An diesem Tag machte Ben sich einen gem�tlichen Morgen. Er zog sich an, fr�hst�ckte und setzte sich anschlie�end vor seiner Playstation. Da klingelte es an seiner T�r. Es waren Rika und Vicky, die ihn besuchen wollten. �Rika, bitte nicht schon wieder Soulcalibur.� sagte Ben. �Keine Bange.� sagte Rika �Wir wollen heute gar nichts spielen.� �Einverstanden.� sagte Ben �Wo sind �berhaupt die Anderen?� �Martin ist arbeiten.� sagte Vicky �Frank und Annette lernen f�r die letzte Pr�fung. Dabei habe ich denen gesagt, die sollen mal einen Tag Pause machen.� �Ausgerechnet du machst Pause?� fragte Ben �Du bist doch von uns allen das gr��te Arbeitstier.� �Das t�uscht.� sagte Vicky �Ich hatte mal f�r eine Matheklausur nichts getan, sondern die Tage davor einfach nur spa� gemacht.� �H�tte nie gedacht, dass du zu so etwas zustande bist.� sagte Ben �Mein Weltbild bricht auseinander.� �Ich hab da so ein Motto.� sagte Vicky �Lebe jeden Tag so, als w�re es dein Letzter. Irgendwann liegst du richtig.� �Als ob wir uns schon Gedanken �ber den Tod machen m�ssten.� sagte Rika. �Du wei�t nie, wann er dich ereilt.� sagte Vicky �Und unsere Aufgabe als Retter der Welt hat auch ein gewisses Risiko. Wir k�nnten jederzeit draufgehen.� �Und keiner kann uns mehr wiederbeleben.� sagte Ben �Osiris hat ja seinen Laden zu gemacht.� �Sag mal, sind Martin und Daria jetzt wirklich zusammen?� fragte Rika �Ich hab da so was geh�rt, dass die was miteinander h�tten.� �Ja, sie sind zusammen.� sagte Ben �Ich hatte ja schon immer das Gef�hl gehabt, dass Daria was von Martin wollte. Dementsprechend entt�uscht war sie auch, als er was mit dieser Ramona anfing.�
Frank und Annette gingen durch die Stadt. �Diese Pause war bitter n�tig.� sagte Frank �Das st�ndige Lernen ist ziemlich anstrengend.� �Ja, wir k�nnen nicht andauernd lernen.� sagte Annette �Ich bin froh, wenn endlich alle Pr�fungen vorbei sind.� Da war auf einmal aus einer Seitenstra�e seltsame Fu�schritte zu h�ren. Es war fast so, als w�rden metallene Soldaten marschieren. Frank und Annette blickten in die Stra�e und sahen mehrere schlangenk�pfige Krieger mit St�ben. �Die sehen ja aus, als w�ren die direkt aus Stargate entsprungen.� sagte Frank. �Am besten, wir zeigen uns denen verwandelt.� sagte Annette. �Antike Macht, W�chterkraft!!!� Frank und Annette st�rmten in die Gasse. �Halt!� rief Frank �Was wollt ihr hier?� Doch anstatt zu antworten, richteten die Schlangenkrieger ihre St�be auf Frank und Annette, und schossen Laserstrahlen daraus ab. Mit einem Sprung wichen Frank und Annette aus. �Das war sehr unh�flich.� sagte Frank �Aber ihr habt es nicht anders gewollt.� Frank und Annette zogen ihre Laserpistolen und erwiderten das Feuer. Doch die Sch�sse machten den Schlangenkriegern nichts aus. �Ich w�re jetzt erst einmal f�r R�ckzug.� sagte Frank. Daraufhin verschwanden beide.
