Episode 13: Merricks Einzug

Meister Shiros Dojo:
Die Rangers und Laura hatten eine Trainingseinheit hinter sich. �Das war mal wieder richtig anstrengend.� sagte Marthe �Wie k�nnt ihr immer noch bei Kr�ften sein?� �Wir trainieren schon l�nger bei Meister Shiro.� sagte Laura �Wir sind hartes Training gewohnt. Aber ich darf gleich eh nochmal ran. In einer Stunde beginnt mein pers�nliches Training mit Meister Shiro.� Die Rangers betraten Shiros Raum. Dort sa� auch Merrick an einem Tisch und las Zeitung. �Was machst du denn da?� fragte Stefanie �Ich suche nach einer g�nstigen Wohnung.� sagte Merrick �Bis Sindra besiegt ist, bleibe ich hier. Ich muss sehen, dass ich erst mal unterkomme.� �Warum hast du das nicht schon vorher gesagt?� fragte Stefanie �Marthe und ich leben in einem riesigen Haus. Da ist locker noch Platz f�r eine dritte Person.� �Geht das denn in Ordnung?� fragte Merrick �Fall ich euch denn nicht zur Last?� �Ach, quatsch.� sagte Marthe �Das Haus ist gro� genug. Da k�nnen wir uns notfalls auch noch aus dem Weg gehen. Jetzt komm schon.� Stefanie und Marthe packten Merrick und zogen ihn aus dem Raum. �Der Gl�ckspilz.� sagte Jonas �Er darf mit zwei so h�bschen M�dchen zusammen wohnen.� �Hey, anfangs haben sie doch auch noch bei dir gewohnt.� sagte Laura. �Ja, aber da waren sie noch nicht zusammen.� sagte Jonas �Merrick hat eine einmalige Chance. Er kann heimlich durchs Schl�sselloch gucken und sehen, wie sie�� �Unsere Vorstellungskraft ist gut genug, Jonas.� sagte Shiro. �Verzeihung, Sensei.� sagte Jonas �Ich habe mich hinrei�en lassen.� �Ich beneide Merrick ja auch.� sagte Laura.

Im Herrenhaus von Stefanie und Marthe:
Stefanie und Marthe zeigten Merrick die R�umlichkeiten ihres Hauses. �Und hier ist dein Schlafzimmer.� sagte Stefanie �Wir schlafen am anderen Ende des Hauses. Also werden wir dich nicht schnarchen h�ren.� �Das ist ganz sch�n gro� hier.� sagte Merrick �Ich hoffe, ich verlauf mich hier nicht.� �Wichtig ist nur, dass du den Weg zur Toilette auswendig kennst.� sagte Marthe �Nicht, dass du dir sonst noch in die Hose machst.� �Da nun alles gekl�rt ist, kannst du dich ja auch schon mal einleben.� sagte Stefanie und gab Merrick einen Staubwedel und einen Lappen. �Was soll ich denn damit?� fragte Merrick. �Dich n�tzlich machen.� sagte Stefanie �In einer WG zu leben, bedeutet auch, daf�r zu sorgen, dass Ordnung im Haus herrscht. Du kannst nicht einfach nur hier wohnen und nichts tun.� �Na sch�n.� sagte Merrick �Was soll ich tun?� �Drau�en im Gang stehen ein paar Vasen.� sagte Stefanie �Wenn du die abstauben w�rdest, bitte?� �Wird schon erledigt.� sagte Merrick und ging nach drau�en. �Wenigstens ein Mann, der im Haushalt mit anpackt.� sagte Marthe �Hoffentlich stellt er sich auch nicht zu d�mlich an.� Da h�rten die beiden M�dchen ein Klirren. �Hat der etwa eine Vase kaputt gemacht?� fragte Stefanie entsetzt und ging in den Gang. Dort sammelte Merrick die Scherben einer Vase auf. �Oh nein.� sagte Stefanie �Die antike Vase aus dem 16. Jahrhundert.� �Na, da bin ich aber beruhigt.� sagte Merrick �Ich hab schon bef�rchtet, die w�re neu gewesen.� Stefanie verdrehte die Augen und ging wieder. Kurz darauf h�rte sie ein weiteres Klirren. �Also, das ist doch...� sagte sie und ging zur�ck. Merrick sammelte die Scherben einer zweiten Vase auf. �Pass doch auf.� sagte Stefanie �Die gute Vase von Meister Yang-Shen-Ling. Von der gibt es nur zehn St�ck auf der Welt.� �Gut, dass es kein Einzelst�ck war.� sagte Merrick. �Gib den Staubwedel her. Ich mach das schon.� sagte Stefanie �Und du versuchst dich mal an etwas anderem. Im Gang vor unserem Schlafzimmer m�ssten die Fenster geputzt werden.� �Alles klar.� sagte Merrick. Daraufhin ging er. Da kam Marthe zu Stefanie. �Alles in Ordnung?� fragte sie. �Ich hoffe es.� sagte Stefanie �Dieser Merrick nimmt uns ja die ganze Bude auseinander, wenn das so weiter geht.�

