Alexia wohnte mittlerweile bei Rika und Evelyn. Sie hatte sich in Vickys altem Zimmer eingerichtet. Auch an diesem Morgen fr�hst�ckten die drei M�dchen zusammen. Es war Samstag, weshalb sie nicht zur Schule mussten. �Und, wie l�uft es bei den Defenders, Alexia?� fragte Rika. �Wirklich gut.� sagte Alexia �Bei den Defenders f�hle ich mich wohl. Obwohl ich von KAISER kam, wurde ich freundlich aufgenommen. Und jetzt bin ich sogar der rote Ranger.� �Du hast ja nie wirklich f�r KAISER gearbeitet.� sagte Evelyn �Dir blieb ja nichts anderes �brig, wenn du nicht sterben wolltest.� �Ja, aber irgendwann hab ich gemerkt, dass es so nicht weiter gehen kann.� sagte Alexia �Den Rest kennt ihr ja.� �Was steht eigentlich heute so an?� fragte Rika �Kommt ihr mit mir in den Shopping Palace? Die haben heute Sonderverkauf.� �Klingt verlockend.� sagte Alexia �Aber ausgerechnet heute haben wir Bereitschaftsdienst.� �Das hei�t, wir d�rfen wieder im St�tzpunkt hocken und D�umchen drehen.� sagte Evelyn �Ich hoffe, Parker hat seine PSP dabei.� �Was w�nscht man euch eigentlich beim Bereitschaftsdienst?� fragte Rika �Viel Spa�, viel Erfolg oder viel Gl�ck?� �Ich wei� es nicht.� sagte Evelyn �Aber damit man vor Langeweile nicht umkommt, passt eigentlich viel Gl�ck am besten.� �Na dann, viel Gl�ck.� sagte Rika �Das wird schon nicht so schlimm. Bisher hast du den Bereitschaftsdienst immer �berlebt.� �Ich k�mpfe ja immer noch daf�r, dass wir einen Billardtisch f�r den Aufenthaltsraum bekommen.� sagte Evelyn �Nur Magazine lesen ist nicht so das Wahre.� �Also, ich geh dann jetzt los.� sagte Rika �Wir sehen uns dann heute Mittag.� Daraufhin nahm Rika ihre Tasche und ging. �Wir sollten uns dann auch mal auf den Weg machen.� sagte Evelyn �Sonst brummt uns Sabrina noch hundert Liegest�tze wegen zu sp�t kommen auf.�
St�tzpunkt der Defenders:
Sp�ter am Morgen sa�en die Rangers im Aufenthaltsraum. Parker spielte mit seiner PSP, die reihum ging, damit es f�r niemanden allzu langweilig wurde. �Warum sitzt eigentlich Howard nicht bei uns?� fragte Alexia �Er ist doch auch ein Ranger.� �Ja, aber er als Computer Experte hat auch noch einiges im Computerraum zu tun.� sagte Parker �Annie hilft ihm zwar, aber alleine kann sie auch nicht alles schaffen.� �Ihr habt recht, der Bereitschaftsdienst ist langweilig.� sagte Alexia �Na ja, da muss man wohl durch.�
Versteck von KAISER:
Sinah, Slade und Gentex �berlegten sich den n�chsten Schritt. �Was k�nnten wir tun, um ein wenig Schrecken in Azuro City zu verbreiten?� fragte Slade �Soll ich einfach mal Nachts als Vergewaltiger durch die Stadt streifen?� �Nein!� sagte Sinah streng �Aber ich hab da so eine Idee. Heute ist in diesem Shopping Palace ein Sonderverkauf. Da sind bestimmt viele Leute anwesend. Wir lassen den Shopping Palace von einigen Robo Kriegern st�rmen.� �Das klingt gut.� sagte Gentex �Ich lasse sie mit Maschinengewehren ausr�sten. Bin mal gespannt, wie die Rangers diese Situation meistern werden.�
Shopping Palace:
Rika hatte sich mehrere Kleider ausgesucht und ging in die Umkleidekabine. Dort probierte sie die Kleider an und betrachtete sich im Spiegel. �Ja, sieht nicht schlecht aus.� sagte Rika �Ich denke, die behalte ich.� Da h�rte Rika pl�tzlich von au�erhalb der Kabine einen seltsamen L�rm. Sie blickte kurz aus der Kabine raus und sah, wie einige Robo Krieger mit Maschinengewehren das Einkaufszentrum verw�steten. Die Leute wurden derweil als Geiseln genommen. Schnell ging Rika in die Kabine zur�ck. �Oh Mann, wieso ausgerechnet jetzt?� fragte sie �Ich muss irgendwas tun. Als ehemaliger Ranger kann ich nicht einfach nur zusehen.� Einer der Robo Krieger kam n�her, um die Umkleidekabinen zu untersuchen. Als er Rikas Kabine �ffnete, bef�rderte Rika ihn mit ein paar gezielten Angriffen zu Boden. �Ich mag es nicht, wenn man einfach so in meine Umkleidekabine reinplatzt.� sagte Rika �Ich h�tte nackt sein k�nnen.� Sie nahm das Maschinengewehr von dem Robo Krieger und st�rmte aus der Umkleidekabine.
