den Blick auf Cookmaster, der sich aus seinem luxuriösen Sessel erhob und von einem Datenpad die eigens verfaßte Anklageschrift ablas: «Dem Raumschiffkapitän Matthew Bluefox wird folgendes zur Last gelegt: Bei Sternzeit 78963.2 trieb den Ersten Offizier des Angeklagten die ungeschriebene Pflicht nach der Rettung desselben. Andrew Ceagy und diejenigen, die hart genug waren diese Straftat zu unterstützen, stahlen das Flaggschiff der Föderation, indem sie es tarnten und aus dem Orbit der Erde manövrierten. Sie flogen in einen sicheren Bereich, nahmen Kontakt mit Spezies 8472 auf und baten sie den Angeklagten wiederzubeleben, was auch gelang. Danach sind sie wieder zur Erde zurückgekehrt und haben das Schiff der Föderation übergeben. Nichtsdestotrotz wird Captain Matthew Bluefox des Flaggschiffdiebstahls angeklagt, strafbar gemäß § 13, 16, 18, 23 und 30, Föderationsgesetz.» Cookmaster setzte sich wieder. Winter bedankte sich beim Föderationsanwalt und rief Bluefox in den Zeugenstand. Als der dort Platz genommen hatte, fragte ihn der Richter: «Es steht Ihnen frei zu diesem Fall etwas zu sagen. Wollen Sie aussagen oder schweigen?» Bluefox antwortete mit Selbstverständlichkeit: «Ich sage aus.» Winter lehnte sich zurück und machte sich auf die kommende Aussage gefaßt. In dem Moment ging die Tür auf und ein verspäteter Gast setzte sich hinten in die Ränge. Es war Adm. Henning. Bluefox ließ sich dadurch nicht beirren und sprach: «Ich möchte die Schuld meines Ersten Offiziers im Sinne der Anklage gar nicht anzweifeln, aber ein Gericht ist dazu verpflichtet mildernde Umstände beim Urteil positiv zu berücksichtigen und von denen gibt es hier jede Menge.» Cookmaster intervenierte: «Na, da bin ich mal gespannt, was Sie jetzt alles aufzählen, Mr. Bluefox.» Winter warnte den Anwalt: «Lassen Sie den Angeklagten seine Ausführungen zu Ende bringen! Fahren Sie fort.» sagte der Richter schließlich zum Captain. «Als wir die damalige Bluefox-E besetzten, waren wir größtenteils Zivilisten und handelten auch dementsprechend. Nur ich genoß eine Ausbildung an Bord von Raumschiffen und war mit dem Föderationsgesetz vertraut. Was meine Crew innerhalb von nicht mal ganz zwei Jahren gelernt hat, ist für meine Begriffe viel mehr, als sonst ein Captain von einer Mannschaft erwarten darf. Hätte eine ausgebildete Besatzung im Verhältnis derartige Fortschritte gemacht, hätten alle befördert werden müssen.» Wieder unterbrach ihn „Cookie“: «Ich kann mir nicht vorstellen, daß viel Vergnügen und ab und zu eine Mission für Ihre Crew schier unüberwindbar war.» Bluefox konterte diese Attacke selbst: «Ich würde Sie gerne gesehen, Herr Föderationsanwalt, wie Sie die Erde des 21. Jahrhunderts vor der Assimilation bewahren!» Cookmaster erwiderte barsch: «Hätten Sie Ihren Androiden nicht zufällig auf dem Mars gefunden, wären Ihnen nicht erst dort, sondern spätestens nach dem Unfall im Asteroidengürtel die Optionen ausgegangen, Captain! Geben Sie es doch zu!» Damit hatte Cookmaster leider Gottes Recht und Bluefox sah sich vor dieses Thema weiterzudiskutieren. Er wäre froh gewesen, wenn sich sein Verteidiger und bester Freund mal zu Wort gemeldet hätte. Verzweifelt blickte er Peter an und der verstand. Der ehemalige Captain der Liberty sagte zu Cookmaster: «Wir diskutieren momentan völlig am Thema vorbei. Lieber würde ich in die Geschichte zurückschauen. Wie Ihnen allen sicherlich noch aus der Akademie oder dem Jurastudium bekannt ist, wurde schon einmal über den Diebstahl des Flaggschiffes verhandelt. Damals war