Eines Nachts betritt eine seltsame Gestalt High Tide Hills. Im Dunkel der Nacht fällt niemandem diese Gestalt auf. Noch ahnt niemand, was die Ankunft dieser Gestalt bedeutet. Eine alte Fehde wird wieder aufleben und hier in High Tide Hills ausgetragen.
Herrenhaus:
Stefanie und Marthe hatten Jonas, Laura und Marco zu sich eingeladen. Sie feierten ihren Einzug. Jetzt, da Marduk das Haus verlassen hatte, gab es keine merkwürdigen Vorkommnisse mehr. „Ich hab es ja gesagt.“ sagte Laura „Das mit dem Spuk stimmte wirklich.“ „Ja, aber letztendlich war es doch kein Poltergeist.“ sagte Marco „Nur ein armseliger Dämon, der sich die Zeit vertreiben wollte.“ „Dieser armselige Dämon hat es uns aber ganz schön gezeigt.“ sagte Stefanie „Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn er nicht plötzlich verschwunden wäre.“ „Hier ist ein kleines Geschenk für euch.“ sagte Jonas. Er überreichte Stefanie und Marthe ein Paket. Marthe öffnete es. Ein Videospiel lag drin. „Unreal Tournament 2015.“ sagte Marthe „Das ist ja cool.“ „Das denke ich auch.“ sagte Jonas „Es gibt zwar schon zwei Nachfolger, aber den Teil finde ich immer noch am besten.“ „Das hier ist von mir.“ sagte Marco und überreichte den beiden ebenfalls ein Paket. Stefanie öffnete das Paket. „Pistolen?“ fragte sie. „Na ja, ihr wohnt hier ziemlich außerhalb der Stadt.“ sagte Marco „Und Herrenhäuser sind immer so ein beliebtes Einbruchsziel.“ „Recht praktisch.“ sagte Marthe „So brauchen wir einen Einbrecher nicht mit unserer Ranger Power erledigen und so unsere Identität verraten.“ „Und von mir gibt’s das hier.“ sagte Laura und überreichte den beiden eine Flasche Rum. „Für eure Minibar.“ sagte Laura „Marthe hat mir erzählt, dass sie gerne Cocktails mischt.“ „Danke.“ sagte Marthe „Ihr müsst unbedingt meine neuste Kreation probieren.“ Daraufhin ging Marthe. „Jetzt wo sie weg ist, muss ich dich was fragen.“ sagte Jonas „Ich weiß, ich hab dich schon mal gefragt. Stefanie, meinst du, ich hab Chancen bei Marthe?“ „Jonas, so langsam gehst du mir damit auf die Nerven.“ sagte Stefanie „Frag sie doch selber, verdammt noch mal!“ „Strike, auf die Antwort hab ich mal gewartet.“ sagte Laura „Stell dir vor, einmal hat er sogar Meister Shiro gefragt.“ „Du scheinst wirklich hoffnungslos in sie verliebt zu sein.“ sagte Stefanie „Dann solltest du sie wirklich mal fragen. Soweit ich weiß, hat sie momentan keinen Freund.“ Da kam Marthe mit einem Tablett zurück, auf dem fünf Gläser standen. „So, hier ist er.“ sagte Marthe „Der Mystic Fighters Spezial.“ Marthe verteilte die Drinks. Da piepte Stefanies Verwandler. „Ja, ich höre.“ sagte Stefanie. „Es gibt Probleme in der Innenstadt.“ sagte Shiro „Sindra hat ein Monster losgeschickt.“ „Wir sind sofort unterwegs.“ sagte Stefanie. „Und aus ist es mit dem gemütlichen Tag.“ sagte Marthe. „Viel Glück.“ sagte Laura „Ich wünschte, ich könnte mit euch kämpfen.“ „Auf geht’s.“ sagte Stefanie. „Mystic Aura!!!“
In der Innenstadt feuerte ein Monster mit einer Laserkanone wild um sich. „So ist es richtig.“ sagte das Monster „Lauft nur davon, ihr widerlichen Menschen. Schon bald wird die Welt den Dämonen gehören.“ Da tauchten die Rangers auf. Stefanie sagte: „Das werden wir schon zu verhindern wissen.“ „Versucht es doch.“ sagte das Monster „Darkeners, Angriff!“ Mehrere Darkeners stürmten auf die Rangers los.
Auf einem Dach stand die dunkle Gestalt, welche die Nacht zuvor High Tide Hills betrat. Bei dieser Gestalt handelte es sich um Zen-Aku, jenem Wolfskrieger, der gegen die Wild Force Rangers gekämpft hatte. Zen-Aku sah sich den Kampf an. „Ihr neuen Rangers werdet kein Problem für mich darstellen.“ sagte Zen-Aku.
Die Rangers hatten die Darkeners besiegt und wandten sich dem Monster zu. Das Monster feuerte mit seiner Laserkanone in Richtung Rangers. Die Rangers wichen aus und stürmten auf das Monster zu. Stefanie lud ihr Schwert auf und verpasste dem Monster einen Donnerschlag. Marco sprang hoch und schlug mit seinem Hammer auf den Boden. Eine Bodenwelle warf das Monster um. Jonas schoss einen Eisstrahl von seiner Lanze ab und fror das Monster so ein. Anschließend ließ Marthe mit ihrer Waffe einen kalten, schneidenden Sturm los. Das vereiste Monster bekam Risse und zersprang schließlich. „So ein Schwächling.“ sagte Marco „Ich habe auf eine Herausforderung gehofft.“ „Ihr wollt eine Herausforderung haben?“ fragte da Zen-Aku und sprang vom Dach „Dann bekommt ihr sie jetzt.“ „Wer ist das?“ fragte Marthe.
