New Glamis hatte die Meteoriteneinschl�ge unbeschadet �berstanden. Die Bruchst�cke des riesigen Meteors sind alle au�erhalb der Stadt eingeschlagen und hatten niemanden verletzt. Jedoch hatte der Einschlag bisher ungeahnte Folgen. An drei der Einschlagstellen bewegte sich was. Der Boden �ffnete sich und Monster kamen hervor. Es waren drei Monster, die gef�hrlicher und schrecklicher erschienen als alles, was New Glamis vorher erlebt hatte. Jahrhunderte lang haben sie geschlafen, aber der Einschlag hatte sie geweckt. Eines der Monster erhob sich in die L�fte. Das zweite Monster tauchte in einen nahe gelegenen See unter. Das dritte Monster schritt langsam auf New Glamis zu. Noch ahnte niemand, welche Gefahr der Stadt drohte. Niemand, bis auf ein paar Ausnahmen.
Die Rangers, Synn und Aryla hatten sich bei Selphie versammelt und verbrachten einen gem�tlichen Tag. �Sch�n, dass es dir wieder besser geht, Synn.� sagte Melody �Charlie sagte uns, du w�rst wahrscheinlich krank.� �Wenn es nur mal das w�re.� sagte Synn �Ich habe irgendetwas gesp�rt. Als w�rde sich eine gro�e dunkle Macht erheben. Und es ist nicht Sephira.� �Ich wei�, was du meinst.� sagte Aryla �Ich habe es auch gesp�rt. Gleich nachdem die Meteoriten auf die Erde eingeschlagen sind.� �Jetzt wei� ich auch, wieso ich Kopfschmerzen hab.� sagte Jill �Ich sp�re es wohl auch. Da kommt das Azuranerblut in mir durch.� �Schon m�glich, dass ihr als Nachkommen von Azuranern auch was sp�ren k�nnt.� sagte Aryla. �Tja, ich sp�re jedenfalls nichts.� sagte Melody �Und dabei bin ich auch zum Teil Azuraner.� �Dann liegen deine Gaben wohl woanders.� sagte Aryla �Mein Vater, meine Schwester und ich haben allesamt die Gabe der Empathie. Von daher k�nnen wir Gef�hle sp�ren. Deshalb sind manche Menschen auch leicht durchschaubar f�r uns. Jedenfalls hab ich eine gro�e Zorneswelle gesp�rt, als die Meteoriten eingeschlagen sind.� �Zorn hab ich nicht gesp�rt.� sagte Synn �Nur dunkle Energie. Na ja, dadurch dass ich mich mit dunkler Magie besch�ftigt habe, reagiere ich eh ziemlich empfindlich auf dunkle Energie. Also, bei mir ist es keine Empathie.� �Dennoch ein sehr n�tzliches Talent.� sagte Aryla �Es erlaubt dir, die Anwesenheit b�ser Wesen aufzusp�ren.� �Ich war ja selber mal ein b�ses Wesen.� sagte Synn �Wer k�nnte sich besser in sie hinein versetzen als ich?�
Sephiras Tempel:
�Es ist soweit.� sagte Sephira �Die Schrecken sind soeben erwacht.� �Du meinst doch nicht wirklich die Monster aus den Legenden?� fragte Zypher �Sie existieren?� �Nat�rlich existieren sie.� sagte Cuiah �Sie wurden von einem gro�en Meister der Dunkelheit geschaffen. Vom m�chtigen Geron, dem gr��ten dunklen Magier, den Azura je gesehen hat.� �Von dem hab ich schon geh�rt.� sagte Zypher �Die magischen Besch�tzer haben ihn versiegelt, wie sie uns versiegelt haben. Allerdings wei� niemand, wo sie ihn versiegelt haben.� �Wahrscheinlich ist Geron doch nur eine Legende.� sagte Sephira �Eine Ausrede, weil niemand glauben wollte, dass die Natur solch schreckliche und wilde Monster hervorbringen kann.� �Glaub mir, die Geschichte von Geron ist wahr.� sagte Cuiah �Ich habe seine B�cher studiert. Er war ein wahrer Meister der dunklen K�nste.� �Offenbar nicht meisterhaft genug.� sagte Zypher �Sonst h�tte er sich nicht von den mystischen Besch�tzer besiegen lassen.� �Das habt ihr auch.� sagte Cuiah �W�rdet ihr euch deshalb f�r schlechter halten, als ihr seid?� �Na ja, eigentlich nicht.� sagte Zypher �Aber was sollen wir jetzt im Bezug auf die Schrecken tun?� �Wir k�nnen nichts tun.� sagte Sephira �Man kann die Schrecken nicht kontrollieren. Wir k�nnen nur warten.�
Nachdem das Thema der Meteoriteneinschl�ge erledigt war, sahen sich die Rangers, Synn und Aryla einen Film an. Da betrat pl�tzlich Nathaniel den Raum. �Erschreck uns doch nicht so, Vater.� sagte Aryla. �Verzeihung.� sagte Nathaniel �Aber es ist wirklich wichtig. Uns droht eine gro�e Gefahr.� �Es hat was mit den Meteoriteneinschl�gen zu tun.� sagte Aryla �Hab ich recht? Ich hab da n�mlich was gesp�rt.� �Ja, du hast recht.� sagte Nathaniel �Aber es ist schlimmer, als ich erwartet hatte. Die Schrecken sind erwacht.� �Das ist nicht wahr.� sagte Synn �Die Schrecken sind doch nur Legenden.� �Die Schrecken?� fragte David �So wie die zehn Schrecken, die vor einigen Jahren Briarwood heimgesucht haben?