Episode 11: Der X-Faktor

Evelyn ging an diesem Tag mit Alexia durch die Stadt. �Es ist unglaublich.� sagte Evelyn �KAISER wird immer unversch�mter. Die verarschen uns nach Strich und Faden.� �Na ja, es sind Terroristen.� sagte Alexia �Klar, dass sie alles versuchen, um euch auszuschalten. Ihr steht ihnen im Weg.� �Ja, genau so sieht es aus.� sagte Evelyn �Wir m�ssen dringend etwas unternehmen. Die Stadt versinkt im Terror.� �Ihr schafft das schon.� sagte Alexia �Ihr seid schlie�lich die Power Rangers.� �Danke.� sagte Evelyn �Du bist wirklich zu einer falschen Zeit nach Azuro City gekommen. Normalerweise ist es hier sehr ruhig. Okay, letztes Jahr hatten wir Seth hier. Dieser irre Gott war f�r den Tod meiner Schwester verantwortlich.� �Das tut mir leid.� sagte Alexia �Ich wei�, wie es ist, wenn man einen geliebten Menschen verliert.� �Das ist eine Erfahrung, die ich niemandem w�nsche.� sagte Evelyn �Wenn ich jetzt auch noch meine andere Schwester verlieren w�rde, w�sste ich nicht, was ich machen sollte.� �Ich hab meine Eltern verloren, als ich 7 Jahre alt war.� sagte Alexia �Und meine Pflegeeltern waren ziemliche Tyrannen. Man kann nicht gerade sagen, dass ich eine gl�ckliche Kindheit hatte.� �Das ist wirklich �bel.� sagte Evelyn �Es tut mir leid, dass du so etwas durchgemacht hast.� Evelyn umarmte Alexia. �Sollen wir nachher noch zu mir r�ber?� fragte Evelyn �Wir k�nnten uns ein paar Filme ansehen.� �Tut mir leid.� sagte Alexia �Ich kann nicht. Ich muss zu Hause noch was erledigen.� �Soll ich dir dabei helfen?� fragte Evelyn. �Nein, das ist nicht n�tig.� sagte Alexia �Ich komme ganz gut alleine klar.� �In Ordnung.� sagte Evelyn �Aber falls du doch Hilfe brauchen solltest, kannst du mich jederzeit erreichen.� �Ich werde dran denken.� sagte Alexia �So, jetzt muss ich aber so langsam los. Wir sehen uns.� �Okay, bis dann.� sagte Evelyn. Daraufhin ging Alexia.

In einem anderen Teil der Stadt war Annie mit Sabrinas Schwester Maria unterwegs. Sie sahen sich in einem B�cherladen um. �Hey, dieses Buch sieht doch mal interessant aus.� sagte Maria. �Ein Horrorroman?� fragte Annie �So etwas liest du?� �Ich liebe Horrorgeschichten.� sagte Maria �Am besten sind die, in denen Geister vorkommen.� �Wie du meinst.� sagte Annie �F�r mich ist so etwas nicht. Mir machen solche B�cher immer angst. Da lese ich lieber einen sch�nen Liebesroman.� �Au weia.� sagte Maria �Mit solchen Schnulzen kann ich wiederum nichts anfangen.� �Was fasziniert dich �berhaupt an solchen Gruselgeschichten?� fragte Annie �Machen die dir keine Angst?� �Wieso denn?� fragte Annie �Ich wei� doch, dass solche Geschichten nicht real sind. Mich wird bestimmt kein Geist nachts heimsuchen.� �Kannst du das wissen?� fragte Annie �Seit Seth hier war, halte ich alles f�r m�glich.� �Also, wenn du schon angst vor nicht vorhandenen Geistern hast, dann frage ich mich ernsthaft, wieso du den Defenders beigetreten bist.� sagte Maria. �Da sehe ich wenigstens, was ich bek�mpfe.� sagte Annie.

Versteck von KAISER:
Alexia betrat den Hauptraum. �Du kommst sp�t.� sagte Sinah. �Es war ja auch nicht gerade leicht, diese Evelyn abzuwimmeln.� sagte Alexia �Die nervt vielleicht. Eine beste Freundin kann ziemlich anstrengend sein.� �Ist sie wirklich deine beste Freundin?� fragte Gentex. �Nein, du Depp.� sagte Alexia �Aber sie denkt, ich w�re ihre beste Freundin. Wahrscheinlich hab ich sie bald soweit, dass sie mir alles �ber die Defenders erz�hlt.� �Das w�re sehr hilfreich.� sagte Sinah �Ich w�sste zu gerne, wo die Schwachstelle der Defenders liegt. Es kann nicht sein, dass uns eine Gruppe von Sch�lern immer wieder auf der Nase herumtanzt. Die sind ja besser ausger�stet als so manche Armee.� �Sie sind einfach nur gut.� sagte Alexia. �Das stimmt.� sagte Slade �Keine war so gut wie Judith.� �Entschuldigt mich.� sagte Alexia �Ich muss mich mal eben �bergeben.�

Abends in Azuro City gingen Judith und Evelyn durch die Stadt. �Und jetzt noch ins Central?� fragte Evelyn. �Gerne.� sagte Judith �Ich k�nnte jetzt was zu trinken vertragen.� �Aber nicht so ein heftiges Zeug wie der Herr da hinten.� sagte Evelyn und zeigte auf einen Betrunkenen, der die Stra�e entlang torkelte. �Nein danke.� sagte Judith �Ich trinke ab und zu mal Alkohol, aber dann auch nur in Ma�en.� Da fiel der Betrunkene pl�tzlich nach hinten. Es wirkte allerdings nicht so, als ob er das Gleichgewicht verloren hatte, sondern vielmehr, als wenn er geschubst worden w�re. Judith und Evelyn rannten zu ihm hin. �Alles in Ordnung mit Ihnen?� fragte Judith. �Ja, ist schon okay.� sagte der Betrunkene �Bin nur hingefallen. Wenn sich der verdammte Boden nicht drehen w�rde...� Der Betrunkene stand auf und torkele weiter. �Was meinst du?� fragte Judith. �Ich meine, dass er ganz schnell seinen Rausch ausschlafen sollte.� antwortete Evelyn. �Nein, davon rede ich gar nicht.� sagte Judith �Findest du es nicht seltsam, wie er umgefallen ist? Als wenn es gar nicht seine Schuld w�re.� �Du meinst jemand hat ihn geschubst?� fragte Evelyn �Ob es ein Geist war? Vielleicht so was wie ein Poltergeist.� �Du lie�t eindeutig zu viele Horrorromane.� sagte Judith. Pl�tzlich h�rten die beiden M�dchen Glas klirren. �Okay, klingt nach einem Job f�r die Defenders.� sagte Judith. Sie und Evelyn rannten los. Vor einen Juweliergesch�ft blieben sie stehen. Die Scheibe war eingeschlagen. Judith und Evelyn beobachteten, wie einige dieser Juwelen zu schweben anfingen und scheinbar im Nichts verschwanden.� �Da siehst du es.� sagte Evelyn �Also doch ein Geist.� �Seit wann interessieren Geister sich f�r Juwelen?� fragte Judith �Ich bin mir sicher, dass da was faul ist.�

Am n�chsten Morgen war Judith schon recht fr�h wach und sa� an ihrem Computer. Sie schrieb einen Bericht f�r Sabrina �ber die Vorf�lle am letzen Abend. Da erhielt sie eine eMail. �Sieh mal an.� sagte Judith �Unser mysteri�ser Informant meldet sich wieder.� Judith �ffnete die eMail und las sie sich durch.

Von: ?????????
An: [email protected]
Cc: [email protected]; [email protected]
Betr.: Unsichtbare Gefahr
Power Rangers,
Die Vorf�lle von gestern Abend gehen auf das Konto von KAISER. Ich wei�, dass sie einen Tarng�rtel benutzen, um einen von ihnen zu tarnen. Ein unsichtbarer Agent von KAISER ist eine gro�e Bedrohung f�r uns. Ich wei� aus sicherer Quelle, dass KAISER ihren Unsichtbaren an diesem Abend in die Bank von Azuro City schicken will. Nehmt am besten ein W�rmesichtger�t mit, um den Unsichtbaren aufzusp�ren.
Mit freundlichen Gr��en,
ein Freund.

�Ich wusste es doch.� sagte Judith �Geister gibt es nicht. Und da du schon immer ein recht zuverl�ssiger Informant warst, gehe ich davon aus, dass auch diese Information stimmt.�

Abends in der Bank von Azuro City:
Judith, Parker und Evelyn standen im Hauptraum der Bank. Sie waren verwandelt und kontrollierten die Gegend. �Ich fasse es nicht.� sagte Parker �Wir gehen auf Gespensterjagd.� �Wir jagen keine Gespenster.� sagte Judith �Nur jemanden von KAISER. Also ein ganz normaler Job.� �Wir sollten den W�rmesichtmodus einschalten.� sagte Evelyn �Wie gut, dass unsere Helme so etwas eingebaut haben.� �Tja, unsere Rangeranz�ge sind halt f�r alle Eins�tze gut ausger�stet.� sagte Judith. Die Rangers schalteten den W�rmesichtmodus an. Da sahen sie, wie jemand die T�r aufbrach und die Bank betrat. �Okay, los geht�s.� sagte Judith. Die Rangers zogen ihre Laserpistolen und feuerten auf die Gestalt. Sie trafen den Tarng�rtel. Anschlie�end schalteten sie den W�rmesichtmodus aus und entdeckten Alexia in ihrer Destructa R�stung. Ihr Tarng�rtel war zerst�rt. �Destructa.� sagte Judith �Das h�tten wir uns denken k�nnen.� �Ihr habt meinen Tarng�rtel zerst�rt.� sagte Alexia �Wieso seid ihr mir so schnell auf die Schliche gekommen? Und woher wusstet ihr, dass ich ausgerechnet hier zuschlage?� �Eingebung.� sagte Judith �Nach deinem Einbruch beim Juwelier war uns klar, dass wir es nicht mit einen Geist zu tun haben. Geister brauchen keine Juwelen. Au�erdem haben sie es nicht n�tig, Fensterscheiben einzuschlagen, wenn sie durch feste Gegenst�nde gehen k�nnen. Da war uns klar, dass wir es mit jemandem von KAISER zu tun haben. Und neben einem Juwelier ist die Bank doch ein lohnendes Ziel. Wir haben schon geahnt, dass du hier zuschl�gst.� �Und wir haben dich voll durchschaut, Destructa.� sagte Parker �Also gib lieber auf.� �Das k�nnt ihr vergessen.� sagte Alexia. Sie holte eine Blendgranate hervor und warf sie zu Boden. Die Rangers wurden von dem hellen Lichtblitz geblendet. Als sie wieder sehen konnten, war von Alexia keine Spur mehr. Die Rangers rannten nach drau�en. Auch dort war nichts zu sehen. �So ein Mist!� fluchte Parker �Sie ist uns schon wieder entkommen.� �Irgendwann kriegen wir sie.� sagte Judith �Und dann erfahren wir, wer sie wirklich ist.�

ENDE

Zur�ck

Hosted by www.Geocities.ws

1