Episode 3: Avatar

Azuro City High:
Ben hatte erst zur f�nften Stunde Unterrichtsbeginn, da massenhaft Stunden wegen Exkursionen ausfielen. Die jetzige Stunde war die Chorprobe. Wie fast immer stand Ben als einer der ersten vor dem Unterrichtsraum. Nur Rika Jones und Annie waren schon da. �Hast du schon geh�rt, was hier letztens passiert ist?� fragte Rika. �Ja, Annie hat mir von dieser Schl�gerei in der Einkaufsstra�e erz�hlt.� antwortete Ben �Und ich hab auch noch einen Schwerttr�ger durch die Stadt rennen sehen.� �Dieser Schwerttr�ger hat meine gro�e Schwester angegriffen.� sagte Rika �Aber die Power Rangers haben sie gerettet.� �Erz�hl keinen Schei�!� sagte Ben und tat dabei erstaunt �Die Power Rangers?� Rika antwortete: �Ich wei�, es klingt unglaublich, aber Vicky hat es mir selbst erz�hlt.� �Na gut, Vicky w�rde nie so eine Geschichte einfach so erfinden.� sagte Ben �Also muss da was dran sein.� �Es gibt also wirklich Power Rangers in Azuro City.� sagte Annie �Endlich passiert mal in dieser Stadt was.� �Ja, und meine Schwestern und ich wollen die Power Rangers enttarnen.� sagte Rika. �Wow, da habt ihr euch aber ein gewagtes Ziel ausgesucht.� sagte Annie. �Hast du wirklich vor, die Rangers zu enttarnen?� fragte Ben. �Ja, das ist mein Ernst.� antwortete Rika �Meine Schwestern Vicky und Evelyn machen da mit.�

Am Ende des Schultages ging Ben nach Hause. Er ging in sein Zimmer, wo Jane ihn bereits erwartete. �Jane, du bist mein Lichtblick an diesem tr�ben Tag.� sagte Ben. �War der Unterricht so schlecht?� fragte Jane. �Nicht wirklich.� sagte Ben �Aber die Jones Schwestern Vicky, Rika und Evelyn wollen uns enttarnen.� �Und wie wollen sie das anstellen?� fragte Jane �Wollen sie uns anspringen und uns die Helme vom Kopf rei�en?� �W�re eine M�glichkeit.� sagte Ben �Mir macht das echt Sorgen.� Jane nahm Bens Hand und sagte: �Mach dir keine Sorgen. Gemeinsam werden wir diese Situation meistern.� Ben und Jane sahen sich an und umarmten sich. Anschlie�end n�herten sie sich. Ihre Lippen ber�hrten sich schlie�lich und sie gaben sich einem langen Kuss hin. Ben und Jane nahmen in diesem Moment die Au�enwelt gar nicht mehr wahr. Deshalb h�rte Ben das Piepsen seines Armbandes erst, als er und Jane ihren Kuss beendet hatten. Sofort aktivierte Ben das Armband. Am anderen Ende war Martin, der auch schon etwas entnervt klang: �Na endlich, wieso dauerte das denn so lange?� �Tschuldigung, Jane und ich waren besch�ftigt.� sagte Ben �Schach. Manchmal vergisst man bei diesem Spiel alles um sich herum.� �Ob wirklich Schach dran Schuld war, sei mal so dahin gestellt.� sagte Martin �Wie dem auch sei, ich habe eine Aufgabe f�r dich und Jane. Der Pharao hat in der Einkaufsstra�e einen seltsamen Mann mit einem schwarzen Umhang gesehen. Ihr sollt diesem Mann nachspionieren.� �Warum machst du das dann nicht?� fragte Ben. Martin antwortete: �Der Pharao meinte, nur zwei sollten ihn beschatten. Au�erdem muss ich hier noch etwas wichtiges erledigen.� Bevor Martin das Gespr�ch beendete, meinte er noch: �Ich wei�, oder besser gesagt, ich kann mir denken, dass du und Jane etwas miteinander habt. Auch wenn ihr frisch verliebt seid, versucht trotzdem, euch auf eure Aufgabe zu konzentrieren.� Daraufhin endete die Verbindung. �Er hat nicht gesagt, dass wir sofort losgehen m�ssen.� sagte Jane. �Umso besser.� sagte Ben �Wo waren wir stehen geblieben?� Jane antwortete: �Schlie� deine Augen, dann zeige ich es dir.� Ben schloss seine Augen und wartete ab. Schlie�lich k�sste Jane ihn. Ben erwiderte den Kuss. Pl�tzlich piepste sein Armand wieder. Als Ben es aktivierte, sagte Martin: �Ihr sollt nat�rlich sofort losgehen.� �Er kennt mich einfach zu gut.� sagte Ben.

