Evelyn war in ihrem Zimmer und probierte mehrere Kleider an. Rika beobachtete sie dabei. �Meinst du, das steht mir?� fragte Evelyn und zog sich ein blaues Kleid an. �Du siehst da drin bezaubernd aus.� sagte Rika �Aber als gelber Ranger ein blaues Kleid tragen?� �Ist es denn Pflicht, dass ein Ranger auch privat seine Farbe tr�gt?� fragte Evelyn. �Nein, Pflicht ist es nicht.� sagte Rika �Aber das machen die meisten. War auch nur als Scherz gedacht.� �Was soll ich nur anziehen?� fragte Evelyn �Bisher hab ich Judith nur als gute Freundin besucht. Aber das ist das erste Mal, dass ich auch was von ihr will.� �Vielleicht solltest du dich ganz normal anziehen.� sagte Rika �Also so, wie du Judith immer besuchst. So kennt sie dich und so wird sie dich hoffentlich auch lieben.� �Das hoffe ich auch.� sagte Evelyn �Und ich glaube, du hast recht. T-Shirt und Jeanshose sollte wirklich reichen.�
Versteck von KAISER:
Im Hauptraum schmiedeten Sinah, Slade, Gentex und Alexia einen neuen Plan. Sinah hatte sich dabei etwas besonders hinterh�ltiges ausgedacht. �Ich habe einen todsicheren Plan.� sagte Sinah �Das bedeutet, der Tod ist den Rangers sicher. Wir werden sie zusammen mit ganz Azuro City ausrotten. Jeder dort braucht irgendwann einmal Wasser. Wenn wir das Trinkwasser von Azuro City vergiften, werden die Rangers sterben.� �Eigentlich ein guter Plan.� sagte Alexia �Aber ist es wirklich n�tig, die ganze Stadt zu vergiften und Unschuldige mit reinzuziehen?� �Wir wollen schlie�lich in der Stadt Angst und Schrecken verbreiten.� sagte Sinah �Die B�rger von Azuro City sollen ruhig sp�ren, dass wir es ernst meinen.� �Na, von mir aus.� sagte Alexia �Ich werde euch nicht dran hindern. Aber das hei�t noch lange nicht, dass ich mit eurem Plan einverstanden bin.� Daraufhin ging Alexia. �Sie ist ganz sch�n verweichlicht.� sagte Gentex �Seit sie mit den Rangers rumh�ngt, nimmt sie deren Verhaltensweisen an.� �Sie war von sinnlosem T�ten noch nie begeistert.� sagte Sinah �Aber dennoch sollten wir sie mal sch�rfer beobachten.�
Evelyn klingelte an Judiths Haust�r. Judith �ffnete, woraufhin Evelyn Judiths Wohnung betrat. �Das ist echt nett, dass du mich mal einfach so besuchen kommst.� sagte Judith. �Tja, ich hatte einfach mal Lust dazu.� sagte Evelyn �Au�erdem muss ich dir etwas wichtiges sagen.� �Was denn?� fragte Judith �Ach ja, willst du erst einmal was trinken? Momentan m�ssen wir leider nur mit Leitungswasser auskommen. Ich hab vergessen, einzukaufen.� �Macht doch nichts.� sagte Evelyn �Aber was zu trinken k�nnte ich wirklich gut gebrauchen.� Judith ging und kam kurze Zeit sp�ter mit zwei Gl�sern Wasser zur�ck, die Judith und Evelyn gleich austranken. �Also, was wolltest du mir sagen?� fragte Judith. �Nun, ich hab in den letzten Tagen etwas gemerkt.� sagte Evelyn �Und zwar, dass ich f�r dich...� Da verlor Judith pl�tzlich das Bewusstsein. �Judith!� rief Evelyn �Was ist los mit dir?� Doch Judith war nicht mehr ansprechbar. �Ich rufe am besten einen Notarzt.� sagte Evelyn �Und die Defenders sollten auch bescheid wissen.�
Kurze Zeit sp�ter war der Krankenwagen bei Judith. Auch Sabrina, Annie und Howard waren dort und tr�steten die weinende Evelyn. �Sehr merkw�rdig.� sagte Sabrina �Parker ist auch ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er ist einfach so umgekippt.� �Das muss eine Epidemie sein.� sagte einer der �rzte �Wir sind fast �berbelegt. Auf den Stra�en kippen die Leute um und zeigen die gleichen Symptome einer Vergiftung.� �Ein Gift?� fragte Evelyn �Aber wie...� Da kippte auch Evelyn um. Sie wurde sofort von den �rzten behandelt. �Ebenfalls vergiftet.� sagte der Arzt �Ich verstehe das nicht. Was ist hier los?� �Wir werden es untersuchen.� sagte Sabrina. Sie, Annie und Howard gingen. �Ich glaube, ich werde erst einmal was essen.� sagte Annie �Seit heute morgen hab ich nichts gegessen und getrunken.� �Ich auch nicht.� sagte Howard �Ich f�hle mich schon richtig schlapp.� �Willkommen im Club.� sagte Sabrina �Bis auf mein Fr�hst�ck hab ich noch nichts zu mir genommen.� Da hielt sie inne. �Ist was?� fragte Annie. �Was benutzen die meisten Menschen t�glich zum Kochen, zum Waschen und zum Trinken?� fragte Sabrina �Nat�rlich Wasser. Was ist, wenn jemand das Trinkwasser vergiftet hat? Es spricht einiges daf�r.� �Dann sollten wir sofort eine Analyse vornehmen.� sagte Annie �Und dann soll unser Labor gleich ein Gegenmittel entwickeln, dass dieses Gift neutralisiert.� �Ich vermute, da steckt KAISER dahinter.� sagte Howard �So k�nnen die uns am besten loswerden.�
St�tzpunkt der Defenders:
Nachdem Sabina eine Probe von dem Trinkwasser genommen hatte, sa� sie mit Annie und Howard im Besprechungsraum und besprach die Situation. �Also, Howard und ich werden uns mal im Wasserwerk umsehen.� sagte Sabrina �Wenn das Gegengift fertig ist, werden wir es ins Trinkwasser sch�tten. Dann sollte das Trinkwasser wieder sicher sein. Annie, du wirst in der Zeit ins Krankenhaus gehen und die Vergifteten mit dem Gegengift behandeln.� �In Ordnung.� sagte Annie �Hoffentlich wird das Gegengift rechtzeitig fertig.� Kurze Zeit sp�ter betrat ein Wissenschaftler den Raum. �Wir haben das Trinkwasser analysiert. Es wurde tats�chlich vergiftet. Ein simples, aber auch gef�hrliches Gift. Wenn den Patienten innerhalb von 24 Stunden ein Gegenmittel verabreicht wird, k�nnen sie gerettet werden.� �Dann besteht also noch Hoffnung.� sagte Annie �Wann ist das Gegenmittel fertig?� �In wenigen Minuten.� sagte der Wissenschaftler �Es ist recht leicht, gegen dieses Gift ein Gegenmittel zu entwickeln.� �Dann beginnen wir gleich mit unserer Mission.� sagte Sabrina �Das Leben der ganzen Stadt steht auf dem Spiel.�
Kurze Zeit sp�ter befanden sich Sabrina und Howard auf dem Gel�nde des Azuro City Wasserwerks. �Also, wir kippen das Gegengift in das gro�e Wasserbecken.� sagte Sabrina �Dann d�rfte das Gift neutralisiert werden.� �Ob das so einfach wird?� fragte Howard �KAISER hat bestimmt jemanden hier gelassen, um uns aufzuhalten.� �Wie recht du doch hast.� sagte da jemand. Es war Gentex. �Irgendwie hab ich mit dir gerechnet.� sagte Howard �Vergiftetes Trinkwasser. So etwas kann nur deinem kranken Hirn entspringen.� �Da muss ich dich leider entt�uschen.� sagte Gentex �Der Plan stammt von unserer gro�artigen Anf�hrerin Sinah. Aber das ist auch egal. Ihr werdet hier nicht mehr lebend entkommen.� Da sprang ein Kampfroboter zwischen Gentex und Sabrina und Howard. �Ihr dachtet doch etwa nicht, dass ich ohne Leibw�chter komme?!� sagte Gentex �Na los, schnapp sie dir.� Daraufhin ging der Kampfroboter auf Sabrina und Howard zu. �Okay, machen wir die Blechb�chse fertig.� sagte Sabrina. �Defenders, Power Up!!!�
Annie kam im Krankenhaus von Azuro City an. Sofort ging sie zum Chefarzt und sagte: �Ich bin Annie Becks von den Defenders. Wir haben ein Gegenmittel gegen dieses Gift entwickelt. Aber benutzen Sie noch kein Wasser aus den Wasserwerken, bis wir Entwarnung gegeben haben. Wir haben drau�en einen Wagen, in dem genug Gegenmittel ist, um die Opfer zu heilen.� �Danke.� sagte der Oberarzt �Wir werden uns beeilen.� Annie verlie� das Krankenhaus noch nicht, sondern ging in das Zimmer, in dem Judith, Parker und Evelyn untergebracht waren. Sie verabreichte ihnen das Gegenmittel pers�nlich. Kurz darauf waren die drei Rangers wieder auf den Beinen. �Annie, was ist passiert?� fragte Parker. �Das Trinkwasser wurde vergiftet.� sagte Annie �Und ihr habt von dem Wasser getrunken. Aber unser Labor hat ein Gegenmittel entwickelt. Sabrina und Howard sind zum Wasserwerk gegangen, um das Gegenmittel in den Wasserleitungen zu verteilen.� �Dann wissen wir, was zu tun ist.� sagte Judith �Los, Rangers. Helfen wir Sabrina und Howard.� Sofort rannten die drei Rangers los.
Sabrina griff den Robotern mit ihren Schwertern an. Dieser taumelte zur�ck. Anschlie�end verpasste Howard ihm einige Ladungen mit seiner Armbrust. �Verdammt, will der auch mal kaputt gehen?� fragte Howard �Ist ja nicht so, dass der besonders stark ist. Aber er ist verdammt hartn�ckig.� Da explodierte der Roboter pl�tzlich. Als sich der Rauch verzog, standen dort Judith, Parker und Evelyn, die den Roboter mit der Defender Bazooka zerst�rt hatten. �Kommen wir noch rechtzeitig?� fragte Judith. �Hey, ihr seid wieder gesund.� sagte Sabrina �Das ist sch�n, euch wiederzusehen.� �Dank euch leben wir jetzt noch.� sagte Judith �Aber nun lasst uns dem Spuk mal ein Ende bereiten.� Sabrina sch�ttete das Gegenmittel in das gro�e Wasserbecken. �So, nun sollte das Gift neutralisiert sein.� sagte Sabrina. �Das war wirklich knapp.� sagte Parker �Fast h�tte KAISER gewonnen.� �Aber auch nur fast.� sagte Judith �Dank Sabrina, Annie und Howard konnte KAISER wieder einmal gestoppt werden.�
ENDE