Episode 32: Herr der Lüfte

New Glamis Airport:
Curtis und Charlie zeigten ihren Freundinnen den New Glamis Airport. „Das ist wirklich ein riesiges Gebäude.“ sagte Synn „Und hier kommen die Menschen hin, wenn sie zu weit entfernten Orten reisen wollen?“ „Ja, so ist es.“ sagte Charlie. „Na ja, ich ziehe einen Teleportationszauber vor.“ sagte Aryla „Geht wesentlich schneller, und kostet auch nichts.“ „Wir können leider nicht zaubern.“ sagte Charlie „Also, damit meine ich die Menschen allgemein. Wir als Rangers haben natürlich einige Zauber drauf. Aber auch nur, wenn wir verwandelt sind.“ „Was ist eigentlich mit den Flugzeugen los?“ fragte Synn „Sie sind alle am Boden. Seit wir hier sind, hab ich keinen Start und keine Landung gesehen.“ „Das weiß ich auch nicht.“ sagte Charlie „Seltsamerweise sind alle Flüge abgebrochen. Das kam auch in den Nachrichten, dass es vorerst keine Flüge von und nach New Glamis geben wird. Angeblich wegen unsicherem Luftraum.“ „Unsicherer Luftraum?“ fragte Aryla „Das kommt mir schon sehr verdächtig vor.“ „Wie meinst du das?“ fragte Curtis. „Nun, es ist nur noch ein Schrecken übrig.“ sagte Aryla „Der Schrecken der Luft. Und dann heißt es auf einmal, der Luftraum über New Glamis ist zu gefährlich. Ich glaube, wir haben die Ursache für die abgebrochenen Flüge gefunden.“ „Das macht Sinn.“ sagte Charlie „In den Nachrichten wurde auch nur vom unsicheren Luftraum gesprochen. Nicht, weshalb er unsicher ist. Man wollte keine Panik auslösen, indem man sagt, dass hier ein Monster seine Kreise zieht.“ „Du sagst es.“ sagte Aryla „Deshalb sollten wir den Anderen bescheid sagen, dass wir den Schrecken der Luft gefunden haben. Kommst du, Schatz?“ Doch niemand antwortete. „Wo ist Curtis?“ fragte Aryla. „Guck mal nach draußen.“ sagte Synn. Aryla sah aus dem Fenster und sah, dass Dragoon sich in die Lüfte erhob. „Das kann doch wohl nicht wahr sein.“ sagte Aryla „Ich stehe zwar auf mutige Männer, aber das ist doch Wahnsinn.“

Curtis flog mit Dragoon immer höher. Schließlich entdeckte er über den Wolken den Schrecken der Luft. „Da bist du ja, du Bestie.“ sagte Curtis „Mach dich bereit. Dein Ende ist nah.“ Dragoon spie einige Feuerbälle gegen den Schrecken. Die Feuerbälle trafen ihn, doch sie machten ihm nichts aus. Der Schrecken wandte sich Curtis zu und feuerte einen gewaltigen Strahl ab. Curtis und Dragoon wichen aus. „Gar nicht mal so schlecht.“ sagte Curtis „Aber dennoch wirst du scheitern. Du hast diese Gegend lange genug terrorisiert.“ Dragoon flog um den Schrecken herum und beschoss ihn von allen Seiten. Doch kein Treffer zeigte Wirkung. „Na schön, dann was anderes.“ sagte Curtis. Doch da drehte sich der Schrecken schnell um und feuerte einen Strahl ab. Dragoon wurde getroffen und stürzte zu Boden. Der Schrecken wandte sich ab.

Im Flughafengebäude sahen Aryla, Synn und Charlie, wie Curtis und Dragoon zu Boden stürzten. „Oh nein!“ rief Aryla „Das kann ich mir nicht ansehen.“ Dragon fing sich ab und flog davon. Curtis machte eine Rolle in der Luft und landete auf den Füßen. „Du kannst wieder hinsehen, Aryla.“ sagte Charlie „Es geht ihm gut. Ihm ist nichts passiert.“ Kurze Zeit später war Curtis wieder unverwandelt und kam zu seinen Freunden. „Könntest du mir mal verraten, was das eben sollte?“ fragte Aryla „Ich hatte schreckliche Angst um dich.“ „Tut mir leid.“ sagte Curtis „Aber das ist der letzte Schrecken. Wir müssen ihn vernichten.“ „Ja, aber solange wir die Schwachstelle nicht kennen, nützt uns ein Kampf nichts.“ sagte Aryla „Ich bitte dich, lass uns erst einmal herausfinden, wie wir diesen Schrecken besiegen können.“ „In Ordnung.“ sagte Curtis „Meine Methode hat schon mal nicht geklappt.“ „Das hast du uns gerade eindrucksvoll bewiesen.“ sagte Synn.

