Evelyn war zusammen mit Alexia in ihrem Zimmer. Die beiden M�dchen hatten sich mittlerweile gut angefreundet. Dabei ahnte Evelyn nicht, dass es Alexia war, die sie zusammen mit den anderen Rangers mal bek�mpft hatte. �Wie l�uft es bei euch Defenders eigentlich so ab?� fragte Alexia �Das ist doch bestimmt ein gef�hrlicher Job.� �Ja, manchmal ist es schon gef�hrlich.� sagte Evelyn �Aber manchmal auch langweilig, wenn wir Bereitschaftsdienst haben und nichts passiert.� �Kann ich mir vorstellen.� sagte Alexia �Was macht ihr dann?� �Viel kann man nicht machen.� sagte Evelyn �Ich nehme mir dann meistens was zu lesen mit. Entschuldige mich mal eben. Ich muss kurz auf die Toilette.� Als Evelyn das Zimmer verlie�, blickte Alexia zu ihrem Computer r�ber. Er war hochgefahren. �Die Gelegenheit ist zu g�nstig.� sagte Alexia. Sie setzte sich an den Computer und tippte etwas ein. �Da haben wir es ja.� sagte Alexia �Alle eMail Adressen der Rangers. Die brauch ich f�r meinen Plan.� Alexia schrieb sich die eMail Adressen auf. Sie ging wieder vom Computer weg, so dass f�r Evelyn der Eindruck entstand, dass Alexia nie an Evelyns Computer dran war. Da kam Evelyn ins Zimmer zur�ck. Pl�tzlich piepste ihr Verwandler. Sie aktivierte ihn und sagte: �Ich h�re.� �Komm sofort zum St�tzpunkt.� sagte Sabrina �Es gibt Arbeit f�r euch.� �Verstanden.� sagte Evelyn und deaktivierte ihren Verwandler. �Tut mir leid, Alexia.� sagte sie �Aber du musst jetzt gehen. Wir haben einen Notfall.� �Ist schon gut.� sagte Alexia �Wir sehen uns.�
St�tzpunkt der Defenders:
Die Rangers kamen im Besprechungsraum an. �Was ist los, Sabrina?� fragte Judith �Ein Angriff von KAISER?� �Nein, diesmal nicht.� sagte Sabrina �In einem verlassenen Lagerhaus am Stadtrand wurde was verd�chtiges entdeckt. Wir vermuten, das Lagerhaus k�nnte ein Versteck von KAISER sein. Da kommt ihr ins Spiel. Ich will, dass ihr dieses Lagerhaus gr�ndlich auf den Kopf stellt.� �Wird gemacht.� sagte Judith. �Das ist doch eine unserer leichtesten Aufgaben.� sagte Parker. �Defenders, Power Up!!!�
Innerhalb weniger Minuten erreichten die Rangers die verlassene Lagerhalle. �Der Scanner hat drei Lebensformen entdeckt.� sagte Parker �Drei Menschen. Wer wei�, wie viele Robo Krieger noch auf uns lauern.� �Wir sollten vorsichtig sein.� sagte Judith �Wir wissen nicht, was uns da drin erwartet. Wenn das wirklich ein Versteck von KAISER ist, werden die es bestimmt mit Fallen oder �hnlichem Zeug gesichert haben.� Die Rangers zogen ihre Laserpistolen und schlichen sich in die Lagerhalle. Hinter ein paar Kisten versteckten sich. Judith sp�hte an den Kisten vorbei. �Nichts zu sehen.� fl�sterte sie den anderen Rangers zu �Da hinten ist noch ein kleiner Raum. Was sagt der Scanner.� �Die drei Personen sind in diesem kleinen Raum.� sagte Parker �Also lasst uns mit gezogenen Waffen reinst�rmen.� Die Rangers rannten zur T�r und traten sie ein. �Keine Bewegung!� rief Judith. In dem Raum befanden sich drei M�nner, die sofort aufsprangen und ihre H�nde hochnahmen. �Okay, wir geben auf.� sagte einer der M�nner �Wir haben diese Lagerhalle als unser Versteck benutzt. Nach unseren Einbr�chen kamen wir hier hin, um die Beute zu verstecken.� �Ihr seid gar nicht von KAISER?� fragte Judith. �Garantiert nicht.� sagte der Mann �Was macht ihr jetzt mit uns?� �Wir liefern euch bei der Polizei ab.� sagte Judith.