� �Nein, es sind wilde Monster.� sagte Nathaniel �Ein dunkler Magier hat sie vor vielen Jahrhunderten erschaffen. Monster, die sich von niemandem kontrollieren lassen. Sie gehen nur ihrer Zerst�rungswut nach. Als diese Monster hier zur Erde gelangten, jagten die magischen Besch�tzer ihnen hinterher und konnten sie schlie�lich im Inneren der Erde versiegeln. Sie waren zu stark, als dass man sie besiegen konnte. Die Meteoriteneinschl�ge haben dieses Siegel irgendwie gebrochen und die Schrecken geweckt. Der Schrecken der Erde marschiert bereits auf New Glamis zu. Sein Todesstrahl k�nnte die ganze Stadt vernichten.� �Dann m�ssen wir ihn aufhalten.� sagte Selphie. �Aber was sollen wir schon ausrichten?� fragte Charlie �Du sagtest doch, sie sind unbesiegbar.� �Nein, das sagte ich nicht.� sagte Nathaniel �Sie waren einfach nur zu stark. Aber ihr k�nnt es schaffen. Die Schrecken waren lange Zeit versiegelt. Diese lange Zeit des Nichtstuns hat sie geschw�cht. Und ich kenne eure F�higkeiten. Ihr k�nnt es schaffen.� �Wir m�ssen es versuchen.� sagte Jill �Die ganze Stadt ist in Gefahr. Es ist unsere Pflicht, dieses Monster aufzuhalten.� �H�rt mir zu.� sagte Nathaniel �Dann sage ich euch, wo ihr den Schrecken der Erde findet.�
Wenige Minuten sp�ter befanden sich die Rangers verwandelt am Stadtrand von New Glamis. Der Schrecken der Erde schritt immer noch auf die Stadt zu. �Wir m�ssen etwas unternehmen.� sagte Selphie. Sie rannte ein paar Schritte auf den Schrecken zu und rief: �Hey, Riesenbaby! Am besten vergisst du deinen Plan gleich!� Der Schrecken drehte sich um und lud einen Strahl auf. �Pass auf, Selphie!� rief David. Selphie sprang zur Seite, als der Schrecken seinen Strahl aus seiner Brust abfeuerte. Der Strahl hinterlie� einen riesigen Krater. �Da hab ich ja gerade noch mal Gl�ck gehabt.� sagte Selphie �Okay, dann alle zusammen.� Die Rangers zogen ihre Waffen und griffen den Schrecken an. Doch die Angriffe machten ihm nichts aus. Seine Haut war zu hart f�r die Waffen. Schlie�lich schlug der Schrecken mit einem Schlag alle Rangers zu Boden. Er feuerte seinen Strahl auf sie, doch die Rangers wichen noch rechtzeitig aus. �Na sch�n, dann wohl auf die harte Tour.� sagte Selphie �Krieger Kampfr�stung, aktivieren!� �Eine gute Idee.� sagte Curtis �Vulkanator, aktivieren!� Selphie schlug mit ihrem Schwert zu, w�hrend Curtis ununterbrochen auf den Schrecken feuerte. Doch auch diese Angriffe machten ihm nichts aus. Wieder feuerte er seinen Strahl ab. Selphie und Curtis wichen aus. �Das ist es.� sagte Jill �Melody, komm mit. Ich hab da eine Idee.� Melody und Jill stellten sich vor den Schrecken auf. �Was macht ihr da?� fragte Selphie �Das ist zu gef�hrlich.� �Ich hab einen Plan.� sagte Jill �Einen Versuch ist es wert.� Wieder lud der Schrecken seinen Strahl auf. �Jetzt!� rief Jill. Sie und Melody feuerten ihre Waffen in das Loch in der Brust des Schreckens, wo er immer seinen Strahl auflud. Er �ffnete seine Brust nur f�r einen Angriff, was sich Jill zunutze machen wollte. Die Pfeile von Melody und Jill trafen den Schrecken. Er taumelte zur�ck und br�llte auf. Ein Blitz fuhr �ber seinen ganzen K�rper. �Selphie! Curtis! Er ist geschw�cht!� rief Jill �Jetzt k�nnt ihr ihn besiegen!� Selphie schlug erneut mit ihrem Schwert zu, w�hrend Curtis feuerte. Diesmal wurde der Schrecken von den Angriffen verletzt. Schlie�lich ging er zu Boden und explodierte. �Das war schon mal einer.� sagte Jill �War doch gar nicht mal so schwer.�
Die Rangers hatten sich nach dem Kampf wieder in Selphies Wohnung versammelt. Nathaniel wartete schon auf sie. �Das habt ihr wirklich gut gemacht.� sagte Nathaniel �Ihr habt die Schwachstelle des Schreckens rausgefunden und ihn besiegt. Etwas anderes hab ich nicht von euch erwartet.� �Es war Jills Verdienst.� sagte Selphie �Sie hatte die Idee, es so zu versuchen.� �Manchmal sind die waghalsigsten Ideen die besten.� sagte Nathaniel �Ber�cksichtigt das in eurem Kampf gegen die anderen beiden Schrecken. Wenn ihr ihnen begegnen werdet, m�sst ihr h�chstwahrscheinlich auch bei ihnen eine Schwachstelle ausfindig machen.� �Das kriegen wir hin.� sagte Selphie �Meint ihr nicht auch?� �Nat�rlich.� sagte Melody �Wir werden den Schrecken schon zeigen, dass wir f�r sie die wahren Schrecken sind.�
ENDE