Die Rangers und Alexia standen Slade entgegen. Sofort st�rzte sich Slade auf Alexia und wollte sie ausziehen. �Eine ziemlich unkluge Idee, ein M�dchen zu vergewaltigen, wenn vier Rangers dabei sind.� sagte Parker und bef�rderte Slade mit einem Tritt von Alexia runter. �Alexia, geh in Deckung.� sagte Judith �Das wird jetzt etwas gef�hrlich.� �Defenders, Power Up!!!� Alexia ging in Deckung, w�hrend die Rangers sich Slade entgegen stellten. Howard schlug zu und traf Slade im Gesicht. �Das h�ttest du besser nicht tun sollen.� sagte Slade. Er zog seine Schrotflinte und feuerte auf Howard. Doch der duckte sich weg. �Ich sehe schon, so kommen wir nicht weiter.� sagte Slade �Robo Krieger, zum Angriff!� Da tauchten �berall Robo Krieger ein. Sie verwickelten die Rangers in einen Kampf, sodass sie nicht merkten, wie Slade auf Alexia zu ging. �Rangers, helft mir!� rief Alexia. �Vergiss es, Slade.� sagte Judith �Du bekommst sie nicht.� Judith sprang aus der Menge und stellte sich sch�tzend vor Alexia. �Lauf weg.� sagte Judith �Mit dem Kerl hab ich eh noch eine Rechnung offen.� W�hrend Alexia weg rannte, zog Judith ihr Schwert und schlug zu. Slade ging zu Boden. �K�mmert euch um ihn!� rief sie den anderen Rangers zu. Daraufhin rannte Judith Alexia hinterher. Die anderen Rangers hatten die Robo Krieger vernichtet und gingen auf Slade zu. �Tja, das war�s dann wohl.� sagte Parker. �Von wegen.� sagte Slade. Er rannte davon. Die Rangers konnten ihn nicht mehr einholen. �Jetzt ist er uns schon wieder entkommen.� fluchte Evelyn �Na warte, Slade. Wir kriegen dich noch.�
Judith hatte zu Alexia aufgeschlossen. Sie verwandelte sich zur�ck. �Wir k�nnen stehen bleiben.� sagte Judith �Slade ist weg.� �Tja, sieht so aus, als w�sste KAISER jetzt, auf welche Seite ich stehe.� sagte Alexia �Ist zwar nicht gut f�r meine Gesundheit, aber zumindest sterbe ich in der Gewissheit, das Richtige getan zu haben.� �Du wirst nicht sterben.� sagte Judith �KAISER wird dir nichts antun. Daf�r werden wir schon sorgen.� �Aber was soll ich tun?� fragte Alexia �In meine Wohnung kann ich nicht zur�ck. Sie werden mir bestimmt schon auflauern. Schlie�lich wei� Sinah, wo ich wohne.� �Du kannst vorerst bei mir wohnen.� sagte Judith �Bei mir werden sie dich nicht finden.� �Wirklich?� fragte Alexia �Ist das dein Ernst?� �Nat�rlich.� sagte Judith �Komm mit. Ich werde dich schon irgendwie unterbringen k�nnen.�
Versteck von KAISER:
Slade kam im Hauptraum an. �Und, wie ist es gelaufen?� fragte Sinah. �Genau nach Plan.� sagte Slade �Die Rangers haben ja keine Ahnung, dass ich Alexia gar nicht t�ten wollte. Zumindest noch nicht.� �Die Verr�terin wird schon fr�h genug ihre gerechte Strafe bekommen.� sagte Sinah �Aber jetzt sollten wir erst einmal ausr�cken. Heute werden die Defenders fallen.�
St�tzpunkt der Defenders:
Parker, Evelyn und Howard trafen im St�tzpunkt ein. �Wie ist es gelaufen?� fragte Sabrina. �Alexia ist unser geheimnisvoller Informant.� sagte Evelyn �Und KAISER hat es wohl auch rausgefunden. Slade war da, um Alexia zu t�ten.� �Judith ist mit Alexia entkommen.� sagte Parker �Wir m�ssen Alexia jetzt sch�tzen. KAISER wird sie sicher t�ten wollen.� �Klar, sie wei� alles �ber KAISER.� sagte Howard �F�r Sinah ist es ein Risiko, sie am Leben zu lassen.� �Also ist es Alexia, die euch st�ndig geholfen hat.� sagte Sabrina �Unter Anderem wird sie auch wissen, wo das Versteck von KAISER ist. Sinah kann es sich nicht leisten, sie am Leben zu lassen.�
