Episode 12: Flammen im Untergrund

Im Bergwerk von Azuro City wurde an diesem Tag flei�ig gearbeitet. Dort wurde wie immer Kohle abgebaut. Nachdem die letzte Ader ersch�pft war, suchten die Bergarbeiter nach einer neuen Ader. Einer der Bergleute schlug eine Wand auf. Da trat pl�tzlich ein seltsames gelbes Gas aus. �Gas!� rief der Bergmann �Verschwindet von hier!� Die Bergleute rannten davon. Der Bergmann, der das Gas entdeckt hatte, blickte noch einmal nach hinten. Das Gas breitete sich nicht weiter aus, sondern schwebte nur vor sich hin. Es verfl�chtigte sich auch nicht. Durch seine gelbe Farbe konnte man es sehr gut sehen. �Seht mal.� sagte der Bergmann �Das ist ziemlich seltsam.� �Geh da nicht hin.� sagte ein anderer Bergmann �Es k�nnte gef�hrlich sein.� �Ich wei�.� sagte der erste Bergmann �Das sollten wir unseren Vorgesetzten melden. M�glicherweise haben wir eine neue Energiequelle entdeckt.�

St�tzpunkt der Defenders:
Auch die Defenders hatten von der Entdeckung dieses Gases erfahren. �Steht schon fest, was das f�r ein Gas ist?� fragte Sabrina. �Bis jetzt noch nicht.� sagte Howard �Soviel haben die Experten schon herausgefunden, dass man das Gas gefahrlos einatmen kann. Es scheint keine Auswirkungen auf den menschlichen K�rper zu haben.� �Verlassen w�rde ich mich darauf aber nicht.� sagte Annie. �Wenn dieses Gas wirklich als Energiequelle genutzt werden kann, dann ist es bestimmt auch f�r KAISER interessant.� sagte Judith �Die nutzen ja alles gegen uns, was ihnen in die H�nde f�llt.� �Was ist, wenn das Gas wirklich gef�hrlich ist?� fragte Evelyn �Man kann es zwar einatmen, aber es k�nnte ja anderweitig gef�hrlich sein. Wenn es nun eine Lebensform ist, die einen menschlichen K�rper �bernehmen kann?� �Lass deine Horrorromane liegen.� sagte Judith �Es gibt keine Lebensformen, die einen menschlichen K�rper �bernehmen k�nnen.� �Man merkt, dass du nicht hier warst, als Shaia meinen K�rper in Besitz genommen hatte.� sagte Annie. �Oh, Sorry.� sagte Judith �Das wusste ich nicht. Okay, dann nehme ich alles zur�ck.�

Versteck von KAISER:
Sinah lief im Hauptraum auf und ab. Sie schien auf irgendetwas zu warten. �Wo bleibt Gentex blo�?� fragte sie �Er m�sste doch bald auftauchen.� �Immer mit der Ruhe.� sagte Slade �Er wird schon noch kommen.� Kurze Zeit sp�ter betrat Gentex den Raum. �Hat es geklappt?� fragte Sinah. �Es lief wie am Schn�rchen.� sagte Gentex �Ich hab mich einfach unter die Wissenschaftler gemischt. Und wie befohlen hab ich eine Probe von diesem Gas mitgebracht.� �Sehr gut.� sagte Sinah �Dann werden wir dieses Gas schnellstens untersuchen. Es wird uns bestimmt noch n�tzlich sein.� �Und wenn nicht?� fragte Alexia �Was, wenn das Gas keine n�tzlichen Eigenschaften besitzt?� �Dann haben wir eben Pech gehabt.� sagte Sinah �Kann auch mal passieren.�

