St�tzpunkt der Defenders:
Evelyn und Parker befanden sich im Aufenthaltsraum. Sie hatten wieder Bereitschaftsdienst. Auch Judith hatte an diesem Tag Dienst, doch sie war noch nicht da. Parker ging zum Getr�nkeautomaten und zog eine Cola. �Judith l�sst sich heute ganz sch�n Zeit.� sagte Parker �Ist doch sonst nicht ihre Art.� �Stimmt, normalerweise ist sie immer p�nktlich.� sagte Evelyn �Na ja, sie wird bestimmt noch kommen. Sonst h�tte sie sich ja krank gemeldet.� Da betrat Judith den Aufenthaltsraum. Sie sah ziemlich fertig aus. Doch Parker und Evelyn ahnten nicht, dass Judith nicht einfach nur m�de war, sondern am vorherigen Tag vergewaltigt wurde. �Du siehst so m�de aus.� sagte Evelyn �Hast du etwa verschlafen?� �Wenn ich doch blo� mal geschlafen h�tte.� sagte Judith �Ich hab diese Nacht kein Auge zugetan.� �Woran lag es?� fragte Parker. �Keine Ahnung.� sagte Judith �Hab ich manchmal. Ist heute zuf�llig Vollmond?� �Nicht, dass ich w�sste.� sagte Parker �Na ja, ich hatte auch mal die ein oder andere schlaflose Nacht. Meistens vor irgendwelchen Klausuren. Diese Angst d�rftest du ja nicht mehr haben.� �Ich hab einfach nur eine schlechte Nacht gehabt.� sagte Judith �Mehr nicht. K�nnen wir uns jetzt bitte wieder auf unseren Bereitschaftsdienst konzentrieren?� �Okay, geht in Ordnung.� sagte Parker. Zu Evelyn fl�sterte er: �Die ist aber schlecht drauf.� �Du solltest mich mal erleben, wenn ich nicht genug Schlaf hatte.� fl�sterte Evelyn zur�ck.
Versteck von KAISER:
Sinah, Alexia und Gentex waren im Hauptraum versammelt, als Judiths Vergewaltiger den Raum betrat. �Da bist du ja endlich, Slade.� sagte Sinah �Lass mich raten, die Defenders haben nichts in der Lagerhalle gefunden?� �Diese Judith kam ganz alleine, um nachzusehen.� sagte Slade �Sie hat nichts gefunden. Nat�rlich hab ich sie mir geschnappt.� �Hast du sie umgebracht?� fragte Sinah. �Nein, nur vergewaltigt.� sagte Slade �Sie danach umzubringen, erschien mir zu gn�dig. Sie soll weiterhin mit der Angst leben, dass das, was ihr gestern widerfahren ist, immer wieder passieren kann.� �Du bist widerlich.� sagte Alexia �So geht man nicht mit Frauen um. Auch, wenn sie unsere Feinde sind.� �Es schmerzt mich, dass du so denkst.� sagte Slade �Aber keine Sorge. Irgendwann wirst auch du mir geh�ren.� Alexia trat Slade mit ganzer Kraft in die Eier. Anschlie�end verlie� sie den Raum. �Rei� dich gef�lligst zusammen, Slade.� sagte Sinah �Finde dich endlich damit ab, dass Alexia und ich die einzigen Frauen sind, die du niemals haben wirst.�
Judith war bei sich zu Hause. Sie fuhr ihren Computer hoch. Da klingelte es an ihrer Haust�re. Judith zuckte zusammen. Doch dann ging sie zur T�r und fragte: �Wer ist da?� �Ich bin es, Evelyn.� kam als Antwort �Kann ich reinkommen?� Judith �ffnete die T�r und lie� Evelyn rein. �Was ist los mit dir?� fragte Evelyn �So kenne ich dich gar nicht. Heute w�hrend des Bereitschaftsdienst hast du kaum ein Wort gesagt. Du erschienst mir ziemlich �ngstlich.� �Ich denke, dir kann ich es sagen.