ein gewisser James Kirk der Schuldige. Ihnen ist sicher ebenso das Urteil bekannt.» Cookmaster winkte ab und meinte: «Das liegt doch schon über hundert Jahre zurück! Wollen Sie uns damit etwa sagen, daß Sie für Ihren Mandanten das gleiche Urteil haben möchten?» fragte er. Peter nickte zustimmend. Richter Winter nahm den vermeintlichen Antrag des Verteidigers in seine persönlichen Notizen auf. Cookmaster schüttelte den Kopf und fügte an: «Damit kommen Sie hier nicht durch, Herr Verteidiger. Wir befinden uns jetzt im frühen 25. und nicht mehr im späten 23. Jahrhundert!» Peter erwiderte cool: «Soweit ich mich nicht irre, sind die Gesetze seit Kirks Verurteilung bis auf wenige unbedeutende Abänderungen gleichgeblieben.» Cookmaster blickte finster drein und schwieg auf diese wahrheitsgemäße Aussage hin. Der Richter ergriff das Wort: «Captain, haben Sie weitere mildernde Umstände vorzubringen?» Bluefox nickte und fuhr fort: «Seit der Dägerler Akademie harmonieren wir wie kaum eine andere Gruppe. Es kam uns allen vor, als ob der Unterbruch zwischen der Abschlußfeier der Akademie und dem Betreten der Bluefox gar nicht existiert hätte. Wir kannten uns immer noch so gut wie damals. Die Loyalität war immer ein Ding der Selbstverständlichkeit. Das würde ich in anderen weniger bekannten, ebenso kleinen Mannschaften wie uns auch mal gerne überprüfen, ob dem so ist. Auf jeden Fall sind wir an Bord der Bluefox erst recht zu einer Familie zusammengeschmolzen und jeder hätte sein Leben für den anderen gegeben. Auch das findet man eher selten bis überhaupt nicht. Die Tat meines Ersten Offiziers, um auf den Punkt zu kommen, kann ich beim besten Willen des Gesetzes nicht als simple Straftat abtun, sondern eher als legitime Rettungsaktion.» Der Föderationsanwalt platzte dazwischen: «Legitime Rettungsaktion? Das ist ja unglaublich, Mr. Bluefox! Ihre Nummer Eins, wie es in Ihrem Bericht steht, hat sich einem direkten Befehl der Admiralität widersetzt und unser kostbarstes Raumschiff entführt! Also ich nenne das nicht legitim, Euer Ehren.» sagte er schließlich an die Adresse von Rijnhard Winter. Der Protokollführer übertrug den Inhalt der Verhandlung automatisch mit einem Audiosequenzer in Textform und schrieb manuell allfällige unsittliche Bemerkungen um. Bisher brauchte er noch nicht selbst Hand anzulegen. Bluefox staunte über die Fähigkeit des Föderationsanwalts immer die gesetzesgemäßen Wahrheiten gegen ihn zu verwenden und dennoch nicht ausfallend zu werden. Zweifelsohne legte es Cookmaster theatralischer aus, als es bei anderen Anwälten üblich war, aber darum wurde er oft „Staranwalt Cookmaster“ genannt. Der Captain wollte erneut nicht gegen Cookmasters Feststellung ankämpfen, sondern versuchen das Urteil auf andere Weise zu mildern: «Ja, Commander Ceagy hat gegen die Befehle des Oberkommandos verstoßen, aber das beweist ja genau, Euer Ehren, was ich Ihnen sagen wollte. Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist bei jedem dieser Crew so stark ausgeprägt, daß er alles tut um ein verlorenes Mitglied wieder zurückzuholen, solange dieses Mitglied noch nicht tot ist. Und wie Sie sehen, lebe ich jetzt und stelle mich gerade Ihrer Anklage.» Peter bekräftigte: «Ich mag vielleicht nicht ganz objektiv sein in diesem Fall, aber ich kann Ihnen versichern, Euer Ehren, daß mein Mandant die nackte Wahrheit spricht, ohne Ausnahmen.» Der Verteidiger wiederholte seine Forderung: «Wenn überhaupt eine Verurteilung in Frage kommt, dann lediglich die Degradierung um eine Rangstufe, das heißt