Am n�chsten Morgen lag Evelyn auf ihrem Bett und starrte die Decke an. Da betrat ihre Schwester Rika das Zimmer. �Evelyn, was ist los?� fragte sie �Du wirkst so nachdenklich. Hat es was mit deinem Job bei den Defenders zu tun?� �Indirekt.� sagte Evelyn �Mal eine Frage. Was h�ttest du gemacht, wenn du dich in einen deiner Ranger Kollegen verliebt h�ttest?� �Oh je, ein schwieriges Thema.� sagte Rika �Ich denke, ich h�tte erst einmal �berpr�ft, wie meine Chancen stehen. Wieso fragst du? Bist du in jemanden aus deinem Team verliebt?� �Du hast es erfasst.� sagte Evelyn. �Wow, meine kleine Schwester wird erwachsen.� sagte Rika �Ich kann dich verstehen. Parker ist ja auch wirklich hei�. Schnapp ihn dir.� �Wer sagt denn, dass ich in Parker verliebt bin?� fragte Evelyn. �Bist du nicht?� fragte Rika �Wer bleibt denn dann noch �brig.� �Judith.� antwortete Evelyn �Mann, sie ist so s��. Aber ich habe angst, dass sie mich zur�ckweisen k�nnte.� �Moment mal.� sagte Rika �Hei�t das, du bist in ein M�dchen verliebt?� �Ja, genau.� sagte Evelyn �Ich hab mich noch nie f�r Jungs interessiert.� �Also, das muss ich jetzt erst einmal verdauen.� sagte Rika �Meine kleine Schwester ist lesbisch.� �Hast du ein Problem damit?� fragte Evelyn �Ich empfinde f�r Jungs nun mal nichts. Jedenfalls br�uchtest du keine angst zu haben, dass ich dir deinen Freund ausspanne.� �Auch wieder wahr.� sagte Rika �Mir ist es egal, ob du Jungs oder M�dchen liebst. Ich werde immer zu dir halten.�

Versteck von KAISER:
Sinah, Slade und Alexia befanden sich im Hauptraum. Slade versuchte mal wieder, Alexia anzubaggern. �Vergiss es, Slade.� sagte Alexia �Ich werde dir niemals geh�ren.� �Das glaubst auch nur du.� sagte Slade. Alexia trat ihm in die Eier. �Slade, ich glaube, bei dir w�re wirklich Kastration angebracht.� sagte Sinah �Wenn du Alexia und mich nur l�stern angaffst, kann man nicht vern�nftig mit dir arbeiten.� �Ist schon okay.� sagte Slade �Wird nicht wieder vorkommen.� �Das hoffe ich f�r dich.� sagte Alexia �Du wei�t, was sonst passiert. Dann war dieser Tritt nicht der letzte Tritt.� Da betrat Gentex den Raum. �Ich habe das Gas vollst�ndig analysiert.� sagte Gentex �Das Ergebnis ist ziemlich interessant.� �Dann spann mich nicht l�nger auf die Folter.� sagte Sinah �Was ist mit dem Gas?� �Also, als Energiequelle l�sst es sich nicht nutzen.� sagte Gentex �Aber es ist hochexplosiv. Und unter Azuro City befindet sich eine gro�e Menge von diesem Gas.� �Das ist wirklich interessant.� sagte Sinah �Wenn wir Azuro City eben nicht auf dem normalen Weg von den Rangers befreien k�nnen, legen wir eben die ganze Stadt in Schutt und Asche. Wir platzieren eine kleine Bombe in dem Gas. Und wenn die Bombe explodiert, wird Azuro City von der Landkarte gestrichen sein.� �Ein interessanter Plan.� sagte Alexia �Da k�nnen die Rangers auch nichts gegen unternehmen.�

Judith sa� bei sich zu Hause, als es an der T�r klingelte. Judith �ffnete die T�r. Drau�en stand Evelyn. �Hey, komm doch rein.� sagte Judith. �Danke.� sagte Evelyn �Wei�t du, ich bin aus einem ganz speziellen Grund hier.� �Und der w�re?� fragte Judith. �Nun, ich hab mich heute mit meiner Schwester unterhalten.� sagte Evelyn �Und sie meinte... nun... wenn ich wirklich... verdammt, wie sage ich das blo�?� Da fiel Judiths Blick auf ihren Computer, der ihr anzeigte, dass sie eine eMail erhalten hatte. �Sieh mal an.� sagte Judith �Es ist der mysteri�se Informant.� Judith und Evelyn lasen sich die Mail durch:

Von: ?????????
An: [email protected]
Cc: [email protected]; [email protected]
Betr.: Das geheimnisvolle Gas
Power Rangers,
KAISER ist es gelungen, das Gas, das im Bergwerk von Azuro City gefunden wurde, zu analysieren. Es kann nicht als Energiequelle benutzt werden, aber es ist hochexplosiv. Jetzt plant KAISER, eine Bombe im Bergwerk zu z�nden, um ganz Azuro City zu vernichten. Ihr m�sst diesen Wahnsinn aufhalten.
Mit freundlichen Gr��en,
ein Freund.

Entsetzt lasen sich Judith und Evelyn die Mail mehrmals durch. �Das ist doch verr�ckt.� sagte Judith �Nur um uns loszuwerden, wollen sie die ganze Stadt sprengen.� �Wir sollten die Gasader bewachen.� sagte Evelyn �Am besten sofort. Sag Parker bescheid. Er soll uns am Bergwerk treffen.�

Kurze Zeit sp�ter befanden sich Judith, Evelyn und Parker im Bergwerksstollen. �Worauf warten wir eigentlich?� fragte Parker. �Auf den da.� sagt Judith und zeigte auf einen Kampfroboter, der auf die drei Rangers zuging. Der Roboter trug eine Bombe bei sich. �Na also, das ist der Bombenbote von KAISER.� sagte Judith �Macht euch bereit.� �Defenders, Power Up!!!� �Lasst die Waffen stecken.� sagte Judith �Wir k�nnen es uns nicht erlauben, dass die Bombe hochgeht.� Die Rangers rannten auf den Roboter los und deckten ihn mit Schl�gen und Tritten ein. Evelyn trat ihm die Bombe aus der Hand. Parker sprang nach vorne und fing die Bombe auf. �Ich hab sie!� rief Parker �Jetzt macht ihn fertig.� Die Rangers zogen ihre Laserpistolen und feuerten auf den Roboter. Anschlie�end zog Judith ihr Schwert und rannte auf ihn zu. Sie zog ein Mal durch. Der Roboter taumelte zur�ck. Anschlie�end rannte er davon. Die Rangers rannten hinterher. Sie folgten ihm bis nach drau�en, wo pl�tzlich die verwandelte Sabrina stand. Sie hatte ihre Laserpistole auf den Roboter gerichtet. �Dachtest du wirklich, an so einer heiklen Mission w�rde ich nicht selbst teilnehmen?� fragte sie und feuerte auf den Roboter. Anschlie�end zog sie die Defender Klingen und rannte auf den Roboter zu. Sie schlug mehrmals mit ihren Schwertern und vernichtete den Roboter so. Da kamen auch die anderen Rangers an. �Es ist okay.� sagte Sabrina �Die Gefahr ist gebannt.� �Danke, dass du uns geholfen hast.� sagte Parker. �In Notf�llen oder gef�hrlichen Missionen bin ich gerne bereit, euch zu helfen.� sagte Sabrina �Aber jetzt sollten wir erst einmal diese Bombe loswerden.� �Sie ist noch nicht gez�ndet.� sagte Judith �Ich denke, wir k�nnen sie gefahrlos auseinander nehmen.� �Das ist ein Job f�r Howard.� sagte Sabrina �Aber auf jeden Fall bin ich stolz auf euch. Ihr habt die Situation unter Kontrolle gebracht, bevor sie eskalieren konnte. KAISER hat wieder einmal verloren.�

ENDE

Zur�ck

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