Pyramide:
Nach einigen Minuten hatten sich alle Rangers in der Pyramide versammelt. �Was ist los?� fragte Ben. �Krisensitzung.� sagte Annette �Diesmal ist es wirklich ernst.� Der Pharao zeigte auf den Spiegel. Dort sahen die Rangers die Schlangenkrieger, die durch die Stadt marschierten. �Oh, die Folge von Stargate kenne ich noch gar nicht.� sagte Martin. �Das passiert gerade bei uns.� sagte der Pharao �Seth hat seine Schlangenkrieger mobil gemacht. Er meint es wirklich ernst.� �Wir haben schon Bekanntschaft mit ihnen gemacht.� sagte Annette �Sie sind unverwundbar.� �Es gibt eine M�glichkeit.� sagte der Pharao �Vor kurzem ist am Stadtrand der Turm der Peiniger aufgetaucht. Darin befindet sich eine m�chtige Avatar Karte. M�chtiger, als der Himmelsdrache: Der Peiniger. Ein Wesen, das imstande ist, die Schlangenkrieger zu vernichten.� �Der Peiniger?� fragte Vicky �Der Name klingt eher wie etwas B�ses.� �Es ist ein G�tterwesen.� sagte der Pharao �Er wird auf die W�chter h�ren, also auf euch. Einer von euch muss diesen Turm betreten und die Karte holen. Allerdings wirkt die Macht der W�chter Waffen nicht in diesem Turm. Das hei�t, man kann ihn nur unverwandelt betreten. Also, wer meldet sich freiwillig?� �Ich werde gehen.� sagte Rika. �Das kommt gar nicht in Frage.� sagte Vicky �Diesmal ist es richtig gef�hrlich. Und ich lasse nicht zu, dass dir was passiert. Ich gehe.� �Schon gut.� sagte Rika �Widerrede n�tzt ja nichts.� �Okay, dann brichst du am besten sofort auf.� sagte der Pharao �Viel Gl�ck.� �Man sieht sich.� sagte Vicky. Sie �ffnete einen Spalt und verschwand.
Vicky tauchte vor dem Turm auf. Sie betrat den Turm und fand eine Schatztruhe vor. �Da muss die Karte drin sein.� sagte sie. Sie �ffnete die Truhe, wo die Karte drin lag. �Na bitte, geht doch.� sagte sie �War ja einfacher, als ich dachte.� Doch als Vicky aus der T�r raus wollte, wurde sie schon von mehreren Schlangenkriegern erwartet. Diese er�ffneten sofort das Feuer. Vicky hatte keine Chance. Sie wurde von mehreren Laserstrahlen getroffen und ging zu Boden.
Pyramide:
Die Rangers sahen alles im Spiegel. �Der Auftritt der Goa�Uld war aber nicht geplant.� sagte Frank. �Jaffa.� sagte Ben �Die Krieger sind ausschlie�lich Jaffa. Aber egal, wir m�ssen Vicky helfen.� �Antike Macht, W�chterkraft!!!� Die Rangers �ffneten einen Spalt und verlie�en die Pyramide.
Die Rangers kamen vor der Schlangenkrieger Armee aus. �Gebt ihr uns Feuerschutz.� sagte Ben �Martin und ich werden nach Vicky sehen.� Die anderen Rangers schossen auf die Schlangenkrieger und zogen so die Aufmerksam auf sich. Ben und Martin konnten unbemerkt zum Turm gelangen. Als sie ihn betraten, verwandelten sie sich automatisch zur�ck. Vicky lag am Boden und war schwer verletzt. �Hey, es wird alles wieder gut.� sagte Ben �Wir werden dir helfen.� �K�mmert euch nicht um mich.� sagte Vicky �Seht zu, dass ihr diese Schlangenkrieger vernichtet. Martin, hier ist das G�tterwesen.� Sie gab die Karte an Martin. �Okay, auf geht�s.� sagte Martin �Es wird Zeit, Systemlord Seth in seine Schranken zu verweisen.� Ben und Martin rannten aus dem Turm raus und verwandelten sich sofort. �Mal sehen, was unser neuer Gef�hrte so alles kann.� sagte Martin. Er legte die Karte auf seine Kartenfl�che. �Peiniger, erscheine!!!