Ben und Jane waren in der Innenstadt und sahen sich um. Doch nirgendwo war ein Mann mit einem schwarzen Umhang zu sehen. �Wir sollten aufgeben.� sagte Ben �Ich kann diesen Kerl nirgendwo entdecken.� �Da ist er!� rief Jane und zeigte auf den gesuchten Mann. �Dann nichts wie hinterher.� sagte Ben �Martin sagte, wir sollen ihn nur beschatten. Also sollten wir unentdeckt bleiben. Am besten, wir tun so, als w�ren wir ein P�rchen.� �Nur so tun?� fragte Jane mit einem Grinsen. �Also, ich brauche mich eigentlich dabei nicht zu verstellen.� sagte Ben und nahm Janes Hand. Anschlie�end folgten sie dem Mann im schwarzen Umhang. Er ging anfangs durch die Einkaufsstra�e und bog dann in eine Seitengasse. �Abstand halten.� sagte Ben �Wir d�rfen nicht auffliegen.� Als er und Jane mit sicherem Abstand durch die Gasse gingen, kamen ihnen die drei Jones Schwestern entgegen. �Da sind die, die uns enttarnen wollen.� sagte Ben �Ich hoffe, die sind nur zuf�llig hier.� �Nur nichts anmerken lassen.� sagte Jane �Du gehst nur mit deiner Freundin durch die Stadt. Nichts besonderes.� Es war Rika, die Ben als erste ansprach: �Ben, was machst du denn hier?� Ben antwortete: �Meine Freundin und ich wollten nur ein wenig spazieren gehen. Tut mir leid, wir haben es eilig. Die Parkuhr ist gleich abgelaufen.�

Daraufhin entfernten Ben und Jane sich von den Jones Schwestern und folgen wieder dem Mann im schwarzen Umhang. �Siehst du, schon sind wir sie los.� sagte Jane �So schwer war das doch gar nicht.� �Wir sind nicht nur die Jones Schwestern los.� sagte Ben �Den Mann im schwarzen Umhang kann ich auch nirgends mehr entdecken.� �Frag mal die beiden da.� sagte Jane und zeigte auf Frank und Annette. �Was macht ihr denn hier?� fragte Ben �Und warum haltet ihr H�ndchen?� Annette antwortete: �Martin hat uns beauftragt, einen Mann in einem wei�en Umhang zu beschatten. Leider haben wir ihn aus den Augen verloren. Und wir halten H�ndchen, weil wir dachten, der beste Weg, jemanden zu beschatten, ist, sich als P�rchen auszugeben.� Daraufhin erz�hlten Jane und Ben von ihrer Beschattungsaktion. �Ist ja alles interessant.� sagte Frank �Wieso macht Martin dann nicht selbst mit? Und wer waren diese Typen, die wir beschatten sollten?� �Gut das ihr danach fragt.� sagte eine seltsame Stimme. Die Rangers drehten sich um. Dort standen die beiden Umhangtypen. �Wir sind Krieger von Seth.� sagte der Schwarze. Beide hielten ihre H�nde nach vorne. Strahlen schossen aus ihren H�nden. Die Strahlen trafen vor den Rangers auf dem Boden und explodierten. Die Rangers gingen zu Boden. �Wir sollten ihnen eine Lektion erteilen.� sagte Ben. �Antike Macht, W�chterkraft!!!� �Kommt nur, Rangers.� sagte der Wei�e �Ihr habt gegen uns keine Chance.� �Was meinst du, Jane? Doppelteam?� fragte Ben. �Aber immer doch.� sagte Jane. Ben und Jane rannten auf den Schwarzen zu und setzten gleichzeitig zum Flugkick an. Sie trafen den Schwarzen voll, woraufhin dieser zur�ckflog. Frank und Annette �bernahmen den Wei�en. Sie gingen direkt in den Nahkampf �ber. Sie bearbeiteten ihn mit Schl�gen und Tritten. Frank setzte schlie�lich zum Spinkick an. Damit schleuderte er den Wei�en zur�ck, so dass er neben dem Schwarzen landete. �Das ist noch nicht alles.� sagte der Schwarze. Die beiden Umhangtypen verschmolzen pl�tzlich zu einem Monster. �Ich bin der Ying-Yang Krieger.� sagte das Monster �Und ich werde euer Untergang sein.� Mit einem Schwert st�rmte das Monster auf die Rangers los und schlug sie zu Boden. Das Monster schritt auf die Rangers zu. Da wurde es pl�tzlich von Laserstrahlen getroffen und taumelte zur�ck. Hinter den Rangers kam Martin verwandelt angerannt. �Sorry, dass ich so lange gebraucht habe.� sagte er �Der Pharao hatte diese Karten erschaffen, die uns Laserpistolen geben. Doch in seiner Schusseligkeit hatte der Pharao die Karten verlegt. Ich sollte ihm helfen, die Karten wieder zu finden.� Martin gab den anderen Rangers jeweils eine Karte. Sie legten die Karte auf die Kartenfl�che, woraufhin eine Laserpistole erschien. Die Rangers griffen nach der Laserpistole. �Das sollte wirken.� sagte Ben �Feuer!� Die Rangers schossen gemeinsam auf den Ying-Yang Krieger. Dieser wurde vernichtet. Doch pl�tzlich landete ein �gyptischer Herrscherstab neben den �berresten des Ying-Yang Kriegers. Er wurde wiederbelebt und war diesmal so gro� wie ein Hochhaus.