Merrick hatte die Fenster geputzt und setzte sich auf einen Stuhl, um sich auszuruhen. Da kamen Stefanie und Marthe vorbei. �Und, alles klar?� fragte Marthe. �Sicher doch.� sagte Merrick �Ich bin fertig und ruh mich etwas aus.� Da sah Stefanie ihn entsetzt an. �Steh sofort da auf!� rief sie. �berrascht stand Merrick auf. �Was denn?� fragte er �Darf man sich nicht mal mehr ausruhen?� �Aber doch nicht auf dem Stuhl von Napoleon.� sagte Stefanie. �Ach, das macht nichts.� sagte Merrick �Wenn er sich hier hinsetzen wollte, w�re ich schon aufgestanden.� �Ist das dein Ernst?� fragte Stefanie. �Nat�rlich.� sagte Merrick �Ich will ja niemandem seinen Platz wegnehmen.� �Vergiss es einfach.� sagte Stefanie �Kannst du B�cher einr�umen? Dann bring mal bitte diese B�cher hier in die Bibliothek im Keller.� Sie gab Merrick einen Stapel B�cher. �Marthe begleitet dich.� sagte Stefanie �Damit du nicht wieder irgendwelchen Unsinn anstellen kannst.�

Marthe und Merrick betraten kurze Zeit sp�ter die Bibliothek. �Das ist echt eine beachtliche Sammlung an B�chern.� sagte Merrick �So viele k�nnt ihr doch nie im Leben lesen.� �Ach, das geht schon.� sagte Marthe �Wir haben noch relativ viel Freizeit. Die Miete ist billig, und was wir f�r Lebensmittel ausgeben, ist auch nicht viel.� �Na, da bin ich mal gespannt, ob ihr die B�cher wirklich alle schafft.� sagte Merrick �Wo kommen jetzt eigentlich die B�cher rein, die Stefanie mir gegeben hat?� �Die kommen nach ganz oben.� sagte Marthe. Merrick stieg auf die Leiter nach ganz oben. Dort stellte er die B�cher ins Regal. Doch pl�tzlich verlor er den Halt. Er hielt sich am Regal fest. Allerdings zog er es dabei mit nach unten und riss alle B�cher mit zu Boden. �Ist alles in Ordnung?� fragte Marthe entsetzt. �Es geht schon.� sagte Merrick �Aber die B�cher sind alle durcheinander.� �Die B�cher sind egal.� sagte Marthe �Hauptsache, dir ist nichts passiert.� �Ich bin wohl nicht f�r die Hausarbeit geschaffen.� sagte Merrick �Oder hast du ne leichte Aufgabe?� �Den M�ll rausbringen.� sagte Marthe �Der M�lleimer in der K�che muss geleert werden.�

Marco, Jonas und Laura waren auf dem Weg zum Herrenhaus. �Was meint ihr, hat Merrick sich schon gut eingelebt?� fragte Laura. �Er wohnt mit den zwei H�bschen zusammen.� sagte Jonas �Klar hat er sich schon gut eingelebt.� �An was du wieder so denkst.� sagte Laura. �Sieh es doch einfach mal ein, dass du bei den beiden eh keine Chance hast.� sagte Marco �Die beiden sind jetzt zusammen. Und auch vorher hat Marthe dich abblitzen lassen.� �Ich w�nsche mir nun mal so sehr eine Freundin.� sagte Jonas. �Na, dann haben wir ja das perfekte Geburtstagsgeschenk f�r dich gekauft.� sagte Marco �Nur nicht zu feste aufblasen.� �Sehr witzig.� sagte Jonas. Da sahen sie Merrick vor dem Haus, wie er mit einer M�llt�te den Weg entlang ging. Da riss die T�te unten auf und der M�ll verteilte sich auf dem ganzen Weg. �Na toll.� fluchte Merrick �Auch das noch. Heute geht aber auch alles schief.� �Hey, Merrick.� sagte Laura �Schlechten Tag heute?� Sie, Marco und Jonas halfen Merrick, den M�ll wieder aufzusammeln. �K�nnte man so sagen.� sagte Merrick �Stefanie und Marthe haben mich mit ein paar Aufgaben versorgt. Ich soll auch im Haushalt mithelfen. Aber irgendwie geht alles schief.� �Sei doch froh.� sagte Marco �Dann sehen die beiden, dass du nicht wirklich f�r Hausarbeit geschaffen bist und lassen dich zuk�nftig in Ruhe.� �Ich will sie ja auch nicht ausnutzen.� sagte Merrick �Wenn ich schon bei ihnen wohne, will ich mich auch n�tzlich machen.� �Das ist zwar nett gedacht, aber wir m�ssen uns was anderes einfallen lassen.� sagte Stefanie, die aus dem Eingang kam �Momentan machst du uns mehr Arbeit, wenn du hilfst, als wenn du nicht hilfst.� �Ich k�nnte mich um den Garten k�mmern.� sagte Merrick �In Gartenarbeit bin ich immer gut.� �Okay, dann geh zu Marthe. Sie soll dir im Garten alles zeigen.� Daraufhin ging Merrick. �Merrick und Gartenarbeit?� fragte Laura �Wann soll er das denn gelernt haben?� �Das ist auch egal.� sagte Stefanie �Hauptsache, er zerdeppert mir nicht wieder die wertvollsten Vasen oder rei�t unbezahlbare B�cher aus den Regalen.�

ENDE

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