zum Commander.» Der Richter versicherte sich lediglich über Blickkontakt mit dem Protokollführer, daß bisher alles ordnungsgemäß aufgezeichnet war. Der junge Fähnrich nickte ihm ruhig zu. Nach einem Überlegemoment beschloß Winter: «Ich denke, die Vernehmung des Zeugen Ceagy ist nicht mehr notwendig und kann aus dem Programm der Verhandlung gestrichen werden. Damit schließe ich die Beweisaufnahme und bitte um die Plädoyers. Bitte, Herr Föderationsanwalt.» Cookmaster stand auf, nahm eine überlegen wirkende Position ein und las sein während der Verhandlung verfaßtes Plädoyer vor: «Hohes Gericht, Herr Verteidiger: Es ist klar, was hier gelaufen ist. Die angeklagte Straftat wurde gemäß Föderationsgesetz begangen und ist zu verurteilen, und das nicht nur mit einer Degradierung, wie es der Herr Kollege beantragt, sondern, wie ich meine, ist hier ein Offizierspatententzug sowohl für den Captain als auch für alle, die an dieser Tat mitgewirkt haben, vorzunehmen.» Ein Raunen ging durchs Publikum. Henning jedoch blieb ruhig. Cookmaster fühlte sich gestört und mahnte die Zuschauer, dann beendete er sein Plädoyer: «Zudem sollte es ihnen nicht mehr ermöglicht werden die Akademie ein zweites Mal zu besuchen und auf diesem Wege wieder Offiziere zu werden. Danke.» Endlich setzte sich der Föderationsanwalt wieder und überließ das Wort seinem Kontrahenten Rowland Peter. Er begann jedoch erst, als ihn Richter Winter dazu aufforderte, wie es in einer ordentlichen Gerichtsverhandlung Brauch war. Bis dies passierte, blickte der Verteidiger kurz zu den Zuschauern. Er konnte fast bei allen nur schüttelnde Köpfe und Geflüster wahrnehmen. Nachdem die Aufforderung des Richters erfolgt war, wandte er seinen Blick wieder dem aktiven Geschehen zu und erhob sich. In korrekter Form begann er seine Schlußrede: «Hohes Gericht, Herr Föderationsanwalt: Ich habe Ihnen meine Ansichten bereits zweimal in dieser Verhandlung deutlich mitgeteilt und beharre auf meiner Forderung eines höchst milden Urteils für meinen Mandanten. Im Klartext: Degradierung um maximal eine Rangstufe im Sinne des Gerichtsentscheides den Fall Kirk betreffend. Danke.» Der Richter nickte dem Verteidiger freundlich zu und richtete seine folgenden Worte an alle im Saal: «Dann werde ich mich jetzt für einen Moment zurückziehen und nach einem exakten Überdenken des Falles das Urteil sprechen. Sie können vor oder im Gerichtssaal warten, bis es soweit ist.» Sogleich stand er auf und ging zur kleinen Tür hinter der Richtertheke hinaus, der Protokollführer blieb im Saal zurück. Rowland Peter klopfte Matthew Bluefox auf die Schulter und sagte mit einem aufmunterndem Lächeln: «Es kommt gut für dich, du wirst schon sehen.» Peters Eindruck zeugte von einer derartigen Sicherheit, als hätte er sich mit dem Richter vor der Verhandlung abgesprochen und wüßte das Urteil bereits. Bluefox entgegnete knapp: «Ich hoffe es.» Sein nächster genauer Blick galt Donatra. Er musterte sie von weitem und beobachtete, wie sie sich verhielt. Als hätte sie geahnt, daß er sie ansah, drehte sie erst ihren Kopf langsam zu ihm und dann schritt sie langsam näher. Sie spürte Verzweiflung, Trauer, Wehmut und all das, was halt am Ende einer so schönen und eindrücklichen Zeit an Bord der Bluefox im Kopf deren Captains herumgeisterte. Obwohl es gar nicht möglich war, kam in Donatra das Gefühl auf, als würde sie Bluefox schon lange kennen. Als sie unmittelbar vor ihm stand, – sie mußte nur unwesentlich zu ihm aufschauen – verstärkte sich diese Trauer noch! Der sonst immer so