� rief er. Ein gewaltiger Gigant von unglaublicher Gr��e und Statur erschien. �Bei allen G�ttern, der ist ja riesig.� sagte Ben. �Peiniger, vernichte die Schlangenk�pfe!� rief Martin. Aus seinen Augen schoss der Peiniger Laserstrahlen, die jeden einzelnen Schlangenkrieger vernichteten. Innerhalb k�rzester Zeit waren alle Schlangenkrieger vernichtet. �Der kann was.� sagte Martin �Wir haben es geschafft. Die Invasion ist gestoppt.� Auch die anderen Rangers kamen zu Ben und Martin. Sie verwandelten sich zur�ck. �Vicky!� entfuhr es Ben. Die Rangers rannten in den Turm. Schwer atmend lag Vicky noch immer am Boden. �Gute Arbeit.� sagte Vicky �Denen habt ihr es gezeigt.� �Sag besser nichts mehr.� sagte Ben �Du bist schwach. Du brauchst sofort Hilfe.� �F�r mich w�rde jetzt jede Hilfe zu sp�t kommen.� sagte Vicky �Der Punkt geht wohl an Seth.� �Sag nicht so etwas.� sagte Rika �Du wirst durchkommen. Du darfst jetzt nicht sterben.� �Es tut mir leid, Schwesterherz.� sagte Vicky �Bitte, pass gut... auf Evelyn... auf.� Vicky schloss ihre Augen und bewegte sich nicht mehr. Sie war tot. �Nein, Vicky!!!� schluchzte Rika �Warum nur? Warum musstest ausgerechnet du sterben?� Ben legte seine Hand auf Rikas Schulter und sagte: �Rika, es ist f�r uns alle hart. Wir werden Vicky sehr vermissen. Aber dennoch sollten wir gehen. In diesem Turm sind wir zu verwundbar.� Langsam stand Rika auf. Anschlie�end verlie�en die Rangers den Turm.
Pyramide:
Auch der Pharao war von Vickys Tod betroffen. Dennoch zeigte er es nicht so. �Vicky war eine tapfere Kriegerin.� sagte der Pharao �Ihr Tod ist ein gro�er Verlust f�r uns. Aber wir d�rfen jetzt keine Schw�che zeigen. Wir m�ssen Seth zeigen, dass sich die Power Rangers durch nichts unterkriegen lassen. Nun geht. Ihr braucht jetzt erst einmal Ruhe, um mit der Situation klar zu kommen.� Daraufhin verlie�en die Rangers die Pyramide.
Ben ging durch die Stadt und versuchte, seine Gedanken abzulenken. Auch wenn er es nicht nach au�en hin gezeigt habe, hat Vickys Tod ihn doch ziemlich mitgenommen. Er war schlie�lich mal in Vicky verliebt gewesen. Auch wenn er jetzt Jane hatte, so war Vicky doch zu einer guten Freundin geworden. Als Ben durch den Stadtpark ging, sah er Rika mit gesenktem Kopf auf einer Bank sitzen. Ben setzte sich neben sie. �Ich bin schuld.� sagte Rika �Ich habe sie get�tet.� �Wer hat dir den Bl�dsinn erz�hlt?� fragte Ben. �Ich wollte zuerst gehen, aber dann hat sie sich eingemischt.� sagte Rika �Ich h�tte darauf bestehen sollen, dass ich gehe. Dann w�re sie jetzt noch am Leben.� �Aber dann h�tte es wahrscheinlich dich erwischt.� sagte Ben. �Ach, das ist mir momentan echt egal.� sagte Rika �Ich habe meine Schwester verloren. Sie war f�r mich wie meine beste Freundin.� �Vicky muss es wohl geahnt haben.� sagte Ben �Sie wusste wahrscheinlich, was dich erwartet, wenn du den Turm betrittst. Deshalb hat sie sich f�r dich geopfert.� �Mag sein, dass sie mir das Leben gerettet hat.� sagte Rika �Aber an den Schmerz, den ich bei ihrem Verlust erleide, hat sie nicht gedacht.� �Sie wollte immer nur das Beste f�r dich.� sagte Ben �Dass sie dich vor dem Tod bewahrt hat, war der gr��te Beweis, dass es f�r sie nur um dein Wohlergehen ging.� �Vielleicht stimmt das ja.� sagte Rika �Ich gehe jetzt mal nach Hause. Ich werde mich jetzt etwas hinlegen und die Kissen voll heulen.�
ENDE