Meister Shiro und Laura beobachteten alles im Dojo von einem Monitor aus. „Das ist nicht möglich.“ sagte Shiro. „Ist das etwa Zen-Aku?“ fragte Laura „Ich dachte, der wäre besiegt.“ „Nein, er ist nicht besiegt.“ sagte Shiro „Aber seit 15 Jahren hat man nichts mehr von ihm gehört. Es hieß, er habe sich dem Bösen abgewendet.“ „So sieht das aber nicht aus.“ sagte Laura. „Wir können nur hoffen, dass er nicht mehr so stark wie vor 15 Jahren ist.“ sagte Shiro. „Nicht gerade viel, auf das man hoffen kann.“ sagte Laura.
„Wer auch immer du bist, wenn du Böses vor hast, wirst du an uns nicht vorbei kommen.“ sagte Stefanie. „Ich werde euch das Gegenteil beweisen.“ sagte Zen-Aku „Halbmondklinge!“ Er holte eine Waffe hervor, die ähnlich geformt war wie Marthes Windklinge. „Halbmondwelle!“ rief Zen-Aku. Von seiner Waffe feuerte Zen-Aku eine Energiewelle ab, die vor den Rangers aufschlug. Die Explosion schleuderte die Rangers weg. Stefanie stand als erste wieder auf. „Na schön, du willst es nicht anders.“ sagte sie. Sie rannte auf Zen-Aku los und schlug ihn mit ihrem Schwert. Doch Zen-Aku wehrte den Angriff ab. Stefanie lieferte sich mit Zen-Aku ein heftiges Duell, das Zen-Aku gewann. Einer seiner Schläge kam an Stefanies Deckung vorbei und traf sie voll. Stefanie ging zu Boden und verwandelte sich zurück. „Du bist zu schwach.“ sagte Zen-Aku „Was soll man auch schon von einem weiblichen roten Ranger erwarten? Der letzte rote Ranger, gegen den ich gekämpft hab, hatte wesentlich mehr drauf.“ „Du wirst schon sehen, wie viel ich drauf hab.“ sagte Stefanie. Sie stand wieder auf und ging auf Zen-Aku zu. Die anderen Rangers kamen zu ihr. „Lass es.“ sagte Marthe „Es hat keinen Zweck. Du bist zu stark geschwächt.“ „Genau.“ sagte Marco „Lass mich das lieber regeln.“ Marco stürmte auf Zen-Aku zu und schlug ihm mit seinem Hammer die Halbmondklinge aus der Hand. „Na, was sagst du nun?“ fragte Marco. „Ich bin nicht beeindruckt.“ sagte Zen-Aku. Marco schlug erneut zu. Zen-Aku sprang über den Hammer hinweg und verpasste Marco einen Tritt gegen den Kopf. Marco ging zu Boden. Anschließend stürmte Jonas auf Zen-Aku zu. Zen-Aku ergriff Jonas’ Lanze an der Spitze und schleuderte sie mitsamt Jonas über seine Schulter hinweg. Als Marthe auf Zen-Aku zu rannte, hob Zen-Aku seine Halbmondklinge vom Boden auf. Er machte einen schnellen Schritt nach vorne und schlug zu. Marthe wurde getroffen und ging zu Boden. „Ihr seid richtige Schwächlinge.“ sagte Zen-Aku „Heute werde ich euch noch verschonen. Aber das nächste Mal kenne ich keine Gnade.“ Zen-Aku drehte sich um und ging. Jonas, Marco und Marthe verwandelten sich zurück. „Stefanie, bist du in Ordnung?“ fragte Marthe. „Hab mich schon mal besser gefühlt.“ sagte Stefanie „Wer war das?“
Als Zen-Aku durch den Wald ging, wurde er von Sindra und Marduk empfangen. „Das war großartig.“ sagte Sindra „Du hast es den Rangers ganz schön gezeigt.“ „Die Rangers sind Schwächlinge.“ sagte Zen-Aku „Da ist nichts großartiges dran, die zu besiegen.“ „Wie dem auch sei.“ sagte Sindra „Jemanden wie dich können wir gut gebrauchen. Mach bei uns mit und hilf uns, die Rangers zu erledigen.“ „Unter einer Bedingung.“ sagte Zen-Aku „Ich will die Power Quelle der Rangers.“ „Wenn es weiter nichts ist.“ sagte Sindra „Dann sind wir uns ja einig.“
Meister Shiros Dojo:
„Zen-Aku ist also zurück.“ sagte Shiro „Ihr habt selbst gemerkt, wie stark er ist. Er ist ein gefährlicher Gegner.“ „Es gab also vor 15 Jahren schon einmal ein Rangerteam, das gegen Zen-Aku gekämpft hat?“ fragte Stefanie „Warum ist er dann hier?“ „Die Rangers konnten Zen-Aku nicht endgültig besiegen.“ sagte Shiro „Doch das war nicht nötig. Zen-Aku hatte sich dem Bösen abgewandt und ist einen friedlichen Weg gegangen.“ „Wenn das der friedliche Weg war, möchte ich nicht wissen, wie der ist, wenn er aggressiv wird.“ sagte Jonas. „Ich weiß auch nicht, was Zen-Aku so verändert hat.“ sagte Shiro „Er ist weitaus gefährlicher, als er damals war. Ihr müsst euch gut vorbereiten, Rangers. Zen-Aku wird es euch nicht gerade leicht machen.“
ENDE