�Was sollen wir nun tun?� fragte Ben. Da sprach der Pharao zu den Rangers: �F�r diesen Fall habt ihr in eurem Deck die Avatar Karte. Wenn ihr sie benutzt, k�nnt ihr einen Avatar erschaffen und ihn kontrollieren.� �Okay, versuchen wir es.� sagte Ben. Die Rangers nahmen die Avatar Karte aus dem Kartenhalter und legten sie auf die Kartenfl�che. F�nf Gestalten materialisierten sich und wuchsen ebenfalls so gro� wie der Ying-Yang Krieger. Die Gestalten waren ein roter D�mon, ein gr�ner Schwertk�mpfer, ein blauer Drache, und zwei Magierinnen in gelb und pink. �Und wie kontrollieren wir sie jetzt?� fragte Ben. Der Pharao antwortete: �Schlie�t eure Augen und blickt in eure Herzen. Werdet eins mit eurem Avatar und �ffnet eure Augen wieder.� Die Rangers schlossen ihre Augen und konzentrierten sich. Als sie ihre Augen wieder �ffneten, sahen sie alles aus der Sicht ihres Avatars. �Coole Sache.� sagte Ben �Ich sehe alles, was auch der rote D�mon sieht.� �Huhu, siehst du mich?� fragte Jane �Ich bin die Magierin in Pink.� �Das ist ja cool, ich kann fliegen.� sagte Martin, der den blauen Drachen kontrollierte. �Dann mal los.� sagte Ben �Wir m�ssen diesen Ying-Yang Krieger endg�ltig vernichten.� Alle Bewegungen, die die Rangers ausf�hrten, f�hrten auch ihre Avatare aus. Bens D�mon ging auf den Ying-Yang Krieger zu und schlug ihn. Anschlie�end stach Franks Schwertk�mpfer mit seinem Schwert zu. �Na los, mein Drache, lass deinen Blitzstrahl los!� rief Martin. Daraufhin spie sein Drache einen Blitzstrahl. Annettes Magierin wollte schon einen Angriff starten, als Jane rief: �Halt, wir sollten besser gemeinsam angreifen und ihm den Rest geben.� �Gute Idee.� sagte Annette �Lass mal loslegen.� Jane rief: �Doppelte Magie!� Ihre Magierin und Annettes Magierin schossen einen Strahl aus ihren Zauberst�ben. Der Ying-Yang Krieger wurde von den Strahlen getroffen und wurde endg�ltig vernichtet. Die Rangers riefen ihre Avatare zur�ck und waren wieder sie selbst. �Gute Arbeit, M�dels.� sagte Ben �Dem habt ihr es gezeigt.� �Das war ein echt seltsames Gef�hl.� sagte Annette. �Ich wei�, was du meinst.� sagte Jane �Irgendwie ist mir jetzt schwindelig. Das sind doch wohl nicht die Nebenwirkungen davon?� �Wenn ja, dann h�tte der Pharao uns ruhig vorwarnen k�nnen.� sagte Ben �Oder er h�tte auf die Avatar Karten draufschreiben sollen: �Achtung, der Bewusstseinstransfer kann Schwindelanf�lle hervorrufen.�� �Ich wei� gar nicht, was ihr habt.� sagte Martin �Ich f�hle mich ausgezeichnet.� Er ging ein paar schritte und sackte dann zusammen. �Schei�e, dreht der Boden sich schnell.� sagte er. Die anderen Rangers lachten.

ENDE

Zur�ck

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