gefaßte Kommandant kämpfte mit den Tränen. Donatra wußte, was er jetzt brauchte und sie tat ihm den Gefallen gerne. Sie spendete ihm mit einer warmen Umarmung Trost. Jetzt war bei Matthew Bluefox der Damm gebrochen, das Faß begann im wahrsten Sinne des Wortes überzulaufen. Er weinte bitterlich und zitterte am ganzen Körper. Donatra schloß ihre Augen. Rowland Peter verließ den Gerichtssaal – ebenso alle anderen – um eine Pause zu machen. Erst als der erstaunlich altmodisch aussehende Saal bis auf Bluefox und Donatra geleert war, konnte sich der Captain endlich wieder fassen und lockerte den Griff um die Taille der Romulanerin, ließ dann ganz los und bedankte sich bei ihr. Sie lächelte leicht und erwiderte leise, ja fast flüsternd: «Nicht der Rede wert.» Bluefox glaubte in der letzten knappen Minute seine furchtbare Zeit bei den Borg gleich mitausgeweint zu haben. Ebenso kam die Wehmut hervor, daß er mit dieser wunderbaren Frau, wie Donatra für ihn offensichtlich eine war, mit großer Wahrscheinlichkeit nichts mehr zu tun haben und nie eine Mission erleben konnte. Laut sagte er: «Nun, du bist ein bißchen zu spät zu uns gestoßen.» – «Warte doch jetzt einfach mal das Urteil ab. Nachher kannst du dich dann eventuell von der Crew und auch von mir verabschieden.» Er konnte auf diesen weisen Ratschlag hin endlich wieder einmal lächeln und gestand ihr zu, daß sie Recht hatte.
Eine satte halbe Stunde benötigte Föderationsrichter Rijnhard Winter um sich für ein Urteil festzulegen. Er war sonst immer derjenige, der seine Urteile in einer Viertelstunde oder schon in zehn Minuten zum Verkünden fertig hatte. Langsam ging er zu seinem mit Schnitzereien verzierten Richterstuhl und überbrückte damit geschickt die Zeit, bis absolute Stille herrschte. Winter setzte sich und sprach: «Im Namen der 168 Völker der Föderation ergeht folgendes Urteil: Der Angeklagte wird freigesprochen.» Nicht nur Matthew Bluefox selbst, sondern auch sein Verteidiger Rowland Peter atmete tief durch und beide schüttelten die Köpfe, natürlich aus Ungläubigkeit ab der Entscheidung des Richters. Auch auf der anderen Seite schüttelte einer den Kopf, ebenfalls aus Ungläubigkeit ab der Entscheidung des Richters. Zudem grinste der Föderationsanwalt noch, obwohl es für ihn eine blanke Niederlage war. Insgeheim lachte Derek Cookmaster Rijnhard Winter aus und dachte für sich: «Ich bewundere dich, Reini, wie lange du schon im Amt bist. Wenn du aber solche Urteile fällst, läuft deine Amtszeit eher ab, als es dir lieb ist. Du bist nicht Herrscher über das Gesetz, sondern wie alle nur ein Diener des Gesetzes. Du kannst es nicht einfach drehen, biegen und quirlen, wie es dir gerade paßt und damit du deine Freunde freisprechen kannst.» Peter sagte zu Bluefox: «Gott beschützt Galaxien, Sterne, Planeten ... und Captains namens Bluefox.» – «Mit Gott hat das sicher nichts zu tun, Rowlin, sondern nur mit einem durchwegs fairen Föderationsrichter.» Peter verneinte: «Nein, mein Freund, dieser durchwegs faire Föderationsrichter war zu gütig. Er hätte dich ohne weiteres degradieren können.» Erneut kam im Captain der Verdacht auf, daß sein Verteidiger bereits wußte, daß ihm nichts passierte. Darum fragte er nun auch: «Du warst vor dem Urteil so bombensicher, daß ich mein Offizierspatent behalten kann. Für mich warst du zu sicher. Du wirst doch nicht etwa in die Akten des Richters geguckt oder dich sogar mit ihm abgesprochen haben?» – «Also, bitte! Was denkst du denn von mir?» verteidigte sich Peter empört. Bluefox ließ ihn zappeln, indem