Jonas und Laura gingen gemeinsam durch den Stadtpark. �Laura, du als M�dchen kannst mir bei meinem Problem bestimmt weiterhelfen.� sagte Jonas �Worauf fahrt ihr M�dchen so ab?� �Es ist wegen Marthe, stimmt�s?� fragte Laura. �Richtig.� sagte Jonas �Woher wei�t du das?� �Weibliche Intuition.� sagte Laura �Du verh�ltst dich in ihrer N�he manchmal ziemlich seltsam. Lade sie doch einfach mal zum Essen ein. Vielleicht kommt ihr euch ja n�her.� �Ich werde Marthe fragen, wenn ich sie das n�chste Mal sehe.� sagte Jonas �Wo ist sie jetzt eigentlich?� �Sie sieht sich mit Stefanie ein paar Wohnungen an.� sagte Laura �Sie wollen endlich ihre eigene Wohnung haben.� �Das ist aber schade.� sagte Jonas �Dann werden die zwei H�bschen ja bei mir ausziehen.� �Du sagst es.� sagte Laura �Mach dir nichts draus. Sie sind ja immer noch deine Ranger Partner.�
Am Stadtrand:
Stefanie und Marthe standen vor einem riesigen Herrenhaus. �Das soll es sein?� fragte Stefanie �Das billigste Haus, was in High Tide Hills zu finden ist? Hast du dich auch nicht vertan?� �Nein, das ist es.� sagte Marthe �Die Adresse stimmt �berein.� �Wer um alles in der Welt vermietet so ein Haus f�r 50 Dollar im Monat?� fragte Stefanie. �Jemand, der auch sonst genug Geld hat.� sagte Marthe �Der Preis ist wirklich g�nstig. Ich denke, wir sollten zuschlagen.�
Martial Arts Schule:
Auf dem Hof trainierten Laura, Jonas und Marco gemeinsam. Da kamen Stefanie und Marthe zu ihnen. �Und, habt ihr schon was gefunden?� fragte Laura. �Und ob.� sagte Stefanie �Ein Herrenhaus am Stadtrand. F�r nur 50 Dollar im Monat.� �Das ist nicht euer Ernst?� fragte Laura �Doch nicht etwa das alte Herrenhaus? Was habt ihr nur getan?� �Stimmt was nicht?� fragte Stefanie �Der Vermieter hat uns vorher noch rumgef�hrt. Es sah doch ganz ordentlich aus.� �Er hat euch bestimmt verschwiegen, dass es in dem Haus spukt.� sagte Laura �Was meint ihr, warum die Miete so billig war? Jeder hier wei�, dass es dort spukt.� ��bertreibst du da nicht ein wenig?� sagte Marthe �Okay, wir k�mpfen gegen D�monen. Aber das verleitet mich noch lange nicht dazu, zu glauben, dass es da spukt.� �Es ist eine Stadtlegende.� sagte Marco �Ich glaube da auch nicht so recht dran. Fakt ist, dass kein Mieter es l�nger als eine Woche in diesem Haus ausgehalten hat.� �Wir sollten zuschlagen, nicht wahr?� sagte Stefanie zu Marthe �Toll, jetzt haben wir ein Geisterhaus.� �Du glaubst doch jetzt nicht etwa auch an den Bl�dsinn?� fragte Marthe �Das ist doch nur ein Aberglaube.� �Meinetwegen braucht ihr nicht in das Haus einzuziehen.� sagte Jonas �Mir macht es wirklich nichts aus, wenn ihr noch l�nger bei mir bleibt.� �Das war mir klar.� sagte Marthe �Aber wir wollen doch erst einmal sehen, wie es sich in diesem Haus lebt.�
Ungef�hr eine Stunde sp�ter betraten Stefanie und Marthe das Haus. Sie hatten ihre Sachen bereits mitgebracht. �Es ist echt unglaublich.� sagte Marthe �Die gesamte Einrichtung ist im Preis inbegriffen. So langsam frage ich mich auch, wo da der Haken ist.� �Lass uns erst einmal unser Zimmer beziehen.� sagte Stefanie �Also, wir haben sowohl hier unten, als auch im ersten Stock ein Schlafzimmer.� �Lass uns das hier unten nehmen.� sagte Marthe �Da ist das Badezimmer n�her.� �In Ordnung.� sagte Stefanie. Die beiden M�dchen gingen in Richtung Schlafzimmer. Dort angekommen legten sie erst einmal ihre Taschen auf die beiden Betten. �Ich muss dir was gestehen.� sagte Marthe �Jetzt, wo wir beide zusammen wohnen, solltest du es wissen. Ich bin Bisexuell. Ich hoffe, das ist kein Problem f�r dich.� �Ach was.� sagte Stefanie �Ich bin doch auch Bi.� �Na, da bin ich ja beruhigt.� sagte Marthe �Ich dachte schon, du w�rdest dich deswegen von mir abwenden.� Stefanie �ffnete den Wandschrank und fing an zu schreien. Im Schrank hing eine Leiche. �Was ist los?� fragte Marthe. �Sieh dir das an.� sagte Stefanie. Marthe blickte in den Wandschrank. Die Leiche war verschwunden. �Ach, diese kleine Spinne an der Wand?� fragte Marthe �Die ist harmlos.� �Da hing doch vorhin noch eine Leiche in dem Schrank.� sagte Stefanie. �Eine Leiche?� fragte Marthe �Das hast du dir bestimmt nur eingebildet. Du solltest dieses Schauerm�rchen mit dem Spuk vergessen und alles viel lockerer sehen. Wir leben jetzt in einem riesigen Herrenhaus. Fast wie Million�re.� �Ich bin mir sicher, da war was.� sagte Stefanie. �Ach, da war nichts.� sagte Marthe �Ich mach uns erst einmal was zu essen. Danach geht es dir besser.� �Ich helfe dir dabei.� sagte Stefanie �Ich muss auf andere Gedanken kommen.� Stefanie und Marthe gingen in die K�che. �Ein Gasherd.� sagte Marthe �Zum Gl�ck wei� ich, wie man damit umgeht. Das Gas ist abgeschaltet. Ich halte ein Streichholz an die Herdplatte und du drehst das Gas langsam auf.� Marthe z�ndete ein Streichholz an und hielt es an die Herdplatte. Pl�tzlich gab es eine Stichflamme, die kurze Zeit sp�ter wieder erlosch. Marthe schreckte zur�ck. Sie rief: �Ich hab dir gesagt, du sollst das Gas LANGSAM aufdrehen!� �Ich hab den Gashebel noch nicht einmal ber�hrt.� sagte Stefanie �Und du hast ja selbst noch nachgesehen, ob das Gas abgedreht ist.� Marthe sah sich den Gashebel an. Er war immer noch zu. �Das ist wirklich seltsam.� sagte Marthe �Muss wohl ein kleiner Defekt gewesen sein. Ein Spuk war es auf jeden Fall nicht.� �Ich hab nichts gesagt.� sagte Stefanie.
Jonas, Laura und Marco waren bei Jonas und sahen sich einen Film an. Jonas lief auf und ab. �Was ist los mit dir?� fragte Laura. �Ich mache mir Sorgen um Marthe und Stefanie. Die beiden sind ganz alleine in diesem Spukhaus.� �Ja, da muss ich auch die ganze Zeit dran denken.� sagte Laura �Meint ihr, wir sollen ihnen mal einen Besuch abstatten?� �Unsinn.� sagte Marco �Es gibt keine Geister.� �Ach, ich geh jetzt.� sagte Jonas �Ich k�nnte es mir nie verzeihen, wenn Marthe was passiert.� �Warte, wir kommen mit.� sagte Laura.