In Judiths Wohnung angekommen, setzten Judith und Alexia sich erst einmal hin. �So, hier solltest du in Sicherheit sein.� sagte Judith �Du kannst gerne in meinem Bett schlafen. Ich schlaf dann hier auf dem Sofa.� �Du brauchst dir meinetwegen keine Umst�nde zu machen.� sagte Alexia. �Ach, ist schon in Ordnung.� sagte Judith �Ich schlafe oft auf dem Sofa.� �Okay.� sagte Alexia �Ich muss dir noch was sagen. Diese Destructa, gegen die ihr gek�mpft habt, das war ich. Ich dachte, es w�re eine gute Tarnung, wenn ich auch selbst in den Kampf gegen euch ziehe.� �Deshalb hat Destructa auch nie mit vollem Einsatz gek�mpft.� sagte Judith �Jetzt verstehe ich.� �Ja, ich wollte euch nie ernsthaft verletzen.� sagte Alexia �K�nnt ihr mir noch mal verzeihen?� �Wir brauchen dir nicht verzeihen.� sagte Judith �Du warst immer auf unserer Seite.� �Danke.� sagte Alexia. �Aber ich denke mal, alles weitere sollten wir morgen mit den Anderen besprechen.� sagte Judith �Es ist auch schon ziemlich sp�t. Ich bin verdammt m�de.� �Ja, du hast recht.� sagte Alexia �Wenn es dir nichts ausmacht, w�rde ich gerne noch duschen, bevor ich ins Bett gehe.� �Sicher doch.� sagte Judith �Du kannst mein Badezimmer ruhig benutzen. Aber lass mich zuerst rein.� �Klar.� sagte Alexia. Nachdem Judith das Badezimmer verlassen hatte, ging Alexia rein. Sie schloss die T�r ab und zog sich aus. Anschlie�end ging sie unter die Dusche.
Judith war w�hrenddessen eingeschlafen und bemerkte nicht, wie jemand ihre Haust�re aufbrach. Es waren Sinah, Gentex und Slade, die in die Wohnung kamen. �Und Alexia ist wirklich hier?� fragte Slade. �Ja, ist sie.� sagte Gentex �Da bin ich mir sicher.� Sinah, Gentex und Slade gingen ins Wohnzimmer, wo sie die schlafende Judith auf dem Sofa liegen sahen. �Na, wen haben wir denn da?� fragte Sinah �Wenn das nicht mal der rote Ranger ist. Sie wird gleich ein b�ses Erwachen haben.� Sie ging zu Judith und zog ihr die Decke weg. Judith �ffnete ihre Augen. Schnell hielt Sinah ihr den Mund zu. �Keinen Mucks.� sagte Sinah �Wir wollen doch nicht, dass deine neue Freundin Alexia was von unserem Besuch mitbekommt.� Sinah zog eine Pistole mit Schalld�mpfer und dr�ckte sie Judith auf die Brust. Die Panik war in Judiths Augen deutlich erkennbar. �Und jetzt schlaf weiter.� sagte Sinah und dr�ckte mehrmals hintereinander ab. Judith zuckte jedes Mal zusammen, wenn eine Kugel ihren K�rper durchschlug. Schlie�lich war sie tot. �So, und nun zu Alexia.� sagte Sinah �Sie ist schlie�lich der Grund, weshalb wir hier sind.� �Das mit dem Peilsender war wirklich eine gute Idee.� sagte Slade �Wenn die w�ssten, dass ich Alexia absichtlich entkommen lassen hab. Im Eifer des Gefechts haben weder Alexia, noch die Rangers bemerkt, dass ich ihr den Peilsender verpasst hatte.�
Alexia versteckte sich hinter dem T�rrahmen zum Wohnzimmer. Als sie h�rte, dass die Haust�re aufgebrochen wurde, sah sie vorsichtig nach, was geschehen war. Jedoch kam Alexia zu sp�t. So konnte sie nicht mehr verhindern, dass Judith erschossen wurde. Doch was h�tte sie alleine gegen Sinah, Slade und Gentex ausrichten k�nnen? Jetzt musste sie erst einmal raus. Sie schloss sich im Badezimmer ein und suchte ihren Pullover ab. Dort war tats�chlich ein kleiner Peilsender zu finden. Alexia entfernte den Peilsender und befestigte ihn an einem St�ck Seife. Die Seife warf sie anschlie�end aus dem Fenster, wo sie auf einem vorbeifahrenden LKW landete. Da h�rte Alexia, wie Gentex im Wohnzimmer rief: �Hey, Alexia ist uns entkommen. Ihrer Geschwindigkeit nach zu urteilen, ist sie nicht zu Fu� unterwegs, sondern mit einem Wagen.