� sagte Judith �Vielleicht ist es besser, wenn ich mich jemandem anvertraue. Ich war gestern Nacht noch einmal in dieser Lagerhalle, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass die nur ein einfaches Diebesversteck war. In der Lagerhalle war so ein Typ. Er hat mich v�llig �berrumpelt und mich vergewaltigt. Ich konnte nichts machen.� �Oh, mein Gott.� sagte Evelyn �Das tut mir leid, Judith.� Evelyn nahm Judith in den Arm. �Ich hab wirklich angst.� sagte Judith �St�ndig denke ich, er k�nnte wiederkommen und mich erneut vergewaltigen. Das war so schrecklich. Ich hatte schon einige Male Sex gehabt. Sowohl mit Jungs, als auch mit M�dchen. Aber es war immer sehr sch�n. Doch diesmal war es einfach nur absto�end, widerlich und schmerzhaft.� �Jetzt verstehe ich auch.� sagte Evelyn �Aber wieso bist du alleine zu dieser Lagerhalle gegangen? Du h�ttest Parker und mir bescheid sagen sollen.� �Mir hat das einfach keine Ruhe gelassen.� sagte Judith �Und es war schon sehr sp�t. Ich wollte euch nicht wecken. Aber jetzt bereue ich es, dass ich alleine losgegangen bin. Dann w�re mir diese Vergewaltigung erspart geblieben.� �So etwas l�sst sich hinterher immer leicht sagen.� sagte Evelyn �Aber wenn du dieses Schwein wiedersehen solltest, dann bring ihn h�chstpers�nlich hinter Gittern.� �Am liebsten w�rde ich ihn t�ten, nachdem ich ihm ganz langsam den Schwanz abgehackt habe.� sagte Judith �Er soll leiden. So wie auch ich gelitten hab.� �Willst du Parker nicht auch erz�hlen, was passiert ist?� fragte Evelyn �Ich denke, wir als dein Team � oder nein � als deine Freunde m�ssen dir doch beistehen.� �Ja, er sollte es wohl auch wissen.� sagte Judith �Aber ich kann es ihm nicht sagen. Jedes Mal, wenn ich diese Geschichte erz�hle, f�hle ich mich, als w�re ich schon wieder dabei.� �Dann erz�hle ich ihm, was geschehen ist.� sagte Evelyn �Ich geh dann mal. Falls du mich erreichen willst, ich bin bei Parker.� �In Ordnung.� sagte Judith �Wir sehen uns.� Als Evelyn gegangen war, �berpr�fte Judith ihre eMails. Da entdeckte sie eine mysteri�se eMail, die besagte:
Von: ?????????
An: [email protected]
Cc: [email protected]; [email protected]
Betr.: Waffenlager von KAISER
Power Rangers,
Ihr wisst zwar nicht, wer ich bin, aber ich bin auf eurer Seite. Diese Mail geht �ber eine sichere Leitung. Ich muss vorsichtig sein, denn KAISER glaubt, dass ich auf deren Seite stehe. Ich kann euch nicht sagen, wer ich bin. Ihr m�sst mir einfach vertrauen. Ich habe wichtige Informationen f�r euch. Die Lagerhalle, die ihr durchsucht habt, birgt tats�chlich ein Versteck von KAISER. Die drei Einbrecher waren nur Tarnung. Sie sollten die Lagerhalle wie ein gew�hnliches Diebesversteck aussehen lassen. Tats�chlich geh�rten die Einbrecher zu KAISER und sollten daf�r sorgen, dass das Waffenlager nicht entdeckt wird. Es gibt in dem Raum, in dem sich die drei Typen aufgehalten haben, einen versteckten Schalter. Es ist ein leicht hervorstehender Stein. Dr�ckt diesen in die Wand, und die Treppe zum Waffenlager wird freigelegt. �brigens, der Typ, der Judith vergewaltigt hat, geh�rt ebenfalls zu KAISER. Er nennt sich Slade. Passt auf ihn auf. Er ist ziemlich gef�hrlich.
Mit freundlichen Gr��en,
ein Freund.