W�hrend Marthe immer noch das Essen zubereitete, ging Stefanie in die Bibliothek. �Diese Sammlung an B�chern ist echt erstaunlich.� sagte Stefanie �Vielleicht findet man hier auch ein Buch �ber Kampftaktiken. Das k�nnte uns gegen Sindra gut helfen.� Da flog ihr ein Buch an den Kopf. Stefanie blickte hoch. �Seltsam.� sagte sie �Da oben stehen noch alle B�cher. Wo kommt dann das Buch her?� Stefanie drehte sich um und sah mehrere B�cher auf sich zufliegen. Stefanie duckte sich. Schon flogen ihr von allen Seiten B�cher entgegen. �Verdammt, ich muss hier raus.� sagte Stefanie. Sie wich den B�chern aus, so gut sie konnte. Dennoch wurde sie von einigen B�chern getroffen. Sie entkam schlie�lich aus der Bibliothek und ging zur K�che zur�ck. �Mein Gott, wie siehst du denn aus?� fragte Marthe �Was hast du mit deinen Haaren gemacht?� �Das waren die verdammten B�cher. Die sind aus den Regalen geflogen und haben mich verfolgt. Ich h�tte nie gedacht, dass Goethes Faust so hart zuschlagen kann.� �Du willst mich wohl veralbern.� sagte Marthe �Wahrscheinlich sind nur ein paar B�cher aus dem Regal gefallen.� �Du glaubst mir immer noch nicht.� sagte Stefanie �Komm mit, dann zeig ich es dir.� �Sofort.� sagte Marthe �Ich mach nur eben die Herdplatte aus.� Marthe schaltete die Herdplatte aus und ging mit Stefanie in Richtung Bibliothek. Doch in der Eingangshalle des Hauses materialisierte sich pl�tzlich ein D�mon. �Endlich ist es soweit.� sagte der D�mon �Endlich kann ich wieder Gestalt annehmen.� �Und wer bist du?� fragte Marthe. �Man nennt mich Marduk.� sagte der D�mon �Ich bin ein Krieger des D�monenreiches. Vor 1000 Jahren wurde ich an diesem Ort get�tet. Meine Seele wanderte in der Unterwelt umher. Bis ich endlich wieder Gestalt annehmen konnte.� �Dann haben wir dir also den ganzen Spuk zu verdanken.� sagte Stefanie. �Sehr richtig.� sagte Marduk �So hab ich mir die Zeit bis zur Materialisierung vertrieben. Mir macht es spa�, die Menschen zu erschrecken.� �Und uns macht es spa�, D�monen zu vernichten.� sagte Stefanie. �Mystic Aura!!!�
Laura, Marco und Jonas kamen an dem Herrenhaus an. �Scheint alles ruhig zu sein.� sagte Marco �Na bitte. Ihr habt euch v�llig umsonst Sorgen gemacht.� Da flogen Stefanie und Marthe durch die Eingangst�r nach drau�en. �Wieso habt ihr es so eilig?� fragte Jonas �Und wieso seid ihr verwandelt?� �Der da ist der Grund.� sagte Stefanie und zeigte auf Marduk. �Was ist das denn f�r einer?� fragte Marco. �Das ist euer Poltergeist.� sagte Marthe. �Poltergeist oder D�mon, das ist doch eh egal.� sagte Marco �Dem zeigen wir es.� �Mystic Aura!!!� Marco rief seinen Hammer. Er rannte auf Marduk zu und schlug ihn weg. Jonas schoss einen Eisstrahl auf Marduk. Stefanie lud anschlie�end ihr Schwert auf und schlug Marduk mehrmals. �Gar nicht mal so �bel.� sagte Marduk �Aber jetzt bin ich dran.� Da verschwand Marduk pl�tzlich. �Wo ist er denn hin?� fragte Stefanie. �Hat wohl angst bekommen.� sagte Marco �Na ja, der soll sich jedenfalls nicht noch mal blicken lassen.�
Sindras Unterschlupf:
Marduk materialisierte sich vor Sindra. �Willkommen, D�monenkrieger.� sagte Sindra. �Wo bin ich hier?� fragte Marduk �Wie komme ich hierher?� �Ich hab dich hierher gebracht.� sagte Sindra �Du bist Marduk, ein bekannter D�monenkrieger. Ich habe dich hierher geholt, weil die Rangers dich sonst vernichtet h�tten. Ich brauche dich an meiner Seite. Du w�rdest einen f�higen General abgeben.� �H�rt sich nicht schlecht an.� sagte Marduk �Wenn es um die Vernichtung alles Guten geht, bin ich dabei.� �Genau darum geht es.� sagte Sindra �Gemeinsam haben wir eine gr��ere Chance gegen diese Power Rangers. Wir werden sie vernichten. Und dann wird endlich das B�se herrschen.�
ENDE