Nachdem die Rangers die drei Gangster bei der Polizei abgeliefert hatten, gingen sie durch den Stadtpark. �Das war mal eine sch�ne Pleite.� sagte Parker �Wir haben nur drei einfache Einbrecher geschnappt. Von KAISER war dort nicht die geringste Spur.� �Da h�tten wir eigentlich auch gleich drauf kommen k�nnen.� sagte Evelyn �Diese Lagerhalle als Versteck f�r KAISER w�re zu banal.� �Eben.� sagte Parker �Na ja, wenigstens war die Mission ein guter Zeitvertreib.� �Hast du keine Hobbys?� fragte Judith. �Videospiele.� sagte Parker. �Das ist eh nichts f�r mich.� sagte Judith �Damit konnte ich mich noch nie anfreunden.� �Ich w�rde dir aber mal empfehlen, Splinter Cell zu spielen.� sagte Parker �Da kann man noch einiges f�r unsere Missionen lernen.� �Das, was wir veranstalten ist kein Videospiel.� sagte Evelyn �Schlie�lich k�nnten wir sterben. Man kann im Leben nicht einfach den letzten Spielstand neu laden.� �Das h�tte ich nicht besser ausdr�cken k�nnen.� sagte Judith. �Ich glaube, ich gehe jetzt auch mal so langsam nach Hause.� sagte Evelyn �Ich wollte mit meiner Schwester einen gem�tlichen Videoabend machen.� �Mach das.� sagte Judith �Und gr�� Rika von mir.�
Als Judith wieder bei sich zu Hause war, dachte sie nach. Die Lagerhalle lie� ihr keine Ruhe. �Irgendwas muss da doch sein.� sagte Judith �Wieso sonst w�rde Sabrina auf die Idee kommen, dass dort ein Versteck von KAISER ist? Haben wir irgend etwas �bersehen?� Judith ging auf und ab. �Allerdings war dort wirklich keine Spur von KAISER zu sehen.� sagte sie �Doch was ist, wenn KAISER seine Basis genau wie wir unterirdisch hat? Dann k�nnte in der Lagerhalle tats�chlich der Eingang sein.� Jetzt f�hlte Judith sich siegessicher. Nun glaubte sie, zu wissen, dass KAISER in der Lagerhalle tats�chlich ein Versteck haben k�nnte. Judith sah auf die Uhr. Es war schon fast Mitternacht. �Parker und Evelyn werden bestimmt schon schlafen.� sagte Judith �Ich werde alleine gehen. Wenn sich mein Verdacht best�tigt, kann ich ja immer noch mit Unterst�tzung wiederkommen.� Judith schnappte sich ihre Laserpistole und verlie� ihre Wohnung.
Judith parkte abseits von der Lagerhalle. Leise schlich sie sich an die Lagerhalle an und �ffnete die T�r. Judith schlich in die Lagerhalle und sah sich um. Es war nichts zu sehen. Trotzdem zog sie vorsichtshalber ihre Laserpistole. Judith sah nicht, dass oben auf den Kisten jemand stand. Es war ein junger Mann in Rockerkleidung, der eine Sonnenbrille trug. Er beobachtete Judith von oben. Als Judith unter ihm herging, st�rzte er sich auf sie nieder. Judith wurde zu Boden geworfen. Dabei verlor sie ihre Laserpistole. �So, meine S��e.� sagte der Mann �Jetzt werden wir ein wenig Spa� haben.� �Was hat das zu bedeuten?� fragte Judith �Ich will nicht.� �Oh doch, du willst.� sagte der Mann �Daf�r werde ich schon sorgen.� Er riss Judith die Kleider vom Leib und zog ihr die Hose aus. Anschlie�end zog er seine Hose aus und drang gewaltsam in Judith ein. �Nein!� schrie Judith �Nein! Bitte nicht!� Doch er h�rte nicht auf. Er f�gte Judith gro�e Schmerzen zu. Erst als er seine Gel�ste befriedigt hatte, lie� er von Judith ab und verschwand aus der Lagerhalle. Judith blieb noch am Boden liegen und weinte. Langsam richtete sie sich wieder auf und zog sich zitternd an. Sie nahm ihre Laserpistole und sah sich nerv�s nach allen Seiten um. Sie hatte immer noch angst, aber sie wollte die Lagerhalle noch nicht verlassen. �Jetzt bin ich einmal hier, dann ziehe ich die Sache auch durch.� sagte sie �Ich hoffe nur, dieser Typ ist weg.� Judith durchsuchte die gesamte Lagerhalle, aber sie fand nichts. Sie ging zur�ck zu ihrem Auto und setze sich hinein. Noch war sie unf�hig, loszufahren. Die Vergewaltigung hatte ihr ordentlich zugesetzt. Sie hatte angst und ekelte sich zugleich vor dem, was ihr widerfahren ist. �Warum muss ausgerechnet mir so etwas passieren?� fragte Judith �W�re ich doch blo� nicht in diese Lagerhalle gegangen. Oder zumindest nicht alleine. Das geschieht mir recht. Warum muss ich auch blo� so leichtsinnig sein?� Schlie�lich fuhr Judith los.
Zu Hause wollte Judith nur noch schlafen. Sie zog sich aus und betrachtete sich im Spiegel. Ihr sch�ner, wohlgeformter K�rper kam ihr pl�tzlich so dreckig und absto�end vor. �Dieses widerliche Schwein.� sagte Judith �Wenn mir der noch einmal �ber den Weg l�uft, wird er daf�r bezahlen.� Ein paar Tr�nen liefen aus ihren Augen. Judith legte sich ins Bett. Doch einschlafen konnte sie nicht.
TO BE CONTINUED...