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last updated November 19th, 2004
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Auszüge aus: Jane Roberts „Gespräche mit Seth“

Ich habe keinen Körper und schreibe...

Ihr habt von Schattenbildern gehört. Mich könnte man im wahrsten Sinne des Wortes einen Schattenautor nennen, obgleich ich den Ausdruck „Schatten“ nicht mag. Es ist zwar wahr das ich gewöhnlich auf phyischer Ebene nicht sichtbar werde. Das Wort „Geist“ gefällt mir ebenfalls nicht; und doch, wenn eure Definition die Vorstellung einer Persönlichkeit ohne Körper enthällt, dann müßte ich zugeben, daß sie auf mich zutrifft. Ich spreche zu einem unsichtbaren Publikum. Ich weiß jedoch das meine Leser existieren, und ich werde deshalb nun jeden von ihnen ersuchen, mir das gleiche Privileg zu gewähren.

Ich schreibe dieses Buch mit dem Beistand einer Frau, die ich recht liebgewonnen habe. Andern mag es sonderbar vorkommen, daß ich sie mit „Ruburt“ anrede und von ihr als „er“ spreche; aber Tatsache ist, daß ich sie zu anderen Zeiten und an anderen Orten gekannt habe unter anderen Namen. Sie ist sowohl Mann als auch Frau gewesen, und die gesamte Identität, die diese verschiedenen Leben gelebt habt, läßt sich mit dem Namen Ruburt beschreiben.

Namen sind jedoch nicht wichtig. Mein Name ist Seth. Namen sind nichts als Kennzeichen, Symbole; und trotzdem, da ihr euch ihrer bedienen müßt, werde ich es gleichfalls tun. Ich schreibe dieses Buch in Zusammenarbeit mit Ruburt, der die Worte für mich spricht. In diesem Leben heißt Ruburt Jane, und ihr Mann, Robert Butts, bringt die Worte, die Jane spricht, zu Papier. Ich nenne ihn Joseph.

Meine Leser könnten annehmen, daß sie physische Wesen sind, gebunden an einen Körper, gefangen in Knochen, Fleisch und Haut. Wenn ihr glaubt, daß eure Existenz von dieser körperlichen Erscheinungsform abhängt, dann fühlt ihr euch von der Gefahr der Vernichtung bedroht, denn keine physische Form dauert; und kein Körper, wie schön er auch immer in der Jugend sein mag, behält dieselbe Vitalität und den selben Charme bis ins hohe Alter bei. Wenn ihr euch mit eurer eigenen Jugend identifziert, oder Schönheit, oder Intelligenz, oder Leistung, dann ist da das ständige, nagende Wissen, daß diese Eigenschaften verschwinden können und werden.

Ich schreibe dieses Buch, um euch zu versicher, daß die Dinge anders liegen. Grundsätzlich seid ihr nicht mehr körperliche Wesen als ich, und ich habe mich mit mehr Körpern bekleidet, als aufzuzählen mir lieb wäre. Persönlichkeiten, die nicht existieren, schreiben keine Bücher. Ich bin völlig unabhängig von der körperlichen Erscheinungsform, und ihr seid es auch.

 

Auszüge aus: Jane Roberts „Träume, Evolution und Werterfüllung“ Band 1

Vor dem Anfang

Das Universum wird gestern seinen Anfang nehmen. Das Universum hat morgen seinen Anfang genommen. Diese beiden Aussagen sind ziemlich bedeutungslos. Die Zeiten stimmen nicht, und vielleicht empört sich euer Zeitgefühl dagegen. Doch die Aussage „Das Universum hat in einer fernen Vergangenheit seinen Anfang genommen“ ist im Grunde genauso bedeutungslos.
Obwohl die beiden ersten Aussagen in der Tat keinen logischen Sinn ergeben, deuten sie dennoch auf Phänomene hin, die zeigen, daß die Zeit nicht mehr ist als eine schöpferische Hilfskonstruktion. Zeit und Raum gehören in gewisser Weise zum Mobiliar euers Universums.
Das Erleben der Vergänglichkeit der Augenblicke gehört ebenso zu eurem psychologischem Raum, wie Uhren an den Wänden eurer Zimmer hängen. Wann immer Gelehrte der Wissenschaft oder Religion nach dem Ursprung des Universums forschen tun sie es in der Vergangenheit. Aber: Das Universum wird jetzt geschaffen.
Die Schöpfung vollzieht sich, in Worten eurer Begriffswelt ausgedrückt, in jedem Augenblick. Sogar die Illusion der Zeit entsteht jetzt. Daher ist es ziemlich sinnlos, in dem für sich betrachtet höchst relativen Schema linearer Zeit nach den Ursprüngen des Universums suchen zu wollen.

In gewisser Hinsicht gehen Religion wie auch Wissenschaft von der Vorstellung eines objektiv geschaffenen Universums aus. Entweder wurde es „von Gott erschaffen“ , oder es bildete sich nach einer anfänglichen Energieexplosion auf bislang ungeklärter Weise tote Materie, aus der später Bewußtsein hervorging – was ebenfalls noch zu erklären wäre.
Tatsächlich wurde aber Materie vom Bewußtseine erschaffen. Wie ich bereits sagte, verfügen jedes Atom und jedes Molekül über eigenes Bewußtsein. Bewußtsein, Materie und Energie sind eins, doch das Bewußtsein setzt die Transformation der Energie in Materie in Gang. Deshalb war die Geburt eures Universums ein Triumph der Ausdehnung des Bewußtseins: es lernte, sich eine körperlich-materielle Form zu geben.

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