Judith las sich die Mail mehrmals durch. �Ist es wirklich m�glich?� fragte sie �Hatte ich recht gehabt? Wenn wir diesem Informanten trauen k�nnen, dann hat KAISER in der Lagerhalle ein Waffenlager versteckt. Parker und Evelyn haben diese Mail auch erhalten, vielleicht haben sie die schon entdeckt.� Judith aktivierte ihren Verwandler und kontaktierte Parker. �Hier ist Judith.� sagte sie �Ist Evelyn bei dir?� �Ja, sie ist noch hier.� sagte Parker �Sie hat mir erz�hlt, was dir passiert ist. Das tut mir wirklich leid.� �Danke.� sagte Judith �Aber mal was anderes. Habt ihr diese geheimnisvolle Mail schon gelesen?� �Von diesem Typen von KAISER?� fragte Parker �Ja, haben wir. Glaubst du, es ist wirklich ein Spion, der sich bei KAISER eingeschlichen hat, um uns Informationen zukommen zu lassen?� �Ich wei� es nicht.� sagte Judith �Es k�nnte auch eine Falle sein. Wir m�ssen �berpr�fen, ob seine Behauptungen wahr sind. Ich schlage vor, wir durchsuchen die Lagerhalle noch einmal. Aber diesmal gemeinsam. Au�erdem sollten wir Sabrina bescheid sagen.� �Geht klar.� sagte Parker �Wir sind gleich bei dir.�
Nachdem die Rangers Sabrina bescheid gegeben haben, fuhren sie zur Lagerhalle. Dort angekommen untersuchten sie den besagten Raum. Tats�chlich war dort ein hervorstehender Stein. Judith dr�ckte ihn hinein. Ein Teil des Bodens schob sich auf und gab den Blick auf eine Treppe frei. �Da ist tats�chlich noch was.� sagte Parker �Wie konnten wir das nur �bersehen?� Die Rangers stiegen hinab. Sie erblickten dort unten ein gewaltiges Waffenarsenal. �Wow, KAISER hat hier genug Waffen, um einen Krieg zu f�hren.� sagte Evelyn. �Wie gut, dass uns dieser Spion kontaktiert hat.� sagte Judith �Diese Waffen werden nat�rlich alle konfisziert. Wir sagen Sabrina bescheid.� Als die Rangers das Waffenlager verlie�en, stand dort Slade. �Hallo, Judith.� sagte er �Kennst du mich noch?� �Du.� sagte Judith �Du mieses Schwein. Du wirst es noch bereuen, mich vergewaltigt zu haben.� �Nein, das bereue ich nicht.� sagte Slade �Mir hat es spa� gemacht.� �Das ist der Mistkerl?� fragte Parker �Dann schlage ich vor, wir zeigen ihm, dass man sich nicht mit den Defenders anlegt.� �Defenders, Power Up!!!� Die Rangers zogen ihre Laserpistolen und schossen auf Slade. Er wurde getroffen und taumelte zur�ck. �Passt doch mal auf.� sagte er �Wenn ich mein Schutzschild nicht aktiviert h�tte, w�re ich jetzt tot.� �Das tut mir aber auch so was von leid.� sagte Judith. Sie zog ihr Schwert und st�rmte auf Slade los. Sie schlug ihn ein paar Mal. Da zog Slade eine Schrotflinte und feuerte. Judith wurde getroffen und ging zu Boden. Sie rappelte sich wieder auf. �Alles okay.� sagte Judith �Mir geht es gut. Aber ihm gleich nicht mehr. Defender Bazooka!� Die Rangers zielten auf Slade und feuerten. Er wurde getroffen. Sein Schutzschild hatte jedoch den gr��ten Schaden abgefangen. �Das werde ich mir merken.� sagte Slade und verschwand. Die Rangers verwandelten sich zur�ck. �So ein Mist.� sagte Judith �Er ist uns entkommen.� �Das n�chste Mal ist er f�llig.� sagte Parker. �Genau.� sagte Evelyn �Das sind wir dir schlie�lich schuldig.� �Danke.� sagte Judith �Nun lasst uns hier verschwinden. Den Rest wird wohl die Polizei erledigen.�
ENDE