Die Rangers waren im Stadtpark unterwegs. Mittlerweile hatten sie sich gut von ihrem Trainingsrausch erholt. Sabrina hatte ihnen nun einen Trainingsplan aufgestellt, an den sie sich hielten. Sie trainierten nur alle zwei Tage, und dann auch nur zwei bis drei Stunden. Das reichte völlig. Mittlerweile waren sogar starke Fortschritte zu erkennen. Die Rangers setzten sich auf eine Parkbank und blickten auf den See. „Seltsam, dass Sabrina uns nicht im Stützpunkt haben wollte.“ sagte Parker „Hat die immer noch angst, wir würden zu viel trainieren?“ „Glaube ich nicht.“ sagte Evelyn „Ich vermute mal, Sabrina hat irgend etwas vor, bei dem wir ihr nicht helfen können. Sie hat sich mit Annie und Howard im Besprechungsraum eingeschlossen.“ „Vielleicht machen die auch nur einen flotten Dreier.“ sagte Judith. Parker und Evelyn sahen sie seltsam an. „Gerade von dir hätte ich Witze über Sex nicht erwartet.“ sagte Parker. „Schon gut.“ sagte Judith. Da kam Alexia hinzu. „Hi, Alexia.“ sagte Evelyn „Setz dich doch zu uns.“ „Gerne.“ sagte Alexia und setzte sich ebenfalls auf die Bank „Ihr trainiert ja gar nicht mehr so viel.“ „Es war schon zu viel.“ sagte Evelyn „Als wir gegen diese Destructa gekämpft haben, sahen wir ganz schön alt aus. Uns ist nichts gelungen.“ „Das ist wirklich übel.“ sagte Alexia „Ihr seht jetzt aber auch schon wesentlich besser aus. Nicht mehr so müde.“ „Sind wir auch nicht.“ sagte Judith „Jetzt sollte Destructa ruhig kommen. Der würden wir es zeigen.“ „Das glaube ich.“ sagte Alexia „Wenn ich euch bisher kämpfen gesehen habt, wart ihr immer sehr gut. Gegen euch hat doch niemand eine Chance. KAISER wird sich warm anziehen müssen.“ „Danke.“ sagte Judith „Aber ich denke, dass KAISER sich nicht so schnell geschlagen gibt.“ „Sabrina scheint ja zum Glück irgendetwas zu planen.“ sagte Parker „Warum sonst sollte sie uns so schnell aus dem Stützpunkt gejagt haben?“ „Vielleicht braucht sie auch einfach mal Ruhe.“ sagte Alexia „Ihr habt sie mit eurem Trainingswahn bestimmt ziemlich fertig gemacht.“ „Na ja, es geht so.“ sagte Judith „Sabrina macht so schnell nichts fertig.“
Stützpunkt der Defenders:
Sabrina, Howard und Annie waren im Besprechungsraum. Sie sahen sich einen Bauplan an. „Das sieht doch ganz gut aus.“ sagte Annie „Glaubst du, das klappt so?“ „Ich hoffe es.“ sagte Sabrina „Ich werde die Pläne mit nach Hause nehmen und sie heute Abend genauer untersuchen.“ „Glaubst du wirklich, da ist noch irgendwas nicht in Ordnung?“ fragte Howard. „Das glaube ich nicht.“ sagte Sabrina „Aber sicher ist sicher. Dies ist eine Waffe, die uns gegen KAISER von Nutzem sein kann. Ich will lieber kein Risiko eingehen.“ „Verständlich.“ sagte Annie „Aber KAISER verhält sich zur Zeit eh ruhig.“ „Das macht mir auch Sorgen.“ sagte Sabrina „Immer, wenn KAISER ruhig ist, heißt das, die planen irgend etwas. Wahrscheinlich brauchen wir die neue Waffe dringender denn je.“
Versteck von KAISER:
Sinah, Slade und Gentex befanden sich im Hauptraum, als Alexia hinein kam. „Auch wieder da?“ fragte Gentex „Deine Ausflüge nach draußen werden ja immer länger.“ „Halt die Klappe.“ sagte Alexia „Auch wenn ich für KAISER arbeite, bin ich immer noch ein 18-jähriger Teenager. Ich will auch meinen Spaß.“ „Schon gut.“ sagte Sinah „Gentex weiß halt nicht, wie er mit dir umgehen soll.“ „Soll das heißen, ich kann mit Frauen nicht umgehen?“ fragte Gentex. „Sieht so aus.“ sagte Slade „Wenn du Tipps brauchst, dann kann ich dir sagen, wie du eine Frau anzupacken hast.“ „Am besten so, dass sie sich nicht wehren kann, während man sie vergewaltigt, oder?“ fragte Alexia. „Hey, du kennst dich aus.“ sagte Slade. „Du bist wirklich widerlich.“ sagte Alexia „Aber mir scheint es, als würde es niemanden interessieren, was ich heute mitbekommen hab.“ „Mich interessiert es.“ sagte Sinah. „Also, offenbar plant Sabrina irgendetwas, dass uns das Leben schwer machen soll.“ sagte Alexia „Ich weiß nicht, was es ist. Jedenfalls etwas geheimes. Sie hat sogar die Rangers nicht mit einbezogen.“ „Das klingt wirklich interessant.“ sagte Sinah „Slade, du lauerst dieser Sabrina heute Abend auf und fängst sie ab. Durchsuch sie, und wenn sie nichts nützliches bei sich hat, dann befrag sie. Aber töte sie nicht. Noch nicht.“ „Und vergewaltige sie nicht.“ sagte Alexia „Ab jetzt bekommst du nämlich für jede Frau, die du vergewaltigst, von mir einen Tritt in die Eier.“