� �Dann nichts wie hinterher!� rief Sinah �Wir haben hier nichts mehr verloren.� Alexia h�rte, wie Sinah, Slade und Gentex die Wohnung verlie�en. Sie wartete noch ein paar Sekunden, bevor sie das Badezimmer verlie� und ins Wohnzimmer ging. Beim Anblick der toten Judith fing Alexia an zu weinen. �Das ist alles meine Schuld.� sagte Alexia �Ich h�tte nicht so unvorsichtig sein d�rfen.� Pl�tzlich erschrak Alexia: �Oh mein Gott, hat Sinah etwa auch...?� Sie durchsuchte sofort alles und fand Judiths Verwandler und ihre Laserpistole. �Gl�ck gehabt.� sagte Alexia �Sie sind noch da. Aber jetzt nichts wie raus hier. Ich bin hier nicht mehr sicher.�
Kurze Zeit sp�ter stand Alexia vor Evelyns Haust�r und klingelte. Evelyn machte auf. �Alexia.� sagte sie �Was machst du denn hier so sp�t? Ich dachte, du w�rst bei Judith.� �Kann ich reinkommen?� fragte Alexia �Etwas schreckliches ist passiert.� �Sicher doch.� sagte Evelyn �Komm ruhig rein.� Evelyn und Alexia setzten sich ins Wohnzimmer. �Was ist denn passiert?� fragte Evelyn �Und warum bist du nicht mehr bei Judith?� Daraufhin erz�hlte Alexia, was geschehen war. �Judith ist tot?� fragte Evelyn �Sinah hat sie einfach so erschossen?� �Ja.� sagte Alexia weinend �Ich konnte nichts tun. Es ist alles meine Schuld.� Auch Evelyn fing an zu weinen. Sie und Alexia umarmten sich. �Wenn ich doch nur besser aufgepasst h�tte.� sagte Alexia �Ich h�tte wissen m�ssen, dass sie mir einen Peilsender unterschieben.� �Ich mache dir keine Vorw�rfe.� sagte Evelyn �Wenn ich Sinah in die Finger bekomme, werde ich sie pers�nlich t�ten. Judith war eine gute Freundin. Ich konnte ihr nie sagen, dass ich sie liebe. Wie gerne w�re ich mit ihr zusammen gewesen.� �Das tut mir leid.� sagte Alexia �Ich wei�, wie es ist, wenn man jemanden verliert, der einem nahe steht.� �Ich leider auch.� sagte Evelyn �Aber beim zweiten Mal ist es genauso schmerzhaft wie beim ersten Mal. �ber den Tod meiner Schwester Vicky bin ich immer noch nicht ganz hinweg. Sie war meine beste Freundin. Ihr hatte ich sogar als erste erz�hlt, dass ich lesbisch bin. Rika hat es erst sehr viel sp�ter erfahren. Noch nach meinen Freunden von den Defenders.� �Du musst Vicky wirklich vertraut haben.� sagte Alexia �Aber wieso hast du so lange gebraucht, um Rika zu sagen, dass du lesbisch bist?� �Das hatte Vicky mir geraten.� sagte Evelyn �Sie meinte, Rika w�rde es nicht so gut aufnehmen. Aber Rika hat es besser aufgenommen, als ich angenommen hatte. Nun ja, mein Verh�ltnis zu Vicky war etwas ganz besonderes. Nachdem sie wusste, dass ich lesbisch bin, hatten wir auch �fter mal miteinander geschlafen. Ich habe Vicky wirklich geliebt. Genauso, wie ich Judith geliebt habe. Und jetzt sind beide tot. Wieso m�ssen immer die Menschen sterben, die ich liebe? Das ist so ungerecht.� �Zahle es Sinah heim.� sagte Alexia �Ich werde nicht viel gegen sie ausrichten k�nnen, aber ihr Rangers schon. Ich hab da noch was f�r dich.� Sie gab Evelyn Judiths Verwandler und die Laserpistole. �Zum Gl�ck hat Sinah den Verwandler nicht entdeckt.� sagte Alexia �Nicht auszudenken, was sie damit angestellt h�tte.� �Danke.� sagte Evelyn �Du hast so viel f�r uns getan. Ich bin sicher, Sabrina will dich auch mal pers�nlich sprechen. Aber erst morgen. Du kannst gerne bei mir bleiben. Ich bin mir sicher, du willst weder in deine eigene Wohnung, noch in Judiths Wohnung zur�ck.� �Da hast du recht.� sagte Alexia �KAISER hab ich wohl vorerst abgesch�ttelt. Ich denke, wir k�nnen sicher schlafen.�
ENDE