St�tzpunkt der Defenders:
Bei den Defenders ging der Alarm los. Die Rangers begaben sich sofort in den Besprechungsraum. �Sieht so aus, als w�rden Sinahs Robo Krieger den Shopping Palace unsicher machen.� sagte Sabrina. �Ach, sieh mal an.� sagte Parker �H�tte nie gedacht, dass die auch was f�r den Sonderverkauf �brig haben.� �Ist es ganz sicher der Shopping Palace?� fragte Evelyn �Rika wollte da doch hin. Wenn ihr nun was passiert? Ich will nach Vicky und Judith nicht auch noch sie verlieren.� �Ihr wird nichts passieren.� sagte Alexia �Daf�r werden wir schon sorgen. Howard, kommst du mit? Wir k�nnen jeden gebrauchen.� �Nat�rlich komme ich mit.� sagte Howard �Die Situation ist ziemlich gef�hrlich. Da k�nnen vier Rangers mehr ausrichten.� �F�nf Rangers.� sagte Sabrina �In Anbetracht der heiklen Lage werde ich euch auch begleiten.� �Dann mal los.� sagte Alexia. �Defenders, Power Up!!!�
Shopping Palace:
Rika ging hoch zu den obersten Etagen, wo einige Robo Krieger immer noch Unheil anrichtete. Sie lud das Maschinengewehr durch und schoss die Robo Krieger nieder. �Yippie-Yah-Ye, Schweinebacke!� rief Rika �Niemand legt sich mit mir an.� Schlie�lich durchsuchte sie das Stockwerk weiter. Dabei hielt sie sich immer bedeckt, damit die �brigen Robo Krieger sie nicht sehen konnten. Sie sah, wie zwei Robo Krieger mehrere Menschen als Geiseln auf dieser Etage festhielten. Rika sprang hervor und feuerte auf die beiden Robo Krieger. Sie waren vernichtet. Rika ging zu den Geiseln und sagte: �Bleibt hier. Momentan ist es hier am sichersten. Ich sage bescheid, wenn die Situation unter Kontrolle ist.� Daraufhin ging Rika nach unten. Sie s�uberte auch die n�chsten beiden Etagen von den Robo Kriegern. Schlie�lich kam sie zum Erdgeschoss. Dort stand nur ein einziger Roboter, der allerdings etwas mehr zu bieten hatte als die normalen Robo Krieger. Sofort feuerte er einen Laserstrahl auf Rika. Diese wich aus. �So haben wir nicht gewettet, Freundchen.� sagte Rika und feuerte mit dem Maschinengewehr auf den Roboter. Dieser zeigte sich davon g�nzlich unbeeindruckt. Er ging auf Rika zu. �So war das doch gar nicht gemeint.� sagte Rika �Das sollte nur ein Scherz sein.� Der Roboter feuerte erneut einige Laserstrahlen ab. Rika sprang in Deckung. �Der Kerl hat einfach keinen Sinn f�r Humor.� sagte sie. Da betraten die Rangers den Shopping Palace. �Hey, Blechb�chse!� rief Alexia �Wie w�re es, wenn du dich mit jemanden anlegst, der dir gewachsen ist?� Sofort drehte der Roboter sich um. Er feuerte einen Laserstrahl. Alexia blockte den Strahl mit ihrem Schwert ab, w�hrend Parker seine Kanone auflud. Auch Howard lud seine Armbrust auf. Anschlie�end feuerten Parker und Howard gleichzeitig. Der Roboter wurde getroffen und taumelte zur�ck. Sabrina rannte mit gezogenen Defender Klingen auf den Roboter zu und schlug ihn mehrmals. Auch Evelyn hatte ihre Klaue aktiviert und griff den Roboter an. �Das ist daf�r, dass du beinahe meine Schwester umgebracht hast.� sagte sie. Der Roboter taumelte noch weiter zur�ck. �Gleich ist er erledigt.� sagte Alexia �Lasst uns ihm den Rest geben.� Die Rangers riefen die Defender Bazooka und feuerten. Der Roboter wurde vernichtet. Anschlie�end verwandelten sich die Rangers zur�ck. �Das war wirklich gut.� sagte Rika �Danke f�r eure Hilfe.� �Wir haben zu danken.� sagte Alexia �Du hast hier wirklich gut aufger�umt. Das war ziemlich mutig.� �Nein, das war ziemlich wahnsinnig.� sagte Evelyn �Was hast du dir dabei gedacht, so einen Alleingang hinzulegen? Denkst du, ich will meine zweite Schwester auch noch verlieren?� �Tut mir leid, wenn ich dir solche Sorgen bereitet habe.� sagte Rika �Aber als ehemaliger Ranger konnte ich nicht einfach nur zusehen.� �Ist schon gut.� sagte Evelyn �Ich habe etwas �berreagiert. Wahrscheinlich h�tte ich auch so gehandelt. Alexia hat recht, du warst wirklich mutig. F�r mich bist du eine Heldin.�
Versteck von KAISER:
�Das glaube ich jetzt nicht!� fluchte Sinah �Unsere Robo Krieger wurden von einem einfachen M�dchen vernichtet?� �Na ja, sie ist kein einfaches M�dchen.� sagte Gentex �Sie war mal ein Power Ranger.� �So besonders ist sie nicht.� sagte Slade �Leichte Beute f�r mich. Ich werde sie genie�en.� �Von mir aus.� sagte Sinah �Jeder, der sich uns in den Weg stellt, soll leiden.�
ENDE