er nur breit lächelte, ihm auf die Schulter klopfte und zu seiner Crew herunterging! Peter rief: «Nicht mal ein „Danke“?» Das wollte Bluefox nicht, – er hatte wirklich vergessen sich zu bedanken – kehrte darum nochmals um und streckte Peter die rechte Hand entgegen. Der ergriff sie mit ordentlichem Druck. Bluefox sprach: «Sorry, Rowlin, das habe ich verschwitzt. Danke vielmals für alles, was du hier vor Gericht gesagt hast. Du warst mir eine riesige Hilfe und das vergesse ich dir nie.» Peter gab schmunzelnd zurück: «Gern geschehen, Matt. Aber ich kann es ja verstehen, daß du wieder zu deiner Donatra willst.» Bluefox’ Kiefer schnellte herunter! Wie Peter jetzt wieder auf dieses olle Thema wechseln konnte, gab ihm sichtbar zu denken. Peter lachte und fügte an: «Dabei dachte ich immer, du würdest dich nach deiner beispielhaften Rettung so doll auf Seven freuen! Also, wie du deine Geschmäcker änderst, ist mir schon bald nicht mehr geheuer!» Matt wußte, daß ihn sein bester Freund wieder mal tüchtig auf die Palme bringen wollte, wie schon während der Akademie, wo er ebenfalls oft mindestens ein Auge auf vereinzelte Frauen geworfen hatte. Aber Matt hatte inzwischen gelernt nicht immer gleich zu steigen, sondern Gleiches mit Gleichem zurückzuzahlen. Noch während Peters letztem Satz faßte er sich wieder und feuerte verbal zurück: «Ach, du bist doch froh darüber, gib es zu! Jetzt kannst du Seven umwerben!» Dummerweise hatte Seven dies gehört und schaute Peter schräg an! Matt platzte vor Lachen und freute sich tierisch, daß endlich einmal nicht er, sondern sein guter alter Freund eins auf die virtuelle Rübe bekam! Aber Rowland nahm es mit Humor und rief zu Seven herunter: «Immer diese alten Späße! Er kann davon nie genug bekommen!» Die Exdrohne begriff schnell und lächelte Peter schulterzuckend an. Sie dachte, sie mache gute Miene zu den Spielereien der beiden Captains.
Zehn Minuten später hatte sich die Kerncrew der U. S. S. Bluefox vor dem Gerichtsgebäude versammelt und zuvor ihrem Captain einen herzlichen intensiven Applaus gespendet. Dank des unmöglich geglaubten Freispruchs und der sich damit auftuenden Option mit der Karriere fortzufahren, sagte Bluefox fröhlich: «Ich schätze dieses Urteil natürlich immens, aber wir vergessen hier etwas Wichtiges: Auf der Bluefox tummeln sich schon bald fast dreihundert Menschen, darunter rund hundert Familienangehörige der neuen Offiziere. Daß ihr nicht mehr alle zurück auf mein Schiff wollt, verstehe ich hundertprozentig, aber trotzdem kann ich mich freuen. Ich habe beschlossen meine Laufbahn als Offizier nicht zu beenden und weiterhin Captain der U. S. S. Bluefox NCC 78214 zu sein.» Er drehte sich zu seinem Stellvertreter hin: «Ach ja, Andrew, du hast mir ein irrsinnig schönes Raumschiff übergeben! Sie ist ja kaum wiederzuerkennen! Und daß sie ein Prototyp einer neuen Klasse ist, bildet noch das Häubchen auf der ersten Sahne!» Ceagy sagte nichts, sondern streckte nur mit einem verschmitzten Lächeln seinen rechten Daumen empor. Nun war es Matt, der Andrew für seine makellose Vertretung Beifall klatschte. Es dauerte nur eine Sekunde, bis die anderen auch applaudierten.
Bluefox rief noch in den tosenden Applaus hinein: «Für die
beste Nummer Eins in der gesamten Föderation!» Ceagy dachte sich bereits, das
sei zuviel der Ehre und er lachte verlegen in Kombination mit einem leichten
Kopfschütteln. Als der Applaus nicht mehr enden wollte, nahm Andrew beide Hände
hoch und rief: «Ich bin doch unbewaffnet! Was macht ihr denn für einen Lärm?»