Am Abend ging Sabrina nach Hause. Die Pläne dieser neuen Waffe hatte sie bei sich. Kurz vor ihrer Haustür stürzte sich jemand auf sie. Es war Slade. „Oh mein Gott.“ sagte Sabrina „Judiths Vergewaltiger.“ „Genau der bin ich.“ sagte Slade „Ich würde mich ja auch gerne mit dir vergnügen, aber es wurde mir ausdrücklich verboten. Deshalb nehme ich mir einfach das da.“ Er entriss Sabrina die Pläne und rannte davon. „Na warte, du entkommst mir nicht.“ sagte Sabrina „Defenders, Power Up!!!“ Sie zog ihre Laserpistole und rannte Slade hinterher. Sie feuerte auf ihn, doch Slade konnte den Schüssen ausweichen. Er bog von einer Straße in die andere, sodass Sabrina schon bald seine Spur verlor. „Verdammt!“ fluchte Sabrina „Er ist mir entkommen. Und er hat die Pläne.“ Sie aktivierte ihren Verwandler und kontaktierte die anderen Rangers: „Wir treffen uns sofort im Stützpunkt. Es ist Krisensitzung.“
Stützpunkt der Defenders:
Die Rangers hatten sich im Besprechungsraum versammelt. Auch Annie und Howard waren dort. „Was gibt es?“ fragte Judith „Es hörte sich dringend an.“ „Es ist mehr als nur dringend.“ sagte Sabrina „Howard, Annie und ich hatten hier an den Plänen zu einer neuen Waffe gearbeitet. Deshalb hatte ich euch raus geschickt. Wir brauchten unsere Ruhe, um die Pläne auszuarbeiten.“ „Und wir kriegen jetzt diese neue Waffe?“ fragte Evelyn. „Das wäre kein Grund für eine Krisensitzung.“ sagte Parker „Oder etwa doch?“ „Sabrina hatte die Pläne mit nach Hause genommen.“ sagte Howard „Was ist los? Hast du etwas entdeckt, was in den Plänen nicht ganz stimmt?“ „Wenn es nur mal das wäre.“ sagte Sabrina „Die Pläne sind mir gestohlen worden.“ „Wie bitte?“ fragte Annie „Ist das dein Ernst? Wie konnte das passieren?“ „Ich war auf dem Weg nach Hause.“ sagte Sabrina „Da ist mir Slade aufgelauert und hat mir die Pläne entrissen. Also hat jetzt KAISER die Pläne.“ „Das ist wirklich beunruhigend.“ sagte Howard „Die Pläne waren zwar noch nicht ganz vollständig, aber dennoch sind sie in den Händen von KAISER sehr gefährlich.“ „Dann gibt es nur eine Möglichkeit.“ sagte Parker „Wir suchen Slade in der ganzen Stadt. Noch diese Nacht.“ „Von mir aus.“ sagte Judith „Aber würde es euch was ausmachen, wenn ich nicht mitkomme? Zwar würde ich Slade gerne seine gerechte Strafe geben, aber ich hab immer noch angst vor ihm.“ „Du hast mein vollstes Verständnis, Judith.“ sagte Sabrina „Als er sich auf mich gestürzt hat, hab ich befürchtet, er wollte mich vergewaltigen.“ „Sei froh, dass er es nicht getan hat.“ sagte Judith „Eine solche angst hatte ich in meinem ganzen Leben noch nicht.“ „Okay, wir gehen dann mal.“ sagte Evelyn „Wenn wir Slade finden, werden wir ihn nicht verschonen. Das sind wir ihm schuldig.“ Daraufhin gingen Parker und Evelyn. „Dieser Slade ist ja ein ziemliches Schwein.“ sagte Annie „Ich werde wohl nie wieder nachts alleine durch die Stadt gehen.“ „Würde ich dir auch nicht raten.“ sagte Judith „Du sollst schließlich nicht das erleben, was ich erlebt hab.“
Parker und Evelyn kamen schließlich an der Straße an, in der Sabrina wohnte. Sie waren verwandelt. „Wenn ich Sabrina richtig verstanden habe, wurde sie hier angegriffen.“ sagte Parker „Na schön, Slade. Dann wollen wir mal.“ Parker stellte etwas an seinem Helm ein. „Schalte den Suchmodus an.“ sagte Parker. „Verstanden.“ sagte Evelyn. Im Suchmodus änderte sich das Visier, sodass Parker und Evelyn Fußspuren auf dem Boden erkennen konnten. „Jetzt müssten wir nur noch wissen, welche der vielen Fußspuren zu Slade gehören.“ „Das ist kein Problem.“ sagte Parker „Diese versammelten Spuren hier sehen nach einem Kampf aus. Genau hier muss Sabrina von Slade angegriffen worden sein. Ich denke, ich habe Slades Fußspuren.“
TO BE CONTINUED...