Azura:
Später traf sich Nathaniel mit seinen Töchtern in seiner Hütte. „Ich glaube, ich hab es.“ sagte er „Einen Zauber, der die Schwachstelle des letzten Schreckens rausfinden soll.“ „So ein Zauber ist tatsächlich möglich?“ fragte Aryla „Ein normaler Analysezauber wird es wohl nicht sein, oder?“ „Nein, denn ein Analysezauber wirkt bei den Schrecken nicht.“ sagte Nathaniel „Sie sind gegen alle Zauber geschützt, die ihnen schaden können. Und ein Analysezauber wäre ein Nachteil für sie. Gute Zauber hingegen dringen durch ihre Schilde durch.“ „Ich verstehe schon.“ sagte Yukai „Wenn man einen Zauber, der dem Schrecken nicht schadet, mit einem Analysezauber koppelt, müsste der Analysezauber durchkommen. Dabei muss man natürlich achten, dass der positive Zauber stärker ist als der Analysezauber, um das Schild zu umgehen.“ „Genau das wollte ich vorschlagen.“ sagte Nathaniel „Es ist die einzige Möglichkeit, die mir einfällt. Ein stärkerer Analysezauber würde auch nur vom Schild abgefangen werden.“ „Ich hoffe mal, dass es klappt.“ sagte Aryla „Es kann natürlich passieren, dass nur der positive Effekt des Zaubers durchkommt, und der Analyseeffekt gar keine Wirkung zeigen wird.“ „Wir müssen es einfach ausprobieren.“ sagte Yukai „Ich werde den Zauber ausführen.“

In Selphies Wohnung unterhielten sich die Rangers über den letzten Schrecken. „Der Schrecken der Luft.“ sagte Curtis „Der hat mich ganz schon ausgetrickst. Wird bestimmt nicht leicht, seine Schwachstelle rauszufinden.“ „Was ist, wenn er keine hat?“ fragte Melody. „Dann haben wir ein Problem.“ sagte Selphie. Da öffnete sich ein Portal, durch das Yukai schritt. „Yukai.“ sagte Jill „Ich hoffe, du hast gute Nachrichten für uns.“ „Ich hoffe es.“ sagte Yukai „Ich glaube, ich habe einen Weg gefunden, die Schwachstelle des Schreckens herauszufinden.“ „Das sind definitiv gute Nachrichten.“ sagte Selphie „Dann können wir den letzten Schrecken vernichten.“ „Wie gesagt, wenn es klappt.“ sagte Yukai „Sicher bin ich mir da nicht.“ „Wir müssen es einfach ausprobieren.“ sagte Selphie „Also dann mal los.“

New Glamis Airport:
Die Rangers und Yukai standen außerhalb des Flughafens und blickten nach oben. „Irgendwo in den Wolken schwebt der Schrecken umher.“ sagte Curtis „Dragoon kann uns da hochbringen. Aber es ist natürlich auch riskant.“ „Das Risiko müssen wir eingehen.“ sagte Selphie „Na los, lasst uns den Schrecken vernichten.“ „Shining Light, Shining Bright!!!“ „Crimson Flame, Burn!!!“ Curtis rief Dragoon, auf den die Rangers und Yukai aufstiegen. „Haltet euch gut fest.“ sagte Curtis „Besonders du, Yukai. Du hast keinen Power Anzug, der dich schützt, wenn du runterfällst.“ „Ich werde schon auf mich aufpassen.“ sagte Yukai „Meine kleine Allora braucht mich schließlich.“ „Okay, dann aufgepasst, es geht los.“ sagte Curtis. Dragoon erhob sich in die Lüfte. Schon bald hatten die Rangers den Schrecken erreicht. Yukai sprach einen Zauber aus. Sie koppelte einen starken Heilzauber an den Analysezauber. Wie geplant ließ das Schild des Schreckens den Heilzauber mitsamt Analysezauber durch. „Ich hab es.“ sagte Yukai „Einen richtigen Schwachpunkt hat der Kerl nicht. Sein Schild wird aber durch starke Belastung zusammenbrechen.“ „Okay, dann mit allem, was wir haben.“ sagte Selphie. „Vulkanator aktivieren!“ rief Curtis. Er feuerte auf den Schrecken. Selphie, David und Charlie sprachen ihre Zauber, während Melody und Jill mit ihren Waffen auf den Schrecken feuerten. Er wurde mehrmals getroffen. Da fuhr ein Blitz über seinen Körper. „Das Schild ist verschwunden.“ sagte Curtis „Perfekt. Beenden wir es, Dragoon.“ Während Curtis mit dem Vulkanator immer noch auf den Schrecken feuerte, spie Dragoon einige Flammenkugeln. Der Schrecken wurde getroffen und explodierte.

In Selphies Wohnung feierten die Rangers zusammen mit Synn, Yukai und Aryla den Sieg über den letzten Schrecken. „Wir haben den letzten Schrecken vernichtet.“ sagte Selphie „Die angeblich gefährlichsten Monster sind besiegt. Und es war gar nicht mal so schwer.“ „Jetzt kann Sephira ruhig kommen.“ sagte Charlie „Die machen wir fertig.“ „Ich weiß nicht.“ sagte Synn „Ich hab irgendwie kein gutes Gefühl.“ „Wieso denn?“ fragte Curtis „Wir haben die Schrecken besiegt.“ „Selphie sagte es doch bereits.“ sagte Synn „Es war leicht. Zu leicht, wenn ihr mich fragt. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Sephira wollte, dass wir die Schrecken vernichten.“ „So ein Blödsinn.“ sagte Melody „Was soll sie denn davon haben? Sie will uns tot sehen.“ „Synn hat recht.“ sagte Aryla „Ich spüre, dass uns etwas noch schrecklicheres bevorstehen wird.“

ENDE

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