Zum Geklatsche kam herzhaftes Gelächter hinzu, was einen noch höheren
Dezibelwert zur Folge hatte. Aber nicht mehr ellenlang, nur noch so lang um es
ausplätschern zu lassen. Als wieder einigermaßen Ruhe eingekehrt war, schlug
Bluefox vor: «Falls doch noch jemand die Lust gepackt hat ein Jahr anzuhängen,
was mich natürlich riesig freuen würde, dann kann sich der- oder diejenige
einfach auf meinem Schiff melden, aber frühestens in zwei Wochen. Ich möchte
auch mal noch in die Ferien, das versteht ihr sicher. Ein Großteil von euch
hatte dieses Vergnügen sicher bereits nach dem Verlassen der Bluefox. Und jetzt
ist sicher noch Zeit gemeinsam gleich im Anschluß noch dick auszugehen! Was
haltet ihr davon?» Nicole Strike rief, während bereits eine weitere
Klatschorgie eingeläutet wurde: «Es hätte dir nichts Besseres einfallen können,
Matt! Superidee!» Bluefox ging
mitten in diesem tosenden Applaus plötzlich für einen Moment in sich und ließ
den Tag Revue passieren. Da stand erst eine aussichtslos scheinende
Gerichtsverhandlung an und er stand kurz davor alles zu verlieren, was er zwei
Jahre lang nach und nach mit tatkräftiger Unterstützung seiner Freunde an Bord
aufgebaut hatte. Der Tiefpunkt seiner Stimmung kurz vor dem Urteil, verpackt in
einen bitteren Weinkrampf, erheblich erleichtert durch Donatras herzlichen
Beistand. Und dann aus heiterem Himmel der Freispruch. Das sprichwörtliche
Wunder! Tja, und da standen sie nun alle vor dem Eingang des
Föderationsgerichts und durften sich nach wie vor Offiziere der Sternenflotte
nennen! Der Captain dachte sich: «Ein würdiges Ende.» Matt wurde auf einmal von
Jazzy Crossnicholls aus seinen Gedanken gerissen, die zu ihm hingelaufen war
und ihn nun aufgeregt fragte: «Hey, Matt, wie wäre es, wenn ich euch in den
Lindenhof einladen würde? Nach zwei Jahren im tiefen, schwarzen Weltall dürfte
uns ein wenig altschweizerische Nostalgie auf der Farm sicher bekommen! Soll
ich meine Mutter benachrichtigen?» Bluefox rief: «Ja! Genau das brauchen wir
jetzt! Mann, Jazzy, du bist großartig! Ich hätte mir als nächstes gleich
überlegt, wo wir eigentlich hingehen könnten. Das hat sich jetzt also schon
erübrigt!» Jazzy entgegnete: «Dann werde ich gleich mal nach Hause
telefonieren, wie ein Pionier der Außerirdischen doch so schön formulierte.»
Bluefox lachte und nannte die historische Fernsehfigur: «Der niedliche,
unvergeßliche E.T. Den muß jeder kennen, der irgendwas mit dem Weltraum am Hut
hat.» Jazzy holte einen kleinen Chip aus ihrer linken Hosentasche und drückte
darauf. Wenige Sekunden später war ihre Mutter auch schon dran und Jazzy
unterrichtete sie über ihr Vorhaben. Suzie Crossnicholls, die junggebliebene
moderne Mutter, hatte nichts gegen die Party einzuwenden, mahnte Jazzy aber:
««Du weißt ja, wie es läuft vor und nach der Party: Die Requisiten meiner gut
erhaltenen Brockenstube werden wieder so hingestellt, wie sie verräumt wurden,
gelle!»» – ««Kein Problem, das tue ich ja auch immer und doch sagst du es mir
bei jeder Party erneut! Es wird diesmal nicht anders sein, versprochen.
Tschüßchen!»» Matt mußte ab der Konversation von Mutter und Tochter
Crossnicholls lachen. Es war lange her, seit der Captain seine Mutter
gesehen hatte, aber er hatte fest vor sie gleich am folgenden Nachmittag in der
Steiermark zu besuchen. Am Nachmittag deshalb, weil er die Lindenhoffete
bereits in seine Planung einberechnete. Er konnte sich denken, daß dieser
Schlußabend wohl nicht um Mitternacht zu Ende sein würde.
Allen war
mitgeteilt worden, daß die Abschlußfeier vieler Crewmitglieder des Raumschiffes
Bluefox im Lindenhof stattfand und ausnahmslos jede Person hatte es terminlich
hingebracht dabei zu sein. Seit dem
Treffen vor dem Gerichtsgebäude der Föderation waren acht Stunden vergangen. Es
war nun die genau richtige Zeit die Party steigen zu lassen. Um halb neun Uhr
abends stellten sich die Gastgeberin, der Captain und der Erste Offizier auf
ein kleines Podest vor dem Mischpult, an dem Danny Chollet bereits alles eingerichtet
hatte und nur noch auf seinen Einsatz als „DJ DCH“ – als einzelne englische
Buchstaben ausgesprochen – wartete. Jazzy machte den Anfang einer langen Nacht:
«Willkommen im Lindenhof Oberwil! Schön, daß ihr alle gekommen seid um schlicht
und einfach uns alle zu feiern! Ich bin sicher, das wird eine
unvergleichliche und ebenso unvergeßliche Nacht!» Schon wurde das erste Mal
gejohlt und geklatscht, was das Zeug hielt. Dann fuhr Andrew, der links von Jazzy
stand, fort: «Wie ihr sicher schon bemerkt habt, wird uns Danny Chollet alias
„DJ DCH“ mit fetziger, aber auch – besonders in den fortgeschrittenen Stunden –
mit zunehmend gemütlicherer Musik versorgen! Danny, vielen Dank für dein großes
Engagement an dieser Abschlußfete!» Natürlich wurde auch diese Introduktion
lautstark zelebriert. Als Letzter war Matt dran, der ganz rechts außen stand.
Ihm wurde das überlassen, was er auch unbedingt tun wollte. Er schrie in
Zürcher Dialekt, so laut er nur konnte: «SCHOLE, LASÄS KRACHÄÄÄÄÄÄÄÄ!» Das
sollte soviel bedeuten wie: «Chollet, laß’ es krachen!» Und da grollte auch
schon der Refrain eines Hits aus dem späten zwanzigsten Jahrhundert daher:
„Queen“ mit ihrem bekannten Song „We Are The Champions“. Natürlich sangen –
nein, schrieen traf es besser – alle mit, so laut sie nur konnten, damit
sie sich wenigstens selbst hörten!
Eine
Shuttlepilotin flog Stunden später – kurz vor drei Uhr morgens – gerade
zufälligerweise über das Fetengelände, als sie kurz mitten in der Luft anhielt
und mit ihrem elektronischen Feldstecher in die große Scheune neben dem
Wohnhaus hineinblickte. Was sie entdecken konnte, waren viele kleine Männchen,
die in buntem Scheinwerferlicht und den gepunkteten Lichtreflexionen einer
riesigen Discokugel tanzten, offensichtlich langsam und nicht selten eng
umschlungen, wie es sich für einen ordentlichen „Slowdance“ gehörte. Schon
wollte sie den Fernstecher zur Seite legen, als sie gerade noch wahrnahm, wie
zwei einzelne Gestalten die Scheune verließen und sich ein wenig von der Meute
fortbewegten. Sie zoomte auf die höchste Auflösungsstufe, die das Gerät zuließ.
Sie kommentierte: «Ah, Romulus hat es schon bis in die Schweiz geschafft. Die
sieht noch gut aus für eine Romulanerin. – Moment mal, den anderen kenn’ ich
doch! Das ist ja Captain Bluefox! Der war bei uns auf der Voyager beim
Abendessen zu Gast, als wir die Ankunft auf der Erde feierten. Was für ein
Zufall!» Sie hielt noch einige Sekunden drauf und erlebte gerade noch einen
leidenschaftlichen Kuß der beiden! Die Pilotin schmunzelte und legte den
Feldstecher beiseite. Dann wandte sie sich wieder ihren Armaturen zu und
beschleunigte auf 20'000 Stundenkilometer.